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Das Volk Athens unter der Tyrannis des Peisistratos

Titel: Das Volk Athens unter der Tyrannis des Peisistratos

Seminararbeit , 2012 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tina Kaiser (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Fokus der Arbeit wird die Betrachtung des athenischen Volkes unter der Tyrannis des Peisistratos liegen. Die umfassende Herrschaftsgeschichte ist für die Untersuchung dieses Sachverhaltes trivial und wird lediglich auf einen allgemeinen Überblick reduziert. Um den Bedeutungsgehalt des Herrschers für die innere Stabilisierung Athens erschließen zu können, müssen vor allem seine Eingriffe in die politische Ordnung näher betrachtet werden.

Aufgrund der unzureichenden Dokumentationen diesbezüglich, stößt die Untersuchung jedoch rasch an ihre Grenzen. Der Schwerpunkt der weiteren Betrachtung erweitert sich daher auf die Untersuchung der angewandten Maßnahmen Peisistratos für eine erfolgreiche Sozialpolitik. Aus diesem Kontext heraus, kann eine Analyse zur Relevanz des Tyrannen gegenüber dem Volk Athens vorgenommen werden. Das Ergebnis wird zeigen, ob sein Handeln ausschlaggebend für eine Wende in der inneren Entwicklung Athens war.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Herrschaft des Peisistratos

3. Verhältnis zur institutionellen Ordnung

3.1 Ämter und Areopag

3.2 Gesetzte

4. Verhältnis zum Volk Athens

4.1 Aristokraten und Bauern

4.2 Bauten

4.3 Kultur und Religion

5. Analyse zur Bedeutung des Peisistratos

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Tyrannen Peisistratos und seinen Einfluss auf das athenische Volk im 6. Jahrhundert v. Chr. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, ob Peisistratos durch seine Maßnahmen einen entscheidenden Wendepunkt in der inneren Entwicklung Athens darstellte und inwieweit er zur Stabilisierung der Polis sowie zur Etablierung einer gemeinsamen Identität der Bürgerschaft beitrug.

  • Die Herrschaftsgeschichte des Peisistratos und seine Machtkonsolidierung.
  • Das Verhältnis des Tyrannen zur institutionellen Ordnung Athens.
  • Sozialpolitische Maßnahmen, inklusive der Behandlung von Aristokraten und Bauern.
  • Der Einfluss von Bau-, Kultur- und Religionspolitik auf die Bürgerschaft.
  • Die historische Einordnung von Peisistratos im Kontext der Demokratisierung Athens.

Auszug aus dem Buch

3.1. Ämter und Areopag

Peisistratos ließ nach einhelligem Quellenzeugnis die institutionelle Polisordnung Athens, wie sie Solon einst reformierte, unangetastet.23 Vermutlich gab es keine Veranlassung zur Intervention in das routinemäßige Funktionieren der bestehenden Ordnung.24 Eine Ausnahme bildete dahingegen das wichtige Amt des Achontat25 mit seinem gefährlichen Machtpotential. Doch wie allen Staatsangelegenheiten, die Peisistratos unter seine Kontrolle brachte26, entzog er auch diesem Amt den freien Spielraum in der Besetzungspolitik. Der Tyrann selbst behielt sich die faktische Entscheidung darüber, welcher seiner Vertrauten und Standesgenossen sich auf das Amt bewerben durften.27 Sicher war die neue Besetzungspolitik ein effizientes Mittel um missliebige Kandidaten fernzuhalten und seine Anhängerschaft auszuweiten.28

Auswirkungen hatte der willkürliche Bestellmodus wohl auch auf den Areopag. Das Gremium aus Gefolgsleuten des Tyrannen, konnte ihm nicht einmal bei einer Anklage in einem Mordprozess bedrohlich werden.29

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Athen des 6. Jahrhunderts v. Chr. und die zentrale Fragestellung nach der Bedeutung und Glorifizierung der Tyrannis des Peisistratos.

2. Herrschaft des Peisistratos: Historischer Abriss über den Aufstieg und die dreimalige Machtübernahme des Peisistratos sowie die Quellenlage.

3. Verhältnis zur institutionellen Ordnung: Analyse der Eingriffe des Tyrannen in die bestehenden politischen Strukturen, insbesondere in Bezug auf Ämterbesetzung und Gesetzgebung.

4. Verhältnis zum Volk Athens: Untersuchung der Sozialpolitik, der Bauinitiativen sowie der Kultur- und Religionspolitik im Hinblick auf das Verhältnis zu verschiedenen Bevölkerungsschichten.

5. Analyse zur Bedeutung des Peisistratos: Kritische Einschätzung, ob Peisistratos eine entscheidende Rolle in der inneren Entwicklung und der Demokratisierung Athens spielte.

6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Resümee über die Ambivalenz der Tyrannis und den bleibenden Einfluss des Herrschers auf die athenische Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Peisistratos, Athen, Tyrannis, Politische Ordnung, Sozialpolitik, Areopag, Achontat, Demokratisierung, Aristokratie, Bauernschaft, Polis, Kulturpolitik, Religionspolitik, Herrschaftsgeschichte, Staatsstreich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Herrschaft des Peisistratos in Athen und untersucht, wie sein Handeln die innere Entwicklung der Polis beeinflusste.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der politischen Ordnung, der Sozialpolitik, den Bauprojekten des Tyrannen sowie seiner Kultur- und Religionspolitik.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob Peisistratos als Wendepunkt in der inneren Entwicklung Athens betrachtet werden kann und welche Bedeutung ihm für die Festigung des athenischen Volkes zukommt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der kritischen Auswertung antiker literarischer Quellen und moderner Forschungsliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert untersucht?

Der Hauptteil beleuchtet das Verhältnis zur bestehenden Verfassung, die Machtausübung gegenüber verschiedenen sozialen Gruppen und die spezifischen Maßnahmen des Tyrannen zur Stärkung seiner Herrschaft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen zählen Tyrannis, Peisistratos, Athen, Sozialpolitik, Demokratisierung und Aristokratie.

Warum wurde die "Athenaion politeia" so intensiv in der Arbeit zitiert?

Das Werk ist eines der bedeutendsten antiken Dokumente, das ein ungewöhnlich positives Bild von Peisistratos zeichnet, was den Ausgangspunkt für die Untersuchung der Glorifizierung bildet.

Welche Rolle spielt die Landwirtschaft in der Politik des Peisistratos?

Die Arbeit thematisiert die Unterstützung für das Kleinbauerntum, gleichzeitig jedoch auch die Einführung einer allgemeinen Ertragssteuer, die das ambivalente Verhältnis verdeutlicht.

Kann Peisistratos als Wegbereiter der Demokratie gelten?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Peisistratos zwar keine Demokratie schuf, aber durch die Förderung gesellschaftlicher Grundlagen unbewusst den Weg für spätere demokratische Entwicklungen ebnete.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Adels unter Peisistratos?

Die Arbeit zeigt auf, dass der Tyrann den Adel durch politische Einschränkungen und die Unterdrückung von deren Selbstdarstellung schwächte, um seine eigene Macht zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Volk Athens unter der Tyrannis des Peisistratos
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Die Verfassung Athens
Note
1,0
Autor
Tina Kaiser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V272804
ISBN (eBook)
9783656648765
ISBN (Buch)
9783656648796
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Peisistratos Athenaion politeia
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tina Kaiser (Autor:in), 2012, Das Volk Athens unter der Tyrannis des Peisistratos, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272804
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Leseprobe aus  19  Seiten
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