Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Interpunktionszeichen bei den Literaturangaben in den wissenschaftlichen Arbeiten im Fremdsprachenunterricht. Das Anliegen der Untersuchung ist es, Defizite und Stärken der Studenten bezüglich der Interpunktionszeichen bei den Literaturangaben zu ermitteln. Des Weiteren richtet sich das Augenmerk der vorliegenden Arbeit auf eine ausführliche Betrachtung von Abschlussarbeiten hinsichtlich der Zeichensetzung. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die vorhandenen Defizite bei den Studierenden im Bereich der Interpunktion in den wissenschaftlichen Arbeiten zu reduzieren.
Inhaltsverzeichnis
Zur Geschichte der Interpunktion
Interpunktionszeichen bei den Literaturangaben
Zeichensetzung beim Zitieren
Zeichensetzung im Literaturverzeichnis
Analyse von schriftlichen Arbeiten
Ziel der Untersuchung
Korpusbeschreibung
Zur Analyse von den Abschlussarbeiten
Didaktische Schlussfolgerungen
Literatur
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Das primäre Ziel dieser Untersuchung ist es, die Kompetenzen und Defizite von Studierenden im Umgang mit korrekten Interpunktionszeichen bei bibliographischen Angaben in wissenschaftlichen Arbeiten zu ermitteln. Auf Basis einer Analyse von Abschlussarbeiten werden methodische Schwachstellen identifiziert, um daraus gezielte didaktische Empfehlungen zur Verbesserung der studentischen Schreibkompetenz abzuleiten.
- Historische Entwicklung der Interpunktion und Zeichensetzung
- Regelwerke für die korrekte Zeichensetzung beim Zitieren
- Standardisierte Formate für die Interpunktion im Literaturverzeichnis
- Empirische Analyse von Normverstößen in studentischen Abschlussarbeiten
- Didaktische Strategien zur Vermittlung wissenschaftlicher Schreibstandards
Auszug aus dem Buch
Zur Geschichte der Interpunktion
In Anlehnung an Seelbach, Karl Ulrich¹ wurde der Begriff „Interpunktion“ im 17. Jahrhundert zum ersten Mal gebraucht. Im 18. Jahrhundert verwendet man vermehrt den Begriff „Zeichensetzung“. In der heutigen deutschen Sprache findet man beide Begriffe. Die Zeichen der Interpunktion wurden früher von den gebildeten Menschen in der Antike vor allem bei den Griechen und Römern verwendet. In dieser Zeit hatten die Zeichen der Interpunktion die Funktion, die Reihen der Buchstaben übersichtlicher zu machen. Darüber hinaus dienten die Zeichen der Interpunktion als Gliederung für den Text, der mündlich vorgetragen werden sollte. Vor dem 9. Jahrhundert benutzte man nur Punkt und Doppelpunkt. In diesem Sinne gilt der Punkt als das älteste Satzzeichen.
Der Punkt hatte demnach unterschiedliche Funktionen, die von der Stellung des Punktes abhängen. Der Punkt könnte man am Zeilenkopf, in der Mitte der Zeile oder unter in einer Zeile setzten. In dieser Zeit fungieren ferner die Zeichen der Interpunktion als Hilfe für den Sprecher, wenn er einen Text vortragen will. Man kann schlussfolgern, dass es im Althochdeutschen Interpunktionszeichen gab, allerdings wurden sie nicht einheitlich eingesetzt und gebraucht. In Anlehnung an Schneider, Michael² entwickelte sich im Hochmittelalter allmählich der Punkt als Interpunktionszeichen, um Sätze und Versenden zu markieren. Im 15 Jahrhundert gab es erste Anweisungen zu einer korrekten Interpunktion. Diese Anweisungen kamen von Niklas von Wyle, Heinrich Stein- Höwel Hans Nythart und Friedrich Riederer. Diese Anweisungen wurden von den Druckern abgelehnt, denn sie waren kompliziert.
Zusammenfassung der Kapitel
Zur Geschichte der Interpunktion: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung und den Wandel der Begriffe Interpunktion und Zeichensetzung vom Altertum bis zur Neuzeit.
Interpunktionszeichen bei den Literaturangaben: Hier werden die verschiedenen Satzzeichen und ihre spezifischen Funktionen im Kontext bibliographischer Angaben sowie deren Klassifizierung als diskrete graphische Einheiten beschrieben.
Zeichensetzung beim Zitieren: Dieses Kapitel behandelt die unterschiedlichen Zitierweisen und die damit verbundenen Regeln für die Zeichensetzung bei wörtlichen und sinngemäßen Zitaten.
Zeichensetzung im Literaturverzeichnis: Es werden spezifische Gestaltungsregeln für das Literaturverzeichnis vorgestellt, unter anderem für Mehrfachautorenschaft und verschiedene Publikationsarten.
Analyse von schriftlichen Arbeiten: Die Untersuchung definiert hier das Ziel der Arbeit, beschreibt das Korpus der analysierten studentischen Abschlussarbeiten und legt die Bewertungskriterien fest.
Zur Analyse von den Abschlussarbeiten: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Fehleranalyse präsentiert und die häufigsten Normverstöße der Studierenden quantitativ ausgewertet.
Didaktische Schlussfolgerungen: Der Autor leitet aus den Analyseergebnissen Empfehlungen ab, um durch gezielte Übungen die Schreibkompetenz der Studierenden zu stärken.
Literatur: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und Fachliteratur, die der Untersuchung zugrunde liegen.
Schlüsselwörter
Interpunktion, Zeichensetzung, Wissenschaftliches Arbeiten, Literaturangaben, Zitation, Zitierweise, Schreibkompetenz, Orthographie, Fehleranalyse, Abschlussarbeit, Satzschlusszeichen, Bibliographie, Grammatische Regeln, Didaktik, Studierende
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Anwendung von Interpunktionszeichen bei Literaturangaben in wissenschaftlichen Arbeiten durch Studierende.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Geschichte der Interpunktion, Regeln zur Zitation sowie die praktische Analyse von Fehlern in studentischen Texten.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?
Ziel ist es, Stärken und Defizite der Studierenden im Umgang mit Interpunktion zu ermitteln, um daraus Fördermaßnahmen für die Schreibkompetenz abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine empirische Analyse von Abschlussarbeiten eines Germanistik-Jahrgangs durchgeführt, wobei die Fehler anhand definierter Fachstandards quantitativ ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Zeichensetzung, den Regeln für Zitate und Literaturverzeichnisse sowie der konkreten Auswertung der Probandenergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Interpunktion, Zitation, wissenschaftliches Schreiben und studentische Schreibkompetenz.
Welcher Proband schnitt in der Analyse am schlechtesten ab?
Der sechste Proband wies mit 98 Fehlern die höchste Gesamtzahl an Normverstößen bei der Interpunktion auf.
Welche Fehlerkategorien waren bei den Studierenden am häufigsten?
Am häufigsten traten Fehler bei der Kommasetzung und der Verwendung des Doppelpunktes nach dem Erscheinungsjahr auf.
- Quote paper
- Mag. Mohamed Chaabani (Author), 2014, Die Interpunktionszeichen bei Literaturangaben in wissenschaftlichen Arbeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275035