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Der Tun-Ergehen-Zusammenhang im Alten Testament

Weisheitsliteratur

Title: Der Tun-Ergehen-Zusammenhang im Alten Testament

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 13 Pages

Autor:in: Sina Meyer (Author)

Theology - Biblical Theology

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Summary Excerpt Details

Wenn man über den Tun-Ergehen-Zusammenhang schreiben möchte, so muss man sich
zunächst mit dem Begriff an sich auseinandersetzen und überlegen, was er genau bedeutet.
Dies wird bei der Begriffsklärung erfolgen. Da er vor allem in der sogenannten
Weisheitsliteratur vorkommt, werde ich kurz erklären, was Weisheitsliteratur eigentlich ist.
Auf welche Weise die Weisheit und der Tun-Ergehen-Zusammenhang untrennbar mit der
Gerechtigkeit verbunden sind, klärt der folgende Abschnitt. Außerdem wird das Weisheitsund
Gerechtigkeitsverständnis im Alten Orient einbezogen, da die alttestamentliche
Weisheitsliteratur Parallelen zur Literatur aus dem Kulturraum des Alten Orients aufweist und
Denkweisen übernommen hat.
Nun soll in den einzelnen Werken der Weisheitsliteratur genauer auf den Tun-Ergehen-
Zusammenhang eingegangen werden. Dazu werden Werke der Prophetie, das
Sprüchebuch, das Hiobbuch sowie das Predigerbuch genauer betrachtet. Anschließend
folgen die deuterokanonischen Werke, die in den Apokryphen zu finden sind (Buch der
Weisheit und Jesus Sirach) sowie ein kurzer Blick ins Neue Testament. Die Hausarbeit
schließt mit dem Resümee.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung Tun-Ergehen-Zusammenhang

3. Weisheitsliteratur

4. Gerechtigkeit

4.1 Weisheit und der Tun-Ergehen-Zusammenhang im Zusammenhang mit Gerechtigkeit

4.2 Weisheit und das Gerechtigkeitsverständnis im Alten Orient

5. Der Tun-Ergehen-Zusammenhang

5.1 Im Alten Testament

5.1.1 Prophetie

5.1.2 Buch der Sprüche Salomos/Sprüchebuch/Buch der Sprichwörter/Proverbien

5.1.3 Hiobbuch

5.1.4 Predigerbuch/Kohelet

5.2 Außerhalb des Alten Testaments

5.2.1 Jesus Sirach

5.2.2 Weisheit Salomos/ Buch der Weisheit

5.2.3 Neues Testament

6. Resümee

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den biblischen Tun-Ergehen-Zusammenhang, eine zentrale Vorstellung innerhalb der Weisheitsliteratur, welche besagt, dass auf menschliches Handeln eine entsprechende Konsequenz (Heil oder Unheil) folgt. Ziel der Untersuchung ist es, die Entwicklung dieses Konzepts über verschiedene biblische und deuterokanonische Schriften hinweg zu analysieren und zu prüfen, wie die unterschiedlichen Texte auf das Problem des leidenden Gerechten reagieren.

  • Begriffliche Herleitung des Tun-Ergehen-Zusammenhangs und dessen alttestamentliche Verwurzelung.
  • Die untrennbare Verbindung von Weisheit, Tun-Ergehen-Zusammenhang und Gerechtigkeit.
  • Vergleichende Analyse biblischer Schriften wie Hiob, Kohelet und des Sprüchebuchs.
  • Betrachtung deuterokanonischer Schriften (Jesus Sirach, Buch der Weisheit) und deren Lösungsansätze.
  • Einflüsse altorientalischer Kulturräume und Konzepte (wie die ägyptische "Maat") auf das israelitische Denken.

Auszug aus dem Buch

2. Begriffsklärung Tun-Ergehen-Zusammenhang

Der sogenannte Tun-Ergehen-Zusammenhang, auch das Tat-Folge-Denken genannt, bezeichnet den Umstand, dass auf ein bestimmtes Tun (eine Tat, die gut oder schlecht ist), dementsprechend eine Konsequenz, das Ergehen folgt, die auf die Tat zugeschnitten auch gut oder schlecht ist. Tun und Ergehen entsprechen sich. Jemand, der sich nicht gerecht verhält, sammelt um sich eine nicht sichtbare Unheilssphäre, die irgendwann negativ auf ihn zurückkommt; jemand, der Gutes tut, sammelt eine Heilssphäre. Gute Folgen können ein langes Leben, Gesundheit, Ansehen, Reichtum oder Kindersegen sein, schlechte Folgen finanzieller Einbruch, Verluste oder Krankheiten.

Der Mensch soll sich der eventuellen Konsequenz seines Handelns bewusst sein. Man kann das Tat-Folge-Denken in zwei Richtungen führen. Zum Einen kann eine gute Folge nach einer guten Tat dazu führen, dass häufiger gute Taten vollbracht werden; genau so kann anders herum eine schlechte Konsequenz nach einer schlechten Tat auch dazu führen, dass diese in Zukunft unterlassen wird. Zum Anderen kann bei einem schlechten Ergehen eines Menschen darauf geschlossen werden, dass er etwas Schlechtes vollbracht haben muss, da es ihm nun nicht mehr gut geht. „Das Leiden wird als notwendige Folge eigener Verschuldungen verstanden […]“. Dieses Denken ist stark im Hiobbuch verbreitet, aber auch bei Johannes 9,1-3, wo ein Jünger die Schuld beim Erblindeten selbst sucht.

Der Tun-Ergehen-Zusammenhang bildet das Motiv, das für die weisheitliche Literatur maßgeblich ist. Die Zentralität liegt begründet in der Vielfalt, in der dieses Denkmuster gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema des Tun-Ergehen-Zusammenhangs, erläutert die Bedeutung der Weisheitsliteratur und gibt einen Überblick über den Aufbau der Untersuchung.

2. Begriffsklärung Tun-Ergehen-Zusammenhang: Dieses Kapitel erläutert das Grundkonzept des Tat-Folge-Denkens und dessen praktische Auswirkungen auf das Verständnis von Heil und Unheil im Leben des Menschen.

3. Weisheitsliteratur: Hier wird der Begriff der Weisheitsliteratur im biblischen und altorientalischen Kontext verortet sowie deren Zielsetzung als Lebensregelung beschrieben.

4. Gerechtigkeit: Dieses Kapitel verknüpft Weisheit und den Tun-Ergehen-Zusammenhang mit dem Gerechtigkeitsbegriff und beleuchtet altorientalische Parallelen wie das ägyptische Maat-Prinzip.

5. Der Tun-Ergehen-Zusammenhang: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Ausprägung des Zusammenhangs in den Prophetenbüchern, im Sprüchebuch, Hiob, Kohelet, Jesus Sirach, dem Buch der Weisheit sowie im Neuen Testament.

6. Resümee: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Mehrdimensionalität des Tun-Ergehen-Zusammenhangs sowie dessen Übertragbarkeit auf soziale Interaktionen der heutigen Gesellschaft.

7. Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen, Fachbücher und Internetressourcen aufgeführt, die zur wissenschaftlichen Fundierung der Hausarbeit herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Tun-Ergehen-Zusammenhang, Tat-Folge-Denken, Weisheitsliteratur, Altes Testament, Gerechtigkeit, Hiobbuch, Kohelet, Vergeltung, Theodizee, Maat, Heilssphäre, Unheilssphäre, biblische Exegese, Konnektive Gerechtigkeit, Schicksalsglaube.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Konzept des Tun-Ergehen-Zusammenhangs, das besagt, dass menschliches Handeln untrennbar mit entsprechenden positiven oder negativen Folgen verknüpft ist.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der alttestamentlichen Weisheitsliteratur, dem Verständnis von Gerechtigkeit im Alten Orient sowie der Frage nach der Vergeltung für Gutes und Böses.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche biblische Texte den Tun-Ergehen-Zusammenhang interpretieren und welche Lösungen sie für das Problem des leidenden Gerechten anbieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theologische Textanalyse, die verschiedene biblische Bücher vergleicht und in den Kontext ihrer Entstehungsgeschichte sowie zeitgenössischer altorientalischer Literatur stellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der prophetischen Schriften, der klassischen Weisheitsbücher (Sprüche, Hiob, Kohelet), der deuterokanonischen Schriften sowie einen Ausblick auf das Neue Testament.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Tun-Ergehen-Zusammenhang, Tat-Folge-Denken, Weisheitsliteratur, Gerechtigkeit, Vergeltung und Theodizee.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise von Kohelet von der des Hiob-Buches?

Während Hiob trotz seines Leids nach einem Sinn im Tun-Ergehen-Zusammenhang sucht, stellt Kohelet die irdische Vergeltung von Gut und Böse grundsätzlich infrage, da er alles Irdische als vergänglich und nichtig betrachtet.

Welche Rolle spielt das "Buch der Weisheit" bei der Lösung des Problems des leidenden Gerechten?

Das Buch der Weisheit löst das Problem, indem es den gerechten Ausgleich für menschliches Handeln in das Leben nach dem Tod verlagert, wodurch die irdische Ungerechtigkeit durch eine himmlische Belohnung bzw. Bestrafung relativiert wird.

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Details

Title
Der Tun-Ergehen-Zusammenhang im Alten Testament
Subtitle
Weisheitsliteratur
College
University of Education Ludwigsburg  (Evangelische Theologie)
Course
Weisheitliche Literatur im Alten Testament und den sogenannten Apokryphen
Author
Sina Meyer (Author)
Publication Year
2013
Pages
13
Catalog Number
V268634
ISBN (eBook)
9783656596288
ISBN (Book)
9783656596301
Language
German
Tags
tun-ergehen-zusammenhang alten testament weisheitsliteratur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sina Meyer (Author), 2013, Der Tun-Ergehen-Zusammenhang im Alten Testament, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/268634
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