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Kann man Glück lehren? Vorschläge für die Umsetzung eines Glücksseminars

Titel: Kann man Glück lehren? Vorschläge für die Umsetzung eines Glücksseminars

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Ute Drechsler (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Sucht man mit Hilfe einer Internetsuchmaschine die Begriffe "Glück" und "Seminar", lässt sich eine Unmenge an Angeboten finden, die Menschen mehr (Lebens-)Glück versprechen, wenn sie einen entsprechenden Kurs absolvieren. Das Bedürfnis der Menschen nach Glück scheint groß zu sein. Marcuse formuliert: "Es gibt Sehnsüchte, die nicht altern. Sie werden höchstens einmal, von Zeit zu Zeit unmodern – und dann wieder von Zeit zu Zeit modern. Zu diesen ewig jungen Uralten gehört das Glück". Doch kann man Menschen tatsächlich lehren, glücklich zu sein, oder sprechen diese Glücksseminare nur dieses Bedürfnis der Menschen an um damit das große Geld zu machen?
Im Rahmen des Seminars Lehren und Lernen – Didaktik und Methodik soll in dieser Hausarbeit der Frage nachgegangen werden, ob es möglich ist, Glück zu lehren. Dazu werden im ersten Kapitel einige Facetten des Glücksbegriffs aufgezeigt, um diesen greifbarer zu machen. Im zweiten Kapitel werden zentrale Aspekte des Deutungsmusteransatzes mit seinen Grenzen und Kritikpunkten dargestellt. Im dritten Kapitel werden auf mikrodidaktischer Ebene Vorschläge für die Umsetzung eines Glücksseminars auf der Basis der didaktischen Theorie des Deutungsmusteransatzes vorgestellt. Zum Abschluss wird es eine Reflexion der Ausgangsfrage sowie Überlegungen zu noch offenen Fragestellungen geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Was ist Glück? – Annäherung an den Begriff „Glück“

2. Deutungsmusteransatz und explizites Deutungslernen

2.1. Definition von Deutungsmustern und Ziel des Ansatzes

2.2. Anforderungen an die didaktisch-methodische Planung einer Bildungsveranstaltung

2.3. Rolle des Erwachsenenbildners

2.4. Anforderungen an die Teilnehmer

2.5. Grenzen, mögliche Schwierigkeiten und Kritik

2.6. Chancen

2.7. Evaluation

3. Vorschläge für die Umsetzung eines Glücks-Seminars

3.1. Antizipation der Lebenswelt

3.2. Einstieg

3.3. Lernziele, Erwartungen, Wünsche

3.4. Was ist Glück? Wie wird man glücklich?

3.5. Was tue ich bereits für mein Glück und was sind Hindernisse?

3.6. Einführung wissenschaftlichen Wissens als Deutungsangebot

3.7. Glücksstrategien

3.8. Anwenden der Glücksstrategien, Verschränkung von Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen

3.9. Abschluss

3.10. Evaluation und Nachbereitung

3.11. Grenzen und mögliche Schwierigkeiten

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, ob es möglich ist, Glück im Rahmen einer organisierten Bildungsveranstaltung zu lehren. Dabei wird analysiert, wie der Deutungsmusteransatz als didaktischer Rahmen genutzt werden kann, um Lernprozesse anzuregen, die sich mit dem persönlichen Glücksempfinden auseinandersetzen, ohne dabei in einen therapeutischen Kontext zu geraten.

  • Theoretische Grundlagen zum Verständnis des Glücksbegriffs
  • Anwendung des Deutungsmusteransatzes in der Erwachsenenbildung
  • Mikrodidaktische Konzepte für die Gestaltung von Glücks-Seminaren
  • Rolle und ethische Verantwortung des Erwachsenenbildners
  • Herausforderungen der Reflexion und Transformation persönlicher Deutungsmuster

Auszug aus dem Buch

2.4. Anforderungen an die Teilnehmer

Die Teilnehmer müssen die Bedingungen eines rationalen Diskurses akzeptieren und umsetzen können, das heißt, sie müssen damit umgehen können, dass Lernende und Lehrende in einem gleichberechtigtem Verhältnis stehen (Vgl. Schüssler 116f.) Dies könnte zum Beispiel bei älteren Menschen problematisch sein, die noch aus ihrer Schulzeit das Bild des allwissenden Lehrers vor sich haben, der als Autorität auftritt. Weiterhin müssen die Teilnehmer zur Selbstreflexion in der Lage sein, sowie zu einem selbstorganisierten Lernen (Vgl. ebd). Dies könnte für jene schwierig sein, die es gewohnt sind, Wissen angeboten zu bekommen, dass gelernt werden muss, wie es zum Beispiel bei Schülern der Fall ist. Außerdem müssen die Teilnehmer bereit sein, einen vertrauten Zustand aufzugeben bzw. den Zustand des „Nicht- oder Noch-Nicht-Wissens auszuhalten" (Schüssler 2000 S. 98).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, ob Glück lehrbar ist, und stellt den methodischen Rahmen der Arbeit vor, welcher auf dem Deutungsmusteransatz basiert.

1. Was ist Glück? – Annäherung an den Begriff „Glück“: Das Kapitel beleuchtet verschiedene philosophische und empirische Facetten des Glücks, um diesen abstrakten Begriff für die pädagogische Arbeit greifbarer zu machen.

2. Deutungsmusteransatz und explizites Deutungslernen: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Deutungsmusteransatzes nach Arnold und Schüssler erläutert sowie die Anforderungen an Lernende, Lehrende und das methodische Vorgehen diskutiert.

3. Vorschläge für die Umsetzung eines Glücks-Seminars: Dieses Kapitel bietet eine mikrodidaktische Strukturierung für ein eintägiges Seminar, basierend auf dem Deutungsmusteransatz, von der Antizipation der Lebenswelt bis zur Evaluation.

Schluss: Das Fazit beantwortet die Ausgangsfrage und reflektiert die Limitationen sowie den notwendigen Balanceakt des Erwachsenenbildners bei der Arbeit mit persönlichen Deutungsmustern.

Schlüsselwörter

Glück, Erwachsenenbildung, Deutungsmuster, Deutungslernen, Didaktik, Methodik, Lebensweltbezug, Selbstreflexion, Identität, Sozialisationshilfe, Bildung, Glücksseminar, Glücksstrategien, Pädagogik, Lernarrangement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen, das Thema "Glück" im Rahmen der Erwachsenenbildung zu vermitteln, wobei der Fokus auf der didaktischen Theorie des Deutungsmusteransatzes liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die theoretische Fundierung von Deutungsmustern, die pädagogische Rollenklärung des Dozenten sowie die praktische Umsetzung eines Glücks-Seminars.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob Glück gelehrt werden kann, und die Erarbeitung von didaktischen Vorschlägen für ein solches Seminar.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-didaktische Arbeit, die primär hermeneutisch und fachwissenschaftlich orientiert ist und bestehende didaktische Modelle auf die Themenstellung anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Deutungsmuster und einen praktischen Teil, der konkrete Schritte für die Planung und Durchführung eines Glücks-Seminars vorschlägt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Deutungsmuster, Glück, Erwachsenenbildung, Selbstreflexion und didaktische Transformation geprägt.

Welche Rolle spielt die Selbstreflexion für die Teilnehmer im Seminar?

Die Selbstreflexion ist essenziell, da die Teilnehmer ihre bisherigen, handlungsleitenden Muster hinterfragen müssen, um offen für alternative Deutungsangebote zum Thema Glück zu sein.

Warum ist eine klare Abgrenzung zur Therapie so wichtig?

Da Deutungsmuster emotional tief verankert sind, muss der Erwachsenenbildner ethisch sicherstellen, dass er nicht in therapeutische Interventionsbereiche eindringt, für die ihm die Kompetenz fehlt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kann man Glück lehren? Vorschläge für die Umsetzung eines Glücksseminars
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,0
Autor
Ute Drechsler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V269830
ISBN (Buch)
9783656610472
ISBN (eBook)
9783656611448
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kann glück vorschläge umsetzung glücksseminars
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ute Drechsler (Autor:in), 2012, Kann man Glück lehren? Vorschläge für die Umsetzung eines Glücksseminars, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/269830
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Leseprobe aus  17  Seiten
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