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Steely Dan und Blood, Sweat & Tears

Titel: Steely Dan und Blood, Sweat & Tears

Hausarbeit , 2011 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Christoph Brandlinger (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre entstanden in den USA zahlreiche jazzorientierte Rockbands. Dazu zählen neben Steely Dan auch Blood, Sweat & Tears, Chicago und Earth, Wind & Fire. Möglicherweise entstanden diese Bands als Nachfolger der populären amerikanischen Bigbands, deren
Klangfarben sie mit jazzorientierten Bläserstimmen auf eine kleinere Besetzung reduzierten.
Walter Everett legt in seinem Text "A Royal Scam: The Abstruse and Ironic Bop-Rock Harmony of Steely Dan" sein Hauptaugenmerk auf die Harmonik und die harmonischen Einflüsse Steely Dans. Er unterscheidet zwischen Einflüssen aus Jazz und Rock. Anhand seiner Analyse der verwendeten harmonischen Bausteine bei Steely Dan möchte ich vergleichen, inwiefern sich diese Bausteine bei anderen Bands wiederfinden lassen. Ich möchte damit Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bands dieses Genres suchen und belegen. Dabei möchte ich mich mit meiner Analyse jedoch stellvertretend auf die vielleicht bekannteste dieser amerikanischen Jazzrockbands, Blood, Sweat & Tears, beschränken.
Ich möchte im Folgenden also einen kritischen Überblick über die Analyse Walter Everetts geben und zu den genannten Punkten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Blood, Sweat & Tears herausarbeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Besetzung der Bands

3 Die Harmonik im Vergleich

3.1 Erweiterte Akkorde und Alterationen

3.1.1 Der μ-Akkord

3.1.2 Slash Chords

3.2 Akkordsubstitutionen

3.2.1 jazzgeprägte Akkordsubstitution

3.2.2 rockgeprägte Akkordsubstitutionen

3.3 Ausweichungen

3.4 Sequenzen und linear intervallic patterns

4 Ergebnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der harmonischen Struktur und der Besetzung zwischen der Band Steely Dan und der Jazzrock-Formation Blood, Sweat & Tears. Ziel ist es, auf Basis der Analysen von Walter Everett zu belegen, inwiefern sich spezifische harmonische Bausteine wie Akkorderweiterungen und Substitutionsmodelle zwischen diesen Vertretern des Jazzrock wiederfinden lassen.

  • Vergleichende Analyse musiktheoretischer Bausteine im Jazzrock.
  • Untersuchung der instrumentalen Besetzung und ihrer Auswirkungen auf den Klang.
  • Analyse von Akkorderweiterungen, insbesondere des μ-Akkords und Slash Chords.
  • Vergleich von Akkordsubstitutionen und harmonischen Ausweichungen.
  • Evaluation der Rolle von Sequenzen und linear intervallic patterns.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Der μ-Akkord

In fast jedem Steely Dan Song findet man die Klangfarbe des sogenannten μ-Akkords. Aufgrund dieser häufigen Verwendung ist er für den besonderen Sound der Band notwendig. Dieser wichtige Akkord entsteht, wenn zu einem Durakkord die große None hinzugefügt wird. Dabei wird die None immer direkt unterhalb der Terz gesetzt, so dass zwischen None und Terz eine große Sekunde entsteht. Dieser Akkord ist jedoch keine Erfindung von Steely Dan. Lediglich der Name μ-Akkord wird nur im Zusammenhang mit Steely Dan gebraucht, an anderen Stellen wird er mit ,add9’ bezeichnet.

Die Transkription von Spinning Wheel zeigt, dass auch bei Blood, Sweat & Tears dieser Akkord vorkommt. Die Akkorde bei 0:46 weisen nicht nur die Erweiterung der None auf, sondern diese liegt, wie auch bei Steely Dans μ-Akkord, im Klaviervoicing direkt unterhalb der Terz. Dieses Schema wird wiederholt. Die siebenmalige Wiederholung (der Gadd9 wird beim zweiten Mal ausgelassen) dieser Klangfarbe zeigt, dass Blood, Sweat & Tears diese bewusst einsetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die jazzorientierten Rockbands der späten 1960er und frühen 1970er Jahre vor und formuliert das Ziel, die harmonischen Analysen Walter Everetts auf die Band Blood, Sweat & Tears zu übertragen.

2 Die Besetzung der Bands: Hier werden die instrumentalen Unterschiede und Gemeinsamkeiten untersucht, insbesondere die Rolle der Bläsergruppen sowie die Bedeutung der markanten Leadstimmen beider Bands.

3 Die Harmonik im Vergleich: Dieser Hauptteil vergleicht systematisch Akkorderweiterungen, Substitutionsmodelle sowie harmonische Sequenzen und Ausweichungen zwischen Steely Dan und Blood, Sweat & Tears.

3.1 Erweiterte Akkorde und Alterationen: Es wird analysiert, wie beide Bands jazztypische Akkorderweiterungen und Alterationen wie die ♯9 nutzen, um sich vom klassischen Pop-Rock abzuheben.

3.1.1 Der μ-Akkord: Dieses Unterkapitel definiert den für Steely Dan charakteristischen μ-Akkord und belegt dessen bewusste Verwendung auch bei Blood, Sweat & Tears.

3.1.2 Slash Chords: Hier wird erläutert, wie durch die Verwendung von Slash Chords komplexe Akkorderweiterungen in eine vereinfachte Schreibweise überführt werden.

3.2 Akkordsubstitutionen: Das Kapitel befasst sich mit der Nutzung von Jazz-Harmonik, wie der Tritonussubstitution, innerhalb des Rock-Kontexts.

3.2.1 jazzgeprägte Akkordsubstitution: Es wird untersucht, wie jazztypische Substitutionen zur Erzeugung von Kadenzwirkungen oder harmonischem Stillstand eingesetzt werden.

3.2.2 rockgeprägte Akkordsubstitutionen: Dieses Kapitel beleuchtet, wie rockmusikalische Einflüsse die Wahl von Akkordsubstitutionen, etwa durch die Verwendung der ♭VII-Stufe, prägen.

3.3 Ausweichungen: Die Analyse konzentriert sich auf komplexe Modulationen und das Etablieren tonaler Zentren durch Wiederholung in den Kompositionen beider Bands.

3.4 Sequenzen und linear intervallic patterns: Hier werden Forte und Gilberts Konzepte angewandt, um lineare Stimmführungen und Quintfallsequenzen in den Songs zu identifizieren.

4 Ergebnis: Das Fazit stellt fest, dass beide Bands ähnliche harmonische Mittel verwenden, sich jedoch in der Frequenz und im Zweck der Anwendung sowie in ihrer instrumentalen Besetzung unterscheiden.

Schlüsselwörter

Jazzrock, Steely Dan, Blood Sweat & Tears, Harmonik, μ-Akkord, Akkordsubstitution, Tritonussubstitution, Musiktheorie, Besetzung, Bläser, Walter Everett, Modulation, Quintfallsequenz, Rockmusik, Klangfarbe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die musikalische Verbindung zwischen den beiden Jazzrock-Formationen Steely Dan und Blood, Sweat & Tears unter besonderer Berücksichtigung ihrer harmonischen Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der instrumentalen Besetzung, der Verwendung komplexer Akkorderweiterungen, spezifischen Substitutionsmodellen und dem Einsatz von Sequenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die von Walter Everett für Steely Dan formulierten harmonischen Analysen auf Blood, Sweat & Tears zu übertragen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Genre Jazzrock aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine musiktheoretische, vergleichende Analyse angewandt, die auf Transkriptionen und der Fachliteratur von Walter Everett basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Akkorderweiterungen (wie μ-Akkorde), Akkordsubstitutionen (jazzgeprägt und rockgeprägt), harmonischen Ausweichungen und linearen Intervallmustern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Jazzrock, Harmonik, Akkordsubstitution, Musiktheorie und Bläserarrangement beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Besetzung der beiden Bands konkret?

Während Steely Dan vor allem als Studioband mit variablem Line-up agierte und Gitarre sowie Keyboards in den Vordergrund stellte, legte Blood, Sweat & Tears den Fokus stärker auf eigenständige, bläserdominierte Arrangements.

Welche Rolle spielt der μ-Akkord in den untersuchten Kompositionen?

Der μ-Akkord dient bei Steely Dan als wesentliches, häufig eingesetztes stilistisches Element zur Hervorhebung von Textaussagen; Blood, Sweat & Tears nutzen diese Klangfarbe ebenfalls, jedoch weniger exzessiv.

Warum kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Harmonik zwar ähnlich, aber unterschiedlich eingesetzt ist?

Die Analyse zeigt, dass beide Bands zwar dieselben theoretischen "Bausteine" kennen, diese jedoch für unterschiedliche dramaturgische Zwecke innerhalb ihrer Songs verwenden.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Steely Dan und Blood, Sweat & Tears
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Musikwissenschaft)
Veranstaltung
Proseminar "Popmusik und musikalische Analyse"
Note
1,0
Autor
Christoph Brandlinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V264509
ISBN (eBook)
9783656539056
ISBN (Buch)
9783656539766
Sprache
Deutsch
Schlagworte
steely blood sweat tears Pop Analyse Musikwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Brandlinger (Autor:in), 2011, Steely Dan und Blood, Sweat & Tears, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/264509
Blick ins Buch
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