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Kolumbien. Vom ODA-Hauptempfänger Lateinamerikas zum potenziellen regionalen „Emerging Donor“?

Titel: Kolumbien. Vom ODA-Hauptempfänger Lateinamerikas zum potenziellen regionalen „Emerging Donor“?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alexander vom Dorp (Autor:in)

Romanistik - Lateinamerikanische Philologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltsverzeichnis
1. Einführung 3
2. EZ und Entwicklungspolitik im „Süden“ 4
3. EZ in Kolumbien im Kontext der nationalen wirtschaftlichen Entwicklung 5
4. Die Bedeutung Kolumbiens als Geber 7
4.1 Kolumbiens Selbstverständnis als Geber 7
4.2 Fokusregionen und Themenfelder kolumbianischer EZ 8
5. Die Bedeutung Kolumbiens als internationaler EZ-Partner 10
5.1 Gefahren und Problematiken der EZ in Kolumbien 10
5.2 Kolumbiens Beziehungen zur OECD 11
6. Schlussbetrachtungen 13
7. Literaturverzeichnis 14

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. EZ und Entwicklungspolitik im „Süden“

3. EZ in Kolumbien im Kontext der nationalen wirtschaftlichen Entwicklung

4. Die Bedeutung Kolumbiens als Geber

4.1 Kolumbiens Selbstverständnis als Geber

4.2 Fokusregionen und Themenfelder kolumbianischer EZ

5. Die Bedeutung Kolumbiens als internationaler EZ-Partner

5.1 Gefahren und Problematiken der EZ in Kolumbien

5.2 Kolumbiens Beziehungen zur OECD

6. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Rolle Kolumbiens als internationaler Akteur in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), wobei insbesondere das Paradoxon zwischen dem nationalen Wirtschaftswachstum und der gleichzeitigen Rolle als ODA-Empfänger untersucht wird. Ziel ist es, den Wandel vom EZ-Nehmer zum aufstrebenden EZ-Geber sowie die sicherheitspolitischen und strategischen Interessen hinter diesem Selbstverständnis kritisch zu hinterfragen.

  • Die Definition und Problematik der EZ im „Globalen Süden“.
  • Die Korrelation zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und ODA-Hilfeleistungen.
  • Die Rolle Kolumbiens als aufstrebender regionaler Geber (Süd-Süd-Kooperation).
  • Sicherheitspolitische Interessen und deren Einfluss auf die EZ-Strukturen.
  • Die Annäherung Kolumbiens an die OECD als strategisches Ziel der nationalen Eliten.

Auszug aus dem Buch

4.1 Kolumbiens Selbstverständnis als Geber

“Tras años de ser un país receptor de ayuda internacional, Colombia se consolida como un país oferente en cooperación. Su experiencia será de utilidad en temas donde ha desarrollado una gran capacidad técnica y operativa.” (Ministerio de Relaciones Exteriores de Colombia 2010: 2)

Kolumbien – ein neuer Geber. Sehr selbstbewusst formuliert das Außenministerium den Eintritt der Nation in den Kreis der Geberländer. Reduziert man Entwicklung auf ökonomische Kriterien, hat Kolumbien während des letzten Jahrzehnts im regionalen Vergleich tatsächlich deutlich aufgeholt. Zwar wird das Land auch in absehbarer Zeit nicht die wirtschaftlichen Dimensionen Brasiliens oder Mexikos erreichen, doch ist der nördlichste Staat Südamerikas in seinen Fokusregionen bereits zu einem unverzichtbaren Handelspartner und damit auch EZ-Akteur gewachsen. So basierten 96% der aus o.g. bilateralen Süd-Süd-Kooperationen entstandenen EZ-Projekte zwar vor allem auf Initiative Brasiliens und Kubas (60%) sowie Mexikos und Argentiniens (27%), doch belegt Kolumbien in dieser Rangliste gemeinsam mit Chile (9%) bereits die dritte Position. Als Hauptgeber dieser 2010 realisierten Projekte zeichneten sich v.a. Brasilien, Mexiko und Chile (93%) verantwortlich, bei den übrigen 7% fungierten Kolumbien und Kuba als Hauptgeber (Segib: 2011: 17f.).

Trotz der Ungenauigkeit mancher Statistiken – so bleibt bisweilen unklar, ob sich Hauptgeber nun auf rein finanzielle oder gesellschaftliche Aspekte bezieht – deuten die Zahlen eine wachsende Bedeutung Kolumbiens als aktiver Mitgestalter von EZ in Lateinamerika an, v.a. wenn man sich vergegenwärtigt, dass das Land in Busan erst seit 2009 in seiner Qualität als Geber erfasst wurde (Busan HLF4 2011). Erst während der Regierung Álvaro Uribe (2002-2010) wurde 2005, im Rahmen einer Reform der öffentlichen Verwaltung zur effizienteren Haushaltsführung der der Regierung unterstellten Körperschaften, mit der Agencia Presidencial para la Acción Social y la Cooperación Internacional (ACCIÓN SOCIAL) eine eigenständige offizielle Entwicklungshilfeinstanz zur Koordination ein- und ausgehender finanzieller und technischer Mittel geschaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit führt in die Rolle Kolumbiens als internationaler Akteur ein und beleuchtet das Paradox zwischen Wirtschaftswachstum und Abhängigkeit von Hilfsgeldern.

2. EZ und Entwicklungspolitik im „Süden“: Dieses Kapitel erörtert die Komplexität der Begriffe EZ und Entwicklungspolitik im Kontext des „Globalen Südens“ und kritisiert die Nord-Süd-Dichotomie.

3. EZ in Kolumbien im Kontext der nationalen wirtschaftlichen Entwicklung: Hier wird die ökonomische Entwicklung Kolumbiens in Beziehung zu den erhaltenen ODA-Leistungen der letzten zwei Jahrzehnte gesetzt.

4. Die Bedeutung Kolumbiens als Geber: Das Kapitel analysiert das neue Selbstverständnis Kolumbiens als Geberland sowie die entsprechenden Fokusregionen und strategischen Ziele.

5. Die Bedeutung Kolumbiens als internationaler EZ-Partner: Der Abschnitt befasst sich mit den sicherheitspolitischen Herausforderungen und der strategischen Annäherung an die OECD.

6. Schlussbetrachtungen: Das Fazit hinterfragt kritisch, ob die Rolle als „Emerging Donor“ nur ein außenpolitisches Instrument der Eliten zur Imageverbesserung darstellt.

Schlüsselwörter

Kolumbien, Entwicklungszusammenarbeit, Emerging Donor, Süd-Süd-Kooperation, ODA, Wirtschaftswachstum, OECD, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Lateinamerika, APC-Colombia, Internationale Beziehungen, Geberland, Institutionelle Reformen, Politische Instabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die wachsende Rolle Kolumbiens als Akteur in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und hinterfragt den Prozess des Landes vom traditionellen Empfängerland hin zum aufstrebenden Geber.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die ökonomische Entwicklung, die Strategien zur internationalen Kooperation, der Einfluss von Sicherheitspolitik auf Hilfsprogramme sowie die institutionelle Neuausrichtung des kolumbianischen Staates.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Kolumbiens Streben als „Emerging Donor“ eng mit dem Wunsch nach internationaler Anerkennung und einer strategischen Neupositionierung der nationalen Eliten verknüpft ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analytischen Untersuchung unter Einbeziehung ökonomischer Statistiken, Berichten internationaler Organisationen und einer kritischen Auswertung von Regierungspapieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird der Wandel von der Empfängerrolle zur Geberrolle detailliert analysiert, inklusive der Fokusregionen, des Einflusses der USA sowie der angestrebten OECD-Mitgliedschaft.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Entwicklungszusammenarbeit (EZ), Süd-Süd-Kooperation, ODA, wirtschaftliche Stabilität, institutioneller Umbau und sicherheitspolitische Einflussnahme.

Welche Rolle spielt die Regierung von Álvaro Uribe bei der Neuausrichtung?

Unter Uribe wurden zentrale Institutionen wie die ACCIÓN SOCIAL geschaffen, die eine effizientere Koordination von Hilfsmitteln ermöglichten und das Fundament für die spätere Außenpolitik von Santos legten.

Wie bewertet die Arbeit die Annäherung Kolumbiens an die OECD?

Die Annäherung wird als ein Primärziel der kolumbianischen Regierung gewertet, um sich als moderner, verlässlicher Partner in der internationalen Staatengemeinschaft zu etablieren und überregionale Bedeutung zu erlangen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kolumbien. Vom ODA-Hauptempfänger Lateinamerikas zum potenziellen regionalen „Emerging Donor“?
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Lateinamerikainstitut)
Note
1,0
Autor
Alexander vom Dorp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V266452
ISBN (Buch)
9783656564225
ISBN (eBook)
9783656564232
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklungshilfe Emerging Donor Süd-Süd-Kooperation Kolumbien Entwicklungszusammenarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander vom Dorp (Autor:in), 2012, Kolumbien. Vom ODA-Hauptempfänger Lateinamerikas zum potenziellen regionalen „Emerging Donor“?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/266452
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Leseprobe aus  13  Seiten
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