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Alkohol am Arbeitsplatz. Sensibilisierung für Führungskräfte

Leitfaden für ein zweitägiges Führungskräfteseminar

Titel: Alkohol am Arbeitsplatz. Sensibilisierung für Führungskräfte

Seminararbeit , 2012 , 77 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Nadine Leykam (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Der Alpha-Trinker oder auch Konflikt-Trinker ist nicht krank, aber gefährdet.
Konflikte werden nicht gelöst, sondern nur in Alkohol aufgelöst. Es besteht kein Kontrollverlust, aber dafür undiszipliniertes Trinken mit Phasen der Abstinenz.
Es besteht eine seelische Abhängigkeit.
Beim Beta-Trinker oder auch Gelegenheits-Trinker wird das Trinkverhalten vom sozialen Umfeld bestimmt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit wahrgenommen. Es besteht kein Kontrollverlust, lediglich Phasen der Abstinenz.

Der Gamma-Trinker oder auch Süchtiger-Trinker leidet unter starker psychischer und körperlicher Abhängigkeit. Phasen der Abstinenz sind möglich, jedoch besteht ein starker Kontrollverlust.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielgruppe

1.2 Lernziel

1.3 Anforderungen an den Trainer

1.4 Unterkunft

1.5 Verpflegung

1.6 Einladung

1.7 Pausen

1.8 Trainingsvorbereitung

1.8.1 Materialliste

1.8.2 Vorbereitung des Seminarraums

1.9 Teilnehmerhandouts

1.10 Durchführung von Übungen

1.11 Sicherheit

1.12 Feedback/Evaluation

1.13 Verabschiedung

2. Erster Trainingstag

2.1 Erstkontakt mit den Teilnehmern

2.2 Seminareröffnung

2.3 Festlegung der Ansprache

2.4 Warm- Up, Bildermeditation

2.4.1 Warm- Up, Das Netzwerk

2.4.2 Erwartungsbaum

2.5 Zeitplan und Ziele

2.6 Theorievermittlung

2.7 Grundlagenvermittlung von der Alkoholkrankheit

2.8 Befassung der Führungskräfte mit suchtauffälligen Mitarbeitern

2.9 Gründe für den Alkoholkonsum am Arbeitsplatz

2.10 Erkennungsmerkmale von Beschäftigten mit Alkoholproblemen

2.11 Einschreiten zum richtigen Zeitpunkt

2.12 Verhalten gegenüber einem Mitarbeiter im akuten Rauschzustand

2.13 Erfahrungsbericht von einem Ex-Alkoholabhängigen

2.14 Übungen zum Abschluss

2.15 Ausblick

3. Zweiter Seminartag

3.1 Begrüßung

3.2 Stimmungsbarometer

3.3 Vorbereitung auf das Mitarbeitergespräch

3.4 Vorbereitung auf Mitarbeiter Reaktion

3.5 Beschäftigte mit Auffälligkeiten am Arbeitsplatz ansprechen

3.6 Stufengespräch (5-Stufenplan)

3.7 Hilfsangebote

3.8 Rollenspiel

3.9 Präventionsangebote

3.10 Fischernetz

3.11 Abschied

3.12 Nachbereitung.

4. Trainingsunterlagen

4.1 Einladung

4.2 Evaluationsbogen

4.3 Wirksamkeitsdokumentation

4.4 Checkliste zur Vorbereitung auf das Mitarbeitergespräch

4.5 Skript für Rollenspiel

4.6 Timeline

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dient als praktischer Trainerleitfaden für Führungskräfte, um das Bewusstsein für Alkoholkonsum am Arbeitsplatz zu schärfen und die Kompetenz zur frühzeitigen Intervention bei suchtauffälligen Mitarbeitern zu fördern. Das Ziel ist es, Führungskräften Sicherheit im Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen zu geben, um langfristige gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden zu minimieren.

  • Sensibilisierung von Führungskräften für Suchtproblematiken
  • Methoden zur frühzeitigen Erkennung von Verhaltensauffälligkeiten
  • Strukturierte Vorgehensweisen für Interventions- und Mitarbeitergespräche
  • Entwicklung und Implementierung betrieblicher Präventionsmaßnahmen
  • Umgang mit akuten Rauschzuständen und rechtlichen Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

2.13 Erfahrungsbericht von einem Ex-Alkoholabhängigen

Peter Kleiner erzählt: „Wie beginnt man wohl eine Beschreibung seiner Säuferkarriere, am besten mit Namen und ein wenig Biographischem. Also, ich heiße Peter Kleiner und ich war Alkoholiker. Aus einem jungen Mann, bei dem alles so harmlos in Lokalen und Bars begann, wurde mit jedem Jahr in dem ich weiter trank, ein haltloser Trinker. Kein Säufer unter den Brücken, sondern ein gut gekleideter Mann mit Erfolg im Beruf und geachtet unter seinen vielen Freunden. Aber ein Mann der mit seiner Sucht sehr großes Leid über seine Familie, die Freunde und die Arbeitskollegen brachte, der unzählige Entzüge durchstehen musste und trotzdem nicht den Mut mehr hatte zum Alkohol nein zu sagen. Vor allem in der Arbeitswelt war es schwierig meine Suchtkarriere zu verheimlichen. Ich benutzte den Alkohol, um den Stress zu verdrängen und abzubauen. Bewusst setzte ich Alkohol ein, um meinen Gemütszustand zu verändern. Mit Alkohol fühlte ich mich „besser drauf". Ich war dann lustig und wurde im Büro oft als Abteilungsclown bezeichnet. In mir löste der Alkohol alle Spannungen, ich konnte mich freier bewegen, die Kommunikation mit Kollegen klappte besser, ich fühlte mich bedeutend wohler als nüchtern. Mit der Zeit kamen die ersten Morgenbeschwerden wie leichte Übelkeit und Reizbarkeit, doch über die Ursache machte ich mir damals noch keine Gedanken. Ein leicht reizbarer Magen wurde zum Dauerzustand. Irgendwann entdeckte ich, dass wenn ich auf den "Kater" wieder Alkohol trank, die Beschwerden plötzlich wie weg geblasen waren. Ein Schluck am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, sprich den Kater.“

„Natürlich blieb mein Trinkverhalten nicht ohne Folgen. Probleme in der Familie, bei der Arbeit und auch im Freundeskreis nahmen zu. Das war natürlich wiederum ein Grund zu trinken. Die Probleme weg trinken wollte ich, sie verdrängen und nicht wahrhaben. Fehltage bei der Arbeit nahmen zu. Manchmal blieb ich mehrere Tage zu Hause. Dann machte ich wieder eine Trinkpause von einigen Wochen und ich war wieder fit und meinte, alles im Griff zu haben. Das ging so über einige Jahre jedoch steigerte sich der Konsum wieder, bis ich wieder zu besoffen zum Arbeiten war. Bei der Arbeit wurde mehr oder weniger regelmäßig getrunken, was die Katersymptome in erträglichen Maßen hielt, jedoch auch ab und zu für Probleme am Arbeitsplatz sorgte. Doch was schadet da mal ein Schluck während der Arbeitszeit?“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Bietet eine Einführung in die Relevanz des Alkoholkonsums am Arbeitsplatz und definiert das Ziel des Trainerleitfadens, Führungskräfte bei der Intervention zu unterstützen.

2. Erster Trainingstag: Behandelt den Ablauf des ersten Tages, von der Begrüßung und dem Erstkontakt über die Vermittlung theoretischer Grundlagen zur Sucht bis hin zur Sensibilisierung für Erkennungsmerkmale und richtiges Einschreiten.

3. Zweiter Seminartag: Fokusiert auf die praktische Vorbereitung von Mitarbeitergesprächen, die Einführung des 5-Stufen-Plans, Rollenspiele zur Gesprächsführung und Maßnahmen zur betrieblichen Suchtprävention.

4. Trainingsunterlagen: Stellt ergänzende Materialien wie Einladungsschreiben, Evaluationsbögen, Checklisten und Skripte zur Verfügung, die für die Durchführung des Trainings notwendig sind.

Schlüsselwörter

Alkoholkonsum, Arbeitsplatz, Suchtprävention, Führungskräfte, Interventionsgespräch, Suchtproblematik, Mitarbeitergespräch, Verhaltensauffälligkeiten, betriebliche Gesundheit, Alkoholabhängigkeit, Leistungsabfall, Kommunikation, Arbeitssicherheit, Stufengespräch, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Leitfaden grundsätzlich?

Der Leitfaden richtet sich an Führungskräfte und bietet ein strukturiertes Konzept zur Sensibilisierung und zum Umgang mit Mitarbeitern, die durch Alkoholkonsum am Arbeitsplatz auffällig werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert auf die Suchtprävention, das Erkennen von Symptomen bei Mitarbeitern, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Durchführung von konstruktiven Interventionsgesprächen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Führungskräfte zu befähigen, problematische Entwicklungen bei Mitarbeitern frühzeitig zu erkennen und durch professionelle Gespräche rechtzeitig zu intervenieren, um den Mitarbeiter zu unterstützen und das Unternehmen zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird im Training verwendet?

Das Training nutzt einen interaktiven, methodischen Ansatz, der Theorievermittlung mit praktischen Übungen wie Brainstorming, Rollenspielen, Bildermeditation und Reflexionsrunden kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Seminartage. Während der erste Tag theoretische Grundlagen, Suchtdefinitionen und die Sensibilisierung für Verhaltensauffälligkeiten vermittelt, widmet sich der zweite Tag intensiv der praktischen Gesprächsführung und Präventionsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Suchtprävention, Führungskompetenz, Interventionsgespräch, Alkoholsucht, betriebliche Gesundheit und Verhaltensänderung definiert.

Wie unterscheidet sich das Fürsorgegespräch vom Klärungsgespräch?

Das Fürsorgegespräch ist ein offenes Angebot an den Mitarbeiter ohne vorliegende Pflichtverletzung, bei dem die Führungskraft ihre Sorge äußert. Das Klärungsgespräch hingegen findet statt, wenn bereits eine konkrete Pflichtverletzung vorliegt.

Warum ist der 5-Stufenplan ein zentraler Bestandteil des Trainings?

Der 5-Stufenplan bietet eine strukturierte, abgestufte Vorgehensweise, die dem Mitarbeiter die Chance gibt, sein Verhalten zu korrigieren, während der Druck durch arbeitsrechtliche Konsequenzen bei mangelnder Veränderung schrittweise zunimmt.

Ende der Leseprobe aus 77 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alkohol am Arbeitsplatz. Sensibilisierung für Führungskräfte
Untertitel
Leitfaden für ein zweitägiges Führungskräfteseminar
Hochschule
SRH Hochschule Heidelberg
Note
1,1
Autor
Nadine Leykam (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
77
Katalognummer
V270941
ISBN (Buch)
9783656633099
ISBN (eBook)
9783656633105
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alkohol arbeitsplatz sensibilisierung führungskräfte leitfaden führungskräfteseminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine Leykam (Autor:in), 2012, Alkohol am Arbeitsplatz. Sensibilisierung für Führungskräfte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/270941
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Leseprobe aus  77  Seiten
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