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Flow-Erleben. Ein relevanter Zustand in Bezug auf Lernleistung und im Bereich von E- Learning-Anwendungen

Titel: Flow-Erleben. Ein relevanter Zustand in Bezug auf Lernleistung und im Bereich von E- Learning-Anwendungen

Hausarbeit , 2007 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anja Reissauer (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der bildungspolitischen Diskussion der letzten Jahre wurde immer wieder deutlich, dass die Lernleistung von Schülern, Studenten und Auszubildenden aus der Einschätzung von Pädagogen und Politikern, aber auch von Eltern häufig zu wünschen übrig ließ. Lernen mit Neuen Medien stellt in dem Zusammenhang einen hoffnungsvollen Aspekt dar, weil einerseits Lernen und Freizeitbeschäftigung nicht mehr strikt voneinander getrennt gesehen werden muss und andererseits der Diskredit des Lernprozesses bei der Jugend möglicher weise abgebaut werden kann. Wie auch bei anderen Lernformen, hat E- Learning, also das Lernen mit Neuen Medien, die Aufgabe ein hohes Maß an Lernleistung vom Lernenden abzuverlangen. Es mag mehrere Möglichkeiten geben, die Lernleistung in unterschiedlicher Weise zu steigern bzw. auf einem hohen Niveau zu halten.

Diese Arbeit befasst sich daher mit dem Phänomen des Flow-Erlebens während des Lernprozesses. Es wird angenommen, dass Flow- Erleben eine positive Wirkung auf die Leistung des Lerners hat und dem entsprechend eine relevante Größe für den Lernprozess im weitesten Sinne darstellt. Es liegt daher nahe zu fragen, wie der Zustand des Flow bei E- Learning- Anwendungen gefördert werden kann. Da E- Learning einen weiten Bereich mit einer Vielzahl von Lernmethoden und Lernformen umfasst, erschien es sinnvoll diesen einzugrenzen. Als Beispiel für eine E- Learning- Anwendung wurde deshalb die virtuelle Lernumgebung im Sinne eines multimedialen Lernangebots gewählt. Dabei wurde auf die spezifische Untersuchung der Lernmethoden verzichtet, weil dies wohl möglich den Rahmen dieser Arbeit gesprengt hätte. Vielmehr soll die Navigation, der Seitenaufbau und die Darstellung des Inhalts eines Lernmoduls unter den Aspekten der Barrierefreiheit, der Benutzerfreundlichkeit und den Komponenten des Flow- Zustandes, nach der Theorie von Csikszentmihalyi, im weitesten Sinne erläutert werden.

Diese Arbeit setzt sich im Großen und Ganzen aus drei Themenblöcken zusammen. Im ersteren soll in Kapitel 2 die Theorie des Flow- Erlebens nach Csikszentmihalyi und dessen weitere Erforschung durch andere Wissenschaftler in Kapitel 3 vorgestellt werden. Der zweite Themenblock, Kapitel 4, beschäftigt sich mit Studien zur Untersuchung des Flow- Erlebens in Bezug auf Motivation und Lernleistung. Im dritten Themenblock, Kapitel 5, soll schließlich das Flow- Erleben in Bezug auf E- Learning-Anwendungen, konkret am Beispiel der virtuellen Lernumgebung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Flow- Theorie nach Csikszentmihalyi

2.1. Begriffliche Einordnung des Phänomens des Flow- Erlebens

2.2. Komponenten des Flow- Erlebens

2.3. Flow- Kanal- Modell

3. Forschungen zum Phänomen des Flow- Zustands

3.1. Qualitative Forschung

3.2. Quantitative Forschung

3.3. Probleme der Flow- Bestimmung

3.4. Revision des Flow- Kanal- Modells

4. Studien zur Untersuchung des Flow- Erlebens in Bezug auf Motivation und Lernleistung

4.1. „Flow- Hypothese zur motivationalen Kompetenz“

4.2. Empirische Belege der „Flow- Hypothese“

4.2.1. Studie von Clavadetscher

4.2.2. Studie zu „Lernmotivation und volitionale[r] Handlungssteuerung“

4.3. Empirische Arbeit zur Untersuchung von Zusammenhängen zwischen „Motivation, Flow- Erleben und Lernleistung in universitären Lernsettings“

5. Flow- Erleben und E- Learning

5.1. Flow- Erleben in Bezug auf E- Learning am Beispiel der virtuellen Lernumgebung

5.2. Berücksichtigung bestimmter Faktoren zur Förderung des Flow- Erlebens

6. Abschließende Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen des Flow-Erlebens im Kontext von Lernprozessen und E-Learning-Anwendungen. Das zentrale Ziel ist es, die förderlichen Bedingungen für das Erreichen eines Flow-Zustandes zu identifizieren, um Lernleistung und Motivation in digitalen Lernumgebungen nachhaltig positiv zu beeinflussen.

  • Theoretische Fundierung des Flow-Konzepts nach Csikszentmihalyi.
  • Analyse der Zusammenhänge zwischen motivationaler Kompetenz und Flow-Erleben.
  • Evaluierung empirischer Studien zur Lernleistung in universitären Settings.
  • Ableitung von Gestaltungskriterien für benutzerfreundliche E-Learning-Angebote.
  • Untersuchung von Barrieren und Unterstützungsfaktoren im virtuellen Lernen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriffliche Einordnung des Phänomens des Flow- Erlebens

Wenn die Ausführung einer Tätigkeit darauf beruht, dass man den Vollzug dieser Handlung und den damit eintretenden Zustand so lange wie möglich aufrecht erhalten will, ohne das scheinbar externe Belohnungen als Anreiz des Handlungsvollzugs zugrunde liegen, kann es zu einem Zustand des Flow- Erlebens kommen. Csikszentmihalyi (1985, nach Csikszentmihalyi, 1995) definiert dieses Erleben wie folgt: „Im Flow-Zustand folgt Handlung auf Handlung, [...] welche kein bewusstes Eingreifen von Seiten des Handelnden zu erfordern scheint. Er erlebt den Prozess als einheitliches ‚Fließen‘ [...] kaum eine Trennung zwischen sich und der Umwelt [wahrnehmend]“. Andere Definitionen findet man u. a. bei Rheinberg: „Gemeint ist der Zustand des reflexionsfreien Aufgehens in einer glatt laufenden Tätigkeit“ (Rheinberg, 1997, S. 142) oder bei Schiefele (1993, nach Schiefele, 1996), welche dieses Phänomen als ein „holistisches, d.h. mehrere Komponenten umfassendes, Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit“ erklären.

Der Zustand des Flow- Erlebens resultiert demnach aus der Motivation eine bestimmte Tätigkeit zu verrichten. Rheinberg definiert Motivation als „aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzugs auf eine[m] positiv bewertete[m] Zielzustand“ (Rheinberg, 2002b, nach Rheinberg, 2004, S. 2), wobei er unter „positiv bewertete[m] Zielzustand“ auch Vermeidung oder Abwehr unerwünschter Ereignisse versteht (Rheinberg 2004, S. 2). Wenn Csikszentmihalyi das Flow- Erleben u. a. mit Worten wie „einheitliches ‚Fließen‘ [...]“ (Csikszentmihalyi, 1985, nach Csikszentmihalyi, 1995) und einer geringfügen „Trennung zwischen sich und der Umwelt“ (Csikszentmihalyi, 1985, nach Csikszentmihalyi, 1995) definiert, scheint der Anreiz dieses Zustandes aus der Tätigkeit selbst zu resultieren, d.h. intrinsischer motiviert zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Lernleistung im E-Learning und führt in die Thematik ein, dass Flow-Erleben hierbei als ein wesentlicher, leistungsfördernder Faktor betrachtet werden kann.

2. Flow- Theorie nach Csikszentmihalyi: Dieses Kapitel definiert das Flow-Phänomen als reflexionsfreies Aufgehen in einer Tätigkeit und erläutert dessen zentrale Komponenten sowie das ursprüngliche Modell nach Csikszentmihalyi.

3. Forschungen zum Phänomen des Flow- Zustands: Es werden qualitative und quantitative Messmethoden wie die Erlebnisstichproben-Methode vorgestellt sowie die methodischen Herausforderungen bei der Erfassung des Flow-Zustands diskutiert.

4. Studien zur Untersuchung des Flow- Erlebens in Bezug auf Motivation und Lernleistung: Das Kapitel belegt durch verschiedene Studien, dass eine hohe motivationale Kompetenz die Wahrscheinlichkeit für das Erleben von Flow und damit verbundene bessere Lernleistungen erhöht.

5. Flow- Erleben und E- Learning: Hier wird der Transfer der Flow-Theorie in virtuelle Lernumgebungen vollzogen, wobei Usability und barrierefreies Design als zentrale Erfolgsfaktoren für die Förderung des Flow-Zustands identifiziert werden.

6. Abschließende Zusammenfassung: Die Arbeit fasst ihre wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, sowohl die motivationale Kompetenz der Lernenden als auch die Qualität des E-Learning-Designs gezielt zu fördern.

Schlüsselwörter

Flow-Erleben, E-Learning, Motivation, Lernleistung, motivationale Kompetenz, Csikszentmihalyi, Erlebnisstichproben-Methode, Usability, Barrierefreiheit, virtuelle Lernumgebung, Handlungssteuerung, Selbstkonzept, Lernprozess, intrinsische Motivation, reflexionsfreies Aufgehen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das psychologische Phänomen des Flow-Erlebens und dessen positive Auswirkungen auf Lernprozesse, insbesondere bei der Nutzung digitaler Lernmedien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Flow-Theorie, motivationale Kompetenzen, quantitative Forschungsmethoden zur Erfassung von Lernzuständen und die Gestaltung von nutzerfreundlichen E-Learning-Umgebungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Gestaltung von E-Learning-Systemen und die Berücksichtigung motivationaler Faktoren der Flow-Zustand gefördert und somit die Lernleistung gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien sowie der Auswertung empirischer Studien, darunter die Erlebnisstichproben-Methode und quantitative Befragungen.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis des Flow-Erlebens, eine detaillierte Auseinandersetzung mit empirischen Studien zum Zusammenhang von Motivation und Leistung sowie die Ableitung von Anforderungen für E-Learning-Anwendungen.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Flow-Erleben, E-Learning, motivationale Kompetenz, Lernleistung und Usability definieren.

Welche Bedeutung hat das Flow-Kanal-Modell für diese Arbeit?

Das Flow-Kanal-Modell dient als theoretischer Ausgangspunkt, um das Zusammenspiel von Anforderungen und Fähigkeiten zu erklären, wobei die Arbeit auch dessen Problematik und die daraus resultierende Revision kritisch beleuchtet.

Warum ist das Thema Usability so eng mit dem Flow-Erleben verknüpft?

Usability ist essenziell, da technische Hürden oder eine schlechte Navigation den Lernenden aus dem Flow-Zustand reißen können, was eine kontinuierliche und positive Lernaktivität unterbricht.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Flow-Erleben. Ein relevanter Zustand in Bezug auf Lernleistung und im Bereich von E- Learning-Anwendungen
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Motivation und E-Learning
Note
1,7
Autor
Anja Reissauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
23
Katalognummer
V264992
ISBN (eBook)
9783668707009
ISBN (Buch)
9783668707016
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienpädagogik Flow-Erleben Motivation E-Learning Lernmotivation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Reissauer (Autor:in), 2007, Flow-Erleben. Ein relevanter Zustand in Bezug auf Lernleistung und im Bereich von E- Learning-Anwendungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/264992
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Leseprobe aus  23  Seiten
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