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Rauch- und Mehlschwalben in Hohenroth (Landkreis Rhön-Grabfeld)

Title: Rauch- und Mehlschwalben in Hohenroth (Landkreis Rhön-Grabfeld)

Pre-University Paper , 2013 , 31 Pages

Autor:in: Paula Jarsch (Author)

Biology - Ecology

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Summary Excerpt Details

Ein sonniger Tag zwischen Ende und Mitte April: Die Geräuschkulisse der ländlichen
Ortschaften ist von Vogelgezwitscher erfüllt. Darunter der Gesang der Mehl- und
Rauchschwalben, die gerade von ihren Überwinterungsquartieren zurückgekehrt sind.
Die Sänger sind durch kleine Unterschiede auseinanderzuhalten. Die purpurblau glänzende
kleine Gestalt mit den langen, schmalen Flügeln und den fadendünnen
Schwanzspießen ist die Rauchschwalbe. Die Oberseite der Mehlschwalben ist zwar
auch schwarz glänzend wie die der Rauchschwalbe, jedoch ist ihre Unterseite reinweiß
und die Schwanzgabelung wesentlich kürzer.
Nur wenige Vogelarten haben sich so eng den Menschen angeschlossen wie die
Rauch- und die Mehlschwalben. Beim Brutgeschäft sind sie fast gänzlich auf Gebäude
angewiesen. Im Volksmund sind Schwalben Symbole des beginnenden Frühlings. „Eine
Schwalbe macht noch keinen Sommer“, aber sie bringt Leben in oder an das Haus.
Leider kennen immer weniger Menschen die lustig schwatzenden Rauchschwalben in
Ställen oder das laute Schimpfen, wenn sich die Hauskatze in der Nähe des Nestes
zeigt. Doch aus welchem Grund?
Leider werden diese geselligen Schwalben immer seltener. In Bayern stehen sie mittlerweile
auf der Vorwarnliste der Roten Liste.2 Ist die Behauptung der Schwalbenabnahme
verallgemeinert? Diese Frage wird in dieser Arbeit untersucht, indem der Bestand
der Schwalben in einem ländlichen Dorf analysiert wird. Außerdem wird untersucht,
welche Faktoren zu einem Rückgang beitragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Frühlingsboten

2 Methodik und Material

2.1 Untersuchungsgebiet

2.2 Probefläche

2.3 Methodik

2.4 Umfrage

2.5 Unterschiede der Mehl- und Rauchschwalbe

3 Ergebnisse

3.1 Überblick über die Brutplätze

3.2 Charakterisierung der wichtigsten Brutplätze

3.3 Abwehrmaßnahmen

3.4 Umfrageergebnisse

3.5 Brutphänologie anhand spezieller Brutstandorte

3.5.1 Mehlschwalbenpaare in der Hauptstraße 1

3.5.2 Rauchschwalbenpaare im Vergleich

4 Auswertung

4.1 Bestandsentwicklung

4.1.1 Rauchschwalbe

4.1.2 Mehlschwalbe

4.2 Einfluss von Witterungsbedingungen

4.3 Verhalten im Sommerhalbjahr

4.4 Problematik

5 Zukunftsprognose

6 Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bestandsentwicklung von Rauch- und Mehlschwalben in der Gemeinde Hohenroth, um zu klären, ob der verzeichnete Rückgang der Populationen ein generelles Phänomen darstellt und welche ökologischen sowie landwirtschaftlichen Faktoren diesen Prozess maßgeblich beeinflussen.

  • Analyse des aktuellen Schwalbenbestands im Ortskern von Hohenroth.
  • Vergleich der Nistbedingungen bei Rauch- und Mehlschwalben.
  • Untersuchung des Einflusses der abnehmenden Viehhaltung auf die Brutstandorte.
  • Auswertung von witterungsbedingten Faktoren und deren Auswirkung auf die Brutphänologie.
  • Bewertung von Schutzmöglichkeiten und Zukunftsprognosen für die Schwalbenpopulation.

Auszug aus dem Buch

1 Frühlingsboten

Ein sonniger Tag zwischen Ende und Mitte April: Die Geräuschkulisse der ländlichen Ortschaften ist von Vogelgezwitscher erfüllt. Darunter der Gesang der Mehl- und Rauchschwalben, die gerade von ihren Überwinterungsquartieren zurückgekehrt sind. Die Sänger sind durch kleine Unterschiede auseinanderzuhalten. Die purpurblau glän zende kleine Gestalt mit den langen, schmalen Flügeln und den fadendünnen Schwanzspießen ist die Rauchschwalbe. Die Oberseite der Mehlschwalben ist zwar auch schwarz glänzend wie die der Rauchschwalbe, jedoch ist ihre Unterseite reinweiß und die Schwanzgabelung wesentlich kürzer.

Nur wenige Vogelarten haben sich so eng den Menschen angeschlossen wie die Rauch- und die Mehlschwalben. Beim Brutgeschäft sind sie fast gänzlich auf Gebäude angewiesen. Im Volksmund sind Schwalben Symbole des beginnenden Frühlings. „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, aber sie bringt Leben in oder an das Haus. Leider kennen immer weniger Menschen die lustig schwatzenden Rauchschwalben in Ställen oder das laute Schimpfen, wenn sich die Hauskatze in der Nähe des Nestes zeigt. Doch aus welchem Grund?

Leider werden diese geselligen Schwalben immer seltener. In Bayern stehen sie mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste. Ist die Behauptung der Schwalbenabnahme verallgemeinert? Diese Frage wird in dieser Arbeit untersucht, indem der Bestand der Schwalben in einem ländlichen Dorf analysiert wird. Außerdem wird untersucht, welche Faktoren zu einem Rückgang beitragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Frühlingsboten: Einleitende Beschreibung der Ankunft der Schwalben und Darstellung der Problematik ihres Bestandsrückgangs.

2 Methodik und Material: Detaillierte Beschreibung des Untersuchungsgebiets, der gewählten Probefläche und der angewandten Untersuchungsmethoden wie Rundgänge und Umfragen.

3 Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten über Brutplätze, Abwehrmaßnahmen der Bevölkerung und spezifische Beobachtungen zur Brutphänologie.

4 Auswertung: Analyse der Bestandsentwicklung unter Berücksichtigung von Landwirtschaft und Witterung sowie Diskussion der auftretenden Probleme.

5 Zukunftsprognose: Zusammenfassung der Situation und Vorstellung des Projekts "Schwalbe sucht Dorf" zur Sicherung der Lebensbedingungen.

Schlüsselwörter

Rauchschwalbe, Mehlschwalbe, Hohenroth, Bestandsentwicklung, Viehhaltung, Brutplätze, Brutphänologie, Nisthilfen, Artenschutz, Landwirtschaft, Witterung, Schwalbenbestand, Ortskern, Insektenfresser, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Vorkommen und dem Bestand von Rauch- und Mehlschwalben im unterfränkischen Dorf Hohenroth und untersucht die Gründe für deren Rückgang.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Habitatansprüche der beiden Schwalbenarten, den Einfluss landwirtschaftlicher Veränderungen sowie die Auswirkungen von Witterungseinflüssen auf den Bruterfolg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den lokalen Bestand der Schwalben zu erfassen und zu analysieren, ob die wahrgenommene Abnahme der Populationen durch konkrete Standortfaktoren belegbar ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Die Autorin führte systematische Rundgänge zur Kartierung der Nester durch und ergänzte die Beobachtungen durch eine schriftliche Umfrage unter den Anwohnern.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Charakterisierung der Brutplätze, eine detaillierte Auswertung der Bestandsentwicklung im Zeitverlauf und die Bedeutung der Stallhaltung für die Schwalben detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Artenschutz, Landwirtschaft, Brutbiologie und die spezifische ökologische Situation im ländlichen Raum.

Welche Bedeutung hat die Viehhaltung für die Schwalben?

Die Viehhaltung bietet den Schwalben durch offene Ställe ideale Nistmöglichkeiten und stellt durch Stallfliegen eine wichtige Nahrungsquelle dar, weshalb das Aufgeben der Tierhaltung den Bestand direkt gefährdet.

Wie unterstützen Kotbretter den Artenschutz?

Kotbretter dienen als Maßnahme gegen die Verschmutzung der Fassaden durch Nistaktivitäten und können dazu beitragen, die Akzeptanz der Schwalben bei den Hausbesitzern zu erhöhen und Zerstörungen von Nestern zu vermeiden.

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Details

Title
Rauch- und Mehlschwalben in Hohenroth (Landkreis Rhön-Grabfeld)
Author
Paula Jarsch (Author)
Publication Year
2013
Pages
31
Catalog Number
V265984
ISBN (Book)
9783656560005
ISBN (eBook)
9783656560012
Language
German
Tags
rauch- mehlschwalben hohenroth landkreis rhön-grabfeld
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Paula Jarsch (Author), 2013, Rauch- und Mehlschwalben in Hohenroth (Landkreis Rhön-Grabfeld), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/265984
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