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Interkulturelle Kompetenz. Das Training der Deutschen Bundeswehr vor Auslandseinsätzen

Gemäß der Studie "HERMES Attitude Survey Questionnaire" (1980)

Titel: Interkulturelle Kompetenz. Das Training der Deutschen Bundeswehr vor Auslandseinsätzen

Hausarbeit , 2003 , 49 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christina Hunger (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

[...] Was ist also zu tun? „Interkulturelle Kompetenz heißt das Stichwort“, so ein Zitat aus dem Online-Bericht der Deutschen Bundeswehr über die Tagung „Innere Führung – Wertebindung, Stabilität und Zukunftsfähigkeit in Europa“ Ende Juni 2001 (Deutsche Bundeswehr [Online]. 2001). Doch was bedeutet „Interkulturelle Kompetenz“? Ist das nur ein „Stichwort“ oder steckt seitens der Deutschen Bundeswehr wirklich mehr dahinter. Mit diesen Fragen beschäftigt sich die vorliegende Ausarbeitung. Die Arbeit unt ergliedert sich in vier Themenbereiche: Teil A stellt eine der umfassendsten empirischen Untersuchungen zum Verständnis interkultureller Problematik überhaupt vor: den HERMES Attitude Survey Questionnaire (Hofstede, 1980). Diese Studie soll in die Komplexität und Vielschichtigkeit kultureller Unterschiede einführen und auf die interkulturelle Problematik aufmerksam machen. Teil B befaßt sich mit den Grundbegriffen interkultureller Handlungskompetenz und der Bedeutung interkulturellen Lernens. Diesem Teil ist eine kurze Darstellung der Deutschen Bundeswehr im Problemfeld interkultureller Begegnungen vorangestellt. Teil C geht direkt auf die von der Deutschen Bundeswehr angewandten Trainingsinhalte und -methoden zur kulturspezifischen Vorbereitung von Sold aten auf internationale Einsätze, sowie auf deren theoretischen Hintergründe ein. Teil D arbeitet eine Bewertung zu den dargestellten interkulturellen Trainingselementen bei der Bundeswehr heraus und setzt abschließend die HERMES-Studie von Hofstede in Bezug zu den angewandten Trainingsinhalten und –grundlagen, als auch zu der praktischen Darstellung der vier Dimensionen Unsicherheitsvermeidung, Machtdistanz, Individualismus und Maskulinität (Hofstede, 1980) in einer speziellen Trainingsübung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

TEIL A – Komplexität und Vielschichtigkeit kultureller Unterschiede ( Hofstede, 1980)

1. Hermes Attitude Survey Questionnaire (Hofstede, 1980)

1.1. Vier Kulturdimensionen

1.2. Zusammenfassende Betrachtung der vier Dimensionen

2. Die Deutsche Bundeswehr vor dem Hintergrund des Hermes Attitude Survy Questionnaire

2.1. Unsicherheitsvermeidung und interkultureller Begegnung

2.2. Machtdistanz und interkulturelle Begegnung

TEIL B – Interkulturelle Handlungskompetenz

3. Die Deutsche Bundeswehr im Problemfeld der interkultureller Begegnung

4. Grundbegriffe interkultureller Handlungskompetenz

4.1. Das Eigene und das Fremde

4.2. Interkultureller Kontakt

5. Interkulturelles Lernen

TEIL C – Interkulturelles Training bei der Deutschen Bundeswehr

6. Inhalte

6.1. Kulturallgemeine Trainingselemente

6.2. Kulturspezifische Trainingsbausteine

7. Methoden

7.1. General Intercultural Sensitizer (GIS)

7.2. Übungen

8. Zeitpunkte der Anwendung

9. Lernziel

TEIL D - Bewertung des interkulturellen Trainingskonzepts der Deutschen Bundeswehr und Parallelen zur Hermes-Studie (Hofstede, 1980)

10. Bewertung des dargestellten Trainingskonze pts

11. Parallelen zwischen dem interkulturellen Trainingskonzepts der Deutschen Bundeswehr und der Hermes-Studie (Hofstede, 1980)

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung interkultureller Handlungskompetenz bei der Bundeswehr im Kontext internationaler Einsätze. Dabei wird analysiert, wie theoretische Erkenntnisse, insbesondere die Kulturdimensionen von Geert Hofstede, in Trainingskonzepte integriert werden, um interkulturelle Konflikte zu vermeiden und die Kooperation mit lokalen Akteuren zu verbessern.

  • Interkulturelle Trainingsmethoden der Bundeswehr
  • Anwendung des General Intercultural Sensitizer (GIS)
  • Kulturdimensionen nach Hofstede (Unsicherheitsvermeidung, Machtdistanz etc.)
  • Interkulturelles Lernen und Kompetenzentwicklung
  • Herausforderungen in Auslandseinsätzen (z. B. Somalia, Balkan)

Auszug aus dem Buch

General Intercultural Sensitizer (GIS)

Der überwiegende Teil der 19 Interaktionssituationen liegt in schriftlichen Kurzgeschichten vor, drei Situationen sind in Form von Videosequenz konzipiert. Die Bearbeitung der Lerneinheiten erfolgt entlang des in Abbildung 1 dargestellten Ablaufprozesses (Thomas et al., 1997, S.157). Im ersten Schritt sollen sich die Bundeswehrsoldaten mit einer spezifischen, im Ausland möglichen Interaktionssituation auseinandersetzen und anschließend zu dieser mündlich oder schriftlich Stellung nehmen.

Es dreht sich um eine erste spontane, subjektive Erklärung des Sachverhalts. Darauf aufbauend bietet der zweite Arbeitsschritt alternative Erklärungen an, die der Teilnehmer hinsichtlich ihrer „Richtigkeit“ bewertet. Im dritten Schritt kommentiert ein Experte der betroffenen Kultur die vorgelegten Alternativerklärungen und erläutert den spezifischen Kulturstandard. Abschließend werden den Soldaten noch einmal vier Handlungsalternativen hinsichtlich des zentralen Themas dargeboten, aus denen sie diejenige auswählen sollen, die sie bezüglich der vorgestellten Problematik für am adäquatesten halten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hermes Attitude Survey Questionnaire (Hofstede, 1980): Einführung in die kulturvergleichende Studie von Geert Hofstede und ihre vier zentralen Kulturdimensionen.

2. Die Deutsche Bundeswehr vor dem Hintergrund des Hermes Attitude Survy Questionnaire: Exemplarische Analyse potenzieller Konflikte der Bundeswehr basierend auf den Dimensionen Unsicherheitsvermeidung und Machtdistanz.

3. Die Deutsche Bundeswehr im Problemfeld der interkultureller Begegnung: Darstellung der Herausforderungen bei interkulturellen Kontakten und die Notwendigkeit von interkultureller Kompetenz bei Auslandseinsätzen.

4. Grundbegriffe interkultureller Handlungskompetenz: Definition und Strukturierung der interkulturellen Kompetenz anhand der Konzepte des Eigenen, des Fremden und interkultureller Kontakte.

5. Interkulturelles Lernen: Erläuterung der emotionalen und kognitiven Umstrukturierungsprozesse, die notwendig sind, um interkulturell handlungsfähig zu werden.

6. Inhalte: Differenzierung zwischen kulturallgemeinen Elementen zur Sensibilisierung und kulturspezifischen Bausteinen für konkrete Einsatzgebiete.

7. Methoden: Detaillierte Vorstellung des General Intercultural Sensitizer (GIS) und unterstützender Übungen zur Reflexion und Verhaltensanalyse.

8. Zeitpunkte der Anwendung: Empfehlungen für den Einsatz interkultureller Trainings vor, während und nach dem Auslandseinsatz.

9. Lernziel: Reflexion darüber, dass es nicht die eine „richtige“ Lösung gibt, sondern dass interkulturelle Kompetenz in der Sensibilisierung für kulturdeterminiertes Verhalten liegt.

10. Bewertung des dargestellten Trainingskonze pts: Kritische Reflexion der Stärken und Schwächen des Trainingsprogramms der Bundeswehr hinsichtlich seiner praktischen Anwendung.

11. Parallelen zwischen dem interkulturellen Trainingskonzepts der Deutschen Bundeswehr und der Hermes-Studie (Hofstede, 1980): Einordnung der praktischen Übungen der Bundeswehr in die theoretischen Konzepte von Hofstede.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Bundeswehr, Auslandseinsatz, Geert Hofstede, Kulturdimensionen, General Intercultural Sensitizer, GIS, Unsicherheitsvermeidung, Machtdistanz, Interkulturelles Training, Kulturschock, Attribution, Interkulturelle Begegnung, Vorurteile, Fremdbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Bundeswehr ihre Soldaten auf internationale Auslandseinsätze vorbereitet, um dort auftretende interkulturelle Konflikte durch die Förderung interkultureller Handlungskompetenz zu minimieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen interkultureller Differenzen nach Geert Hofstede, die Definition interkultureller Kompetenz sowie die konkreten Inhalte und Methoden (wie der GIS) des interkulturellen Trainings bei der Bundeswehr.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob und wie das Training der Bundeswehr dazu beiträgt, Soldaten für interkulturelle Unterschiede zu sensibilisieren und ihnen Werkzeuge für einen konstruktiven Umgang mit fremden Kulturen an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Trainingsmanuale (wie des General Intercultural Sensitizer) sowie empirischer Studien zu kulturellen Unterschieden basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Hofstede-Studie und deren Relevanz für militärische Kontexte erörtert, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Trainingsinhalte (allgemein vs. spezifisch) und der konkreten Anwendung des GIS-Trainings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie interkulturelle Handlungskompetenz, Bundeswehr, General Intercultural Sensitizer (GIS), Hofstede-Dimensionen und interkulturelles Lernen charakterisieren.

Warum spielt die Unterscheidung von Machtdistanz bei der Bundeswehr eine Rolle?

Die Machtdistanz ist entscheidend, da deutsche Soldaten in Ländern mit hoher Machtdistanz oft mit autoritären Strukturen konfrontiert werden, was im Widerspruch zu westlich geprägten, eher egalitären Führungsstilen stehen und Konflikte provozieren kann.

Wie gehen die Trainings mit dem „Kulturschock“ um?

Das Training bereitet Soldaten durch Reflexionsübungen und die Simulation kritischer Interaktionssituationen darauf vor, die psychischen Belastungen und Verunsicherungen in fremden Kulturen zu erkennen und zu bewältigen.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Kompetenz. Das Training der Deutschen Bundeswehr vor Auslandseinsätzen
Untertitel
Gemäß der Studie "HERMES Attitude Survey Questionnaire" (1980)
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Fachbereich Psychologie)
Veranstaltung
Perönlichkeit im interkulturellen Vergleich
Note
1,0
Autor
Christina Hunger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
49
Katalognummer
V26565
ISBN (eBook)
9783638288606
ISBN (Buch)
9783656766377
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interkulturelle Handlungskompetenz Interkulturelles Training Deutschen Bundeswehr Vorbereitung Auslandseinsatzkräften Hintergrund HERMES Attitude Survey Questionnaire Hofstede Perönlichkeit Vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Hunger (Autor:in), 2003, Interkulturelle Kompetenz. Das Training der Deutschen Bundeswehr vor Auslandseinsätzen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/26565
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