Im Zuge dieser Projektarbeit möchte ich auf die verschiedensten Formen des Lernens eingehen. In meiner Tätigkeit als Dozentin und Begleitung von Auszubildenden, vordergründig von Industriekaufleuten während ihrer beruflichen Ausbildung ist es mir ein Anliegen deren Schlüsselqualifikationen auszubauen und zu stärken. Informelles Lernen zu schulen und den Schülern zu zeigen wie man sich stets selbst motiviert.
Die Anforderungen an Auszubildende haben sich in Bezug auf Ihre Handlungskompetenzen im Vergleich von der Industriegesellschaft zur heutigen Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft enorm verändert. Von ihnen wird vor allem mehr Flexibilität und das schnelle Reagieren auf veränderte Situationen verlangt (Euler & Hahn, 2007, S. 267). Somit rücken immer mehr die Kompetenz zum selbstständigen Lernen, sowie die Möglichkeiten dies zu schulen in den Vordergrund.
Im Themenfeld „Lernformen in der beruflichen Ausbildung“ liegt es nahe neue Lernkulturen zu begründen, die den Anforderungen der neuen Welt gerecht werden.
Immer mehr Gewicht werden der Selbstlernkompetenz zu gemessen. Diese ist heute auch in der beruflichen Ausbildung unverzichtbar. Sie zählt zu den Personalkompetenzen und bildet eine solide Basis der Handlungskompetenzen.
Um die Erfüllung der täglichen Arbeitsaufgaben zu bewältigen ist die Medienkompetenz, das heißt der Einsatz von Computern, bestimmten Programmen und dem Internet unerlässlich. Der Umgang mit mediengestützter Hard- bzw. Software fördert die Entwicklungsprozesse von Selbstlernkompetenzen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffsdefinitionen
3 Lernen im Wandel der Zeit
4 Lernmethoden anhand des Bsp. abH Stützunterricht
5 Lern- und Selbstlernkompetenz
6 Rollenbezogene Betrachtungen
7 Fazit
Zielsetzung und Themen der Projektarbeit
Die Projektarbeit zielt darauf ab, moderne Lernformen in der beruflichen Ausbildung zu untersuchen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Selbstlernkompetenz und Schlüsselqualifikationen von Auszubildenden gezielt gefördert werden können, um den Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt gerecht zu werden.
- Bedeutung und Definition von Schlüsselqualifikationen
- Lernen im Kontext der digitalen Transformation
- Praktische Lernmethoden im abH-Stützunterricht
- Förderung der Selbstlernkompetenz
- Rollenwandel der Lehrenden als Lernbegleiter
Auszug aus dem Buch
4. Lernmethoden anhand des Beispiels abh- Stützunterricht
Lernkartei - Vorderseite Begriff oder Frage, Rückseite kurze Erklärung/Antwort - Kasten mit 5 Fächern - Die fünf Fächer symbolisieren Lernfortschritte in aufsteigender Reihenfolge Je besser Sie die Antworten beherrschen und im Gedächtnis verankert haben, desto weiter rücken die Kärtchen nach hinten. - Bei Vergessen/falsch kommt das Kärtchen ins vorderste Fach zurück.
Mindmapping - Hauptstichwort in der Mitte des Blattes, Äste mit Verzweigungen, Ergänzen Sie die Äste möglichst durch Grafiken und Symbole.
Lerngruppe - Vertiefung des Gelernten - Gegenseitiges Fragen stellen - Übungen machen - Auszubildende in höheren Jahrgangsstufen können ihr Wissen weitergeben und es wiederholen
Lernmethodische Spiele - Vertiefung des Gelernten - Wissen wiederholen
Mediales Lernen/ Lernposter - Selbstlernkompetenz durch Anwendung von Laptops Handys oder Smartphones, sowie Tablets - Medienkompetenz schulen und Neues Lernen
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit, moderne Lernformen in der Ausbildung zu etablieren, um die Schlüsselqualifikationen und die Eigenmotivation der Auszubildenden zu stärken.
2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden zentrale Termini wie Schlüsselqualifikationen, Kompetenz und der Lernbegriff erläutert und in den Kontext der beruflichen Bildung gestellt.
3 Lernen im Wandel der Zeit: Der Fokus liegt auf der Veränderung der Lernumgebungen durch digitale Medien und die Notwendigkeit, Auszubildende zum selbstständigen, problemlösenden Denken zu befähigen.
4 Lernmethoden anhand des Bsp. abH Stützunterricht: Es werden konkrete Methoden wie Lernkarteien, Mindmapping, Lerngruppen und mediales Lernen vorgestellt, die im Stützunterricht Anwendung finden.
5 Lern- und Selbstlernkompetenz: Dieses Kapitel untersucht die Herausforderungen bei der Förderung der Selbstlernkompetenz und betont die Bedeutung von handlungsorientiertem Lernen.
6 Rollenbezogene Betrachtungen: Die Arbeit beleuchtet den notwendigen Rollenwandel von Ausbildern hin zu Lernbegleitern und diskutiert Führungstheorien im Kontext der Motivation.
7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Kombination aus formellen und informellen Lernformen sowie eine reflektierte Haltung der Ausbilder entscheidend für den Lernerfolg sind.
Schlüsselwörter
Lernformen, Berufliche Ausbildung, Schlüsselqualifikationen, Selbstlernkompetenz, Medienkompetenz, Handlungskompetenz, Lernbegleiter, Rollenwandel, Motivation, abH-Stützunterricht, Lernmethoden, Informelles Lernen, Pädagogik, Ausbilder, Handlungsorientiertes Lernen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den vielfältigen Lernformen in der beruflichen Ausbildung und wie diese zur Stärkung der Handlungskompetenz beitragen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind Schlüsselqualifikationen, die Förderung der Selbstlernkompetenz durch digitale Medien sowie die veränderte Rolle des Ausbilders.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Auszubildende durch moderne Lernmethoden und eine unterstützende Begleitung ihre Kompetenzen selbstständig ausbauen und reflektieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung relevanter Fachbegriffe sowie die Darstellung praktischer Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit als Dozentin im abH-Stützunterricht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst Begriffsdefinitionen, Analysen zum Lernen im digitalen Wandel, eine Vorstellung konkreter Lernmethoden und die Reflexion über den Rollenwandel von Ausbildern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den prägenden Begriffen zählen Lernformen, Selbstlernkompetenz, Schlüsselqualifikationen, Rollenwandel und handlungsorientiertes Lernen.
Welche Bedeutung hat das Modell von Douglas McGregor in diesem Kontext?
Die X- und Y-Theorie werden genutzt, um die unterschiedlichen Einstellungen von Ausbildern zur Motivation und Führung ihrer Auszubildenden zu verdeutlichen.
Warum wird die Maslowsche Bedürfnisspyramide im Fazit erwähnt?
Sie dient dazu, das Bedürfnis nach Wertschätzung und Selbstverwirklichung der Auszubildenden in den Kontext des Lernerfolgs und der persönlichen Entwicklung zu setzen.
- Quote paper
- Marina Zuber (Author), 2014, Lernformen in der beruflichen Ausbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272388