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Shareholder Value nach Rappaport

Titel: Shareholder Value nach Rappaport

Seminararbeit , 2014 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Martin Netter (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der Veröffentlichung von „Creating Shareholder Value“ im Jahre 1986 wurde durch Alfred Rappaport neben einem Steuerungsinstrument für das Management von Unternehmen auch die Basis einer breit entfachten Diskussion über das eigentümerorientierte Management geschaffen. Sog. „Wertlücken“ haben in den 80er Jahren eine Übernahmewelle von Unternehmen verursacht. Die kurzfristige Ertragsorientierung führte zu unökonomischen Investitionen und einem Versagen im Anlegen des Eigenkapitals der Aktionäre.
[...]
Zielsetzung der Arbeit ist es, neben einem Überblick über die Methodik zur Berechnung und Anwendung des Shareholder Value, eine kritische Auseinandersetzung von eigentümerorientiert geführten Unternehmen darzulegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Bedeutung des Shareholder Value für Aktienmärkte und Eigentümer

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Shareholder Value Ansatz in Unternehmen

2.1 Eigentümer und Management

2.2 Methodik zur Shareholder Value Ermittlung

2.2.1 Cash Flow als zentrale Größe

2.2.2 Eigen- und Fremdkapitalkosten

2.2.3 Residualwert

3 Shareholder Value im strategischen Management

3.1 Strategiefindung und -bewertung

3.2 Leistungsbewertung von Führungskräften

3.3 Fusionen und Übernahmen

4 Kritische Auseinandersetzung

4.1 Verständnis des Shareholder Value Modells

4.2 Shareholder Value als verlässliche Finanzkenngröße

4.3 Shareholder Value als Handlungsmaxime im Management

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Shareholder-Value-Ansatz nach Alfred Rappaport als Steuerungsinstrument für Unternehmen. Das Ziel ist es, neben der methodischen Darstellung der Berechnungsgrundlagen eine kritische Auseinandersetzung mit der Eigentümerorientierung im Management zu führen und deren Auswirkungen auf strategische Unternehmensentscheidungen sowie die gesellschaftliche Verantwortung zu beleuchten.

  • Grundlagen und Methodik der Shareholder-Value-Ermittlung
  • Integration des Shareholder-Value-Ansatzes in das strategische Management
  • Leistungsbewertung von Führungskräften unter Shareholder-Value-Aspekten
  • Analyse des Einflusses von Fusionen und Übernahmen auf den Unternehmenswert
  • Kritische Reflexion der Eignung als Handlungsmaxime und Finanzkennzahl

Auszug aus dem Buch

2.2 Methodik zur Shareholder Value Ermittlung

Wie bereits im ersten Kapitel der Arbeit beschrieben, ist das Erreichen einer maximalen Rendite für Shareholder die fundamentale Zielsetzung des Managements bzw. der Unternehmung. Das Modell des Shareholder Value Ansatzes wird von Rappaport als zuverlässigerer Indikator der Wertsteigerung beschrieben, da eine Messung des ökonomischen Unternehmenswertes durch buchhalterische Gewinne einige Schwachstellen aufweist:

Die Möglichkeit zur Verwendung alternativer Bewertungsverfahren für Lagerbestände oder zur Änderung von Abschreibungsmethoden kann einen Gewinn im Jahresabschluss maßgeblich beeinflussen, hat jedoch keine Relevanz für die Ermittlung des Cash-Flows und damit auch nicht auf den ökonomischen Wert. Weiter finden erforderliche und substanzerhaltende Investitionsvorhaben in Anlage- und Umlaufvermögen in der Gewinnermittlung keine Berücksichtigung. Unter der Annahme, dass zur ökonomischen Bewertung der Eingang von Zahlungsmitteln und nicht die Verbuchung von Aufwänden und Erträgen relevant ist, ergeben sich daraus entscheidende Abweichungen in der Bewertung des Umlaufvermögens. Mit Blick auf das Anlagevermögen einer Unternehmung beinhaltet der buchhalterische Gewinn die zahlungsunwirksamen Aufwendungen in Form von Abschreibungen in der GuV, lässt die zahlungswirksamen Investitionen im laufenden Jahr hingegen gänzlich außer Acht. Der dritte Grund für die Unzulänglichkeit des Gewinns zur Bewertung der Wertsteigerung ist die Vernachlässigung des Zeitwertes des Geldes. Da der Shareholder Value Ansatz klar die Idee berücksichtigt, dass ein Dollar heute mehr wert ist als in einem Jahr, bedingt dies eine Abzinsung der Cash-Flows. Durch Nichtbeachten der Abzinsung werden weder Inflationsraten noch übernommene Risiken bewertet und eine Vergleichbarkeit zu Investitionsalternativen ist nicht gegeben.

Rappaport definiert den Ansatz des Shareholder Value als die Ermittlung des ökonomischen Wertes einer Investition durch die Diskontierung von prognostizierten Cash-Flows über den Kapitalkostensatz. Dieser ökonomische Wert spiegelt die Summe von Eigen- und Fremdkapital wieder.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entstehung des Shareholder-Value-Ansatzes und definiert das Ziel der Arbeit, eine theoretische und kritische Analyse des Modells durchzuführen.

2 Shareholder Value Ansatz in Unternehmen: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Grundlagen des Modells, insbesondere die Berechnung mittels Cash-Flow, Kapitalkosten und Residualwert.

3 Shareholder Value im strategischen Management: Hier wird der Einsatz des Ansatzes bei der Strategiebewertung, der Entlohnung von Führungskräften und bei M&A-Transaktionen detailliert untersucht.

4 Kritische Auseinandersetzung: In diesem Teil erfolgt eine kritische Reflexion des Shareholder-Value-Ansatzes hinsichtlich seiner Verlässlichkeit als Finanzkennzahl und seiner ethischen Vertretbarkeit als Handlungsmaxime.

5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines Umdenkens hin zur langfristigen Wertsteigerung unter Berücksichtigung verschiedener Stakeholder-Interessen.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Alfred Rappaport, Unternehmensbewertung, Cash-Flow, Kapitalkosten, Residualwert, Strategisches Management, Eigentümerrendite, Corporate Governance, M&A, Werttreiber, Diskontierung, Performance, Stakeholder, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Shareholder-Value-Ansatz nach Alfred Rappaport als zentralem Instrument zur Unternehmenssteuerung und finanziellen Bewertung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die mathematische Ermittlung des Unternehmenswertes, die Anwendung in strategischen Managementprozessen sowie die kritische Reflexion des Modells im Spannungsfeld zwischen Eigentümerinteressen und sozialer Verantwortung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Methodik des Shareholder-Value-Ansatzes zu erläutern und wissenschaftlich zu hinterfragen, inwiefern er als verlässlicher Maßstab für Managemententscheidungen dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung der Literatur, insbesondere der Werke von Alfred Rappaport, ergänzt durch eine kritische Auseinandersetzung anhand aktueller finanzwirtschaftlicher Diskussionen und Umfrageergebnisse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Herleitung des Shareholder Value, dessen Anwendung in der Strategieplanung, bei der Leistungsvergütung von Managern sowie bei der Durchführung von Fusionen und Übernahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Shareholder Value, Cash-Flow, Kapitalkosten, Werttreiber, strategisches Management und Eigentümerrendite charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Shareholder Value von einer klassischen Gewinnbetrachtung?

Der Shareholder Value berücksichtigt den Zeitwert des Geldes durch Diskontierung zukünftiger Cash-Flows, während buchhalterische Gewinne anfällig für Bilanzierungseffekte sind und Investitionstätigkeiten oft verzerrt darstellen.

Welche Rolle spielen Synergieeffekte bei Übernahmen im Kontext des Shareholder Value?

Synergieeffekte sind entscheidend für die Wertsteigerung bei M&A; der Autor warnt jedoch davor, dass überhöhte Kaufpreise, die auf spekulativen Synergien basieren, den Wert für den Käufer vernichten können.

Wie bewertet die Arbeit die soziale Verantwortung (CSR) gegenüber dem Shareholder Value?

Die Arbeit erkennt einen Zielkonflikt zwischen der kurzfristigen Gewinnmaximierung für Shareholder und der gesellschaftlichen Verantwortung an und stellt fest, dass langfristige Wertsteigerung eine Balance der Stakeholder-Interessen erfordert.

Ist der Shareholder Value als Handlungsmaxime für Manager generell zu empfehlen?

Der Autor zeigt auf, dass der Ansatz als Finanzgröße sinnvoll ist, jedoch als reine Handlungsmaxime zu Fehlsteuerungen und einseitiger Kurzfristorientierung führen kann, wenn er nicht langfristig und strategisch korrekt eingesetzt wird.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Shareholder Value nach Rappaport
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Nürnberg früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Martin Netter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
23
Katalognummer
V269131
ISBN (Buch)
9783656601791
ISBN (eBook)
9783656601838
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Shareholder Value Rappaport Unternehmensbewertung Wertorientiertes Management M&A
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Netter (Autor:in), 2014, Shareholder Value nach Rappaport, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/269131
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Leseprobe aus  23  Seiten
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