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Zur Shop-Startseite › Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient

Warum die israelisch-arabischen Friedensverhandlungen nach dem Sechstagekrieg scheiterten

Eine neorealistische und konstruktivistische Analyse

Titel: Warum die israelisch-arabischen Friedensverhandlungen nach dem Sechstagekrieg scheiterten

Seminararbeit , 2004 , 22 Seiten , Note: 1

Autor:in: Malte Witzig (Autor:in)

Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit erstarken des Totalitarismus in Europa & dem zweiten Weltkrieg kam es zu einem „Rollback“ realistischer, bzw. neorealistischer Weltsicht in den Internationalen Beziehungen. Seit 1966, ist eine weitere gedankliche Strömung innerhalb der Disziplin zu verorten, die des Konstruktivismus.
Im Folgenden werden die Theorietraditionen Neorealismus & Konstruktivismus eingehender beleuchtet. Interessant dabei ist, dass der Konstruktivismus in gewisser Weise ein Neoidealismus ist, da er Ideen einen deutlich höheren Stellenwert beimisst, als andere Strömungen. Somit geht es auch um die traditionelle metatheoretische Konfliktachse zwischen Idealismus & Realismus.
Der anschließende historische Teil geht auf die Geschehnisse um den Sechstagekrieg im Nahen Osten & die darauffolgenden scheiternden Friedensverhandlungen ein. Im Analyseteil wird versucht die Situation anhand des Neorealismus & des Konstruktivismus zu erklären. Die Fragestellung lautet demnach: „Warum scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen Israel & den arabischen Kriegsparteien, nach dem Sechstagekrieg?“

Leseprobe


Gliederung

1) Einleitung

2.1) Neorealismus

2.2) Konstruktivismus:

3) Der Sechstagekrieg

3.1) Eskalation:

3.2) Krieg

3.3) Folgen

4.1) Neorealistische Analyse:

4.1.1)Israel:

4.1.2) Arabische Kriegsparteien

4.2) Konstruktivistische Analyse

4.2.1) Israel:

4.2.2) Arabische Kriegsparteien

4.3) Bewertung der Analysen

5) Abschließendes

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für das Scheitern der israelisch-arabischen Friedensverhandlungen nach dem Sechstagekrieg im Jahr 1967. Dabei wird analysiert, inwieweit die theoretischen Ansätze des Neorealismus und des Konstruktivismus dazu beitragen können, die festgefahrenen Fronten und die gegensätzlichen Positionen der Konfliktparteien zu erklären.

  • Vergleichende Analyse internationaler Theorietraditionen (Neorealismus vs. Konstruktivismus).
  • Historischer Hintergrund des Sechstagekrieges, seiner Eskalation und unmittelbaren Folgen.
  • Neorealistische Betrachtung der Sicherheitsinteressen und Machtstrukturen der Akteure.
  • Konstruktivistische Untersuchung von Feindbildern, religiösen Motiven und ideologischen Barrieren.
  • Bewertung der Erklärungskraft beider Theorien für die Friedensverhandlungen im Nahostkonflikt.

Auszug aus dem Buch

4.2.2) Arabische Kriegsparteien

Im Orient ist die Mentalität, Israel sei ein Fremdkörper, weit verbreitet. Der arabische Nationalismus, eng verstrickt mit dem Islam propagiert das arabische Großreich von einst. Israel wird somit in zweierlei Hinsicht als Fremdkörper betrachtet. Einerseits als religiöser, da es symbolisch für die jüdische Religion steht, andererseits als zivilisatorischer. Es ist hoch technologisiert, die Bevölkerung hat ein hohes Bildungsniveau & es wird nach westlichen Werten gelebt.

Feindbild: US-imperialistische Aggression

Die Welt der Ungläubigen wird jedoch vielfach verständnislos & ängstlich als Bedrohung betrachtet. An oberster Stelle steht hier die Weltmacht USA, von der vermutet wird, sie wolle den Orient, aus Machtinteressen, unter ihre Kontrolle bringen. Der vielfach niedrige Bildungsgrad der arabischen Bevölkerung, leicht nachzuweisen an der hohen Analphabetenquote, hat zur Folge dass die verfolgungsbedingte Leidensgeschichte der Juden vielfach nicht bekannt ist, bzw. grade der Holocaust geleugnet wird. Die Argumentation, dass Israel auch durch die Verfolgung entstanden ist, wird also vielfach abgelehnt. Stattdessen werden andere Gründe gesucht, mit denen sich Israel erklären ließe. Die starke Unterstützung Israels durch die USA liefert hier den passenden Baustein für eine weit verbreitete Verschwörungstheorie, nämlich der, dass Israel der imperialistische Brückenkopf der USA sei. Also Speerspitze der kapitalistischen Aggression. Die bloße Existenz Israels wird also schon als Aggression empfunden, als Teil der Invasion des Westens. Dagegen gilt es sich mit aller Macht zu wehren.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Einführung in das Thema, die disziplinäre Einbettung in die Internationalen Beziehungen sowie die Darlegung der Forschungsfrage.

2.1) Neorealismus: Erläuterung der neorealistischen Grundannahmen nach Kenneth Waltz, insbesondere den Fokus auf Staaten als Akteure, das Sicherheitsdilemma und die anarchische Struktur des internationalen Systems.

2.2) Konstruktivismus:: Vorstellung des konstruktivistischen Ansatzes, der Ideen, Normen und soziale Konstruktion als entscheidende Faktoren für das Verhalten von Staaten hervorhebt.

3) Der Sechstagekrieg: Historische Darstellung der Ereignisse, angefangen bei der Eskalation 1966/67 über den eigentlichen Kriegsverlauf bis hin zu den direkten territorialen und politischen Folgen.

4.1) Neorealistische Analyse:: Anwendung neorealistischer Konzepte auf die Positionen Israels und der arabischen Staaten, wobei Sicherheit, Macht und geopolitische Interessen im Vordergrund stehen.

4.2) Konstruktivistische Analyse: Analyse der feindseligen Wahrnehmungen, religiösen Identitäten und kulturellen Barrieren, die ein friedliches Miteinander aus Sicht der beteiligten Parteien verhinderten.

4.3) Bewertung der Analysen: Kritischer Vergleich der beiden Theorien hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen bei der Erklärung des Scheiterns der Friedensverhandlungen.

5) Abschließendes: Fazit zur Relevanz der Ansätze und Ausblick auf den Bedarf an interdisziplinärer Forschung zur Bewältigung komplexer Konflikte.

Schlüsselwörter

Sechstagekrieg, Naher Osten, Neorealismus, Konstruktivismus, Internationale Beziehungen, Israel, Arabische Welt, Sicherheitsdilemma, Friedensverhandlungen, Ideologie, Feindbilder, Identität, Souveränität, Nahostkonflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Gründe für das Scheitern der Friedensbemühungen zwischen Israel und den arabischen Staaten nach dem Sechstagekrieg von 1967.

Was sind die zentralen theoretischen Themenfelder?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Theorien des Neorealismus, der Macht und Sicherheit in den Vordergrund stellt, sowie des Konstruktivismus, der die Rolle von Ideen, Identitäten und sozialen Konstruktionen analysiert.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, das Scheitern der diplomatischen Verhandlungen durch zwei unterschiedliche politikwissenschaftliche Analysebrillen zu erklären und deren jeweilige Erklärungsleistung zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoriegeleitete Fallstudie, die historische Fakten mit den Konzepten der internationalen Theorietraditionen verknüpft, um kausale oder interpretative Erklärungen für das Handeln der Akteure zu finden.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Kriegsereignisse sowie eine zweigeteilte Analyse (Neorealismus und Konstruktivismus), in der sowohl die israelische als auch die arabische Position detailliert betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Sechstagekrieg, Sicherheitsdilemma, Nahostkonflikt, Identität, Machtpolitik und kulturelle Fremdwahrnehmung aus.

Warum erscheint die neorealistische Analyse der arabischen Position laut Autor weniger schlüssig als bei der israelischen Seite?

Der Autor argumentiert, dass neorealistische Erklärungsmodelle bei den arabischen Akteuren oft "konstruiert" wirken, da ihr Handeln in diesem Kontext stärker durch ideologische Faktoren und tiefer sitzende kulturelle Identitäten geprägt war als durch rein machtpolitische Kalküle.

Welche Rolle spielte Jerusalem bei der Blockade der Friedensverhandlungen?

Jerusalem nahm eine zentrale Stellung ein, da es sowohl für das Judentum religiös als auch für den Islam (als Standort der Al-Aqsa-Moschee) eine immense Bedeutung besitzt. Ein Verzicht auf die Stadt war für beide Seiten vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen religiösen Identität politisch nicht vermittelbar.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Warum die israelisch-arabischen Friedensverhandlungen nach dem Sechstagekrieg scheiterten
Untertitel
Eine neorealistische und konstruktivistische Analyse
Hochschule
Universität Bremen  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Internationalen Beziehungen
Note
1
Autor
Malte Witzig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
22
Katalognummer
V26516
ISBN (eBook)
9783638288224
ISBN (Buch)
9783638789165
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Warum Friedensverhandlungen Sechstagekrieg Einführung Internationalen Beziehungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Malte Witzig (Autor:in), 2004, Warum die israelisch-arabischen Friedensverhandlungen nach dem Sechstagekrieg scheiterten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/26516
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Leseprobe aus  22  Seiten
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