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Der Einfluss von Basel III auf das Liquiditätsrisikomanagement von Kreditinstituten

Eine vergleichende Analyse ausgewählter Banken im Zeitablauf

Titel: Der Einfluss von Basel III auf das Liquiditätsrisikomanagement von Kreditinstituten

Bachelorarbeit , 2013 , 50 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Matthias Frerix (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine kritische Prüfung, ob das neue Reformpaket Basel III mit seinen Liquiditätskennzahlen LCR und NSFR einen Einfluss auf das Liquiditätsrisikomanagement von Banken haben wird.
Dazu werden im zweiten Kapitel neben grundlegenden Begriffen die besondere Bedeutung von Liquiditätsrisiken in Kreditinstituten und die Funktion eines effektiven Liquiditätsrisikomanagements dargestellt.
Das dritte Kapitel zeigt gesetzliche und aufsichtsrechtliche Anforderungen auf, die bereits umgesetzt worden sind und den Status quo ausmachen. Dem folgen die Berechnung der neuen Liquiditätskennzahlen und die zugrunde liegende Bedeutung der Bilanzpositionen, die die neuen Regulierungsmaßnahmen darstellen und die in Zukunft einzuhalten sind.
Der Schwerpunkt der Arbeit widmet sich dem vierten Abschnitt. Eine Analyse ausgewählter Banken soll vom Jahr 2006 bis 2012 den Wandel des Liquiditätsrisikomanagements darstellen. Durch die Rückschau wird untersucht, wie die Reformen vor Basel III umgesetzt wurden und wie der aktuelle Status quo ist. Als Banken wurden für die Analyse die Deutsche Bank, HSBC Trinkaus, DZ Bank und die Stadtsparkasse Düsseldorf klassifiziert. Durch die Wahl dieser Banken soll die Drei-Säulen-Struktur des Bankwesens in Deutschland repräsentiert werden.
Die gewonnenen Erkenntnisse aus dieser Arbeit werden im fünften Kapitel zusammenfassend dargestellt und mit einem Ausblick auf künftige Auswirkungen und Anforderungen an das Liquiditätsrisikomanagement gewürdigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Aktueller Bezug

1.2. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

2. Grundlagen und Begriffsabgrenzungen

2.1. Risiko und Liquidität

2.2. Liquiditätsrisiken in Kreditinstituten

2.3. Liquiditätsrisikomanagement im Kontext der Gesamtbanksteuerung

3. Aufsichtsrechtliche Anforderungen an das Liquiditätsrisikomanagement von Kreditinstituten

3.1. Anforderungen des KWG und der Liquiditätsverordnung

3.2. Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk)

3.3. Die Liquiditätsreform nach Basel III

3.3.1. Mindestliquiditätsquote (LCR)

3.3.2. Strukturelle Liquiditätsquote (NSFR)

4. Eine Analyse des Liquiditätsrisikomanagements ausgewählter Banken im Zeitablauf

4.1. Die quantitative Analyse

4.1.1. Liquiditätsrisikomessung

4.1.2. Buchwerte der Verbindlichkeiten: Kunden / Interbankenmarkt

4.2. Die qualitative Analyse

4.2.1. Liquiditätsrisikostrategie

4.2.2. Refinanzierung

4.2.3. Liquiditätsablaufbilanz

4.2.4. Stresstests

4.2.5. Liquiditätskrisenpläne („Contingency Plans“)

5. Schlussbetrachtung

5.1. Fazit

5.2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die kritische Prüfung, ob das Reformpaket Basel III mit seinen neuen Liquiditätskennzahlen (LCR und NSFR) einen signifikanten Einfluss auf das Liquiditätsrisikomanagement in Kreditinstituten ausübt und welche Auswirkungen sich daraus für die Institute ergeben.

  • Grundlagen des Liquiditätsrisikomanagements im Kontext der Gesamtbanksteuerung.
  • Aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen durch KWG, LiqV, MaRisk und Basel III.
  • Quantitative Analyse der Liquiditätsmessung und Verbindlichkeitsstrukturen.
  • Qualitative Untersuchung von Liquiditätsstrategien, Refinanzierung und Krisenplänen.
  • Vergleichende Analyse von Geschäftsbanken (Deutsche Bank, HSBC Trinkaus, DZ Bank, Stadtsparkasse Düsseldorf).

Auszug aus dem Buch

3.1. Anforderungen des KWG und der Liquiditätsverordnung

Das Kreditwesengesetz ist ein Bundesgesetz, welches sich speziell auf Kreditinstitute bezieht. Die Ziele des KWG orientieren sich am Schutz der Gläubiger und in der Sicherung einer funktionsfähigen Kreditwirtschaft. Hervorzuheben sei hier der §11 KWG, der als klassische quantitative Liquiditätsnorm fungiert. Gemäß §11 Abs. 1, S.1 KWG haben Kreditinstitute ihre Mittel so anzulegen, dass die Zahlungsbereitschaft (Liquidität) jederzeit ausreichend gewährleistet ist. Zur Beurteilung gelten dabei die von der Deutschen Bundesbank aufgestellten Grundsätze. Eine letztmalige Änderung des §11 KWG erfolgte am 01. August 2009, indem der Absatz 2 durch das „Gesetz zur Stärkung der Finanzmarkt- und Versicherungsaufsicht“ neu gefasst wurde. Die BaFin ist nun befugt, über die Liquiditätsverordnung hinausgehende Maßnahmen zu fordern, wenn die Liquidität eines Kreditinstituts nicht gesichert ist. Eingriffsmöglichkeiten formuliert der §45 KWG i.V.m. §12 KWG: Die BaFin kann Entnahmen durch die Inhaber, Gewinnausschüttung und Kreditgewährung beschränken sowie die Anlage verfügbarer Mittel in Grundstücken, Gebäuden, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Anteilen an Kreditinstituten und an sonstigen Unternehmen untersagen.

Somit liefert das KWG die Rechtsgrundlage, anhand derer die BaFin effektiv und frühzeitig eingreifen kann.

Konkretisiert wird der §11 KWG durch die Liquiditätsverordnung, die am 01. Januar 2007 in Kraft getreten ist. Diese wurde von der BaFin beschlossen und löst den bis dahin gültigen Grundsatz II ab. Das Ziel der LiqV ist den Kreditinstituten gewisse Vorschriften aufzuerlegen, die gewährleisten, dass die verfügbaren Zahlungsmittel die fällig werdenden Zahlungsverpflichtungen überschreiten. Dabei teilt sich die Verordnung in einen Standardansatz und in sogenannte Öffnungsklauseln. Der Standardansatz besitzt quantitativen Charakter. Er ist im Wesentlichen mit dem Grundsatz II identisch und fordert die Berechnung einer Liquiditätskennzahl und weiterer Beobachtungskennzahlen. Die Liquiditätskennzahl bezieht sich auf das erste Laufzeitband und ist monatlich der Deutschen Bundesbank zu melden (§11 Abs. 1 LiqV).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt den aktuellen Bezug zur Finanzkrise her und definiert das Ziel, den Einfluss von Basel III auf das Liquiditätsrisikomanagement bei ausgewählten Banken zu untersuchen.

2. Grundlagen und Begriffsabgrenzungen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Risikos und der Liquidität im bankbetrieblichen Kontext dargelegt sowie das Liquiditätsrisikomanagement innerhalb der Gesamtbanksteuerung verortet.

3. Aufsichtsrechtliche Anforderungen an das Liquiditätsrisikomanagement von Kreditinstituten: Das Kapitel erläutert die gesetzlichen Anforderungen durch KWG und Liquiditätsverordnung und stellt die neuen quantitativen Kennzahlen LCR und NSFR nach Basel III gegenüber.

4. Eine Analyse des Liquiditätsrisikomanagements ausgewählter Banken im Zeitablauf: Hier erfolgt eine quantitative und qualitative Untersuchung des Liquiditätsrisikomanagements bei vier spezifischen Bankinstituten auf Basis ihrer Geschäftsberichte der Jahre 2006 bis 2012.

5. Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Auswirkungen der neuen Regulierung und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen im Liquiditätsrisikomanagement.

Schlüsselwörter

Basel III, Liquiditätsrisiko, Liquiditätsrisikomanagement, LCR, NSFR, Kreditwesengesetz, MaRisk, Liquiditätskennzahl, Refinanzierung, Liquiditätsablaufbilanz, Stresstests, Gesamtbanksteuerung, Zahlungsfähigkeit, Bankenaufsicht, Liquiditätspuffer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der neuen regulatorischen Anforderungen nach Basel III, speziell der Liquiditätskennzahlen LCR und NSFR, auf das Liquiditätsrisikomanagement von Kreditinstituten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf die aufsichtsrechtlichen Grundlagen, die Messmethoden des Liquiditätsrisikos, die Refinanzierung, die Rolle von Stresstests und Liquiditätskrisenplänen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist eine kritische Prüfung, ob die Anforderungen von Basel III lediglich eine formale Reform darstellen oder das Liquiditätsrisikomanagement der Banken zu einer grundlegenden Neuausrichtung zwingen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung angewendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse der Geschäftsberichte von vier ausgewählten Banken (Deutsche Bank, HSBC Trinkaus, DZ Bank, Stadtsparkasse Düsseldorf) im Zeitraum von 2006 bis 2012.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine quantitative Analyse der Messkennzahlen und Verbindlichkeiten sowie eine qualitative Analyse der Strategien, Refinanzierungsmaßnahmen, Ablaufbilanzen und Krisenpläne.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Zentrale Begriffe sind Basel III, Liquiditätsrisiko, LCR, NSFR, MaRisk, Liquiditätsablaufbilanz, Stresstests und Refinanzierung.

Wie unterscheidet sich die DZ Bank in ihrer Refinanzierung von den anderen untersuchten Instituten?

Als Zentralbank der Genossenschaftsbanken nimmt die DZ Bank eine Sonderrolle ein, da sie für den Liquiditätsausgleich innerhalb des Finanzverbundes verantwortlich ist und ihr Refinanzierungsprofil spezifische regionale und strukturelle Anforderungen berücksichtigt.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die neuen Kennzahlen LCR und NSFR?

Der Autor kommt zum Schluss, dass Basel III einen bedeutenden Einfluss haben wird, da es die qualitative Ausrichtung des Managements hin zu quantitativen Strukturen verschiebt und eine Anpassung der Geschäftsmodelle sowie der Strategien erforderlich macht.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss von Basel III auf das Liquiditätsrisikomanagement von Kreditinstituten
Untertitel
Eine vergleichende Analyse ausgewählter Banken im Zeitablauf
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Note
1,3
Autor
Matthias Frerix (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
50
Katalognummer
V265793
ISBN (Buch)
9783656557111
ISBN (eBook)
9783656557128
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Liquidität Risiko Liquiditätsrisiko Liquiditätsrisikomanagement KWG Liquiditätsverordnung MaRisk LCR NSFR Liquiditätsrisikomessung Liquiditätsrisikostrategie Refinanzierung Liquiditätsablaufbilanz Stresstest Liquiditätskrisenplan Basel III Kreditinstitut Bank Risikomanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Frerix (Autor:in), 2013, Der Einfluss von Basel III auf das Liquiditätsrisikomanagement von Kreditinstituten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/265793
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Leseprobe aus  50  Seiten
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