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Unterschiedliche wirtschaftspolitische Positionen am Beispiel der Haltung zur europäischen Gemeinschaftswährung

Titel: Unterschiedliche wirtschaftspolitische Positionen am Beispiel der Haltung zur europäischen Gemeinschaftswährung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Frank Schmidt (Autor:in)

VWL - Geldtheorie, Geldpolitik

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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der öffentlichen Diskussion ist die Beurteilung der gemeinsamen europäischen Währungspolitik in erster Linie politisch besetzt. Eine positive, skeptische oder ablehnende Haltung zur europäischen Gemeinschaftswährung wird gleichgesetzt mit einer grundsätzlichen Haltung zur Idee der europäischen Gemeinschaft. Diese Arbeit baut dagegen auf der Hypothese auf, dass die Frage nach dem ob und dem wie einer europäischen Gemeinschaftswährung zunächst einmal auch das Ergebnis ökonomischer Überlegungen sein kann, welche wiederum auf bestimmten ökonomischen Grundannahmen aufbauen.

Wo sind die Ursachen für die unterschiedlichen Positionen zur europäischen Gemeinschaftswährung? Welcher Zusammenhang besteht zwischen wirtschafts-politischen Überzeugungen und konkreten Positionen in geldpolitischen Tagesfragen? Gibt es trotz aller unterschiedlichen Auffassungen einen „gemeinsamen Nenner“ der Beteiligten?

Die Beantwortung dieser Fragen erfolgt durch die Analyse und Einordnung der Positionen von Politik und Ökonomie in die Schulen des ökonomischen Denkens an den konkreten Beispielen

So wird deutlich, dass die Frage nach der europäischen Geldpolitik in erster Linie die Frage nach den unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Positionen ist und nur in Aus- nahmefällen unmittelbar politisch motiviert ist. Im Rahmen dieser Analyse werden auch die besonderen Merkmale und Axiome der jeweiligen wirtschaftspolitischen Handlungsprinzipien aufgezeigt.
Trotz aller Unterschiede, die bis hin zu erbitterten Gegnerschaften zwischen den Reprä- sentanten der einzelnen Positionen führen, besteht Einigkeit in der Feststellung des Ausgangs-Problems: die europäische Gemeinschaftswährung ist einem politischen Trilemma ausgeliefert. Die jeweiligen Lösungsmodelle basieren auf den isolierten Bedingungen der ihnen zugrunde liegenden Modelle und sind damit nur bedingt alltagstauglich, soweit ein gemeinsamer Konsens über die Lösungswege innerhalb der europäischen Währungsunion erzielt werden muss.

Die Lösung dieses Trilemmas gleicht damit einer „Quadratur des Kreises“, die immer ein wenig, immer an einer bestimmten Stelle - aber nie vollständig gelingt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung – Die europäische Gemeinschaftswährung als politisches Trilemma

B. Hauptteil – Wirtschaftspolitisches Denken und daraus abgeleitete Positionen

I. Wirtschaftspolitische Konzeptionen am Beispiel der Geldpolitik

1. Klassische Nationalökonomie

a) Grundannahme

b) Geldpolitische Konsequenz

2. Neoklassik

a) Grundannahme

b) Geldpolitische Konsequenz

3. Keynesianismus

a) Grundannahme

b) Geldpolitische Konsequenz

4. Monetarismus

a) Grundannahme

b) Geldpolitische Konsequenz

5. Österreichische Schule

a) Grundannahme

b) Geldpolitische Konsequenz

6. Ordoliberalismus

a) Grundannahme

b) Geldpolitische Konsequenz

II. Differenzierte Bewertung der europäischen Gemeinschaftswährung am Beispiel der Haltung zur Geldmengenpolitik der EZB und zum ESM

1. Bundesregierung 1987-1991 / Kabinett Kohl III

a) Geldpolitische Leitentscheidungen

b) Erkennbare wirtschaftspolitische Ausrichtung

2. Bundesregierung seit 2009 / Kabinett Merkel II

a) Geldpolitische Leitentscheidungen

b) Erkennbare wirtschaftspolitische Ausrichtung

3. Euro-Rebellen in der FDP im 17. Deutschen Bundestag

a) Geldpolitische Leitentscheidungen

b) Erkennbare wirtschaftspolitische Ausrichtung

4. AfD

a) Geldpolitische Leitentscheidungen

b) Erkennbare wirtschaftspolitische Ausrichtung

5. Otmar Issing, ehemaliger Chefvolkswirt der EZB

a) Geldpolitische Leitentscheidungen

b) Erkennbare wirtschaftspolitische Ausrichtung

C. Schluss – Wirtschaftspolitik als Ausgleichs-Instrument im Spannungsfeld von politischem Wollen und praktischer Realisierbarkeit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Positionen zur europäischen Gemeinschaftswährung. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ökonomische Denkschulen die euro-politischen Entscheidungen beeinflussen und inwiefern ein „politisches Trilemma“ die Realisierung einer stabilen Währungsunion erschwert.

  • Analyse verschiedener ökonomischer Denkschulen (Klassik, Keynesianismus, Monetarismus etc.).
  • Untersuchung der geldpolitischen Entscheidungen der Bundesregierung (Kohl vs. Merkel).
  • Kritische Beleuchtung der Positionen von Euro-Rebellen (FDP) und der AfD.
  • Einordnung der Ansichten von Otmar Issing bezüglich der EZB-Geldpolitik.
  • Diskussion des Spannungsfeldes zwischen politischem Wollen und ökonomischer Realisierbarkeit.

Auszug aus dem Buch

1. Klassische Nationalökonomie

Den Ausgangspunkt aller ordnungspolitisch geprägten Wirtschaftskonzeptionen bildet die Nationalökonomie. Ihre klassische Theorie bildet die Basis für die „großen“ wirtschaftspolitischen Konzeptionen mit Ausnahme des Keynesianismus. Neoklassik, Österreichische Schule und Ordoliberalismus haben die klassische Theorie erweitert bzw. angepasst. Ohne deren Grundannahmen und die Anerkenntnis des sayschen Theorems über den Kausalzusammenhang von Angebot und Nachfrage könnten sie allerdings nicht bestehen.

a) Grundannahme

Sie betont neben der höheren Problemlösungskompetenz von Privaten gegenüber dem Staat die Bedeutung von stabilen Produktionspreisen als Ausdruck eines barriere- und störungsfreien Marktes. Allein Menge und Qualität der Produktionsfaktoren bestimmen die Höhe der Produktion. Vor diesem Hintergrund sind staatliche konjunkturpolitische Maßnahmen zu unterbleibende Störungen des privaten Handelns. Allein der Einsatz ordnungspolitischer Instrumente soll die Bedingungen für eine störungsfreie Wirtschaft gewährleisten.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung – Die europäische Gemeinschaftswährung als politisches Trilemma: Diese Einleitung führt in die Problematik der eurokritischen Debatte ein und stellt die Hypothese auf, dass wirtschaftspolitische Positionen auf unterschiedlichen ökonomischen Grundannahmen basieren.

B. Hauptteil – Wirtschaftspolitisches Denken und daraus abgeleitete Positionen: Der Hauptteil erläutert zunächst verschiedene theoretische Schulen wie Klassik, Keynesianismus oder Ordoliberalismus und analysiert anschließend deren Anwendung auf konkrete politische Entscheidungen, etwa durch die Bundesregierungen oder Persönlichkeiten wie Otmar Issing.

C. Schluss – Wirtschaftspolitik als Ausgleichs-Instrument im Spannungsfeld von politischem Wollen und praktischer Realisierbarkeit: Das Fazit fasst zusammen, dass in der Praxis oft ein Mix verschiedener Konzepte verfolgt wird, was jedoch im Hinblick auf das Trilemma zwischen Demokratie, Vertiefung und Erweiterung der Währungsunion zu praktischen Spannungen führt.

Schlüsselwörter

Europäische Gemeinschaftswährung, Geldpolitik, EZB, ESM, Klassische Nationalökonomie, Keynesianismus, Monetarismus, Ordoliberalismus, Politisches Trilemma, Wirtschaftspolitik, Euro-Krise, Preisstabilität, Haushaltsdisziplin, Bundesregierung, Geldmenge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Positionen zur europäischen Gemeinschaftswährung und wie diese auf verschiedenen ökonomischen Denkmodellen basieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Nationalökonomie, der Keynesianismus, der Monetarismus sowie die konkrete Anwendung dieser Theorien auf die Euro-Politik, inklusive ESM und EZB.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Einordnung politischer Positionen zur Euro-Politik in den Kontext ökonomischer Denkschulen, um Ursachen für die unterschiedlichen Auffassungen der Akteure zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine systematische Analyse und Einordnung von Positionen der Politik und Ökonomie anhand verschiedener Schulen des ökonomischen Denkens.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung von Denkschulen und eine differenzierte Bewertung der Positionen der Bundesregierungen sowie anderer relevanter Akteure zur Euro-Rettung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie europäische Geldpolitik, ordoliberales Denken, politisches Trilemma und Euro-Rettung geprägt.

Welchen Stellenwert nimmt die Rolle der EZB in dieser Arbeit ein?

Die EZB wird als zentrale Institution betrachtet, deren Geldmengenpolitik und Unabhängigkeit im Spannungsfeld zwischen verschiedenen wirtschaftspolitischen Forderungen (insbesondere zwischen ordoliberalen und keynesianischen Ansätzen) bewertet wird.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der AfD in der Euro-Debatte?

Die Arbeit ordnet die AfD in den Kontext ihres wirtschaftspolitischen Expertenkreises ein und beleuchtet deren Forderungen nach dem Austritt aus der Währungsunion sowie die geordnete Insolvenz als Alternative zum ESM.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterschiedliche wirtschaftspolitische Positionen am Beispiel der Haltung zur europäischen Gemeinschaftswährung
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Berlin früher Fachhochschule
Veranstaltung
Grundlagen der Ökonomik
Note
1,0
Autor
Frank Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V266534
ISBN (Buch)
9783656570660
ISBN (eBook)
9783656570677
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Euro Wirtschaftspolitik Geldpolitik Österreichische Schule Klassik Neoklassik Ordoliberalismus Europäische Währungspolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frank Schmidt (Autor:in), 2013, Unterschiedliche wirtschaftspolitische Positionen am Beispiel der Haltung zur europäischen Gemeinschaftswährung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/266534
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Leseprobe aus  27  Seiten
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