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Die Methode des Psychodramas in der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Titel: Die Methode des Psychodramas in der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Hausarbeit , 2010 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katrin Heiserholt (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, psychodramatische Arbeitsweisen in die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) zu integrieren. Um dies
zu untersuchen, werden beide Konzepte dargestellt, um theoretische Parallelen zwischen diesen zwei verschiedenen Ansätzen zur sozialen Hilfe deutlich zu machen, woraufhin
Überlegungen zu einer möglichen Übertragung bzw. Vermischung der Strukturen erst sinnvoll erarbeitet werden können. Allerdings wird ebenso auf die Einbindung der methodischen Vorgehensweise des Psychodramas in die SPFH eingegangen - anhand der Aufzeichnung von Grenzen und Möglichkeiten dramatischer Anwendungen, sowie Beispielen und Problemen im Ablauf - damit der alltagsbezogenen, sozialpädagogischen
Profession in Familien die Dimensionen dieses Hilfsansatzes in der Praxis gerecht wird.Ein Problem für die Fragestellung nach der Kombinationsmöglichkeit des Psychodramas mit der SPFH ergab sich zwangsläufig, da das Psychodrama in erster Linie eine Gruppenpsychotherapieform ist, die mit künstlich gebildeten Gruppen arbeitet. Die Arbeit mit einzelnen Familien stellt aber im Vergleich zu einer Therapiegruppe ein ganz anderes Setting dar. Daher werden im zweiten Kapitel, nach einer Erläuterung des psychodramatischen Konzepts des Gründers Jacob Moreno, zwei
weitere Abwandlungen davon dargestellt. Da Moreno sich tatsächlich nur auf Erwachsene in speziellen Therapiegruppen bezieht und dies einen folgenden theoretischen Vergleich mit dem Konzept der SPFH deutlich erschwert, werden Varianten zur psychodramatischen Einbindung von Kindern ebenso beschrieben.
Im anschließenden Kapitel wird einer möglichen Kombination beider Ansätze nachgegangen, um folgende Fragen zu verfolgen: Welche Strukturen und psychodramatische Techniken eignen sich für die Arbeit mit Familien? Welche Ergebnisse bringen sie für einzelne Familienmitglieder und für die Familie als Ganzes?
Welche Unterschiede ergeben sich in der Anwendung des Psychodramas in diesem Setting, im Unterschied zu einer psychodramatischen Therapiegruppe? Dazu werden zuerst Gemeinsamkeiten des Psychodramas mit der SPFH und nach der Darstellung methodischer Arbeitsweisen bei einer Kombination, Unterschiede und Probleme erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Hauptteil

2.1 Die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) im Überblick

2.1.1 Definition

2.1.2 Problemlagen des Klientels

2.1.3 Aufgaben und Ziele der SPFH

2.1.4 Profil der Familienhelferin

2.1.5 Methoden und Arbeitsansätze in der SPFH

2.2 Psychodramatische Konzepte

2.2.1 Das Psychodrama nach Moreno

2.2.2 Das gruppenzentrierte Kinder-Psychodrama

2.2.3 Das analytische Psychodrama

2.3 Anwendung psychodramatischer Techniken in der SPFH

2.3.1 Gemeinsamkeiten beider Arbeitskonzepte und Gründe für eine Kombination

2.3.2 Mögliche Methoden und Abläufe

2.3.2 Gegensätze beider Arbeitskonzepte und Probleme bei der Kombination

3) Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial, die Methode des Psychodramas in die sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) zu integrieren, um neue therapeutische Impulse für die Arbeit mit belasteten Familien zu gewinnen.

  • Grundlagen und Rahmenbedingungen der sozialpädagogischen Familienhilfe
  • Konzepte und Ansätze des Psychodramas (Moreno, Kinder-Psychodrama, analytisches Psychodrama)
  • Methodische Transfermöglichkeiten psychodramatischer Techniken in den SPFH-Alltag
  • Herausforderungen und Chancen bei der Kombination beider Ansätze

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Problemlagen des Klientels

In Familien, welche die sozialpädagogische Familienhilfe in Anspruch nehmen, steht der Familienhelfer häufig nicht nur einem Problem gegenüber, sondern oft einer Problempalette (vgl. Elger, 1990, S.22). Da fast immer verschiedene Probleme der Familie miteinander verknüpft sind und sich durch ungenügende Bewältigungsmöglichkeiten häufig ein Teufelskreis ergibt, spricht man immer öfter von so genannten „Multiproblemfamilien“ (Semmler, 2008, S.82).

Allein aus der schlechten finanziellen Situation von Familien resultieren oft Wohnungsprobleme, Verschuldung und der Ausschluss aus dem sozialen und kulturellen Leben. Verstärkend können noch Schwierigkeiten wie niedrige Bildungsabschlüsse, Suchtprobleme, gesundheitliche Probleme oder gar Behinderung, schlechte Beziehungen unter den Familienmitgliedern, Schulprobleme und Überforderung bei der Führung des Haushaltes und der Erziehung der Kinder hinzukommen, die letztendlich zur Aufnahme sozialpädagogischen Familienhilfe führen (vgl. BMFSFJ, 1999, S. 73f).

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung begründet das Vorhaben, die Methode des Psychodramas theoretisch mit den Strukturen der sozialpädagogischen Familienhilfe zu verknüpfen, um die Arbeit mit Familien in der Praxis zu bereichern.

2) Hauptteil: Der Hauptteil erläutert zunächst die Strukturen und Problemlagen der SPFH, stellt verschiedene psychodramatische Konzepte vor und analysiert deren praktische Anwendungsmöglichkeiten sowie die Herausforderungen bei einer Kombination.

3) Ausblick: Der Ausblick resümiert, dass soziometrische und psychodramatische Methoden eine wertvolle Ergänzung für die Familienhilfe darstellen, sofern sie durch qualifiziertes Personal und in einem angemessenen Rahmen angewendet werden.

Schlüsselwörter

Sozialpädagogische Familienhilfe, SPFH, Psychodrama, Familienarbeit, Moreno, Kinder-Psychodrama, therapeutische Methoden, Rollenspiel, Soziometrie, Multiproblemfamilien, Interventionsmethoden, Erziehungshilfe, Gruppenpsychotherapie, Elternarbeit, Alltagsbewältigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten, die Methode des Psychodramas in die sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) zu integrieren, um die Arbeit mit Familien effektiver zu gestalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit befasst sich schwerpunktmäßig mit den Strukturen der SPFH, den verschiedenen psychodramatischen Konzepten nach Moreno und anderen sowie deren praktischer Übertragbarkeit auf den Kontext der Familienhilfe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, theoretische Parallelen zwischen der SPFH und dem Psychodrama aufzuzeigen und zu prüfen, inwieweit psychodramatische Arbeitsweisen sinnvoll und gewinnbringend in die Betreuung von Familien integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert primär auf einer theoretischen Literaturanalyse und dem Vergleich von Konzepten der Sozialpädagogik und der Psychodramatherapie.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der SPFH, eine Erläuterung der psychodramatischen Konzepte und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der konkreten Anwendung dieser Techniken in der Familienarbeit.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind SPFH, Psychodrama, Familienberatung, Rollenspiel, Soziometrie, Multiproblemfamilien und Erziehungshilfe.

Wie unterscheidet sich das gruppenzentrierte Kinder-Psychodrama vom klassischen Psychodrama?

Während das klassische Psychodrama stark auf Erwachsene und verbale Interaktion ausgerichtet ist, fokussiert sich das Kinder-Psychodrama auf die kindliche Erlebniswelt und nutzt stärker kreative, spielerische Ausdrucksformen, um interne Konflikte abzubilden.

Welche Rolle spielt das „Spiegeln“ in der praktischen Anwendung?

Das Spiegeln dient im Psychodrama dazu, Klienten mit ihren eigenen unbewussten Verhaltensmustern und Spontanitätsblockaden zu konfrontieren, um einen Perspektivwechsel zu ermöglichen.

Warum ist das "Sharing" nach dem Rollenspiel wichtig?

Das Sharing ist eine entscheidende Integrations- und Abschlusstechnik, bei der die Teilnehmer nach der spielerischen Auseinandersetzung ihre Erfahrungen und Gefühle ohne bewertende Belehrungen mitteilen.

Welche Voraussetzungen muss eine Fachkraft mitbringen, um diese Methoden anzuwenden?

Es wird eine sozialpädagogische Fachkraft mit entsprechender Berufserfahrung oder Zusatzqualifikation vorausgesetzt, um die komplexen psychodramatischen Prozesse fachgerecht zu leiten.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Methode des Psychodramas in der Sozialpädagogischen Familienhilfe
Hochschule
Universität Kassel  (Sozialwesen)
Veranstaltung
SPFH
Note
1,3
Autor
Katrin Heiserholt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
29
Katalognummer
V274283
ISBN (Buch)
9783656669029
ISBN (eBook)
9783656669043
Sprache
Deutsch
Schlagworte
methode psychodramas sozialpädagogischen familienhilfe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katrin Heiserholt (Autor:in), 2010, Die Methode des Psychodramas in der Sozialpädagogischen Familienhilfe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/274283
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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