Hausarbeit im Rahmen des Fernstudiums an der Hamburger Fernhochschule.
Die Herkunft der Motivation wird beginnend geklärt. Weiter werden die gängigen Motivationstheorien erläutert und auf ein fiktives Praxisbeispiel angewandt. Daraufhin wird ein Ausblick auf Motivationssteigerungsmethoden gegeben, bevor es zu einem Fazit gebündelt wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Motiv und Motivation
2.1. Intrinsische Motivation
2.2. Extrinsische Motivation
3. Inhaltstheorien
3.1. Maslow’sche Bedürfnispyramide
3.2. Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
4. Prozesstheorien
4.1. Prozessmodell von Porter und Lawler
4.2. Gleichheitstheorie von Adams
5. Praxisbeispiel
6. Anwendung der Theorien am Praxisbeispiel
6.1. Anwendung der maslow’schen Bedürfnispyramide
6.2. Anwendung der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
6.3. Anwendung des Prozessmodells von Porter und Lawler
6.4. Anwendung der Gleichheitstheorie von Adams
7. Methoden zur Motivationssteigerung
7.1. Intrinsische Motivationssteigerung
7.2. Extrinsische Motivationssteigerung
8. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Mitarbeitermotivation und überträgt diese auf ein konkretes Praxisbeispiel, um Wege zur langfristigen Motivationssteigerung in Unternehmen aufzuzeigen.
- Analyse klassischer Inhaltstheorien der Motivation (Maslow, Herzberg)
- Untersuchung von Prozesstheorien (Porter/Lawler, Adams)
- Anwendung der Motivationstheorien auf ein berufliches Fallbeispiel
- Evaluierung von Methoden zur intrinsischen und extrinsischen Motivationssteigerung
- Diskussion über die Rolle von Geld und Arbeitsgestaltung als Motivatoren
Auszug aus dem Buch
3.1 Maslow’sche Bedürfnispyramide
Abraham H. Maslow leitete im Jahr 1954 aus seinen theoretischen Überlegungen sowie klinischen, experimentellen und beobachteten Tatsachen seine Motivationstheorie ab: die Maslow’sche Bedürfnispyramide.
Die menschlichen Bedürfnisse werden in fünf grundlegende, aufeinander aufbauende, Bedürfnisse unterteilt. In der Literatur variieren die Bezeichnungen der fünf Bedürfnisse leicht, dennoch beschreiben sie stets dasselbe. So werden Sicherheitsbedürfnisse auch Sicherheitsmotive und die Bedürfnisse nach Zugehörigkeit auch soziale Motive genannt sowie die Anerkennung auch als Ich-Motiv beschrieben wird.
Physiologische Bedürfnisse sind die mächtigsten aller Bedürfnisse und stellen die Basis der Pyramide dar. Die Befriedigung dieser Bedürfnisse ist für den Menschen grundlegend, da er ohne diese nicht existieren kann. Dazu gehören besonders die Zufuhr von Waser und Nahrung sowie die Befriedigung des Sexualtriebes. Nach erfolgreicher Befriedigung der physiologischen Bedürfnisse ergeben sich automatisch weitere Bedürfnisse im Menschen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Mitarbeitermotivation und Vorstellung der Zielsetzung sowie des strukturellen Aufbaus der Hausarbeit.
2. Motiv und Motivation: Definition der Begriffe Motiv und Motivation sowie Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation.
3. Inhaltstheorien: Erläuterung der Motivationstheorien nach Maslow und Herzberg, welche die Faktoren menschlicher Leistungsbereitschaft analysieren.
4. Prozesstheorien: Darstellung der Motivationsmodelle von Porter und Lawler sowie Adams, die den Ablauf des Motivationsprozesses betrachten.
5. Praxisbeispiel: Vorstellung eines Fallbeispiels eines Automobilzulieferers und der beruflichen Situation eines Angestellten.
6. Anwendung der Theorien am Praxisbeispiel: Analyse der Fallbeispiel-Situation unter Anwendung der zuvor vorgestellten Inhalts- und Prozesstheorien.
7. Methoden zur Motivationssteigerung: Darstellung praktischer Ansätze zur Steigerung der Motivation durch Arbeitsplatzgestaltung und Managementkonzepte.
8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Theorien und Erkenntnisse sowie ein Ausblick auf die Bedeutung individueller Motivationsansätze.
Schlüsselwörter
Mitarbeitermotivation, Motivationstheorie, Motivationspraxis, Maslow, Herzberg, Porter und Lawler, Adams, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Job Enrichment, Job Enlargement, Arbeitsplatzgestaltung, Zufriedenheit, Führungskräfte, Personalmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Brücke zwischen theoretischen Ansätzen zur Mitarbeitermotivation und der praktischen Anwendung in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind klassische Inhaltstheorien, moderne Prozesstheorien sowie praxisorientierte Methoden zur Motivationssteigerung, wie etwa Arbeitsplatzgestaltung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie Mitarbeitermotivation entsteht, durch welche Faktoren sie aufrechterhalten wird und wie theoretische Konzepte in einer realen Arbeitssituation zur Lösung von Motivationsproblemen beitragen können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse der klassischen und prozessualen Motivationstheorien sowie eine deskriptive Fallstudienanalyse (Praxisbeispiel).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Inhalts- und Prozesstheorien), die detaillierte Analyse eines Praxisbeispiels anhand dieser Theorien sowie die Vorstellung von Methoden wie Job Rotation, Enlargement und Enrichment.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mitarbeitermotivation, intrinsische/extrinsische Motivation, die Bedürfnispyramide nach Maslow sowie das Prozessmodell von Porter und Lawler.
Wie bewertet der Autor die Rolle des Geldes als Motivator?
Der Autor schließt sich der Meinung an, dass Geld zwar ein notwendiger Hygienefaktor ist, aber langfristig allein nicht ausreicht; die Aufgabe selbst gilt als der stärkere Motivator.
Welches zentrale Problem identifiziert der Autor im Praxisbeispiel?
Das Hauptproblem ist die Diskrepanz zwischen der erbrachten, hoch bewerteten Leistung des Mitarbeiters und der ausbleibenden extrinsischen Belohnung (Beförderung), was zu Gefühlen der Ungerechtigkeit führt.
- Arbeit zitieren
- Dennis Jarczyk (Autor:in), 2014, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/272283