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Erythropoetin als leistungssteigernde Dopingsubstanz

Titel: Erythropoetin als leistungssteigernde Dopingsubstanz

Facharbeit (Schule) , 2014 , 13 Seiten , Note: 12 Punkte

Autor:in: Marius Schmidt (Autor:in)

Biologie - Humanbiologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Doping nimmt einen immer größeren Bestandteil des heutigen Sportgeschehens, sowohl im Amateur- als auch im Profibereich, ein. Die Dopingsubstanz rHu-Erythropoetin gilt dabei als eine der effektivsten und verbreitetsten Substanzen im Ausdauersport. In dieser Arbeit werden vorerst die normale menschliche EPO-Sekretion, sowie die Wirkung von EPO im Organismus selbst beschrieben, um im Anschluss das Doping mit rHu-EPO genau zu erläutern. Besonders wichtig ist es mir dabei, die Gründe für den Dopingmissbrauch zu nennen und persönlich Stellung zu den Nebenwirkungen etc. zu nehmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erythropoetin

2.1 Chemische Eigenschaften und Struktur

2.2 Biosynthese im menschlichen Körper

2.3 Funktion im menschlichen Körper

2.4 Erythropoese

2.5 Erythropoetin-/ Zytokinrezeptor

2.6 Aufbau der Erythrozyten

2.7 Funktionsweise des Hämoglobins

3. Doping mit rHu-EPO

3.1 Geschichtliche Entwicklung/ Aktuelles von den Olympischen Spielen in Sotschi

3.2 Vergleich von rHu-EPO mit EPO

3.3 Leistungssteigerung im aeroben Bereich

3.4 Gefahren und Nebenwirkungen/Grenzwert des Hämatokrits

4. Fazit

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die biologischen Grundlagen der Erythropoetin-Sekretion und deren gezielte Manipulation durch rekombinantes humanes Erythropoetin (rHu-EPO) als Dopingmittel, um die daraus resultierende Leistungssteigerung in aeroben Sportarten sowie die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken zu analysieren.

  • Physiologische Mechanismen der körpereigenen EPO-Produktion
  • Die Rolle von Erythropoetin bei der Erythropoese
  • Wirkweise von rHu-EPO im sportlichen Kontext
  • Risikoprofil und physiologische Auswirkungen der Viskositätserhöhung des Blutes
  • Ethische und gesellschaftliche Aspekte des Dopingmissbrauchs

Auszug aus dem Buch

2.1 Chemische Eigenschaften und Struktur

Das humane EPO-Molekül ist ein aus 165 Aminosäuren und vier Kohlenhydratketten bestehendes und ca. 30 400 Dalton schweres Polypeptid. Die Kohlenhydratketten, welche an Serin 126, Asparagin 24, 38 und 83 binden, bilden die Zuckerseitenketten des Moleküls und nehmen ca. 40% seiner Gesamtmasse ein. Zudem sind diese Kohlenhydratstrukturen, im Gegensatz zu der Aminosäuresequenz des Moleküls, variabel, wodurch unterschiedliche EPO-Versionen, wie zum Beispiel rekombinantes Erythropoetin möglich sind (Mikroheterogenität). Diese Mikroheterogenität beeinflusst allerdings nicht die Bindung der unterschiedlichen Isomere an den EPO-Rezeptor (vgl. 3.2 „Vergleich rHu-EPO mit EPO“).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema Doping im Sport und Definition des Zieles dieser Arbeit, die Wirkweise von EPO und die Gründe für dessen Missbrauch zu beleuchten.

2. Erythropoetin: Detaillierte Darstellung der biochemischen Eigenschaften, der körpereigenen Synthese, der Funktion und der Erythropoese sowie des Rezeptorverhaltens.

3. Doping mit rHu-EPO: Analyse der geschichtlichen Entwicklung des EPO-Dopings, ein Vergleich zwischen künstlichem und natürlichem EPO sowie die Erläuterung der leistungssteigernden Wirkung und gesundheitlicher Gefahren.

4. Fazit: Kritische Reflexion über den Druck der Leistungsgesellschaft auf Athleten und ein Plädoyer für die rein medizinische Verwendung von rHu-EPO.

5. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie Internetquellen.

Schlüsselwörter

Erythropoetin, rHu-EPO, Doping, Hämatokrit, Erythropoese, Sauerstofftransportkapazität, Leistungssteigerung, Hypoxie, Ausdauersport, Viskosität, Blutbild, Glykoprotein, Stammzellen, Nebenwirkungen, Leistungsgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von rekombinantem Erythropoetin (rHu-EPO) als Dopingsubstanz in aeroben Sportarten und erklärt dazu die physiologischen Grundlagen des körpereigenen Hormons EPO.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit gliedert sich in die biochemische Erläuterung der EPO-Synthese, den Ablauf der Erythropoese, die Mechanismen der Dopingwirkung durch Erhöhung des Hämatokrits und die medizinischen Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie rHu-EPO die Sauerstofftransportkapazität steigert und warum dieser Missbrauch trotz erheblicher gesundheitlicher Gefahren, wie einer erhöhten Blutviskosität, weit verbreitet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse, die biochemische Lehrbücher sowie Fachpublikationen zur Physiologie und Sportmedizin auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert die Struktur von EPO, die Steuerung durch den HIF-1-Komplex, den Prozess der Erythropoese im Knochenmark sowie die geschichtliche Entwicklung des EPO-Dopings und die Gefahren durch ein zu dickflüssiges Blut.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Erythropoetin, Hämatokrit, EPO-Doping, aerobe Leistungssteigerung und die Regulation der Erythropoese.

Welche Rolle spielt die Blutviskosität bei rHu-EPO Doping?

Durch die exogene Zufuhr von rHu-EPO steigt die Zahl der roten Blutkörperchen, was das Blut viskoser macht. Dies kann zu lebensgefährlichen Zuständen wie Bluthochdruck, Thrombosen oder einem Kreislaufstillstand führen.

Warum wird rHu-EPO speziell in Ausdauersportarten eingesetzt?

Da in Disziplinen wie Radsport oder Skilanglauf der aerobe Stoffwechsel und somit die Sauerstoffversorgung der Muskulatur leistungslimitierend sind, ermöglicht rHu-EPO durch den höheren Hämatokritwert eine verbesserte Ausdauerleistung.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erythropoetin als leistungssteigernde Dopingsubstanz
Hochschule
Gymnasium Wilnsdorf  (Gymnasium Wilnsdorf)
Note
12 Punkte
Autor
Marius Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
13
Katalognummer
V271603
ISBN (Buch)
9783656822653
ISBN (eBook)
9783656822660
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erythropoetin dopingsubstanz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marius Schmidt (Autor:in), 2014, Erythropoetin als leistungssteigernde Dopingsubstanz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/271603
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Leseprobe aus  13  Seiten
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