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Schaffers Monismus. Problematisierung seiner Aussagen über Identität

Schaffers Prämissen im Aufsatz "Monism: The Priority of the Whole"

Titel: Schaffers Monismus. Problematisierung seiner Aussagen über Identität

Seminararbeit , 2012 , 15 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Tobias Tegge (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In seinem Aufsatz "Monism: The Priority of the Whole" präsentiert Jonathan Schaffer eine Reihe von Argumenten für eine monistische Perspektive auf die Welt. Sein mereologisches Grundgerüst stützt sich dabei unter anderem auf eine Reihe von Aussagen über Identität – oder auch nicht. Ich möchte im Folgenden aufzeigen, warum seine Prämissen in sich unstimmig sind, sofern sie tatsächlich auf Identität bezogen werden und ich möchte erklären, warum Schaffer in besagten Prämissen Aussagen über Identitätsbeziehungen macht. Ich werde nicht auf seine eigentlichen Argumente eingehen, denn diese basieren schon auf den aus meiner Sicht problematischen Annahmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Gliederung

2. Jonathan Schaffers mereologischen Prämissen

3. Analyse der Annahmen

3.1 Die Annahme von Welt und Teilen

3.2 Die Annahme von Teilbeziehungen, Dependenzbeziehungen, Cx und Bx

3.3 Die Abdeckungsannahme

3.4 Die Annahme, dass sich keine fundamentalen Objekte überlappen

3.5 Die Identitätsprämisse und ihre Interpretationen

3.6 Besteht für Schaffer die Möglichkeit, Identität als Komposition zuzulassen?

4. Die common sense-Argumentation

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch das mereologische Grundgerüst von Jonathan Schaffers monistischer Ontologie, insbesondere seine Prämissen zur Identität und Komposition, um aufzuzeigen, dass diese in sich unstimmig sind und dem monistischen Ziel entgegenstehen.

  • Analyse der formalen mereologischen Prämissen Schaffers
  • Kritik an der Identitätsprämisse und deren Interpretationsmöglichkeiten
  • Untersuchung der Vereinbarkeit von Komposition und Identität
  • Gegenüberstellung der monistischen Perspektive mit common sense-Annahmen

Auszug aus dem Buch

3.4 Die Annahme, dass sich keine fundamentalen Objekte überlappen

Jetzt widmen wir uns erstmal der „Kein Überlappen“-Prämisse und der „Keine Teilhabe“-Prämisse. Unter Überlappung versteht Schaffer den Umstand, dass zwei voneinander verschiedene komplexe Objekte mindestens einen gemeinsamen Teil aufweisen. Schaffers Grund dafür, diese Ansicht in Bezug auf fundamentale Objekte, also die Bx, abzulehnen, liegt im von ihm so genannten Argument der Rekombinierbarkeit. Dieses besagt, dass unabhängige Objekte frei miteinander kombinierbar sind. Wären sie nur mit Einschränkungen kombinierbar, wären sie von etwas abhängig. Beispielhaft verdeutlicht kann das in etwa so aussehen:

Es existieren die Objekte A, B, C, D, E.

Dem Argument der Rekombinierbarkeit zufolge müssen diese Objekte in 120 (5 x 4 x 2 x 2) verschiedenen Kombinationen ein Ganzes ergeben. Ein Fall von eingeschränkter Rekombinierbarkeit wäre, wenn A immer unmittelbar mit B kombiniert werden muss. Um etwas zu ergeben. Kombinationen wie ADCEB fielen dann aus den möglichen Kombinationen heraus, weil A und B voneinander getrennt wären. Insofern wären alle Objekte auch abhängig von der Kombination AB.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Gliederung: Hinführung zur Fragestellung, warum Schaffers Prämissen in Bezug auf Identität und Monismus als unstimmig bewertet werden.

2. Jonathan Schaffers mereologischen Prämissen: Darstellung der formalisierten Grundlagen und der Definitionen von Welt und konkreten Objekten.

3. Analyse der Annahmen: Detaillierte Untersuchung der verschiedenen Prämissen wie Teilbeziehung, Abdeckung, Nichtüberlappung und der problematischen Identitätsprämisse.

4. Die common sense-Argumentation: Auseinandersetzung mit dem Widerspruch zwischen Schaffers Monismus und der intuitiven Wahrnehmung von Objekten als eigenständige Ganze.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kritik an Schaffers System und Erörterung möglicher neuer Ansätze für die ontologische Forschung.

Schlüsselwörter

Ontologie, Mereologie, Jonathan Schaffer, Monismus, Pluralismus, Identität, Komposition, Fundamentale Objekte, Abhängigkeit, Kosmos, Rekombinierbarkeit, Teil-Ganzes-Beziehung, common sense, Philosophie, Metaphysik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die konsistente Anwendbarkeit der mereologischen Prämissen innerhalb des monistischen Ansatzes von Jonathan Schaffer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Ontologie, das Verhältnis von Teil und Ganzem sowie die metaphysische Beschaffenheit fundamentaler Objekte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass Schaffers Prämissen in Bezug auf Identitätsbeziehungen in sich widersprüchlich sind und den Pluralismus nicht erfolgreich ausschließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine analytische und formalisierte Untersuchung der philosophischen Argumente und Prämissen vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die formalen mereologischen Annahmen, die Abdeckungs- und Nichtüberlappungsbedingungen sowie die Identitätsprämisse detailliert dekonstruiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind u.a. Monismus, Mereologie, Identität, Komposition, fundamentale Objekte und Abhängigkeit.

Warum hält der Autor die Identitätsprämisse von Schaffer für problematisch?

Der Autor argumentiert, dass Schaffers negative Identitätsdefinition in Verbindung mit seinen übrigen Prämissen zu einem unauflöslichen logischen Widerspruch führt.

Wie steht die Arbeit zum "common sense"?

Die Arbeit kritisiert, dass der monistische Ansatz von Schaffer der intuitiven Wahrnehmung widerspricht, wonach Einzelobjekte (wie Planeten oder Menschen) als eigenständige Ganze existieren.

Welchen Stellenwert räumt der Autor der klassischen Mereologie ein?

Der Autor stellt fest, dass Schaffers Konklusion im Widerspruch zur klassischen Mereologie steht und eine zu starke Vereinfachung dieser darstellt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schaffers Monismus. Problematisierung seiner Aussagen über Identität
Untertitel
Schaffers Prämissen im Aufsatz "Monism: The Priority of the Whole"
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Philosophie)
Note
2,7
Autor
Tobias Tegge (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V274956
ISBN (eBook)
9783656677550
ISBN (Buch)
9783656696896
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Identität Mereologie Ontologie Probleme der Mereologie Monismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Tegge (Autor:in), 2012, Schaffers Monismus. Problematisierung seiner Aussagen über Identität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/274956
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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