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Seelische Gesundheit bei türkischen Migrantinnen der ersten Generation

Titel: Seelische Gesundheit bei türkischen Migrantinnen der ersten Generation

Projektarbeit , 2011 , 39 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Derman Kezer (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Projekt befasst sich mit der Zielgruppe der türkischen Migrantinnen der ersten Generation. Im Zentrum steht die Frage, wie sie damals mit ihrer seelischen Situation umgegangen sind bzw. erlebt haben, und welche Veränderungen sie sich wünschen und es heute besser machen könnten. Um auch deren seelisches Empfinden herauszuarbeiten basiert die Methodik des Projektes auf eine autobiographische Herangehensweise, welche die Lebenssituation in den Blick nimmt. In diesem Zusammenhang werden die Schwerpunkte auf familiäre Erziehungsmuster, Sozialisation, Bildungsverlaufbahn und sozialer Status festgelegt. Ferner geht es in die theoretischen Grundlagen und dann um die Konsensfindung in Bezug auf die Ziele, die man im Projekt erreichen will. Dann wird die genaue Projektplanung mit der speziellen Ausgangslage des Praxisprojektes geplant und anschließend durchgeführt. Im letzten Teil werden die Ergebnisse im Hinblick auf die Ausgangsfragestellung evaluiert und die Ergebnisse auf ihre Aussagekräftigkeit geprüft. Zum Schluss werden alle Ergebnisse in eigenen Worten im Fazit zusammengefasst.

Trotz des wachsenden Bevölkerungsanteils der türkischen Migranten in Deutschland, gibt es bisher nur wenige Erkenntnisse über dessen seelischen Zustand. Die Frage, ob Menschen mit Migrationshintergrund mehr an seelischen Störungen leiden als der Durchschnitt gegenüber der deutschen Bevölkerung, gibt es nun bisher immer wieder recht kontroverse theoretische Aussagen. Tatsache ist aber, dass Menschen mit Migrationshintergrund im Verhältnis zu der deutschen Bevölkerung, größere Hindernisse überwinden müssen, um einigermaßen adäquat behandelt zu werden. Meist mangelt es an sprachlichen Barrieren oder an kulturellem Verständnis des Behandelnden.

Es ist mir in diesem Projekt wichtig, ein Verständnis für Schwierigkeiten in Bezug auf seelische Gesundheitsprobleme der türkischen Migrantinnen der ersten Generation aufzubringen und zu eruieren, Defizite festzustellen, und mit ihnen Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Ambitioniert ist, dass Schweigen der türkischen Migrantinnen zu durchbrechen. Sie alle sollen hier die Chance bekommen sich über die Auswanderung und die damit verbundenen Probleme auseinander zu setzen. Sie alle sollen nicht schweigen, weil sie schweigen wollen, sondern weil sie vielleicht nie gefragt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Ein kurzer Überblick über die Aleviten und das Alevitentum

2.2 Migrationsgeschichte in Deutschland

2.3 Migration und Risiken psychischer Störungen

3. Hintergrund des Projekts

3.1 Ausgangslage

4. Handlungsziele des Praxisprojekts:

5. Der Organisatorische Rahmen

5.1 Projektmanagement

5.2 Zielgruppen

5.3 Projektumfang (Meilensteine)

6. Projektdurchführung

7. Auswertung und Ergebnisse

7.1 Ergebnisse der Auswertung

7.2 Woher sie kamen: Verschiedenheiten in den Migrationsbiographien

7.3 Emigrationserwartungen

7.4 Die Frauen erwarben ihre Schulbildung nicht in Deutschland

7.5 Arbeit

7.6 Wie sie leben: Soziale Bedingungen und räumliches Wohnumfeld

7.7 Zusammenfassung der Erhebung

8. Evaluation

9. Fazit

1.Leitfaden für die Interviews mit den türkischen Migrantinnen

1. Fragebogen

2. Fragebogen

3. Fragebogen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die seelische Gesundheit türkischer Migrantinnen der ersten Generation, die in Deutschland leben. Ziel ist es, die Auswirkungen des Migrationsprozesses, kultureller Barrieren und patriarchaler Strukturen auf das psychische Wohlbefinden der Frauen zu eruieren, bestehende Defizite in der gesundheitlichen Versorgung aufzuzeigen und durch eine niedrigschwellige Projektarbeit Unterstützungsmöglichkeiten zu identifizieren.

  • Psychische Belastungen und psychosomatische Erkrankungen bei Migrantinnen
  • Einfluss von Migrationsbiographien und Integrationshürden
  • Rolle von Sprache, Kultur und Tradition im Hilfesystem
  • Lebenssituation und soziale Bedingungen der ersten Migrantengeneration

Auszug aus dem Buch

3.1 Ausgangslage

Der Begriff Migration umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Auffassungen, es ist nicht nur das Auswandern von einem Wohnort in das andere, sondern impliziert auch gleichzeitig einen radikalen Wandel der Lebensbedingungen eines jeden Individuums und ist letzten Endes als eine Art Prozess des „kritischen Lebensereignisses“ zu betrachten. MigrantInnen der ersten Generation sahen zu Anfangszeit diesen Neubeginn gewissermaßen als eine Art Chance in Bezug auf ökologische Veränderungen, doch dass diese neue Situation auch gleichzeitig psychische Krisensituationen auslösen würde, darauf waren sie nicht bedacht. Sie fanden sich plötzlich in einer neuen Gesellschaft, deren ethnischer und kultureller Herkunft völlig anders entgegengestellt war, als die sie in ihren Herkunftsländern kannten. Der Aspekt, dass sie an den Folgen, fern von ihrer Heimat, Isolierung und Diskriminierung erkranken werden, war ihnen zu dem Zeitpunkt nicht bewusst.

In dem Sinne ist Gesundheit und Krankheit nicht nur als ein Phänomen in Bezug auf die von Regulation und Fehlregulation im biologischen Bezugssystem zu betrachten und oder zu begreifen, sondern wird letztendlich auch durch die gesellschaftlichen Normen beeinflusst. Sicherlich muss man auch dazu erwähnen, dass Migration allein nicht krank macht, jedoch ist es aber auch nicht zu bestreiten, dass Migranten an den sozialen Bedingungen damals und sogar heute noch unbestritten gelitten haben und leiden. Alle Migranten der ersten Generation waren einem Spannungsfeld von vielfältigen Faktoren wie die der Entfremdung, soziale Ungleichheit, sprachliche Barrieren, ungünstige Wohnverhältnisse und Geschlechterrollenkonflikten ausgesetzt. Der radikale Übergang von Herkunftsland ins Aufnahmeland brachte auch gleichzeitig eine Veränderung der Lebensbedingungen mit sich. Sowohl die Frauen als auch ihre Männer mussten ihre Rollen und Positionen in der neuen Fremden Welt neu definieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Situation türkischer Migranten in Deutschland und stellt die Forschungsfrage nach deren psychischem Gesundheitszustand sowie die Zielsetzung des Projekts vor.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert theoretische Hintergründe zum Alevitentum, zur Migrationsgeschichte und zum Zusammenhang zwischen Migration und psychischen Störungen.

3. Hintergrund des Projekts: Es wird die Ausgangslage erläutert, welche Migration als kritisches Lebensereignis und radikalen Wandel der Lebensbedingungen definiert.

4. Handlungsziele des Praxisprojekts:: Hier werden konkrete Handlungsziele formuliert, um die psychische Versorgung und das Wohlbefinden der Zielgruppe zu verbessern.

5. Der Organisatorische Rahmen: Dieses Kapitel beschreibt das Projektmanagement, die Zielgruppen und den zeitlichen Projektumfang.

6. Projektdurchführung: Die Projektdurchführung dokumentiert die drei Gruppensitzungen und die methodische Vorgehensweise bei der Arbeit mit den Migrantinnen.

7. Auswertung und Ergebnisse: Dieser Abschnitt wertet die Ergebnisse der Interviews und Fragebögen aus und fasst die Lebensumstände sowie das seelische Empfinden zusammen.

8. Evaluation: Die Evaluation analysiert die Projektergebnisse im Hinblick auf die Zielerreichung und reflektiert die aufgetretenen Schwierigkeiten.

9. Fazit: Das Fazit fasst die langfristigen Auswirkungen der Migration auf die Lebenssituation der Frauen zusammen und betont die bleibende Bedeutung dieser Erfahrungen.

Schlüsselwörter

Migration, türkische Migrantinnen, erste Generation, seelische Gesundheit, psychische Störungen, psychosomatische Erkrankungen, Integration, soziale Bedingungen, patriarchalische Familienstruktur, Identität, Gesundheitsversorgung, kulturelle Barrieren, Duisburg-Marxloh, Lebensbiographien, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der seelischen Gesundheit türkischer Migrantinnen der ersten Generation, die vor mehreren Jahrzehnten nach Deutschland kamen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die psychosozialen Auswirkungen des Migrationsprozesses, die Lebensumstände, Sprachbarrieren und die Schwierigkeiten bei der Inanspruchnahme psychologischer Hilfen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die spezifischen gesundheitlichen Schwierigkeiten dieser Zielgruppe zu entwickeln und Wege aufzuzeigen, wie Informationsdefizite abgebaut werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für das Projekt verwendet?

Das Projekt nutzte eine autobiographische Herangehensweise, Interviews (narrativ und mittels Leitfaden), Gruppendiskussionen und standardisierte Fragebögen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, die Projektdurchführung in einem alevitischen Kulturzentrum sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Migration, psychische Gesundheit, erste Generation, soziale Isolation, kulturelle Barrieren, psychosomatische Beschwerden und Integrationshürden.

Welche Bedeutung hat das Alevitische Kulturzentrum für das Projekt?

Es diente als zentraler Ort der Durchführung, um einen schnellen, vertrauensvollen Zugang zur Zielgruppe im Stadtteil Duisburg-Marxloh zu gewährleisten.

Wie gehen die befragten Frauen mit ihren psychischen Problemen um?

Viele der Frauen neigen dazu, psychische Probleme zu somatisieren und suchen teilweise bei traditionellen Helfern Unterstützung, da der Zugang zum professionellen Hilfesystem durch Sprachbarrieren und Unwissenheit erschwert war.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Seelische Gesundheit bei türkischen Migrantinnen der ersten Generation
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Note
2,3
Autor
Derman Kezer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
39
Katalognummer
V267842
ISBN (eBook)
9783668710559
ISBN (Buch)
9783668710566
Sprache
Deutsch
Schlagworte
seelische gesundheit migrantinnen generation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Derman Kezer (Autor:in), 2011, Seelische Gesundheit bei türkischen Migrantinnen der ersten Generation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/267842
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  39  Seiten
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