Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

High-Frequency-Trading. Entwicklung und kritische Würdigung

Title: High-Frequency-Trading. Entwicklung und kritische Würdigung

Project Report , 2013 , 34 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Valentin Haag (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

„Hochfrequenzhandel ist an den Börsen in Mode: Computer verschieben rasend schnell Aktien hin und her. So schnell kommt kein Mensch mit. Ist am Ende das ganze Finanzsystem in Gefahr?“
Wer sich zum Thema High-Frequency-Trading informiert, wird sehr schnell mit Zeitungsmeldungen, Kommentaren und Fragen, wie der oben genannten, konfrontiert werden. Es häufen sich Nachrichtenmeldungen, die den Hochfrequenzhandel kritisieren und eine Einschränkung dieses Teilbereichs des algorithmischen Handels fordern.
Schon während der Immobilienkrise in den USA im Jahr 2007/2008 häuften sich die Meldungen, der computergesteuerte Börsenhandel sei der Urheber dieser jüngsten Finanzkrise.
Dabei zeigte sich eine ziemlich einseitige Berichterstattung in Bezug auf dieses Thema gepaart mit einer allgemeinen Skepsis gegenüber automatisierten Vorgängen an Börsen.
Spätestens seit dem sogenannten „Blitz-Crash“ am 6. Mai 2010 in den USA, bei dem in kürzester Zeit einzelne Aktien, wie die von Procter & Gamble, mehr als 40 % ihres Wertes verloren und sich der Kurs in ebenso schneller Zeit wieder erholte, ist das Thema des High-Frequency-Trading und insbesondere auch das Bewusstsein für dessen Risiken in Deutschland angekommen. Bis heute streiten sich die Experten beider Seiten darum, ob der „blitzschnelle“ Einbruch des NASDAQ an diesem Datum entweder durch das High-Frequency-Trading verursacht und zusätzlich verstärkt wurde, oder doch sogar abgemildert wurde. Die Kritikerseite, die die Einführung elektronischer Börsensysteme, wie XETRA oder NASDAQ, immer wieder bekämpft hatte, und dem Präsenzhandel direkt am Börsenparkett nachtrauerten, bekam nun verstärkt die mediale und öffentliche Aufmerksamkeit.
Auch die Politik reagierte jetzt auf dieses umstrittene Thema und verabschiedete das „Gesetz zur Vermeidung von Gefahren und Missbräuchen im Hochfrequenzhandel“ oder kurz „Hochfrequenzhandelsgesetz“.
Auf den nachfolgenden Seiten soll nun zuerst die Entwicklung des High-Frequency-Trading ausgehend vom klassischen Börsenhandel aufgewiesen werden, die neuen gesetzlichen Regularien beleuchtet werden und sowohl die Chancen als auch die Risiken kritisch hinterfragt werden. Ziel ist es, die oftmals einseitige Berichterstattung der Populärmedien, ausgehend von der Beschreibung der Strategien im High-Frequency-Trading, um das eine oder andere Argument zu ergänzen, um eine ganzheitliche Betrachtung der Thematik zu gewährleisten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Zielsetzung

2 Definitionen

3 Vom Börsenhandel zum High-Frequency-Trading

3.1 Geschichte und Entwicklung des Börsenhandels

3.2 Entwicklung des Programmhandels

3.3 Teilnehmer im High-Frequency-Trading

3.4 Strategien im High-Frequency-Trading

4 Kritische Würdigung

4.1 Chancen des High-Frequency-Trading

4.2 Risiken des High-Frequency-Trading

5 Aktuelle Entwicklung und Reaktionen der Politik

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die Auswirkungen des High-Frequency-Trading auf die modernen Finanzmärkte, analysiert die kontroversen Debatten um dessen Risiken und Chancen und bewertet die politischen Regulierungsmaßnahmen in Deutschland.

  • Historische Evolution vom klassischen Börsenhandel zum algorithmischen Handel
  • Methodik und Funktionsweise von High-Frequency-Trading-Strategien
  • Analyse der Marktauswirkungen und Volatilität
  • Kritische Diskussion von Marktmanipulation und Systemrisiken
  • Bewertung des "Gesetzes zur Vermeidung von Gefahren und Missbräuchen im Hochfrequenzhandel"

Auszug aus dem Buch

3.4 Strategien im High-Frequency-Trading

Alle Strategien des High-Frequency-Trading stützen sich auf den Geschwindigkeitsvorteil, den der High-Frequency-Trader vor den anderen Marktteilnehmern hat:

Durch die möglichst günstige Platzierung von Servern wird versucht eine möglichst geringe Entfernung zu den Handelsplätzen zu erreichen. Denn nicht allein die Verwendung von Glasfaserkabeln, schnellster Algorithmen und neuester Technologie macht den Unterschied, sondern natürlich auch die Kürze der Entfernung zum Handelsplatz. Aus diesem Grund stellen beispielsweise in Deutschland Marktteilnehmer aus dem Bereich des High-Frequency-Trading ihre Server möglichst nah bei den Servern von XETRA auf. An den Terminbörsen wie beispielsweise der EUREX gibt es die Möglichkeit eines sogenannten „Co-Location-Hostings“, wobei Hochfrequenzhändler gegen eine Gebühr ihre Handelssysteme direkt in das EUREX-Rechenzentrum verlagern können. So ist die kürzeste Entfernung zum Handelsplatz und damit der potentiell schnellere Zuschlag einer Order wahrscheinlicher.

Wenn zum Beispiel in Frankfurt von der EZB Daten veröffentlicht werden, so benötigt die Übertragung dieser Information bereits 6 Millisekunden bis nach London und bis New York 60 Millisekunden. Logische Konsequenz hieraus ist, dass Händler aus New York ihre Rechner in Frankfurt platzieren müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies wiederum wird einen Händler aus London dazu motivieren dasselbe zu tun, um nicht bei jeder Order der Langsamere zu sein.

Eine der Hauptstrategien der Marktteilnehmer im Hochfrequenzhandel, die auch in Abbildung 2 dargestellt sind, beruht darauf, durch Arbitrage vollautomatisiert Gewinne zu erwirtschaften: Das Prinzip hierbei ist es, Preisunterschiede (Spreads) an unterschiedlichen Handelsplätzen auszunutzen, um durch Kauf und Verkauf diesen Preisunterschied als Gewinn zu realisieren. Geschieht dies in einer hohen Anzahl in kurzer Zeit, kann dies zum Gewinn führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die Problematik des computergesteuerten Börsenhandels und Darlegung des Forschungsanliegens.

2 Definitionen: Abgrenzung des High-Frequency-Trading zum allgemeinen algorithmischen Handel sowie Erläuterung grundlegender Konzepte.

3 Vom Börsenhandel zum High-Frequency-Trading: Darstellung der historischen Entwicklung der Börseninfrastruktur hin zu modernen, computerbasierten Systemen.

4 Kritische Würdigung: Analyse der Vor- und Nachteile sowie der systemischen Risiken und Marktchancen des Hochfrequenzhandels.

5 Aktuelle Entwicklung und Reaktionen der Politik: Untersuchung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und regulatorischen Maßnahmen in Deutschland.

6 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der zukünftigen Relevanz des Hochfrequenzhandels und der Effektivität politischer Interventionen.

Schlüsselwörter

High-Frequency-Trading, Börsenhandel, Algorithmen, Marktliquidität, Arbitrage, Volatilität, Finanzmarktregulierung, Hochfrequenzhandelsgesetz, Co-Location, Marktmanipulation, Systemstabilität, Finanzkrise, Handelsstrategien, Computerhandel, BAFIN

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des High-Frequency-Trading (HFT) an den globalen Finanzmärkten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Schwerpunkte sind die technische Entwicklung, konkrete Handelsstrategien, die Debatte um Marktchancen und -risiken sowie die regulatorischen Gegenmaßnahmen der Politik.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit analysiert, ob der High-Frequency-Trading eine Gefahr für das Finanzsystem darstellt oder eine sinnvolle Weiterentwicklung der Handelseffizienz ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Fachdaten und Marktbeobachtungen basiert.

Was steht im Hauptteil der Untersuchung im Mittelpunkt?

Im Hauptteil wird der Prozess vom klassischen Börsenparkett zum algorithmischen Handel nachgezeichnet und die komplexen Strategien wie Arbitrage und Liquiditätsbereitstellung erläutert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe umfassen Hochfrequenzhandel, Marktstabilität, Algorithmik, Regulierung, Arbitrage und Börsenaufsicht.

Welche Rolle spielt die räumliche Nähe (Co-Location) beim HFT?

Die räumliche Nähe zu den Börsenservern ist essenziell, um Latenzzeiten zu minimieren und durch Geschwindigkeitsvorteile einen Wettbewerbsvorsprung bei der Orderausführung zu erzielen.

Was ist unter dem "Flash-Crash" zu verstehen?

Der Begriff bezieht sich auf plötzliche, extreme Kurseinbrüche an den Börsen, die durch automatisierte Handelssysteme ausgelöst oder verstärkt werden können.

Wie bewertet der Autor die politische Regulierung in Deutschland?

Der Autor hinterfragt, ob durch das Hochfrequenzhandelsgesetz die beabsichtigte Transparenz und Stabilität erreicht werden kann, insbesondere im Vergleich zur amerikanischen Aufsicht.

Hat der HFT laut Arbeit einen positiven Einfluss auf die Markteffizienz?

Der Autor stellt fest, dass HFT durch erhöhte Liquidität und sinkende Spreads den Markt für institutionelle Anleger effizienter gestalten kann, dies jedoch mit Risiken für die Systemstabilität erkauft wird.

Excerpt out of 34 pages  - scroll top

Details

Title
High-Frequency-Trading. Entwicklung und kritische Würdigung
College
University of Cooperative Education Mosbach
Grade
2,1
Author
Valentin Haag (Author)
Publication Year
2013
Pages
34
Catalog Number
V272578
ISBN (Book)
9783656647706
ISBN (eBook)
9783656647720
Language
German
Tags
high-frequency-trading entwicklung würdigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Valentin Haag (Author), 2013, High-Frequency-Trading. Entwicklung und kritische Würdigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272578
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  34  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint