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Vergleich der Gedichte „Abend“ (1650) von Andreas Gryphius und „Verfall“ (1913) von Georg Trakl

Titel: Vergleich der Gedichte „Abend“ (1650) von Andreas Gryphius und „Verfall“ (1913) von Georg Trakl

Facharbeit (Schule) , 2010 , 5 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Madleen Wendt (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit werden zwei aus unterschiedlichen Epochen stammende Gedichte verglichen: Das Gedicht „Abend“ von Andreas Gryphius, welches 1650 verfasst wurde, handelt vom trostlosen, einsamen und dem Verfall preisgegebenen Diesseits und von der Sehnsucht nach dem Jenseits. Das zweite zu analysierende Gedicht ist von Georg Trakl im Jahre 1913 verfasst worden und trägt den Namen „Verfall“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse des Gedichts „Abend“ von Andreas Gryphius

2.1 Formale Betrachtung

2.2 Inhaltliche und sprachliche Untersuchung

3. Analyse des Gedichts „Verfall“ von Georg Trakl

3.1 Formale und inhaltliche Gemeinsamkeiten

3.2 Inhaltliche Analyse

4. Vergleich der Werke und literarische Einordnung

4.1 Epochenbezogene Differenzierung

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit zielt auf einen vergleichenden Analyseansatz der Gedichte „Abend“ von Andreas Gryphius und „Verfall“ von Georg Trakl ab, um die unterschiedlichen literarischen und weltanschaulichen Reaktionen auf das zentrale Motiv des Verfalls in Barock und Expressionismus zu ergründen.

  • Strukturelle und formale Analyse zweier Sonette unterschiedlicher Epochen.
  • Untersuchung der metaphorischen Darstellung von Vergänglichkeit und Tod.
  • Gegenüberstellung des religiös geprägten Jenseitsglaubens und der modernen Desillusionierung.
  • Einfluss zeitgenössischer Weltbilder auf die lyrische Motivwahl.
  • Klassifizierung der Werke in die Epochen Barock und Expressionismus.

Auszug aus dem Buch

Vergleich der Gedichte „Abend“ (1650) von Andreas Gryphius und „Verfall“ (1913) von Georg Trakl

Das Gedicht „Abend“ von Andreas Gryphius, welches 1650 verfasst wurde, handelt vom trostlosen, einsamen und dem Verfall preisgegebenen Diesseits und von der Sehnsucht nach dem Jenseits.

Bei der formalen Betrachtung fällt auf, dass das Gedicht aus zwei Quartetten (Strophen zu je vier Versen) und zwei Terzetten (Strophen zu je drei Versen) besteht, wonach es der Gedichtform des Sonetts zuzuordnen ist. Auch das Reimschema ist das eines Sonetts: Die Quartette beinhalten einen umarmenden Reim (abba;cddc), während das Reimschema der Terzette das eines Schweifreimes ist (eef;ggf). Dies zeugt also von einer strengen Einhaltung der gewählten Form des Sonetts.

In der Metrik liegt ein Jambus vor, dem in einigen Versen ein Auftakt vorangeht (Bsp.: „Laß, höchster Gott“; Vers 9). Die Kadenzen sind bis auf die letzten Verse der Terzette durchgehend weiblich („waren“; Vers 3 und „wachen“; Vers 12).

Inhaltlich ist zu bemerken, dass der formale Einschnitt einer inhaltlichen Zäsur entspricht. So ist das Thema der ersten beiden Strophen die Kritik am diesseitigen Leben, während die Terzette die Sehnsucht des lyrischen Ichs wiedergeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Vergänglichkeit und Vorstellung der beiden zu untersuchenden Gedichte.

2. Analyse des Gedichts „Abend“ von Andreas Gryphius: Detaillierte Untersuchung der formalen Struktur und der sprachlichen Mittel, welche die barocke Weltsicht und die Jenseitssehnsucht verdeutlichen.

3. Analyse des Gedichts „Verfall“ von Georg Trakl: Untersuchung des expressionistischen Sonetts hinsichtlich seiner Bildsprache und der Stimmungswandlung vom Naturidyll zum Zerfall.

4. Vergleich der Werke und literarische Einordnung: Kontrastierende Gegenüberstellung beider Gedichte unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen epochalen Hintergründe.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der verschiedenen Umgangsweisen mit dem Motiv des Verfalls und der epochalen Einflüsse auf die Autoren.

Schlüsselwörter

Verfall, Andreas Gryphius, Georg Trakl, Barock, Expressionismus, Sonett, Vergänglichkeit, Jenseits, Diesseits, Literaturanalyse, Gedichtvergleich, Weltbild, Tod, Metaphorik, Zeitgeist.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen vergleichenden literaturwissenschaftlichen Blick auf zwei Sonette, die das Thema Vergänglichkeit zu unterschiedlichen Zeiten bearbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die literarische Epochenanalyse (Barock und Expressionismus) sowie die Untersuchung von Natur- und Zeitmotiven in der Lyrik.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche zeitgenössische Weltbilder die Sichtweise auf den menschlichen Verfall maßgeblich beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine hermeneutische Textanalyse angewandt, die formale Kriterien, rhetorische Mittel und den historischen Kontext berücksichtigt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgen die detaillierte Einzelanalyse der Gedichte von Gryphius und Trakl sowie deren anschließender direkter Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Verfall, Sonett, Epochenvergleich, Barock und Expressionismus charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Jenseitssehnsucht bei Gryphius von Trakl?

Während bei Gryphius das Jenseits als religiöse Hoffnung und Erlösung fungiert, fehlt diese Fluchtmöglichkeit bei Trakl in einer säkularisierten Welt weitgehend.

Welche Rolle spielt die Form des Sonetts in beiden Texten?

In beiden Fällen steht die strenge, tradierte Form des Sonetts oft im Kontrast zu den düsteren oder hecktischen Inhalten, was die Spannung innerhalb der Gedichte erhöht.

Warum wird Gryphius dem Barock zugeordnet?

Die Einordnung ergibt sich aus seinem religiös geprägten Weltbild, dem rhetorisch geschmückten Sprachstil und der Verwendung zeitgenössischer Metaphern.

Was verdeutlicht Trakls „Verfall“ im Vergleich zu Gryphius?

Trakls Gedicht zeigt die expressionistische Angst vor dem Zerfall als natürlichen, unausweichlichen Prozess ohne die rettende religiöse Perspektive des Barock.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich der Gedichte „Abend“ (1650) von Andreas Gryphius und „Verfall“ (1913) von Georg Trakl
Veranstaltung
Deutsch Leistungskurs
Note
1,0
Autor
Madleen Wendt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
5
Katalognummer
V269884
ISBN (Buch)
9783656610656
ISBN (eBook)
9783656611301
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gedichtvergleich Sonett Georg Trakl Andreas Gryphius Barock Expressionismus Abend Verfall
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Madleen Wendt (Autor:in), 2010, Vergleich der Gedichte „Abend“ (1650) von Andreas Gryphius und „Verfall“ (1913) von Georg Trakl, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/269884
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Leseprobe aus  5  Seiten
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