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Impression Management 2.0?

Private Selbstdarstellung im öffentlichen Raum am Beispiel von sozialen Netzwerken im Internet

Titel: Impression Management 2.0?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Johanna Volkmar (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"Wir kreieren heute alle zwei Tage so viele Daten wie seit Menschengedenken bis 2003" und ein Teil dieser Daten hat mit der Darstellung unserer eigenen Person zu tun. Selbstspiegelung und Selbstdefinition wird heut zunehmend über das Internet betrieben. Dies hat natürlich auch zur Folge, dass Menschen ständig mit einer großen Menge ich-bezogener Informationen konfrontiert werden: dies können zum einen die Beiträge und Botschaften der Freunde in den sozialen Netzwerken sein oder eben auch die eigenen. Das Internet vergisst nichts und so können Menschen auch noch Wochen und Monate später mit ein paar Klicks nachvollziehen, wie sie sich an einem bestimmten Tag gefühlt haben, wie sie aussahen und was sie zu diesem Zeitpunkt außerdem für relevant hielten –vorausgesetzt: sie teilen es der digitalen Öffentlichkeit mit und präsentieren ihr Selbst im Internet einem bewussten oder unbewussten Kreis an Rezipienten.

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, der Frage nachzugehen, welche Formen der Selbstdarstellung es gibt, wie diese im öffentlichen Raum des Internets vollzogen werden und in welcher Art und Weise auch politische Amtspersonen dieses vergleichsweise neue Medium zur Selbstpräsentation und Eindruckssteuerung nutzen. Dafür wird zunächst auf die theoretischen und psychologischen Grundlagen des Selbst, der Selbstdarstellung und den damit verbundenen bewussten und unbewussten Formen eingegangen. Im Anschluss geht es um die Darstellung der eigenen Person in sozialen Netzwerken, als besondere Form des öffentlichen Raums, bevor danach eine genauere Betrachtung der Selbstdarstellungstaktiken von Politikern am Beispiel von Karl-Theodor zu Guttenberg folgt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Selbstwert und Selbstdarstellung

2.1 Entstehung und Ursachen der Selbstdarstellung

2.2 Quellen des Selbstwertgefühls

2.3 Formen der Selbstdarstellung

3. Private Selbstdarstellung im öffentlichen Raum

3.1 Soziale Netzwerke im Internet

3.2 Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken

3.3 Selbstdarstellung von Politikern im Internet

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Formen der Selbstdarstellung im öffentlichen Raum des Internets und analysiert, wie politische Akteure soziale Medien zur Selbstpräsentation und Eindruckssteuerung nutzen.

  • Theoretische Grundlagen des Selbst und der Selbstdarstellung
  • Psychologische Prozesse wie Self Disclosure und Impression Management
  • Funktionsweise und Nutzungspraktiken sozialer Netzwerke
  • Selbstdarstellungstaktiken von Politikern am Beispiel von Karl-Theodor zu Guttenberg

Auszug aus dem Buch

Die Darstellung

Ein Politiker, der die Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken sehr erfolgreich betreibt und in den vergangenen Wochen und Monaten damit auch in anderen Medien für Aufsehen sorgte, ist Karl-Theodor zu Guttenberg.

Er verfügt sowohl bei Facebook als auch bei StudiVZ über ein Profil, welches mit nahezu den identischen Informationen versehen ist. Es werden Angaben zu Interessen, Lieblingsbüchern, Lieblingsmusik und Lieblingsfilmen gemacht. Auf dem StudiVZ-Profil wird zusätzlich noch sein (politischer) Lebenslauf in Stichpunkten aufgeführt. Diesen allgemeinen Informationen schließen sich eine Reihe von Fotos an. So verfügt zu Guttenberg bei StudiVZ über 18 Fotoalben, die Bilder von unterschiedlichen Auftritten bei Wahlkampfveranstaltungen und anderen öffentlichen Veranstaltungen zeigen. Die Pinnwand, welche der Profilbesitzer zum öffentlichen Austausch mit anderen Netzwerkmitgliedern nutzen kann, ist bei dem StudiVZ- Profil von zu Guttenberg erst nach dem „gut finden“ des Profils zugänglich; bei Facebook können alle Nutzer die Pinnwand sehen und auch selbst Kommentare hinzufügen. Hier veröffentlicht zu Guttenberg regelmäßig Beiträge zu seinen aktuellen politischen Aktivitäten, wie z.B. Truppenbesuche oder Redebeiträge in Sitzungen. Auch dort werden zusätzliche Fotos oder kurze Videos eingebunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung der digitalen Selbstinszenierung ein und formuliert die Zielsetzung der Arbeit, Selbstdarstellungsformen im Internet sowie deren Nutzung durch Politiker zu untersuchen.

2. Selbstwert und Selbstdarstellung: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen und soziologischen Grundlagen des Selbst, einschließlich der Theorien von Mead und Goffman, sowie Prozesse wie das Impression Management.

3. Private Selbstdarstellung im öffentlichen Raum: Das Kapitel analysiert die Struktur sozialer Netzwerke, die dortigen Nutzungspraktiken und untersucht anhand konkreter Beispiele, wie sich sowohl Privatpersonen als auch Politiker im Netz präsentieren.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass soziale Netzwerke den modernen Raum der Selbstdarstellung darstellen, in dem Politiker zunehmend professionelle Impression-Management-Strategien verfolgen.

Schlüsselwörter

Selbstdarstellung, Selbstwert, Internet, Soziale Netzwerke, Impression Management, Self Disclosure, Identität, Profilgestaltung, Politiker, Karl-Theodor zu Guttenberg, Web 2.0, Online-Wahlkampf, Kommunikation, Gratifikationsforschung, Persönlichkeitsdarstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Mechanismen und Formen der Selbstdarstellung im Internet, insbesondere innerhalb sozialer Netzwerke.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören psychologische Theorien zur Identitätsbildung, die Funktionsweise sozialer Netzwerke und die Art und Weise, wie Akteure des öffentlichen Lebens diese Plattformen für ihre Zwecke nutzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie Selbstdarstellung im digitalen öffentlichen Raum vollzogen wird und wie Politiker dieses Medium zur Eindruckssteuerung und Selbstpräsentation einsetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch psychologische und soziologische Theorien sowie einer exemplarischen Fallbetrachtung der Online-Aktivitäten eines Politikers.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung des Selbstbildes, verschiedene Techniken des Impression Managements und die spezifische Anwendung dieser Taktiken in sozialen Netzwerken durch Privatpersonen und Politiker.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Selbstdarstellung, Impression Management, Soziale Netzwerke und Online-Identität.

Inwiefern unterscheiden sich Politiker von Privatnutzern in sozialen Netzwerken?

Während Privatpersonen eher soziale Kontakte pflegen, nutzen Politiker soziale Netzwerke primär als professionellen Kommunikationskanal, um Sympathien zu gewinnen und ihre politische Identität gezielt zu steuern.

Welches konkrete Fallbeispiel wird im Text analysiert?

Die Arbeit untersucht die Social-Media-Präsenz von Karl-Theodor zu Guttenberg, insbesondere sein Verhalten bei Facebook und StudiVZ sowie die Reaktionen seiner Fans im Zuge der Plagiats-Affäre.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Impression Management 2.0?
Untertitel
Private Selbstdarstellung im öffentlichen Raum am Beispiel von sozialen Netzwerken im Internet
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,3
Autor
Johanna Volkmar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
19
Katalognummer
V270055
ISBN (Buch)
9783656614791
ISBN (eBook)
9783656614845
Sprache
Deutsch
Schlagworte
impression management private selbstdarstellung raum beispiel netzwerken internet
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johanna Volkmar (Autor:in), 2011, Impression Management 2.0?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/270055
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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