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Solarstrom aus der Wüste. Das Potenzial erneuerbarer Energien in der MENA-Region

Titel: Solarstrom aus der Wüste. Das Potenzial erneuerbarer Energien in der MENA-Region

Bachelorarbeit , 2013 , 49 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Wiebke Baden (Autor:in)

Politik - Thema: Entwicklungspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zeitalter der globalen Erwärmung und des damit einhergehenden Klimawandels steht neben der CO2-Reduktion vor allem der Ausbau erneuerbarer Energien auf der Agenda der internationalen Politik. Das weltweit voranschreitende Bevölkerungswachstum und eine steigende Energienachfrage stellen Energiepolitik und Entwicklungspolitik vor neue Herausforderungen. Nicht nur in Industrieländern, sondern auch in Entwicklungsländern könnten erneuerbare Energien in Zukunft einen großen Anteil an der Energieproduktion einnehmen. Besonders in Wüstenregionen, in denen Sonne und Wind fast unbegrenzt zur Verfügung stehen, erscheint die Energieerzeugung über Wind- und Solartechnik eine nachhaltige Lösung für das Energieproblem darzustellen.
Aufgrund ihrer natürlichen Ressourcen, ihren Wüstenregionen und der Nähe zu Europa ist die Region des Nahen Ostens und Nordafrikas (Middle East and North Africa – MENA), genannt MENA-Region, ein für Europa interessanter Kooperationspartner im Bereich erneuerbarer Energien. Die Region besteht aus 21 sehr heterogenen Ländern, von denen einige ein großes Erdölvorkommen haben und zu den erdölexportierenden Ländern gehören, andere wiederum zu den energieimportierenden Ländern zählen. Auch politisch sind die vom Islam geprägten Staaten sehr verschieden. Zuletzt hat der sogenannte „Arabische Frühling“ in der Region zu einer Phase des Umbruchs geführt, deren Ausgang noch nicht absehbar ist und von dessen wirtschaftlichen Auswirkungen sich die Staaten derzeit noch erholen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Internationale Entwicklungspolitik

2.1 Theorie der Entwicklungspolitik

2.2 Akteure der Entwicklungspolitik

2.3 Entwicklungsfinanzierung

2.3.1 Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit

2.3.2 Ausländische Direktinvestitionen in der Entwicklungsfinanzierung

2.4 Die Bedeutung von Ankerländern

2.5 Erneuerbare Energien in der Entwicklungspolitik

3 Die MENA-Region

3.1 Überblick und Definition

3.2 Politischer Umbruch

3.3 Herausforderungen im patrimonialen Kapitalismus

4 Analyse

4.1 Erneuerbare Energien in der MENA-Region

4.1.1 Energiesituation in der MENA-Region

4.1.2 Potenzial erneuerbarer Energien

4.1.3 Herausforderungen

4.1.4 Projekte in der MENA-Region

4.2 Desertec

4.2.1 Das Desertec-Projekt

4.2.2 SWOT-Analyse

4.2.3 Kritik an Desertec

4.2.4 Aktueller Stand

4.2.5 Ausblick

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert, ob und inwiefern der Ausbau erneuerbarer Energien als wirksames Instrument der Entwicklungszusammenarbeit in der MENA-Region dienen kann, um wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung zu fördern, und untersucht dabei kritisch das Megaprojekt Desertec.

  • Internationale Entwicklungspolitik und Entwicklungsfinanzierung
  • Strukturelle Herausforderungen im patrimonialen Kapitalismus der MENA-Region
  • Potenziale und technologische Voraussetzungen für erneuerbare Energien (insb. Solarthermie/CSP)
  • SWOT-Analyse und kritische Evaluierung der Desertec-Initiative

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Das Desertec-Projekt

Die Desertec Stiftung ging 2008 aus dem fünf Jahre zuvor gegründeten Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation Network hervor. Seit 2004 hatte das DLR verschiedene Studien zur solarthermischen Stromerzeugung durchgeführt, die schließlich von der Desertec Stiftung aufgegriffen wurden. Eine der Studien, die TRANS-CSP-Studie von 2006, hat ergeben, dass bis zum Jahr 2050 eine Investitionssumme von 400 Milliarden Euro benötigt würden, um 17 Prozent des Strombedarfs in Europa, der auf 4.000 Terawattstunden pro Jahr geschätzt wird, zu decken. In dem Szenario der TRANS-CSP Studie wird von einem Bau von 50 Solarkraftwerken und 20 Hochspannungs-Geichstrom-Übertragungseinheiten (HGÜ) ausgegangen, die eine Gesamtkapazität von 102 Gigawatt haben sollen. Bis 2050 sollen so 707 Terawattstunden pro Jahr nach Europa geliefert werden (Ruchser 2012: 92).

Auch die Privatwirtschaft in Deutschland interessierte sich für das Konzept. Daher wurde es wurde die Desertec-Industrie-Initiative Dii mit dem Ziel gegründet, bis zum Jahr 2050 einen Markt für Solarstrom aus der MENA-Region zu schaffen. Im Juni 2012 wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung eine Studie mit dem Titel „Desert Power 2050“ erarbeitet. Die Dii rechnet mit bis zu 20 Prozent Wüstenstrom für Europa und einem Nettoexportvolumen von über 1.000 Terawattstunden bis 2050. Dabei gehen die Forscher davon aus, dass die EU-MENA-Region einen vollständig integrierten Stromverbund hat und die Systemkosten optimiert hat (Dii 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einleitung in die Bedeutung erneuerbarer Energien für die MENA-Region angesichts von Klimawandel und steigender Energienachfrage.

2 Internationale Entwicklungspolitik: Theoretische Grundlagen der Entwicklungspolitik, Definition von Akteuren und Instrumenten der Finanzierung sowie die Rolle von Ankerländern.

3 Die MENA-Region: Analyse der sozio-ökonomischen Struktur, der Auswirkungen des "Arabischen Frühlings" und der Herausforderungen durch den patrimonialen Kapitalismus.

4 Analyse: Untersuchung des Potenzials erneuerbarer Energien, der CSP-Technologie sowie eine detaillierte SWOT-Analyse und Kritik des Desertec-Projekts.

5. Schlussbetrachtung: Fazit zur Rolle erneuerbarer Energien als Instrument für Entwicklung und Zusammenfassung der Hindernisse und Potenziale.

Schlüsselwörter

Erneuerbare Energien, MENA-Region, Entwicklungspolitik, Desertec, Solarthermie, CSP, Entwicklungszusammenarbeit, Wirtschaftswachstum, Technologietransfer, Ankerländer, patrimonialer Kapitalismus, Energiewende, Nachhaltigkeit, Investitionen, Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen beim Ausbau erneuerbarer Energien in der MENA-Region als Bestandteil der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen internationale Entwicklungspolitik, die spezifischen sozio-politischen Strukturen der MENA-Region sowie die technische und ökonomische Machbarkeit von Solarenergieprojekten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Analyse, ob der Ausbau erneuerbarer Energien ein geeignetes Instrument für wirtschaftliche Entwicklung, Technologietransfer und Beschäftigungsförderung in der MENA-Region darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche in Bibliotheken sowie der Auswertung themenspezifischer Studien und Wirtschaftsdaten internationaler Institutionen wie Weltbank, IWF und OECD.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Energiesituation, das enorme Potenzial von Wind- und Solarenergie sowie detailliert das Megaprojekt Desertec mittels einer SWOT-Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind MENA-Region, Erneuerbare Energien, Desertec, Entwicklungszusammenarbeit, CSP-Technologie und patrimonialer Kapitalismus.

Warum wird Ägypten als Ankerland hervorgehoben?

Ägypten spielt aufgrund seiner demographischen und wirtschaftlichen Größe eine Schlüsselrolle für die regionale Stabilität und fungiert als Referenzpunkt für die Entwicklung und Implementierung energiepolitischer Strategien.

Welche Kritik wird an Desertec geübt?

Kritiker bemängeln unter anderem die hohen Investitionskosten, den Top-Down-Ansatz, die Vernachlässigung lokaler sozio-politischer Gegebenheiten und die Gefahr eines neokolonialen Ansatzes durch Fokus auf Energieexporte.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Solarstrom aus der Wüste. Das Potenzial erneuerbarer Energien in der MENA-Region
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Chair for Macroeconomic Theory and Politics)
Note
1.7
Autor
Wiebke Baden (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
49
Katalognummer
V272459
ISBN (Buch)
9783656652175
ISBN (eBook)
9783656652212
Sprache
Deutsch
Schlagworte
economics politics development mena renewable energy desertec development politics mena region north africa peak oil arabischer frühling energy development project MDG SWOT foreign direct investment FDI renewables development cooperation development assistance economic growth patrimonialer kapitalismus desertec initiative
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wiebke Baden (Autor:in), 2013, Solarstrom aus der Wüste. Das Potenzial erneuerbarer Energien in der MENA-Region, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272459
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  49  Seiten
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