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Essen als gesellschaftliches Ereignis in Pompeji

Gegenüberstellung des Thermopolium IX 11.2 und I 8.8.9 sowie der Caupona VI 10 1.19 abgegeben am:

Titel: Essen als gesellschaftliches Ereignis in Pompeji

Seminararbeit , 2013 , 38 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Louise Dober (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Lebensmittelversorgung in Pompeji mit besonderem Augenmerk auf die Märkte, die Geschäfte und deren Untergruppen. Dabei werden eine kurze Definition und Beschreibung der großen und kleinen Gastwirtschaften, der Schenken und Restaurants gegeben. Einen besonderen Blick soll diese Arbeit auf die Unterscheidung zwischen einem großen Thermopolium, das als Restaurant definiert werden kann, und dem kleinen Thermopolium, der sogenannten Garküche oder dem Imbissstand, legen. Die Unterscheidung dieser beiden Garküchen wird anhand ihrer Baupläne und Beschreibung ihrer Raumgestaltung deutlich. Weiter soll dann im Gegensatz zu den Lokalen, die Speisen anboten, die Schankwirtschaft betrachtet werden; auch hier wird auf die Wand- und Raumgestaltung eingegangen.
Diese Analyse soll dann die Leitfrage beantworten, ob das Essen in Pompeji ein gesellschaftliches Ereignis war und ob eine Unterscheidung der Gesellschaftsschichten anhand der Lokalitäten erkennbar ist, wie es zum Beispiel die detaillierte und pompöse Gestaltung der Räume samt Böden und Fassaden im Thermopolium IX 10,11.2 vermuten lässt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pompeji – seine Geschichte und Ausgrabungshistorie

3. Lebensmittelversorgungspunkte: Kaufen und Verkaufen

3.1. Die Wege der Lebensmittelversorgung

3.2. Märkte

3.3. Tabernae

3.3.1. Thermopolium

3.3.2. Caupona und Hospitum

3.3.3. Hospitia und Stabula

3.3.4. Imbissstuben

4. Analyse

4.1. Thermopolium IX 11.2

4.2. Thermopolium I 8.8.9

4.3. Caupona IV 10 1.19

5. Schlussbetrachtung

Verteilung der Lebensmittelversorgungspunkte in Pompeji und deren Bedeutung

Mary Beard’s Überlegung

Verteilung nach Eschenbach und Ellis

Bedeutung der Wandgestaltung

Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebensmittelversorgung im antiken Pompeji mit einem Fokus auf die Differenzierung zwischen verschiedenen Lokalitäten wie Märkten, Gastwirtschaften, Schenken und Restaurants. Ziel ist es, die Leitfrage zu beantworten, ob Essen in Pompeji ein gesellschaftliches Ereignis darstellte und inwiefern eine soziale Schichtung anhand der architektonischen Gestaltung und Ausstattung der Lokalitäten erkennbar ist.

  • Strukturelle Analyse von Thermopolia und Cauponae anhand von Bauplänen.
  • Untersuchung der Bedeutung von Wandgestaltung und Ausstattung als soziale Indikatoren.
  • Vergleich der räumlichen Verteilung von Versorgungspunkten unter Einbeziehung unterschiedlicher Forschungsmeinungen.
  • Verhältnis zwischen Lebensmittelversorgung, urbaner Infrastruktur und dem sozialen Leben.

Auszug aus dem Buch

Die Wege der Lebensmittelversorgung

In Pompeji gab es, mit einer Ausnahme, keine Sackgassen; dies ist die Folge der kaiserzeitlichen Um und Neubauten. Die Straßen und Gassen wurden als Durchgangswege genutzt und ermöglichten eine zielgerichtete Bewegung. Die Seitengassen dienten als Zugänge zu der Mauer. Diese waren hoch frequentiert und hatten eine große Bedeutung für die Menschen und vor allem für die Händler. Es gibt in Pompeji eine innerstädtische Ringstraße, welche eine ungehinderte Zirkulation ermöglicht, wodurch Um- und Rückwege vermieden werden können. Dickmann differenziert hier zwei Typen: zum einen den Bürgersteig, der nur zum Spazieren gedacht war und zum anderen die gepflasterten Straßen, die den Lasttieren und -trägern sowie den Wägen als Verkehrsweg vorbehalten waren. In der ‚Tabulae Heracleensis’ wurde der private Lastenverkehr des Nachts untersagt und es durften nur einzelne Wagen als Zulieferer öffentlicher Bauvorhaben verkehren.

Um also Lebensmittel zu transportieren, war ein gut ausgebautes Verkehrs- und Straßennetz unabdingbar. Die vielen Stadttore ermöglichten nicht nur einen umfassenden Zugang in die Stadt, sondern verteilten die Anlieferungspunkte der Waren aus Kampanien an mehrere Stationen. Das Straßennetz in Pompeji war somit optimal ausgelegt, um alle Waren von den Portas verteilen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Lebensmittelversorgung in Pompeji und Darlegung der Leitfrage zur gesellschaftlichen Bedeutung des Essens.

2. Pompeji – seine Geschichte und Ausgrabungshistorie: Überblick über die historische Entwicklung der Stadt von der Gründung bis zum Untergang und die Entwicklung der archäologischen Forschungsmethoden.

3. Lebensmittelversorgungspunkte: Kaufen und Verkaufen: Darstellung des städtischen Verkehrsnetzes, der Märkte sowie Definition und Klassifizierung verschiedener Gastgewerbeformen wie Tabernae, Thermopolia und Cauponae.

4. Analyse: Detaillierte Untersuchung dreier konkreter Beispiele (Thermopolium IX 11.2, I 8.8.9 und Caupona IV 10 1.19) unter Einbeziehung von Bauplänen und künstlerischer Ausstattung.

5. Schlussbetrachtung: Synthese der Forschungsergebnisse zur räumlichen Verteilung der Lokale und kritische Auseinandersetzung mit der These, dass die Ausgestaltung der Räume den sozialen Status der Gäste widerspiegelte.

Schlüsselwörter

Pompeji, Lebensmittelversorgung, Thermopolium, Caupona, Taberna, Macellum, Stadtgeschichte, Wandmalerei, Archäologie, Soziale Schichtung, Gastronomie, Antike, Urbanistik, Ausgrabungen, Lararium

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Strukturen der Lebensmittelversorgung in der antiken Stadt Pompeji, wobei besonderes Augenmerk auf die Differenzierung zwischen verschiedenen Lokalitäten wie Thermopolia und Cauponae gelegt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der städtebaulichen Integration von Versorgungspunkten, der architektonischen Typologie von Gastwirtschaften und der Interpretation ihrer dekorativen Ausstattung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, ob das Essen in Pompeji ein soziales Ereignis war und inwiefern sich durch die Gestaltung der Lokale Rückschlüsse auf die soziale Schichtung der Besucher ziehen lassen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus der Auswertung archäologischer Befunde, dem Studium historischer Baupläne sowie dem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Definitionen und Forschungsansätze.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung der Versorgungsinfrastruktur und eine detaillierte Analyse spezifischer Lokalitäten wie der Caupona IV 10 1.19.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Untersuchung wird maßgeblich durch Begriffe wie Pompeji, Thermopolium, Caupona, Wandgestaltung und antike Stadtgeschichte bestimmt.

Welche Rolle spielt die Wandgestaltung in den untersuchten Lokalen?

Die Wandgestaltung dient als wesentlicher Indikator für die soziale Zielgruppe des jeweiligen Lokals, wobei mythologische Szenen in nobleren Bereichen auf eine andere Klientel deuten als Schankbilder in einfachen Kneipen.

Warum wird das Thermopolium IX 11.2 als besonderes Fallbeispiel angeführt?

Es dient als Beispiel für eine Garküche mit spezifischer Raumaufteilung und Graffiti, die Hinweise auf die dort arbeitenden Personen geben.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Essen als gesellschaftliches Ereignis in Pompeji
Untertitel
Gegenüberstellung des Thermopolium IX 11.2 und I 8.8.9 sowie der Caupona VI 10 1.19 abgegeben am:
Hochschule
Universität Stuttgart  (Historsiches Institut Abt. Alte Geschichte)
Veranstaltung
Pompeji – eine antike Stadt und ihre Bewohner
Note
1,7
Autor
Louise Dober (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
38
Katalognummer
V263642
ISBN (eBook)
9783656523024
ISBN (Buch)
9783656539131
Sprache
Deutsch
Schlagworte
essen ereignis pompeji gegenüberstellung thermopolium caupona
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Louise Dober (Autor:in), 2013, Essen als gesellschaftliches Ereignis in Pompeji, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263642
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  38  Seiten
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