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Die Entwicklung der Rechtsprechung zu Börsentermingeschäften

Titel: Die Entwicklung der Rechtsprechung zu Börsentermingeschäften

Essay , 2013 , 10 Seiten

Autor:in: Dr. Lieselotte Brucklacher (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / BGB AT / Schuldrecht / Sachenrecht

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zuge des internationalen Wertpapierhandels kommt es vermehrt zu äußerst riskanten, ausländischen und daher aufklärungsbedürftigen Anlageprodukten, wie z. B den Börsentermingeschäften, insbesondere aus dem angelsächsischen Wirtschaftsraum.

Dieser Umstand erforderte eine Fortentwicklung der deutschen Rechtsprechung zur Regelung dieser für deutsche Verhältnisse außergewöhnlichen Wertpapiere.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hierzu seien einige Beispiele genannt:

III. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu Aufklärungs- und Beratungspflichten bei riskanten Börsentermingeschäften. Ziel ist es, die strengen Anforderungen des BGH an die schriftliche Risikoaufklärung darzulegen und kritisch zu hinterfragen, warum bei anderen hochriskanten Finanzprodukten, wie Zinsswaps, abweichende Standards gelten.

  • Strenge Anforderungen an die schriftliche Aufklärung durch den BGH
  • Aufklärungspflichten gegenüber dem durchschnittlichen Anleger
  • Haftungsrisiken für Vermittler und Geschäftsführer bei Pflichtverletzungen
  • Kritische Analyse der Beweislastverteilung und Anscheinsbeweise
  • Rechtliche Ungleichbehandlung verschiedener hochriskanter Finanzprodukte

Auszug aus dem Buch

II. Hierzu seien einige Beispiele genannt:

Bei Börsentermingeschäften ist das Risiko des Totalverlustes sehr hoch. Aus diesem Grunde forderte der BGH erstmals im Jahr 1991 eine umfangreiche schriftliche Aufklärung des Anlegers beim Handel von Londoner Warenterminoptionen (BGH, WM 1991, 667). Dieses Erfordernis wurde sodann auf andere Optionsgeschäfte, wie Aktien Aktienindexoptionen, sowie auf Termindirektgeschäfte und Stillhaltergeschäfte übertragen (BGH, WM 1992,1935; BGH NJW 1992,1879).

Das Erfordernis der schriftlichen Aufklärung wird damit begründet, dass dadurch wirtschaftlich unerfahrene Personen in die Lage versetzt werden sollten, die schwierigen wirtschaftlichen Zusammenhänge bei derartigen Geschäften zu verstehen. Außerdem sollte dadurch verhindert werden, dass bei einer mündlich erfolgten Aufklärung es oftmals zu Beschönigungen kommt, so dass die Aufklärung ohne Wirkung bleibt.

Die höchstrichterliche Rechtsprechung forderte für die schriftliche Aufklärung, dass diese sich an den Personenkreis mit einer durchschnittlichen Erkenntnismöglichkeit zu richten habe. Im Hinblick darauf, dass ein durchschnittlicher Anleger nur äußerst geringe Kenntnisse etwa über Optionsgeschäfte besitzt, stellt dies eine sehr weitgehende Forderung der Rechtsprechung dar (BGHZ 124,151; WM 1994,149).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme riskanter, ausländischer Anlageprodukte im internationalen Wertpapierhandel und die daraus resultierende Notwendigkeit einer Fortentwicklung der deutschen Rechtsprechung.

II. Hierzu seien einige Beispiele genannt:: Dieser Teil analysiert detailliert die BGH-Rechtsprechung zu Aufklärungspflichten, die Anforderungen an Schriftform, Verständlichkeit und Gestaltung der Warnhinweise sowie die Haftung von Vermittlern.

III. Fazit: Das Fazit kritisiert die Inkonsistenz in der Rechtsprechung, da für ähnlich riskante Bankprodukte wie Zinsswaps deutlich geringere Anforderungen an die Aufklärung gestellt werden als bei Börsentermingeschäften.

Schlüsselwörter

Börsentermingeschäfte, Aufklärungspflicht, Beratungspflicht, BGH-Rechtsprechung, Totalverlustrisiko, Optionsgeschäfte, Risikoaufklärung, Anlagevermittlung, Haftung, Beweislast, Zinsswaps, Anlegerschutz, Finanzprodukte, Warenterminoptionen, Schadensersatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den rechtlichen Anforderungen an die Aufklärung von Anlegern durch Vermittler beim Handel mit hochriskanten Börsentermingeschäften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Anforderungen an schriftliche Aufklärungsdokumente, die Haftung der Vermittler bei Pflichtverletzungen und die Beweislastverteilung zugunsten des Anlegers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Aufarbeitung der BGH-Rechtsprechung zu Anleger-Aufklärungspflichten und die Kritik an der mangelnden Konsistenz bei der Behandlung verschiedener Hochrisiko-Finanzinstrumente.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die maßgeblich auf der Auswertung von BGH-Entscheidungen und relevanter Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an eine anlegergerechte Aufklärung, die Rolle des Risiko-Verständnisses, Haftungsfragen für Geschäftsführer sowie die internationale Zuständigkeit bei grenzüberschreitenden Broker-Geschäften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Aufklärungspflicht, BGH-Rechtsprechung, Börsentermingeschäfte, Anleger-Haftung und Risikoaufklärung sind die prägenden Begriffe.

Warum fordert der BGH explizit eine schriftliche Aufklärung bei Börsentermingeschäften?

Der BGH will damit verhindern, dass bei mündlichen Beratungen Risiken beschönigt werden und sicherstellen, dass auch wirtschaftlich unerfahrene Personen die komplexen Zusammenhänge verstehen.

Welche kritische Differenzierung nimmt der Autor bezüglich anderer Finanzprodukte vor?

Der Autor bemängelt, dass für Bankprodukte wie Zinsswaps, die teils noch höhere Risiken als normale Termingeschäfte bergen, vom BGH keine vergleichbar strengen schriftlichen Aufklärungspflichten gefordert werden.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entwicklung der Rechtsprechung zu Börsentermingeschäften
Autor
Dr. Lieselotte Brucklacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
10
Katalognummer
V264018
ISBN (eBook)
9783656530398
ISBN (Buch)
9783656533184
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung rechtsprechung börsentermingeschäften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Lieselotte Brucklacher (Autor:in), 2013, Die Entwicklung der Rechtsprechung zu Börsentermingeschäften, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/264018
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Leseprobe aus  10  Seiten
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