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Wissensbewahrung: Strategien gegen den Verlust von Wissen durch Leaving Experts

Titel: Wissensbewahrung: Strategien gegen den Verlust von Wissen durch Leaving Experts

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2013 , 14 Seiten

Autor:in: Olaf Schröder (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Technische Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bewahrung des Wissens von „leaving experts“ kann von einer grundsätzlichen, organisationalen, mittel- bis langfristigen Ebene und von einer fallbezogenen, indivi-duellen, eher kurzfristigen Ebene her gedacht werden. In dem Beitrag werden beide Perspektiven betrachtet. Einerseits werden Möglichkeiten einer Institutionalisierung der Wissensbewahrung dargestellt. Andererseits werden Methoden der Arbeit mit dem Experten wie Story Telling, Wissensstafette usw. diskutiert. Es wird kritisch die Frage gestellt, inwieweit implizites Wissen über diese Methoden erfassbar ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Formen der Wissensbewahrung – Möglichkeiten und Grenzen

2.1 Wissensbewahrung als unternehmensweiter Lern- und Organisationsprozess

3. Wissensbewahrung im Einzelfall

3.1 Definition des relevanten Wissens

3.2 Erhebung des Wissens

3.2.1 Einarbeitung, Übergabe

3.2.2 Story Telling

3.2.3 Gesprächsbasiertes Wissensmanagement

3.2.4 Kombination von Story Telling und Handeln

3.3 Aufbereitung des Wissens

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Strategien zur Bewahrung von Wissen in Unternehmen, insbesondere um den Wissensverlust durch ausscheidende Experten („leaving experts“) zu minimieren. Dabei wird der Fokus auf die Identifikation, Erhebung und Aufbereitung von individuellem Wissen gelegt.

  • Wissensbewahrung als unternehmensweiter Lern- und Organisationsprozess
  • Methoden zur Erhebung individuellen Expertenwissens
  • Vergleich von Story Telling und gesprächsbasierten Management-Ansätzen
  • Herausforderungen bei der Explizierung impliziten Wissens
  • Integration von Wissensmanagement in die Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

Story Telling

Story Telling bezeichnet eine Familie von Ansätzen, die darauf ausgerichtet sind, das Wissen der Person durch Erzählen-lassen zu erheben. Grundidee des Ansatzes ist es, dass sich auch implizites Wissen in Geschichten leichter manifestiert. Geschichten beschreiben keine abstrakten Konzepte und Zusammenhänge, sondern konkrete Begebenheiten. Auch die Gedächtnispsychologie unterscheidet das „episodische Gedächtnis“ vom Gedächtnis abstrakter Fakten und Zusammenhänge sowie Fertigkeiten. Implizites Wissen wird in Geschichten zwar nicht unmittelbar verbalisiert – es ist ja der Verbalisation nicht zugänglich -, aber anhand der Geschichten können gegebenenfalls Hypothesen über dieses Wissen gebildet werden. Inwieweit sich implizites Wissen in Geschichten manifestiert und wie es anhand von Geschichten erkennbar und diagnostizierbarer ist, wurde allerdings bisher noch nicht sehr überzeugend dargelegt.

Story Telling hat auch für die befragte Person den Vorteil, dass es einfach ist, dieser unter Umständen auch Freude bereitet und in der Regel keine (oder wenig) Vorbereitung erfordert. Auch können über Story Telling komplexe Sachverhalte anschaulich gemacht werden. Des Weiteren ist es vielfältig für eine große Bandbreite von Themen einsetzbar.

Eine Herausforderung des Story Telling liegt in der Auswertung. Als Ergebnis der Interviews entstehen möglicherweise viele Protokollseiten, die mit Methoden beispielsweise der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden müssen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Protokolle im Sinne von Mikro-Artikeln aufzubereiten. Je nach vorhandener Infrastruktur im Unternehmen können solche Mikroartikel nach geeigneter Verschlagwortung z.B. in ein Wiki oder ein Wissensmanagement Tool aufgenommen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor ein und thematisiert das Problem des Wissensverlusts durch ausscheidende Experten.

2. Formen der Wissensbewahrung – Möglichkeiten und Grenzen: Es werden zwei grundlegende Typen der Wissensbewahrung unterschieden, wobei der Fokus auf einem unternehmensweiten Lern- und Organisationsprozess mit elf spezifischen Faktoren liegt.

3. Wissensbewahrung im Einzelfall: Hier werden gezielte Ansätze zur Erhebung und Aufbereitung von individuellem Expertenwissen dargestellt, inklusive Methoden wie Story Telling und Tätigkeitsbeobachtung.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit technischer, organisationaler und kultureller Faktoren zusammen und betont die aktuelle Dominanz pragmatischer Lösungen im Bereich der Wissensbewahrung.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensbewahrung, Leaving Experts, implizites Wissen, Wissensstafette, Story Telling, Wissensgenerierung, Organisationsprozess, Expertenwissen, Wissenserhebung, Wissensspirale, Wissensaufbereitung, Wissensverlust, Wissensvorsprung, Unternehmensstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen den Wissensverlust vermeiden können, der entsteht, wenn erfahrene Mitarbeiter (sogenannte „leaving experts“) das Unternehmen verlassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind Wissensmanagement, die Differenzierung zwischen explizitem und implizitem Wissen sowie die Implementierung von Prozessen zur Sicherung dieses Wissens auf organisationaler und individueller Ebene.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, verschiedene Ansätze und Methoden zur Wissensbewahrung zu beschreiben, zu bewerten und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Expertenwissen erhoben und im Unternehmen verbleiben kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Erhebung des Wissens diskutiert?

Es werden Methoden wie die „Wissensstafette“ (Einarbeitung), Story Telling, gesprächsbasierte Formate (Best Practice Sharing, Open Space, World Café) sowie die Beobachtung von Tätigkeiten am Arbeitsplatz erörtert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung eines unternehmensweiten Komplettprogramms zur Wissensbewahrung (elf Faktoren) und die spezifische Betrachtung der Wissensbewahrung im Einzelfall bei ausscheidenden Mitarbeitern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Wissensbewahrung, implizites Wissen, Story Telling und Wissenserhebung charakterisiert.

Warum ist die Identifikation von implizitem Wissen bei „leaving experts“ so problematisch?

Implizites Wissen ist oft handlungsgebunden und schwer verbalisierbar, da es in jahrelanger Praxis erworben wurde und tief im praktischen Handeln verwurzelt ist, was eine direkte Erfassung erschwert.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Wissensbewahrung?

Die Unternehmenskultur ist entscheidend, da Wissensaustausch nur in einer fehler-toleranten Umgebung stattfinden kann, in der Mitarbeiter bereit sind, Wissen zu teilen und aus Fehlern zu lernen.

Was unterscheidet „Story Telling“ von anderen gesprächsbasierten Wissensmanagement-Formaten?

Story Telling konzentriert sich meist auf die Befragung einer Einzelperson (Experte) durch Erzählen, während andere Formate wie „World Café“ kollektive Wissens- und Informationsaustauschprozesse in Gruppen forcieren.

Wie kann das Wissen nach der Erhebung nutzbar gemacht werden?

Nach der Erhebung kann das Wissen durch Methoden wie Mikro-Artikel, Verschlagwortung in Wikis oder durch Integration in Wissensmanagement-Werkzeuge für andere Mitarbeiter zugänglich gemacht werden.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wissensbewahrung: Strategien gegen den Verlust von Wissen durch Leaving Experts
Autor
Olaf Schröder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V268961
ISBN (Buch)
9783656599524
ISBN (eBook)
9783656599531
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wissensbewahrung strategien verlust wissen leaving experts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Olaf Schröder (Autor:in), 2013, Wissensbewahrung: Strategien gegen den Verlust von Wissen durch Leaving Experts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/268961
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Leseprobe aus  14  Seiten
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