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Goethes Zeichenunterricht in Rom

Title: Goethes Zeichenunterricht in Rom

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sandra Offermanns (Author)

Literature - General

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Summary Excerpt Details

Am 3. September verlässt Goethe Karlsbad in Richtung Italien. Er will sich vermehrt seinen dichterischen Werken widmen, wofür er sich eine Auszeit aus dem Staatsdienst, den er am Hof des Herzog Carl August von Sachsen-Weimar, bekleidet, nehmen möchte. Besonders will sich Goethe auch dem Fach der bildendenbKünste widmen. Auf dieses Thema richtet sich auch die folgende Hausarbeit.

Es soll untersucht werden, inwiefern der zweite römische Aufenthalt Goethe als bildender Künstler verändert und wie sich sein selbst auferlegter Zeichenunterricht gestaltet.
Die These ist, dass der zweite römische Aufenthalt für Goethe eine Art Neuanfang als bildender Künstler darstellt und dieses durch die für ihn fremden Eindrücke Roms verstärkt wird.
Hierfür bezieht sich die Hausarbeit auf die Korrespondenz vom Juni 1787 bis einschließlich Oktober 1787 aus dem „Zweite[n] Römische[n] Aufenthalt“ der „Italienischen Reise“. Das Werk der „Italienischen Reise“, soll dazu im Kontext der künstlerischen Weiterentwicklung Goethes betrachtet werden.
Ausgangspunkt der Betrachtung soll Hermann Mildenbergers Essay „Goethe als Zeichner“ sein, um genauer herauszuarbeiten, wie sich die Entwicklung als Zeichner in der Zeit des „Zweite[n] Römische[n] Aufenthalt“ darstellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Goethes zeichnerische Ausbildung vor der Italienreise

2. Goethes Zeichenunterricht in Rom als selbstauferlegtes "Curriculum" des Lernens, Sehens und Fertigens

2.1 Goethes Zeichenlehrer: Jacob Philipp Hackert

2.2 Schulung des künstlerischen Auges und Geistes

2.3 Der praktische Zeichenunterricht von Goethe

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die künstlerische Entwicklung Johann Wolfgang von Goethes während seines zweiten römischen Aufenthalts. Im Zentrum steht dabei die Analyse seines selbst auferlegten Zeichenunterrichts, der als gezielter Prozess der künstlerischen Weiterbildung und der Schärfung des Wahrnehmungsvermögens verstanden wird.

  • Goethes künstlerische Ausbildung vor und während der Italienreise
  • Die Rolle von Jacob Philipp Hackert als Lehrer und Mentor
  • Die Transformation des künstlerischen Blicks und der Wahrnehmungsfähigkeit
  • Die praktische Umsetzung und die Grenzen des zeichnerischen Könnens

Auszug aus dem Buch

2.2 Schulung des künstlerischen Auges und Geistes:

Goethe Zeichenunterricht besteht aber nicht nur aus Belehrungen, die ihn anleiten sollen, sondern er legt auch Wert darauf, dass sein Blick für das Wahrnehmen der Kunst geschärft wird und sein Geist sich mit einem feineren Sinn für die Wahrnehmung schult.

In seinem Werk der „Italienischen Reise“, stellt er auch diesen Teil euphemistisch dar und macht seine Kunsterfahrung zu einer Art spirituellen Erfahrung. Die eingehende Betrachtung von Kunst beschreibt Goethe mit Worten wie: „mein Geist reinigt und bestimmt sich“, „das muß die Seele erweitern, reinigen und ihr zuletzt den höchsten anschauenden Begriff von Natur und Kunst geben“, oder „ich fühle, daß sich mein Geschmack reinigt, nach dem Maße, wie meine Seele mehr Gegenstände faßt“. Er stilisiert es zu einer läuternden Erfahrung hoch, das auch wieder in das von Goethe entworfene Bild seiner Reisebegründung passt. Sein Geist und seine Seele reinigen sich von den vermeintlich falschen Vorstellungen von Kunst.

Er hat in Rom zu einem neuen Begriff von Kunst gefunden. Sein Begriff und seine Vorstellung von Kunst vertiefen sich. Er versucht „vom äußeren Eindruck der Dinge zu ihrem Kern vorzudringen und ihre immanenten Gesetze kennenzulernen, um mit der Kenntnis des Wesens auch die notwendige Form besser zu verstehen“. Ihm ist die Korrelation zwischen dem Sehen und dem Umsetzten bewusst. Er weiß daher, je genauer sein Blick ist, desto genauer und detailgetreuer können seine späteren Zeichnungen werden. Es lässt sich sagen, dass für Goethe Zeichnen aus der präzisen Umsetzung des Erfahrenen, des Wahrgenommenen besteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der zeichnerischen Entwicklung Goethes während seines zweiten Romaufenthalts ein und stellt die zentrale These einer künstlerischen Neuorientierung auf.

1.1 Goethes zeichnerische Ausbildung vor der Italienreise: Hier wird der frühe Zeichenunterricht Goethes skizziert, um den Ausgangspunkt seiner künstlerischen Fähigkeiten vor der Abreise nach Italien zu verdeutlichen.

2. Goethes Zeichenunterricht in Rom als selbstauferlegtes "Curriculum" des Lernens, Sehens und Fertigens: Dieses Kapitel fungiert als Einleitung in den Hauptteil und rahmt Goethes Aufenthalt als disziplinierte Lernphase.

2.1 Goethes Zeichenlehrer: Jacob Philipp Hackert: Der Fokus liegt auf der Mentor-Schüler-Beziehung zwischen Goethe und dem Landschaftsmaler Hackert sowie der Wertschätzung, die Goethe diesem entgegenbrachte.

2.2 Schulung des künstlerischen Auges und Geistes: Dieses Kapitel analysiert, wie Goethe durch die Kunstbetrachtung in Rom sein Wahrnehmungsvermögen und seinen Kunstbegriff grundlegend weiterentwickelt.

2.3 Der praktische Zeichenunterricht von Goethe: Hier wird untersucht, wie Goethe verschiedene künstlerische Gattungen und Techniken erprobt und an welche Grenzen er bei der Darstellung komplexer Motive stößt.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bestätigt die These der kontinuierlichen, wenn auch durch Selbsterkenntnis geprägten künstlerischen Weiterentwicklung.

Schlüsselwörter

Goethe, Italienische Reise, Zeichenunterricht, Jacob Philipp Hackert, Kunststudium, Landschaftsmalerei, künstlerische Ausbildung, Wahrnehmung, Selbsterkenntnis, Zeichnen, Rom, Bildungsreise, Ästhetik, Kunsttheorie, künstlerische Entwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Goethes künstlerische Weiterentwicklung während seines zweiten Italienaufenthaltes, mit speziellem Fokus auf seine Bemühungen, das Zeichnen methodisch zu erlernen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Einfluss von Mentoren wie Hackert, die Schulung des künstlerischen Blickes sowie die praktische Erprobung verschiedener Zeichentechniken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit der Italienaufenthalt einen künstlerischen Neuanfang für Goethe darstellte und wie sein selbst auferlegter Zeichenunterricht konkret verlief.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin analysiert primär die Korrespondenzen aus der „Italienischen Reise“ im Kontext der kunsthistorischen Forschung zu Goethes zeichnerischem Schaffen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beziehung zu Hackert, die Schulung des ästhetischen Empfindens sowie die praktischen Fortschritte und Herausforderungen in verschiedenen künstlerischen Gattungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Goethe, Italienische Reise, Zeichenunterricht, Kunststudium, Landschaftsmalerei und die Schulung des künstlerischen Auges.

Warum war die Zusammenarbeit mit Jacob Philipp Hackert für Goethe so bedeutsam?

Hackert bot Goethe eine fundierte Anleitung und ein Vorbild an „Meisterschaft“, an der Goethe seine eigenen, noch begrenzten Fähigkeiten messen und verbessern konnte.

Wie bewertet die Arbeit Goethes eigene Aussagen über seine Fortschritte?

Die Arbeit weist darauf hin, dass Goethe seine zeichnerischen Fortschritte oft euphemistisch darstellte, um seine plötzliche Abreise und das Studium vor Freunden und dem Hof zu legitimieren.

Welche Grenze stößt Goethe bei seinem Studium besonders deutlich auf?

Besonders die Darstellung der menschlichen Figur stellt Goethe vor enorme Schwierigkeiten, was ihn schließlich dazu bringt, das Modellieren als alternative Ausdrucksform zu erproben.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Goethes Zeichenunterricht in Rom
College
University of Hagen  (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur)
Grade
1,3
Author
Sandra Offermanns (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V268252
ISBN (Book)
9783656584643
ISBN (eBook)
9783656584698
Language
German
Tags
goethes zeichenunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Offermanns (Author), 2012, Goethes Zeichenunterricht in Rom, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/268252
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