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Rousseaus erzieherische Prinzipien vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels der Moderne

Title: Rousseaus erzieherische Prinzipien vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels der Moderne

Seminar Paper , 2010 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Master of Arts Alexander Danisch (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology

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Summary Excerpt Details

Kaum ein anderes Ereignis der Neuzeit hat die kulturelle, soziale und
literarische Welt Europas so stark geprägt wie die Aufklärung. Sie erfasste alle
Lebensgebiete und wandelte diese um, auch wenn diese Entwicklung nicht
allerorts parallel verlief. Die pädagogischen Vertreter der Aufklärung
publizierten ihre Ideen, damit auch die Welt der Erziehung sich dem Trend der
Aufklärung anpasste. Doch inwiefern beeinflussten die Ideen einzelner
Aufklärer das Gedankengut vieler? Änderten sie wirklich etwas oder schrieben
sie nur in ihrer eigenen Welt, fernab von der Realität? Diese Abhandlung soll
die Fragen anhand des Beispiels von Jean-Jaques Rousseau und seinem
Erziehungsroman ,Emile' beantworten. Hierbei gilt es zu klären, ob sich die
Gesellschaft im Hinblick auf die Erziehung tatsächlich den Ideen und
Vorschlägen des Aufklärers angepasst hat oder nicht.
Hierfür werden zu Beginn die Begriffe definiert, mit denen diese
Abhandlung arbeitet, um ein einheitliches Verständnis herzustellen. Als
nächstes wird der gesellschaftliche und soziale Wandel der Modeme
dargestellt. Es wird besonders auf die Sozialisationsinstanzen Familie und
Schule eingegangen. Zur Literatur ist zu sagen, dass die Forschung zu diesem
Thema bislang kein vollständiges Bild zeichnet, jedoch qualifizierende
Forschungen zur Geschichte von Haushalt und Familie bereits eingesetzt haben
(vgl. Schlumbohn 1983, S. 23). Als nächstes wird eine kurze Einleitung in den
,Emile' gegeben, um im Anschluss die erzieherischen Prinzipien dieses
Werkes darzustellen. Hartmut von Hentig hat in seinem Buch ,Rousseau oder
Die wohlgeordnete Freiheit' die Erziehungslehre des Emiles in sieben
pädagogische Prinzipien zusammengefasst. Anschließend geht es darum, die
zuvor erworbenen Informationen zu vergleichen. Spiegeln die Ideen der
erzieherischen Prinzipien tatsächlich den sozialen Wandel der Modeme und
der Aufklärung wider? Es wird also verglichen, ob die sogenannten
aufklärerischen Ideen Rousseaus tatsächlich Anklang in der Bevölkerung
fanden und damit den Zeitgeist der Vernunft wiedergaben oder ob sie nur
abstrakte Gedankenkonstrukte waren, die keinerlei Verbindung zur
pädagogischen Wahrheit besaßen. Im abschließenden Fazit werden die
wichtigsten Erkenntnisse hervorgehoben, um die oben gestellten Fragen noch
einmal kurz und prägnant zu beantworten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

2.1. Moderne

2.2. Erziehung

3. Der gesellschaftliche Wandel der Moderne

3.1. Die Aufklärung

3.2. Familie

3.3. Schule

4. Emile oder über die Erziehung

5. Rosseaus erzieherische Prinzipien nach Hentig

6. Die erzieherischen Prinzipien im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Wandel der Moderne

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit die pädagogischen Konzepte von Jean-Jacques Rousseau in seinem Werk „Emile“ mit dem gesellschaftlichen Wandel der Moderne korrespondieren und ob diese Ideen tatsächlich Einfluss auf die Erziehungspraxis nahmen oder lediglich abstrakte Konstrukte blieben.

  • Analyse der Begriffe Moderne und Erziehung im historischen Kontext.
  • Untersuchung des gesellschaftlichen Wandels unter besonderer Berücksichtigung von Familie und Schule.
  • Darstellung der erzieherischen Prinzipien nach Hartmut von Hentig.
  • Vergleichende Betrachtung von Rousseaus pädagogischen Ideen und der gesellschaftlichen Entwicklung.
  • Kritische Reflexion des „Emile“ als pädagogisches Gedankenexperiment.

Auszug aus dem Buch

Rousseaus erzieherische Prinzipien nach Hentig

„Alles, was aus den Händen des Schöpfers kommt, ist gut; alles entartet unter den Händen des Menschen“ (Rousseau 2001, S. 107). Das erste Buch des Emiles einleitende These gibt das grundsätzliche Menschenbild Rousseau wieder. Es impliziert damit, dass der Mensch an sich als gutes Wesen geboren, jedoch durch die Einflüsse der Menschen verdorben wird. Der Mensch versucht alles zu verändern, selbst wenn dadurch keine Verbesserung eintritt. „Nichts will er so, wie es die Natur gemacht hat, nicht einmal den Menschen“ (Rousseau 2001, S. 107). Dies ist der Grund warum Rousseau der Erziehung einen so hohen Wert beimisst. Die natürliche Güte würde ohne Erziehung durch das Leben in der Gesellschaft mit seinen oktroyierten Normen, Vorstellungen und Werten verloren gehen. Rousseau Konzept ist nicht den Menschen für die Gesellschaft zu formen, sondern dass sich das natürlich Gute in der Gesellschaft frei entfalten kann. Dieses Ziel soll durch eine negative Pädagogik erreicht werden, was bedeutet, dass sich das Kind ohne Anleitung und ohne Führung aus eigener Erfahrung entwickelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Aufklärung und deren Einfluss auf die Erziehung anhand von Jean-Jacques Rousseaus „Emile“ ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen.

2. Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe „Moderne“ und „Erziehung“ als soziokulturelle Konstrukte, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Untersuchung zu schaffen.

3. Der gesellschaftliche Wandel der Moderne: Es werden der Wandel durch die Aufklärung sowie die sich verändernden Strukturen von Familie und Schule als wesentliche Instanzen der Sozialisation beleuchtet.

4. Emile oder über die Erziehung: Hier wird das Hauptwerk von Rousseau kurz vorgestellt und als pädagogisches Gedankenexperiment zur Erziehung des Zöglings Emile eingeordnet.

5. Rosseaus erzieherische Prinzipien nach Hentig: Auf Basis von Hartmut von Hentig werden die zentralen erzieherischen Prinzipien Rousseaus, wie etwa die negative Pädagogik und die wohlgeordnete Freiheit, detailliert erläutert.

6. Die erzieherischen Prinzipien im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Wandel der Moderne: Dieses Kapitel führt die vorherigen Erkenntnisse zusammen und prüft, inwiefern Rousseaus Ideen mit den realen Entwicklungen der Moderne in Einklang zu bringen sind.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanzierung der Ergebnisse und einer kritischen Einordnung des „Emile“ als einflussreichen, aber theoretischen Erziehungsweg.

Schlüsselwörter

Aufklärung, Erziehung, Rousseau, Moderne, Emile, Negative Pädagogik, Gesellschaftlicher Wandel, Sozialisation, Familie, Schule, wohlgeordnete Freiheit, Kindheit, Bildungsgeschichte, Natur, Zögling.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die pädagogischen Prinzipien von Jean-Jacques Rousseau in seinem Werk „Emile“ im Kontext des gesellschaftlichen Wandels während der Moderne.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Aufklärung, die Rolle von Familie und Schule als Sozialisationsinstanzen, den Begriff der Kindheit und Rousseaus spezifische Erziehungskonzepte.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es zu klären, ob Rousseaus Erziehungsideale die tatsächliche gesellschaftliche Erziehungspraxis beeinflusst haben oder ob sie als abstrakte theoretische Entwürfe bestehen blieben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine literaturgestützte, pädagogisch-historische Analyse, die Fachliteratur zum Thema Aufklärung und Erziehungsgeschichte auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe Moderne und Erziehung, die Analyse des gesellschaftlichen Wandels, die Vorstellung des „Emile“ und die detaillierte Darstellung der von Hentig herausgearbeiteten Erziehungsprinzipien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Aufklärung, negative Pädagogik, wohlgeordnete Freiheit, Sozialisation und der gesellschaftliche Wandel der Moderne.

Was ist mit dem Prinzip der „negativen Pädagogik“ nach Rousseau gemeint?

Es handelt sich um einen Erziehungsansatz, bei dem das Kind nicht durch direkte Anweisungen geformt wird, sondern sich aus eigener Erfahrung und durch indirekte Führung des Erziehers entwickeln soll.

Wie unterscheidet sich die „intimisierte Privat-Familie“ von anderen Formen des 18. Jahrhunderts?

Sie zeichnet sich durch die Trennung von Arbeitsplatz und Haushalt sowie einen neuen Fokus auf emotionale Zuneigung statt rein ökonomischer Zweckmäßigkeit aus.

Welchen Stellenwert nimmt die „wohlgeordnete Freiheit“ in Rousseaus System ein?

Sie dient als Rahmen, in dem der Erzieher indirekte Macht ausübt, indem er die Situationen bestimmt, in denen sich der Zögling frei entfalten kann.

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Details

Title
Rousseaus erzieherische Prinzipien vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels der Moderne
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Historische Bildungsforschung)
Course
Probleme und Epochen der Bildungsgeschichte: Sattelzeit
Grade
1,3
Author
Master of Arts Alexander Danisch (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V263778
ISBN (eBook)
9783656528562
ISBN (Book)
9783656530503
Language
German
Tags
rousseaus prinzipien hintergrund wandels moderne
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Arts Alexander Danisch (Author), 2010, Rousseaus erzieherische Prinzipien vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels der Moderne, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263778
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