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Transfer in der Erwachsenbildung. Ein Zusammenspiel von individuellen und kontextuellen Faktoren

Title: Transfer in der Erwachsenbildung. Ein Zusammenspiel von individuellen und kontextuellen Faktoren

Term Paper , 2011 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Elena Tecchiati (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology

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Summary Excerpt Details

Ob sich ein Training oder eine Weiterbildungsmaßnahme als effektiv für die
TeilnehmerInnen und als Folge auch profitabel für die Investoren erweist, ist davon
abhängig, ob das Erlernte bei der Arbeit angewendet wird, d.h. ob der Transfer in die
Praxis erfolgreich gewesen ist oder nicht.
Nach einer Definition des Trainingsbegriffs und der Erläuterung von
Trainingsmaßnahmen in Organisationen folgt eine kurze Darstellung und Erörterung
der zugrunde liegenden Lernprinzipien, d.h. Praktiken, die Lernen effektiv machen.
Transfer ist eines davon. Drei Transfertheorien der 80er und 90er Jahre werden kurz dargestellt, um dem Leser dieser Arbeit eine theoretische Einführung zu verschaffen.
Es folgt die Vorstellung einer neueren Theorie zu Transferleistungen, die auf der Basis einer empirischen Studie von Chiaburu und Marinova (2005) dargelegt wird.
Durch die Erläuterung der Studie und die Ableitung ihrer Implikationen für die
praktische Arbeit von DozentenInnen und Führungskräften im Management wird
evident, dass die Studie eine neue Perspektive für gute Einsichten in die Praxis darstellt, dass aber auch das Thema Transfer weiterer tiefergehender Studien und Analysen bedarf.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Training in und für Organisationen

2.1 Die Prinzipien des Lernens: der Schlüssel zum effektiven Training

2.2 Erfolgreicher Transfer

2.3 Transfertheorien und Modelle

3. Prädiktoren für Transfer: individuelle und kontextuelle Faktoren

3.1 Das Transfermodell von Chiaburu und Marinova (2005)

3.2. Pre-Training Motivation

3.3. Training Selbstwirksamkeit

3.4. Zielorientierung

3.5 Organisationale Unterstützung

4. Die Untersuchung

4.1 Ergebnisse

4.2 Kritik und Diskussion

4.3 Implikationen für die Praxis

5. Resumee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Faktoren, die einen erfolgreichen Transfer von in Trainingsmaßnahmen erlernten Fähigkeiten an den Arbeitsplatz begünstigen, wobei der Fokus auf dem Zusammenspiel individueller und kontextueller Variablen im Rahmen des Modells von Chiaburu und Marinova (2005) liegt.

  • Grundlagen des Trainings in Organisationen und relevante Lernprinzipien
  • Analyse klassischer und neuerer Transfertheorien
  • Die Rolle der Pre-Training-Motivation als zentraler Wirkungsmechanismus
  • Einflussfaktoren wie Selbstwirksamkeit, Zielorientierung und organisationale Unterstützung
  • Empirische Überprüfung der theoretischen Annahmen mittels Strukturgleichungsmodellierung

Auszug aus dem Buch

3.3 Training Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit wird als Glaube an die eigenen Fähigkeiten definiert, Ereignisse in dem Maße zu kontrollieren, dass die eigenen Ziele erreicht werden können (Wood & Bandura, 1989, zit. n. Chiaburu & Marinova, 2005). Vorangegangene Studien haben gezeigt, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeit und Lernmotivation gibt (Chiaburu & Marinova, 2005). Die Forscher erwarten aus diesem Grund einen positiven Zusammenhang zwischen Selbstwirksamkeit und Pre-Training-Motivation. In Abbildung 2 wird dieser Zusammenhang (Selbstwirksamkeit und Pre-Training-Motivation) durch eine Verbindungslinie und das Pluszeichen nicht gezeigt, vielmehr stellen die Wissenschaftler eine direkte Verbindung von Selbstwirksamkeit mit Transfer dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Das Kapitel führt in die Relevanz des lebenslangen Lernens ein und thematisiert das Problem des mangelhaften Transfers von Trainingsinhalten in die tägliche Arbeitspraxis.

2. Training in und für Organisationen: Hier werden verschiedene Trainingsformen definiert, grundlegende Lernprinzipien erläutert und der Erfolg von Transfermaßnahmen theoretisch in den Kontext der Personalentwicklung eingeordnet.

3. Prädiktoren für Transfer: individuelle und kontextuelle Faktoren: Es werden verschiedene Transfermodelle vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf der theoretischen Herleitung des Modells von Chiaburu und Marinova (2005) liegt.

4. Die Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der empirischen Studie, präsentiert die erzielten Ergebnisse und diskutiert deren Grenzen sowie die praktischen Implikationen für Führungskräfte.

5. Resumee: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und plädiert für die Fortsetzung der Forschung zur Differenzierung von individuellen und kontextuellen Einflussfaktoren.

Schlüsselwörter

Training, Transfer, Erwachsenenbildung, Organisationspsychologie, Pre-Training-Motivation, Selbstwirksamkeit, Zielorientierung, organisationale Unterstützung, Lernprinzipien, Personalentwicklung, Mitarbeiterführung, Praxistransfer, Arbeitsplatz, berufliche Weiterbildung, empirische Studie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Effektivität von Trainingsmaßnahmen in Unternehmen und der Frage, warum erlernte Inhalte oft nicht erfolgreich in den Arbeitsalltag übertragen werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören Transfermodelle, der Einfluss individueller Persönlichkeitsfaktoren wie Selbstwirksamkeit sowie kontextuelle Rahmenbedingungen wie die Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Faktoren zu identifizieren, die einen erfolgreichen Trainingstransfer vorhersagen, und den Stellenwert der Pre-Training-Motivation in einem integrativen Modell darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Modelle sowie auf die Auswertung einer empirischen Studie mittels Strukturgleichungsmodellierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Trainingsprinzipien und Transfermodelle, gefolgt von der detaillierten Untersuchung des Modells von Chiaburu und Marinova (2005) und dessen empirischer Erprobung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wesentlichen Begriffe sind Trainingstransfer, organisationale Unterstützung, Pre-Training-Motivation, Selbstwirksamkeit und Mastery-Zielorientierung.

Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeit im Modell?

Selbstwirksamkeit dient als wichtiger Prädiktor, da sie die Lernmotivation und indirekt den späteren Transfer der erlernten Fähigkeiten positiv beeinflusst.

Warum ist die Unterstützung durch Kollegen in der Studie so wichtig?

Die Studie zeigt, dass Peer-Unterstützung einen signifikanten und starken positiven Effekt auf den Transfer hat, während die Unterstützung durch Supervisoren in diesem speziellen Setting weniger Einfluss zeigte.

Welche Empfehlungen gibt die Autorin für das Management?

Das Management sollte Maßnahmen zur Steigerung der Selbstwirksamkeit ergreifen und eine Unternehmenskultur fördern, die Mastery-Zielorientierung unterstützt und übermäßigen Leistungsdruck vermeidet.

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Details

Title
Transfer in der Erwachsenbildung. Ein Zusammenspiel von individuellen und kontextuellen Faktoren
College
University of Cologne
Grade
2,0
Author
Elena Tecchiati (Author)
Publication Year
2011
Pages
19
Catalog Number
V270802
ISBN (Book)
9783656622581
ISBN (eBook)
9783656622611
Language
German
Tags
transfer erwachsenbildung zusammenspiel faktoren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elena Tecchiati (Author), 2011, Transfer in der Erwachsenbildung. Ein Zusammenspiel von individuellen und kontextuellen Faktoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/270802
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