The increasing use of unmanned aerial vehicles (UAVs) has proven to be a catalyst for contentious dialogue (Valavanis et al: 2008; 3) between those whom acknowledge the suggested advantages of deploying UAVs and those who disagree on the basis that there are unjustifiable moral implications, especially in the context of warfare (Boyle. M :2013; 21). I remain impartial with regard to these arguments, however full justification shall be provided in due course as to why. This paper therefore, shall be written from the perspective of my own. To accurately evaluate these contrasting arguments we must first identify the meaning of morality in the context of warfare. Devlin. P (1965) acknowledges that definitively stating the confines of morality remains a hugely subjective issue, and so for simplicity, one broadly suited definition shall be accepted throughout the scope of this work. I believe Meisels. T's (2012: 932) notion whereby the laws of warfare, such as those presented in the Geneva conventions and the theory of 'just war'; which establishes humane 'rules' of conducting warfare, are inextricably linked with the notion of preserving morality during war. This perception on morality will therefore provide the parameters for the entirety of this essay to be argued from, and so whether warfare is 'moral' or not shall be decided by the extent to which war conforms with both the Geneva conventions and more importantly the theory of just war.
Inhaltsverzeichnis
Key issues regarding the co-existence of morality and UAVs
Harm
Agency
Regulation
Desirable outcomes
Conclusion
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die moralischen Implikationen des Einsatzes von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) in Kampfhandlungen. Dabei liegt der Fokus auf der kritischen Analyse von Schadensfolgen, der Verantwortlichkeit (Agency) und der regulatorischen Rahmenbedingungen im Kontext des „gerechten Krieges“.
- Moralische Bewertung von UAV-Einsätzen im Rahmen der „jus in bello“-Prinzipien.
- Analyse der Verantwortlichkeit bei Fehlern oder zivilen Opfern (Organisational Deviance).
- Die Auswirkungen psychologischer Distanz der UAV-Piloten auf die Kriegführung.
- Kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der CIA und der Definition von „Kämpfern“.
- Empfehlungen zur Einhaltung ethischer Standards und zur Minderung ziviler Schäden.
Auszug aus dem Buch
Key issues regarding the co-existence of morality and UAVs
According to Quintana. E (2008: 4-5), the development and use of UAVs is an increasingly attractive prospect for politicians and military commanders, as they offer a high degree of control over the battlefield without placing any members of their own ranks in any danger, and at just a fraction of the price. The very notion of cheap warfare however, may actually promote violence since UAVs provide a practically disposable method of attack (Boyle. M: 2013; 11-19), therefore, the nature of this conflict is deemed by many as a controversial and unfair method of attack- since wars should not be waged on the basis that it is 'easy' to do so (Meisels. T: 2012). Boyle. M (2013: 21) further suggests that deploying UAVs against an enemy without equal firepower, is deemed as immoral and disproportionate warfare, since one side may suffer from great aerial disadvantages whilst the other boasts advantages such as the ability to perform reconnaissance missions and acquire air-superiority, all relatively cheaply. This is a somewhat legitimate claim according to McMahan. J (2005: 5-12), as this context of warfare undermines the guidelines of conflict in the principles established by jus in bello which states a war must above all, have distinction, military necessity, no means of evil conduct, fair treatment of prisoners and finally proportionality, in order to preserve morality (Finlay. C: 2013;156-158).
The primary principles of jus in bello in further detail are as follows; 'distinction'- whereby all acts of war are to be directed towards enemy combatants; 'military necessity'- whereby force is to be kept minimalistic and used only to gain military advantage only; no means of 'malum in se' - or 'evil conduct' which prohibits the use of weapons whose effects cannot be directly controlled such as chemical, biological and nuclear; 'fair treatment of prisoners'- prohibits the misconduct of enemy soldiers if captured, and finally; 'proportionality'- attacks should be thoroughly considered so that the harm caused is proportionate to military gain (Finlay. C: 2013;156-158).
Zusammenfassung der Kapitel
Key issues regarding the co-existence of morality and UAVs: Das Kapitel diskutiert die ethischen Spannungsfelder von Drohneneinsätzen, insbesondere die Disproportion zwischen technologischer Überlegenheit und den Prinzipien der Kriegsführung.
Harm: Hier werden die vielfältigen Schadensaspekte beleuchtet, von zivilen Opfern bis hin zu psychologischen Auswirkungen auf die Operatoren und die strategische Instabilität.
Agency: Dieses Kapitel untersucht die komplexe Frage der moralischen und juristischen Verantwortlichkeit bei Drohnenangriffen unter Berücksichtigung organisatorischer Strukturen.
Regulation: Eine Analyse bestehender und notwendiger rechtlicher Rahmenbedingungen, um Drohneneinsätze in Einklang mit internationalen Normen zu bringen.
Desirable outcomes: Das Kapitel formuliert Empfehlungen, wie Drohnen künftig verantwortungsvoller eingesetzt werden können, um zivile Schäden zu minimieren und ethische Standards zu wahren.
Conclusion: Eine abschließende Synthese der Ergebnisse, die UAVs nicht als grundsätzlich unmoralisch, aber als strategisch problematisch in asymmetrischen Konflikten einstuft.
Schlüsselwörter
UAV, Drohnenkrieg, Jus in bello, Moral, Verantwortlichkeit, Organisational Deviance, Zivile Opfer, Counterinsurgency, Kriegsethik, Luftkrieg, Distanzierung, Regulierung, Militärtechnik, Gerechter Krieg, Überwachung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert die moralische Vertretbarkeit von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) im militärischen Kontext und bewertet deren Auswirkungen auf die heutige Kriegführung.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Pfeiler sind die Schadensfolgen (Harm), die Verantwortlichkeit für Angriffe (Agency) und die geltenden regulatorischen Einschränkungen (Regulation).
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die moralischen Auswirkungen von Drohneneinsätzen kritisch zu hinterfragen und Handlungsempfehlungen zu formulieren, um UAV-Operationen besser an internationale Standards des gerechten Krieges anzupassen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin führt eine qualitative Literaturanalyse durch, die auf ethischen Prinzipien des „gerechten Krieges“ (jus in bello) und aktuellen völkerrechtlichen Debatten basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Problematik der Identifikation von Feinden, der Schwierigkeit der Schuldzuweisung bei komplexen Befehlsstrukturen und dem Einfluss der technologischen Distanz auf die Psyche der Piloten.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Die wichtigsten Begriffe sind UAV, Jus in bello, Verantwortlichkeit, zivile Opfer, Kriegsethik und Counterinsurgency.
Warum wird die CIA als primäre Organisation für die Untersuchung herangezogen?
Die CIA ist für über 60 Prozent der operativen Drohneneinsätze weltweit verantwortlich und dient daher als zentrales Fallbeispiel für die Analyse von Verantwortlichkeit.
Was meint die Autorin mit „Organisational Deviance“ im Kontext von Drohneneinsätzen?
Der Begriff beschreibt die Schwierigkeit, in komplexen, hierarchischen Organisationsstrukturen wie Geheimdiensten eine individuelle Schuld für Fehlentscheidungen oder Fehlangriffe festzustellen, da die Entscheidungsmacht verteilt ist.
Wie bewertet die Autorin die moralische Distanz der Piloten?
Sie kritisiert, dass die räumliche Trennung zwischen Heimat und Kriegsschauplatz die psychologische Hemmschwelle senkt und die Piloten durch die „Entkörperlichung“ des Tötens moralisch korrumpieren kann.
Welche Lösung schlägt die Autorin für die Zukunft des Drohneneinsatzes vor?
Sie schlägt vor, den Fokus von Kampfmissionen hin zur Überwachung zu verschieben und eine unabhängige Überwachungsinstanz für Drohnenschläge einzuführen, um zivile Opfer transparent zu machen und Verantwortlichkeit sicherzustellen.
- Arbeit zitieren
- William Kealey (Autor:in), 2013, Unmanned Aerial Vehicles (UAVs) in combat, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/267117