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Meritokratie in Berufungsverfahren von Professorinnen und Professoren an Universitäten

Unter Bezugnahme auf Max Weber

Titel: Meritokratie in Berufungsverfahren von Professorinnen und Professoren an Universitäten

Hausarbeit , 2013 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Carina Gante (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auch in der heutigen Zeit ist der Gegenstand von Chancen und Möglichkeiten von Akademikern/Akademikerinnen, welche sich für eine akademische Laufbahn entscheiden, von höchster Relevanz.
Durch die Tertiarisierung des Arbeitsmarktes und vermehrte gymnasiale Abschlüsse durch die Einbeziehung von arbeitsmarktlich ausgegrenzten Randgruppen wie Frauen oder Migranten, sind die akademischen Abschlüsse gestiegen, infolge dessen ist die Konkurrenz um Professuren gestiegen.
Eine weitere Relevanz spielt in diesem Zusammenhang die geringe Anzahl vakanter Arbeitsplätze im akademischen Bereich. Einen zunehmenden ökonomischen Wandel der Universitäten durch internationalen Wettbewerb und konstanten finanziellen Mitteln bei steigenden Studierendenzahlen haben die Folge, dass Ressourcen auf der Basis von Kennzahlen beispielsweise Absolventenzahlen, Promotionszahlen oder Ausländeranteilen vergeben werden.
Eine Beurteilung nach meritokratischen Prinzipen im Bewerbungsprozess ist nun besonders erforderlich. Andere Kriterien wie politische Orientierung, Rasse, Sprache oder weitere äußere Merkmale der Individuen, welche in früheren Zeiten für die Berufungschancen entscheidend waren, sind nicht zeitgemäß und diskriminierend. Für Weber sind die Beschäftigungsformen, welche der akademische Nachwuchs angeboten bekommt, vom Hasard bestimmt.
Seine Aussagen stehen im totalen Widerspruch zum Selbstbild der Universitäten in Bezug auf ihre rationalen Auswahlprozesse in der heutigen Zeit. Die gegenwärtige Forschung beschäftigt sich hauptsächlich mit geschlechtsspezifischen Benachteiligungen in Berufungsverfahren. In dieser Arbeit werden alle äußeren Merkmale einer Person, welche sich negativ als Selektionskriterien auf ein Berufungsverfahren auswirken eingeschlossen. Aus dieser Thematik ist der Entschluss zur Untersuchung der „Meritokratie in Berufungsverfahren von Professorinnen und Professoren an Universitäten unter Bezugnahme auf Max Weber“ entstanden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zentrale Begrifflichkeiten

3. Ansätze und Theorien zur Hochschulpolitik

4. Berufungsverfahren in der Gegenwart

5. Schlussfolgerungen

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Meritokratie in akademischen Berufungsverfahren unter Rückgriff auf die sozialwissenschaftlichen Theorien von Max Weber, um Diskrepanzen zwischen dem Anspruch rationaler Leistungsauswahl und der Realität subjektiv beeinflusster Auswahlprozesse aufzudecken.

  • Analyse von Max Webers Theorien zu Herrschaftsstrukturen und Berufssoziologie im universitären Kontext
  • Untersuchung der Struktur und der Abläufe moderner Berufungsverfahren an deutschen Universitäten
  • Identifikation nicht-meritokratischer Einflussfaktoren wie informelle Netzwerke und askriptive Merkmale
  • Diskussion von Möglichkeiten zur Steigerung der Objektivität und Transparenz in akademischen Auswahlprozessen

Auszug aus dem Buch

3. Ansätze und Theorien zur Hochschulpolitik

Um die verschiedenen Wirkungsweisen auf den Auswahlprozess eines Habilitationsanwärters zu verstehen, ist es von Nöten, sich mit der Thematik des Beamtentums, den Typen der Herrschaft und den beschriebenen universitären Entwicklungen in Webers Texten auseinanderzusetzen.

Im Teilband 22-4: Herrschaft beschäftigt sich Weber mit dem „Recht auf Amt“. Durch das „Recht auf Amt“ und die steigende Tendenz zur monetären Sicherung der Beamten, entwickelt sich eine Tendenz zur Behandlung von Ämtern als ‚Pfründen‘ für Qualifizierte (vgl. Weber 2005, S.168). Eine „Schließung“ der Gemeinschaft von Professurinhabern durch das Bilden von Interessengemeinschaften breitet sich aus, Mitkonkurrierende mit defizitären Merkmalen werden aus ihrer Gemeinschaft ausgeschlossen. Dieser monopolistische Zusammenschluss grenzt beispielsweise Bewerber aufgrund der sozialen Herkunft, der Rasse, der Sprache oder ähnlichem aus. Die Schließung der Gemeinschaft hat das Ziel, Außenstehenden soziale und ökonomische Chancen zu verwehren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Relevanz von Webers hochschulpolitischen Analysen und führt in die heutige Problematik der Konkurrenz und Benachteiligung in akademischen Berufungsverfahren ein.

2. Zentrale Begrifflichkeiten: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Begriffe Berufungsverfahren, Meritokratie und Beruf nach Weber sowie deren heutige Auslegung dargelegt.

3. Ansätze und Theorien zur Hochschulpolitik: Dieses Kapitel erläutert Webers Herrschaftstypen und das Konzept des „Rechts auf Amt“ als Basis für das Verständnis von Interessengemeinschaften und Ausschlussmechanismen an Universitäten.

4. Berufungsverfahren in der Gegenwart: Hier wird der Ist-Zustand aktueller Berufungsverfahren analysiert, wobei insbesondere empirische Nachweise für Intransparenz und die Benachteiligung durch informelle Netzwerke diskutiert werden.

5. Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel synthetisiert Webers historische Analysen mit modernen Erkenntnissen und diskutiert Strategien zur Etablierung eines meritokratischen Qualitätsmanagements.

6. Literaturverzeichnis: Verzeichnis der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen.

Schlüsselwörter

Meritokratie, Max Weber, Berufungsverfahren, Hochschulpolitik, Wissenschaftskarriere, Leistungsgerechtigkeit, akademische Auswahl, Herrschaftssoziologie, Diskriminierung, Transparenz, Professur, Qualitätssicherung, informelle Netzwerke, Beamtentum, Karrierechancen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die theoretische und praktische Umsetzung des Meritokratieprinzips bei der Besetzung von Professuren an Universitäten, unter besonderer Berücksichtigung der Ansätze von Max Weber.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Soziologie der akademischen Berufung, die Rezeption Max Webers zur Hochschulpolitik sowie die Kritik an heutigen Auswahlprozessen in der Wissenschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit Berufungsverfahren dem Ideal einer meritokratischen, leistungsgerechten Auswahl folgen oder ob sie durch nicht-meritokratische Faktoren wie Netzwerke oder soziale Herkunft beeinflusst werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Ableitung aus den Texten Max Webers, die mit aktueller empirischer Literatur und Studien zur Hochschulpolitik verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinitionen, die theoretische Fundierung durch Webers Herrschaftssoziologie sowie eine kritische Bestandsaufnahme aktueller Auswahlprozesse und deren Mängel.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Meritokratie, Berufungsverfahren, Machtstrukturen an Hochschulen, Netzwerke und Chancengleichheit in der Wissenschaft geprägt.

Inwiefern beeinflusst das „Recht auf Amt“ nach Weber moderne Berufungen?

Weber beschreibt eine Tendenz zur Pfründenbildung, die auch heute in Form von exklusiven Interessengemeinschaften und der Bevorzugung bestimmter Netzwerke bei der Stellenbesetzung widerhallt.

Warum ist laut der Autorin ein Kulturwandel an Universitäten notwendig?

Um Diskriminierung abzubauen und echte Chancengleichheit herzustellen, ist ein Umdenken erforderlich, das über bloße Leitfäden hinausgeht und eine Abkehr von subjektiven Auswahlmechanismen fordert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Meritokratie in Berufungsverfahren von Professorinnen und Professoren an Universitäten
Untertitel
Unter Bezugnahme auf Max Weber
Hochschule
Universität Hamburg  (Sozialökonomie)
Veranstaltung
Sozial- und Gesellschaftstheorien
Note
1,0
Autor
Carina Gante (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V265290
ISBN (Buch)
9783656614319
ISBN (eBook)
9783656614326
Sprache
Deutsch
Schlagworte
meritokratie berufungsverfahren professorinnen professoren universitäten unter bezugnahme weber
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carina Gante (Autor:in), 2013, Meritokratie in Berufungsverfahren von Professorinnen und Professoren an Universitäten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/265290
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Leseprobe aus  15  Seiten
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