Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Rhetoric / Elocution / Oratory

Die Theorie der responsiven Intersubjektivität in Thomas Bedorfs "Verkennende Anerkennung"

Title: Die Theorie der responsiven Intersubjektivität in Thomas Bedorfs "Verkennende Anerkennung"

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bettina Gmoser (Author)

Rhetoric / Elocution / Oratory

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Thomas Bedorf steht in einer langen Reihe von Philosophen, die sich mit dem Begriff der Intersubjektivtät auseinandersetzen. Dies geht aus seinem Werk "Verkennende Anerkennung" deutlich hervor.
Die vorliegende Hausarbeit untersucht seine Position zum Begriff der responsiven Intersubjektivität sowie dessen Quellen und ordnet diesen in den rhetorischen Diskurs ein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Ansätze zum Problem der Anerkennung

3. Das Subjekt, der Andere und die Begegnung

3.1 Lévinas

3.2 Waldenfels

4. Die Alteritätstheorie nach Thomas Bedorf

4.1 Alterität und interkulturelle Differenzen

5. Einordnung in den rhetorischen Diskurs

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept der responsiven Intersubjektivität auf Basis der Alteritätstheorie von Thomas Bedorf, um die Dynamik von Anerkennung und Verkennung in zwischenmenschlichen Begegnungen zu analysieren und deren Relevanz für den rhetorischen Diskurs aufzuzeigen.

  • Grundlagen intersubjektiver Theorien (Lévinas, Waldenfels, Honneth)
  • Die Unvermeidbarkeit der Verkennung in Anerkennungsprozessen
  • Die Rolle der Alterität und interkultureller Differenzen
  • Verknüpfung von responsiver Intersubjektivität und rhetorischem Handeln

Auszug aus dem Buch

Die Theorie der responsiven Intersubjektivität

Die Theorie der responsiven Intersubjektivität, die Thomas Bedorf aus der Problematik der Anerkennung heraus entwickelt, geht davon aus, dass der Moment der Begegnung eine Herausforderung für das Subjekt darstellt, weil es das bevorstehende Erkennen bereits mehrfach erlebt hat. „In einer responsiven Deutung der Intersubjektivität […] wird die Vorgängigkeit einer Forderung als Strukturmoment von Erfahrung aufgewiesen.“ Dieser Bezug zur Erfahrung im Rahmen der Subjekttheorie speist sich aus Emmanuel Lévinas Genealogie des Ethischen, Jacques Derridas Dekonstruktion symbolisch-normativer Systeme und Bernhard Waldenfels Phänomenologie des Fremden. Auf Basis dieser drei vorangehenden Analysen entwickelt Bedorf die Alteritätstheorie. Bevor diese genauer untersucht wird, soll jedoch ein kurzer Überblick über die einfließenden Theorien gegeben werden, um die Einordnung und das Verständnis zu erleichtern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der Aufbau der Hausarbeit erläutert und die methodische Orientierung an Thomas Bedorfs Monographie sowie an den Werken von Lévinas und Waldenfels dargelegt.

2. Theoretische Ansätze zum Problem der Anerkennung: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Anerkennungsmodelle, insbesondere den Ansatz von Axel Honneth, und deren Relevanz für die Identitätsbildung in verschiedenen Interaktionssphären.

3. Das Subjekt, der Andere und die Begegnung: Es erfolgt eine theoretische Fundierung durch die Betrachtung von Lévinas und Waldenfels, wobei der Fokus auf der Bedeutung von Erfahrung und dem Zwischenraum in der Begegnung mit dem Anderen liegt.

4. Die Alteritätstheorie nach Thomas Bedorf: Dieses Kernkapitel führt die zuvor diskutierten Ansätze in Bedorfs Alteritätstheorie zusammen und thematisiert das zwangsläufige Scheitern der vollständigen Anerkennung als "verkennende Anerkennung".

5. Einordnung in den rhetorischen Diskurs: Die Arbeit schließt mit einer Verortung der responsiven Intersubjektivität im Kontext der Rhetorik und der strategischen Kommunikation des Menschen.

Schlüsselwörter

Anerkennung, Verkennende Anerkennung, Intersubjektivität, Alterität, Subjekt, Begegnung, Thomas Bedorf, Rhetorik, Kommunikation, Differenz, Identität, Responsivität, Bernhard Waldenfels, Emmanuel Lévinas, Interkulturalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das philosophische Konzept der responsiven Intersubjektivität nach Thomas Bedorf und dessen Bedeutung für Anerkennungsprozesse zwischen Subjekten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Alteritätstheorie, die Problematik der gegenseitigen Anerkennung, die Rolle von Erfahrungen in Begegnungen und deren Verknüpfung mit rhetorischen Kommunikationsmodellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Konzept der "verkennenden Anerkennung" zu analysieren und zu ergründen, wie responsive Subjektivität als Brücke zwischen philosophischer Alteritätstheorie und rhetorischem Diskurs fungieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse und Synthese philosophischer Primär- und Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen bei Lévinas und Waldenfels, Bedorfs Alteritätstheorie sowie die kritische Reflexion des Anerkennungsbegriffs inklusive seiner Grenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Anerkennung, Alterität, responsive Intersubjektivität, Subjekt und rhetorischer Diskurs.

Warum spielt das Bild des "Angesichts" bei Lévinas eine so wichtige Rolle für Bedorf?

Das "Angesicht" dient als ethisches Korrektiv, da es ein grundsätzliches Tötungsverbot impliziert und somit die Grenze markiert, an der die rein kognitive Identifizierung des Anderen scheitert.

Inwiefern ist das "Scheitern" der Anerkennung für Bedorf ein produktiver Prozess?

Bedorf argumentiert, dass Anerkennung ein nie abschließbarer, performativer Prozess ist; das notwendige Scheitern der vollständigen Erfassung des Anderen zwingt das Subjekt zur ständigen Responsivität und neuen Aushandlung.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Die Theorie der responsiven Intersubjektivität in Thomas Bedorfs "Verkennende Anerkennung"
College
University of Tubingen
Course
Interkulturalität aus philosophischer und rhetorischer Perspektive
Grade
1,0
Author
Bettina Gmoser (Author)
Publication Year
2013
Pages
23
Catalog Number
V264704
ISBN (eBook)
9783656540595
ISBN (Book)
9783656542599
Language
German
Tags
theorie intersubjektivität thomas bedorfs verkennende anerkennung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bettina Gmoser (Author), 2013, Die Theorie der responsiven Intersubjektivität in Thomas Bedorfs "Verkennende Anerkennung", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/264704
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  23  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint