Ziel dieser Hausarbeit ist es, einen Überblick über die Net-Economy zu geben und die Möglichkeiten und Grenzen, die das Merchandising einer Hochschule im Internet erfahren kann, unter ökonomischen Aspekten aufzuzeigen und kritisch zu hinterfragen.
Aus diesem Grund wurde ein Onlinefragebogen für eine Primärerhebung erstellt, dessen Ergebnisse in diese Hausarbeit mit einfließen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Grundlagen des elektronisch unterstützen Merchandisings
2.1 Merchandising
2.2 Net Economy
3 Möglichkeiten im Hochschulsektor
4 Grenzen im Hochschulsektor
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Net Economy zu geben und die Möglichkeiten sowie Grenzen des Merchandisings an Hochschulen im Internet aus ökonomischer Perspektive zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, unterstützt durch eine eigene Primärerhebung.
- Grundlagen der Net Economy und des elektronisch unterstützten Merchandisings
- Analyse des Nutzens von Hochschul-Onlinestores für Studierende und die Hochschule
- Untersuchung von Erfolgsfaktoren und Risiken beim Vertrieb von Merchandising-Artikeln
- Betrachtung von Outsourcing-Optionen gegenüber Eigenregie
- Diskussion technischer und rechtlicher Grenzen im Hochschulsektor
Auszug aus dem Buch
2.1 Merchandising
„Merchandising is a way to make a visual or written statement about your company through a medium other than paid media with or without one-on-one personal communication. Merchandising includes brochures, sell sheets, product displays, video presentation, banners, posters, shelf talkers, table tents, and any other nonmedia vehicles that can be used to communicate product attributes, positioning, priceing, or promotion information. More and more marketers are using interactive technology in their merchandising programs, such as interactive kiosks and CD-ROMs.”
In Vahlens „Großem Wirtschaftslexikon“ wird Merchandising als Konzept des Handels, der optimalen Warenpräsentation und Kommunikation am Point of Sale definiert. In seinem Buch „Character Merchandising in Europe“ sagt Ruijsenaars, dass Merchandising als Vermarktungsform von Werkbestandteilen, zu denen für ihn u.a. auch Titel, Slogans, Einzelbilder, Melodien und sonstige Werkteile fallen, gesehen werden kann. Böll fasst diesen Begriff weiter, und sie übersetzt ihn mit „Warenhandel treiben“ und „Handelsgüter verkaufen“. In der Werbung für Waren und Dienstleistungen und als Einsatz für die Verkaufsförderung versteht Schertz den Terminus Merchandising. Desweiteren haben sich viele Sonderformen des Merchandisings gebildet, auf die in dieser Hausarbeit aber nicht weiter eingegangen wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Zielsetzung der Arbeit und führt in die Thematik der Net Economy und des Merchandisings an Hochschulen ein.
2 Grundlagen des elektronisch unterstützen Merchandisings: Hier werden die theoretischen Begrifflichkeiten von Merchandising, E-Business und Net Economy definiert und in den Kontext der Hochschulwelt gesetzt.
3 Möglichkeiten im Hochschulsektor: Das Kapitel erläutert den Kundennutzen und die Potenziale von Onlinestores an Hochschulen, basierend auf den Ergebnissen einer Onlinebefragung.
4 Grenzen im Hochschulsektor: Es werden die Barrieren und Herausforderungen für Hochschulshops aufgezeigt, darunter rechtliche Aspekte, logistische Probleme und Akzeptanzfragen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial von Hochschul-Onlinestores als Instrument der Markenbildung und E-Merchandising-Strategie.
Schlüsselwörter
Merchandising, E-Commerce, Net Economy, Hochschule, Onlinestore, Markentransfer, Kundennutzen, B2C, Internetökonomie, Supply Chain Management, Primärerhebung, Branding, E-Business, Vertriebsmodell, Studenten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen, die sich für Hochschulen ergeben, wenn sie elektronisch unterstütztes Merchandising zur Stärkung ihrer Marke einsetzen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Net Economy, die Definition von Merchandising, die Bedürfnisse von Hochschulangehörigen an Onlineshops und die praktische sowie strategische Implementierung solcher Systeme.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Onlineshop zur Steigerung der Identifikation mit der Hochschule beitragen kann und welche ökonomischen Grenzen dabei beachtet werden müssen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf eine eigene quantitative Primärerhebung in Form eines Onlinefragebogens unter hochschulnahen Personen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert den Nutzen für Kunden (z.B. Verbundenheit), die Anforderungen an die Logistik, Vor- und Nachteile von Eigenregie gegenüber Subunternehmerlösungen und die Rentabilität.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Merchandising, E-Commerce, Hochschule und Branding definiert.
Wie bewerten die befragten Studenten das Merchandising-Angebot?
Die Ergebnisse zeigen eine positive Grundhaltung; die Mehrheit der Befürworter hält die Einführung eines Onlinestores für sinnvoll, wobei vor allem die Ausdrucksmöglichkeit der Verbundenheit zur Hochschule im Vordergrund steht.
Welche Rolle spielt die Auslagerung (Outsourcing) im Kontext der Hochschulshops?
Die Auslagerung an Subunternehmen wird als risikominimierende Möglichkeit diskutiert, um das Projekt „Hochschulshop“ zu testen, wobei jedoch im Vergleich zur Eigenregie niedrigere Gewinnmargen in Kauf genommen werden müssen.
- Arbeit zitieren
- Daniel Koch (Autor:in), 2009, E-Commerce. Möglichkeiten und Grenzen des elektronisch unterstützten Merchandisings einer Hochschule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272952