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Die Verankerung von Schreibkonferenzen in der Freien Stillarbeit an der Münsterlandschule Tilbeck

Title: Die Verankerung von Schreibkonferenzen in der Freien Stillarbeit an der Münsterlandschule Tilbeck

Term Paper , 2012 , 54 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Master of Education Stephan Winkler (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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Summary Excerpt Details

„Ach ich will das jetzt nicht nochmal korrigieren, dann muss ich das ja noch einmal abschreiben.“ So oder ähnlich reagieren Kinder oft, wenn es darum geht die selbst verfassten Texte zu überarbeiten. Besonders wenn die Texte in irgendeiner Weise veröffentlicht werden sollen, kommt es zu solchen Situationen. Manche Kinder können es schwer einsehen, einen Text den sie mit Herzblut geschrieben haben, noch einmal zu überarbeiten und fehlerfrei abzuschreiben. Für viele stellt dies eine zu große Herausforderung dar. In dem überarbeiten und dem wiederholten Abschreiben sehen sie eine deutliche Mehrarbeit. Dies nimmt die Kinder meist so gefangen, dass sie die positiven Aspekte des Überarbeitens und der fehlerfreien Endfassung aus dem Blick verlieren. Für viele geht dadurch die Motivation verloren und sie überarbeiten die Geschichte nur unter Murren oder brechen die Geschichte ab. In seltenen Fällen kann es sogar dazu führen, dass die Kinder völlig die Lust daran verlieren eine Geschichte zu verfassen, da sie schon zu Beginn das Überarbeiten im Hinterkopf haben. Wie reagiert man auf Kinder, die solche Sätze äußern? Wie können die Kinder in der Phase des Überarbeitens unterstützt werden? Wie können im Bezug auf das Geschichtenschreiben demotivierte Kinder neu motiviert werden? Diese Fragen und noch einigen mehr begleiteten die Suche. Damit Kinder die Vorteile des Schreibens oder des Verfassens von Texten erkennen und nutzen können, müssen sie an hilfreiche Strategien des Schreibens herangeführt und zum Schreiben motiviert werden. Die Kinder müssen frühzeitig erkennen, dass das Schreiben und Verfassen von Texten ihnen ermöglicht sich auszudrücken und sich anderen mitzuteilen. Sind die Kinder zum Schreiben motiviert und erfahren sie hilfreiche Unterstützung, um auch selbstständig voranzukommen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie ihre Schreibfähigkeiten sukzessiv ausbauen können und letztendlich zu kompetenten Schreibern ausgebildet werden. Doch wie kann dies in der Schule erreicht werden? Eine Möglichkeit auf das eben genannte hinzuarbeiten, ist die Methode der Schreibkonferenzen. In dieser Arbeit wird ein Konzept entwickelt, um diese Methode im Schulalltag der Kinder zu verankern. Durch dieses Konzept soll sowohl die Schreibmotivation, als auch die Überarbeitungsmotivation erhöht und die Schreibkompetenz der Kinder verbessert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Hinführung zum Thema

1.2 Darstellung der relevanten Lehrerqualifikationen

2. Theoretischer Hintergrund des Konzeptes

2.1 Die Schreibkonferenz

2.1.1 Herkunft der Schreibkonferenz

2.1.2 Die Rahmenbedingungen für Schreibkonferenzen

2.1.3 Die beteiligten Personen

2.1.4 Der Ablauf einer Schreibkonferenz

2.2 Lehrplanbezug

2.3 Freiarbeit nach Maria Montessori

3. Vorüberlegungen zur Durchführung des Konzeptes

3.1 Bedingungen an der Münsterlandschule Tilbeck

3.2 Die Wahl der Lerngruppe

3.3 Evaluation des Ist-Standes

4. Planung und Durchführung des Konzeptes

4.1 Organisatorische Entscheidungen im Vorfeld

4.2 Die Durchführung des Konzeptes

5. Evaluation des Konzeptes

6. Fazit und Ausblick

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, durch die Implementierung von Schreibkonferenzen die Schreibmotivation und Schreibkompetenz von Grundschulkindern innerhalb der Freien Stillarbeit gezielt zu fördern und nachhaltig zu verankern.

  • Methodische Grundlagen und Herkunft der Schreibkonferenz nach Gudrun Spitta
  • Integration von Schreibkonferenzen in den Freiarbeitsunterricht nach Maria Montessori
  • Analyse der notwendigen Rahmenbedingungen an der Münsterlandschule Tilbeck
  • Strukturierung der vier Phasen einer Schreibkonferenz für den Schulalltag
  • Evaluation des Lernerfolgs und der Einstellungsänderung bei den beteiligten Schülern

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Herkunft der Schreibkonferenz

Unter professionellen Schreibern, wie zum Beispiel Autoren, haben die Schreibkonferenzen, die auch unter der Bezeichnung Schreibgespräch oder Schreibwerkstatt firmieren, eine lange Tradition. Es wird sich in Dichtercafés, in Schriftstellerzirkeln oder Workshops getroffen, um Texte einem kleinen, kritischen Publikum zu präsentieren. Die Verfasser erhoffen sich so, Hinweise für mögliche Überarbeitungen des Textes zu erfahren. In den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigte sich in England eine Lehrer- und Forschergruppe um Donald H. Graves mit diesem Verfahren. Diese Forschergruppe brachte die Schreibkonferenz in die didaktische Diskussion und integrierte sie in die tägliche Unterrichtsarbeit. Im angelsächsischen Raum handelte es sich aber um Schreibkonferenzen, in denen die Lehrkraft mit den Kindern die Konferenz durchführte. Nachdem sich die Schreibkonferenzen auch im deutschsprachigen Raum verbreiteten, gesellte sich zu der Lehrer-Schüler-Schreibkonferenz eine reine Schüler-Schreibkonferenz.

In Deutschland ist der Begriff der Schreibkonferenz zwangsläufig mit dem Name Gudrun Spitta verbunden. Sie war auf der Suche nach einer Alternative zum traditionellen Aufsatzunterricht und stieß bei ihren Recherchen über mehrere Vorformen, auf den Ansatz von Graves. Sie überarbeitete und erprobte ihn über viele Jahre für die und in der deutschen Schullandschaft. Spitta war der Überzeugung, dass der traditionelle Aufsatzunterricht nicht mehr zeitgemäß war und dem „Freien Schreiben“ die Zukunft gehöre. Die Schreibkonferenzen, als Bestandteil des „Freien Schreibens“, stehen somit im Gegensatz zu der traditionellen Aufsatzdidaktik. Spitta bezeichnet den traditionellen Aufsatzunterricht als ein einengendes Lernarrangement, in dem sterile und gleichartige Kindertexte hergestellt werden. Sie kritisierte, dass von den Kindern Unmögliches verlangt wird, wenn sie einen Aufsatz verfassen sollen. Die Kinder sollen zu einer bestimmten Zeit, die sie nicht selber wählen können, zu einem vorgegebenen Thema und innerhalb eines festgelegten Zeitraums, Texte produzieren, die dem Gusto der jeweiligen Lehrperson entspricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Herausforderungen beim Überarbeiten von Schülertexten und stellt die Methode der Schreibkonferenz als motivierende Strategie zur Kompetenzsteigerung vor.

2. Theoretischer Hintergrund des Konzeptes: Das Kapitel erläutert die Ursprünge und den theoretischen Rahmen der Schreibkonferenz sowie deren Einbettung in den Lehrplan und das Konzept der Freiarbeit.

3. Vorüberlegungen zur Durchführung des Konzeptes: Hier werden die spezifischen Rahmenbedingungen der Münsterlandschule Tilbeck analysiert, die Lerngruppe ausgewählt und der Ist-Stand der Schreibmotivation der Schüler evaluiert.

4. Planung und Durchführung des Konzeptes: Dieser Abschnitt beschreibt die konkreten organisatorischen Vorbereitungen sowie die schrittweise Einführung der Schreibkonferenz in den Unterrichtsalltag.

5. Evaluation des Konzeptes: Die Evaluation stellt die Ergebnisse der zweiten Befragung dar und verdeutlicht die positiven Auswirkungen der Schreibkonferenzen auf die Schreib- und Überarbeitungsmotivation der Kinder.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert den Erfolg der Schreibkonferenzen zur Kompetenzförderung und reflektiert über die Notwendigkeit der Lehrerbegleitung bei der dauerhaften Etablierung.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Printmedien und Internetquellen zur fachlichen Untermauerung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Schreibkonferenz, Freie Stillarbeit, Schreibmotivation, Aufsatzdidaktik, Grundschule, Kooperatives Lernen, Schülertexte, Schreibprozess, Überarbeitung, Lesekompetenz, Gudrun Spitta, Freies Schreiben, Didaktik, Lehrerrolle, Textproduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Etablierung von Schreibkonferenzen als Methode zur Verbesserung der Schreibmotivation und -kompetenz in der Freien Stillarbeit an einer Grundschule.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die theoretische Fundierung des Schreibgesprächs, die pädagogischen Prinzipien der Montessori-Freiarbeit und die praktische unterrichtliche Umsetzung dieser Ansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, Schülern Hilfsmittel an die Hand zu geben, um ihre eigenen Texte durch kooperative Prozesse selbstständig zu überarbeiten und ihre Freude am Verfassen von Geschichten zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus Literaturanalyse und einer empirischen Evaluation mittels Fragebögen, um den Ist-Zustand und die Entwicklung der Kinder über den Projektzeitraum hinweg zu messen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Schreibkonferenz, eine Analyse der schulischen Bedingungen, die detaillierte Planung der Durchführung sowie die anschließende Evaluation der Ergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schreibkonferenz, Freiarbeit, Schreibmotivation, Kooperatives Lernen und grundschulspezifische Aufsatzdidaktik beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Schreibkonferenz von traditionellem Aufsatzunterricht?

Im Gegensatz zum traditionellen Unterricht, der oft durch Fremdkorrektur durch die Lehrkraft geprägt ist, betont die Schreibkonferenz die eigenverantwortliche Überarbeitung durch die Kinder in der Gruppe.

Warum spielt die Rolle der Lehrkraft eine besondere Bedeutung?

Die Lehrkraft wandelt sich von der Korrekturinstanz zum Berater, der den Prozess nur auf gezielte Nachfrage hin begleitet, um die Autonomie der Kinder beim Schreibprozess zu wahren.

Welche Herausforderungen bei der Einführung werden genannt?

Herausforderungen sind unter anderem die Notwendigkeit einer gut vorbereiteten Umgebung, die Klärung der Abläufe und die anfängliche Orientierungslosigkeit einiger Schüler, die eine engere Begleitung erfordert.

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Details

Title
Die Verankerung von Schreibkonferenzen in der Freien Stillarbeit an der Münsterlandschule Tilbeck
College
Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Rheine  (Seminar G)
Grade
2,0
Author
Master of Education Stephan Winkler (Author)
Publication Year
2012
Pages
54
Catalog Number
V270954
ISBN (Book)
9783656617884
ISBN (eBook)
9783656617891
Language
German
Tags
Grundschule Deutsch Deutschunterricht Schreibkonferenz Schreibkonferenzen Freiarbeit Freie Stillarbeit Montessori Überarbeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Education Stephan Winkler (Author), 2012, Die Verankerung von Schreibkonferenzen in der Freien Stillarbeit an der Münsterlandschule Tilbeck, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/270954
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