Seit vielen Jahren trainiere ich zusammen mit anderen Trainern in verschiedenen Vereinen erfolgreich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Sportart Judo. Einige meiner Schützlinge nehmen auch an Judoturnieren teil. Unter meinen ehemaligen Schützlingen war auch Jutta, die eine sehr erfolgreiche Sportlerin ist. Jutta trainiert seit vielen Monaten fast ausschließlich im Landesleistungszentrum und nicht mehr in meiner Übungsstunde. Jutta hat mich angerufen und gefragt, ob ich mal Zeit für ein Gespräch mit ihr hätte. Sie hätte da ein paar Themen, die sie gerne mit mir besprechen möchte. Im Erstgespräch bitte ich sie mir ihr Problem zu schildern.
Inhaltsverzeichnis
1. Darstellung des Themas und Charakterisierung des Klienten/Fallschilderung
2. Planung und Organisation des Coachings
3. Darstellung des Ablaufs von fünf Coaching-Sitzungen
3.1 Coachingtermin Nummer „1" ist das Erstgespräch
3.2 Coachingtermine Nummer „2“ und „3" Zielfindung
3.3 Coachingtermine Nummer „4“ und „5" Reality
3.4 Coachingtermine Nummer "6“ und „7" Options
3.5 Coachingtermine Nummer „8“ und „9" What/ Will
4. Ausführlichere Darstellung einer ausgewählten Sitzung
5. Ergebnisbewertung und Schlussfolgerung
6. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit dokumentiert einen Coachingprozess mit einer 23-jährigen Leistungssportlerin, deren primäres Ziel darin besteht, ihr Selbstbewusstsein außerhalb des sportlichen Umfelds zu stärken und eine größere Unabhängigkeit von der Meinung anderer Menschen zu erreichen.
- Strukturierung und Planung eines Coaching-Prozesses anhand des GROW+G-Modells
- Analyse persönlicher Glaubenssätze und deren Auswirkung auf das Sozialverhalten
- Methodische Unterstützung bei der Zielfindung mittels SMART-Kriterien
- Reflexion des Wertemanagements und Stärkung des Selbstbildes
- Konkrete Maßnahmenplanung zur Bewältigung von Einsamkeit und sozialen Ängsten
Auszug aus dem Buch
4. Ausführlichere Darstellung einer ausgewählten Sitzung
Der Ablauf des Erstgesprächs mit Jutta erfolgt anhand des Arbeitsblattes 1. Ich versuche aktiv zuzuhören, zu spiegeln und Jutta Rückmeldungen zugeben. Ich richte meine ganze Aufmerksamkeit auf Jutta.
Ich bin hochkonzentriert und versuche keine "Warum-Fragen" zu stellen. Ich lasse Jutta viel Raum für die Darlegung Ihrer Themen. wenn Gesprächspausen entstehen, ergreife ich nicht die Initiative. Ich lasse Jutta immer ausreden. Ich gebe Jutta Rückmeldungen, darüber dass ihre Botschaft bei mir angekommen ist. Ich achte auf die positiven Entwicklungsschritte von Jutta und hebe Sie hervor. Ich benutze keine bewertenden Aussagen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Darstellung des Themas und Charakterisierung des Klienten/Fallschilderung: Vorstellung der Klientin Jutta, einer erfolgreichen Judoka, die außerhalb des Sports unter Einsamkeit, mangelndem Selbstbewusstsein und Abhängigkeit von der Meinung anderer leidet.
2. Planung und Organisation des Coachings: Definition der Rahmenbedingungen, der verwendeten Arbeitsblätter und der zeitlichen Planung der Coaching-Sitzungen.
3. Darstellung des Ablaufs von fünf Coaching-Sitzungen: Detaillierte Beschreibung des Coaching-Prozesses nach dem GROW+G-Modell, vom Erstgespräch über Zielfindung und Realitätsanalyse bis hin zur Maßnahmenplanung.
3.1 Coachingtermin Nummer „1" ist das Erstgespräch: Erläuterung der Bedeutung und des strukturierten Ablaufs des Erstgesprächs zur Etablierung einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung.
3.2 Coachingtermine Nummer „2“ und „3" Zielfindung: Anwendung der SMART-Methode zur präzisen Definition von Prozess- und Endzielen für die Klientin.
3.3 Coachingtermine Nummer „4“ und „5" Reality: Analyse der aktuellen Lebenssituation der Klientin sowie Identifikation von Blockaden und hemmenden Verhaltensmustern.
3.4 Coachingtermine Nummer "6“ und „7" Options: Entwicklung alternativer Strategien und Maßnahmen unter Berücksichtigung von Juttas Werten und Ressourcen.
3.5 Coachingtermine Nummer „8“ und „9" What/ Will: Konkretisierung der Handlungsplanung und Übernahme der Eigenverantwortung durch die Klientin.
4. Ausführlichere Darstellung einer ausgewählten Sitzung: Transkript eines Teils des Erstgesprächs, das die methodische Vorgehensweise des Coachs verdeutlicht.
5. Ergebnisbewertung und Schlussfolgerung: Evaluation des Coachings mittels Auswertungsbogen sowie Resümee der erzielten Fortschritte der Klientin.
6. Literaturverzeichnis: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen Quellen.
Schlüsselwörter
Mental Coaching, Judo, Selbstbewusstsein, Zielfindung, GROW+G-Modell, SMART-Methode, Persönlichkeitsentwicklung, Verhaltensänderung, Wertemanagement, Klientenzentrierung, Coaching-Prozess, Eigenverantwortung, Leistungsdruck, Glaubenssätze, Lebensqualität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschreibt den systematischen Coaching-Prozess einer 23-jährigen Judoka, die ihr Selbstvertrauen außerhalb ihres gewohnten sportlichen Umfelds stärken möchte.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Schwerpunkten gehören der Umgang mit Einsamkeit, die Überwindung von negativen Glaubenssätzen, das Erlernen von Eigenständigkeit und die Zielfindung im privaten Lebensbereich.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel der Klientin ist es, selbstsicherer zu werden, alleine Unternehmungen durchzuführen und eine größere Unabhängigkeit von der Meinung anderer Menschen zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Der Coaching-Prozess folgt dem strukturierten GROW+G-Modell (Goal, Reality, Options, What/Will, Gap-Grad) und nutzt die SMART-Methode für die Zielformulierung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Planung und den Ablauf der Coaching-Sitzungen, von der Auftragsklärung im Erstgespräch bis zur Evaluierung des erarbeiteten Aktionsplans.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Mental Coaching, Selbstbewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung, Zielfindung, Verhaltensänderung und Eigenverantwortung.
Welche Rolle spielt die sportliche Vergangenheit der Klientin?
Der Sport bildet Juttas bisherigen Lebensmittelpunkt, in dem sie sich sicher und erfolgreich fühlt. Das Coaching nutzt ihre dort erlernten Kompetenzen wie Ehrgeiz und Zielstrebigkeit, um sie auf andere Lebensbereiche zu übertragen.
Warum war das Erstgespräch von besonderer Bedeutung?
Es diente als strukturierte Entscheidungshilfe, um die beiderseitige Chemie zu prüfen, ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis aufzubauen und den gemeinsamen Coaching-Auftrag verbindlich zu klären.
Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin am Ende des Prozesses?
Das Coaching war erfolgreich: Die Klientin konnte negative Glaubenssätze auflösen, hat ihre Eigenverantwortung gestärkt und ihre persönlichen Ziele, inklusive einer Reiseplanung, eigenständig umgesetzt.
- Arbeit zitieren
- Ute Backes (Autor:in), 2014, Selbstsicherer und unabhängiger werden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/267334