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Georg Ludwig Voigt (1827-1891): Eine kritische Nachlese

Titel: Georg Ludwig Voigt (1827-1891): Eine kritische Nachlese

Fachbuch , 2013 , 93 Seiten

Autor:in: M.A. Mario Todte (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn bei der Geschichte der modernen Renaissanceforschung in disziplingeschichtlicher Hinsicht die Rede ist, so wird Jacob Burckhardt unbestritten bei der Grundlegung dieser historischen Disziplin ein bleibendes Verdienst zuzurechnen sein. Die Aufmerksamkeit, die ihm bis heute zuteil wird, ist mit Recht sehr groß. Dem Mitbegründer, wenn auch auf dem Felde des italienischen Humanismus des 15. Jahrhunderts, Georg Voigt, wird dessen Bedeutung zwar nicht in Abrede gestellt, jedoch ist die Beschäftigung mit ihm weitaus geringer und fällt bisweilen sehr polemisch aus. Diese "kritische Nachlese" bezieht sich insbesondere auf eine Monographie zu Georg Voigt, die der Verfasser 2004 veröffentlicht hat, die bislang die einzige zu Voigt geblieben ist, und stellt einerseits die Ergebnisser derselben auf den Prüfstand, andererseits aber auch die Rezeption von Voigt im Spiegel seiner Kritiker, zeitgenössischen wie modernen. Letztlich ist es ein Versuch aus der Kritik an Voigts Werk wiederum eine Annäherung an sein Werk und ihn zu suchen. Viele Begriffe, sei es aus der Literaturwissenschaft oder Geschichtswissenschaft, die sich mit der Zeit der italienischen Renaissance und dem Humanismus beschäftigen, nähren den Verdacht, daß Voigts Nachwirkungen größer sind als bislang angenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einführung

0.1. Zielsetzung und Methode

0.2. Probleme

1. Perspektivenverschiebungstheorie

1.1. Perspektivenverschiebungstheorie im engeren Sinne

1.2. Perspektivenverschiebungstheorie im weiteren Sinne

2. Reaktionen auf Voigts Geschichtsauffassung zum Zeitalter von Renaissance und Humanismus

2.1. Zeitgenössische Reaktionen

2.2. Reaktionen moderner Autoren

2.3. Zwischenbilanz

3. Typische italienische Charaktereigenschaften

3.1. Allgemeine Wahrnehmungsebenen

3.2. Spezielle Wahrnehmungsebenen

4. Ergebnisse und Thesen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit versteht sich als kritische Nachlese zu Georg Voigt (1827–1891) und untersucht insbesondere die Rezeption seines historiographischen Werkes. Das Hauptziel besteht darin, die in einer früheren Monographie entwickelte "Perspektivenverschiebungstheorie" anhand zeitgenössischer und moderner Reaktionen auf Voigts Werk kritisch auf ihre Gültigkeit zu prüfen und sein wissenschaftliches Profil als Hochschullehrer präziser zu konturieren.

  • Kritische Analyse und Validierung der sogenannten "Perspektivenverschiebungstheorie".
  • Vergleichende Untersuchung der Renaissance- und Humanismusforschung bei Georg Voigt und Jacob Burckhardt.
  • Untersuchung der Wahrnehmung italienischer Charaktereigenschaften in der deutschen Historiographie des 19. und 20. Jahrhunderts.
  • Rolle von Voigt als Historiker und Hochschullehrer im universitätsgeschichtlichen Kontext.
  • Einfluss konfessioneller und nationaler Vorbehalte auf die Rezeption historischer Fachliteratur.

Auszug aus dem Buch

0.1. Zielsetzung und Methode

Über Voigt zu schreiben bedarf eigentlich keiner Rechtfertigung. Es erscheint vielmehr als bedauerlich, daß dieses bislang so selten erfolgt. Mit ihm hat man also seine Probleme. Hier soll sich nur auf den Hinweis bescheidet werden auf eine Art Denkschrift von Jürgen von Stackelberg, in der er die Lektüre neben Georg Voigt und Jacob Burckhardts Werken zur italienischen Renaissance und dem Humanismus u.a. von Aby Warburg und Paul Oskar Kristeller ausdrücklich empfiehlt. Diese Anregung zu vielfältiger Lektüre gegeben zu haben verdient besondere Dankbarkeit. Dieser Anregung wiederum verdankt in einem nicht geringen Maße meine Monographie zu Voigt, daß ich sie überhaupt geschrieben habe. Diese kritische Nachlese scheint dennoch am Platze zu sein, da manche meiner damaligen Überlegungen einer Überprüfung unterzogen werden sollten, andere wiederum gar keine hinreichende Berücksichtigung fanden. Seit dem Erscheinen meines Werkes zu Voigt im Jahre 2004 sind auch mehrere Jahre vergangen. Daß das Folgende Ergebnis ununterbrochener Studien seitdem gewesen sein soll, ist ganz sicher nicht der Fall. Verschiedene Studien der darauffolgenden Jahre sind hierin eingeflossen.

Die in meinem Buch entwickelte und hier einmal lapidar so genannte „Perspektivenverschiebungstheorie“ war gewissermaßen die theoretische Quintessenz dessen, was in der Reflexion der Bewertung der Bedeutung des Werkes von Jacob Burckhardt und Georg Voigt beide unterscheidet, obwohl in der Fachwelt niemand ernsthaft deren grundlegende Bedeutung für die moderne Renaissance- und Humanismusforschung in Zweifel zieht, noch jemals gezogen hat. Auch hier bleibt die Frage bestehen, weshalb Voigt in der hermeneutischen Rezeption längst nicht einen seiner Bedeutung adäquaten Niederschlag findet, was ja schon die Tatsache unterstreicht, daß vor meiner eigenen Monographie zu ihm keine erschienen ist, und bis zu dieser auch keine wieder. Zeit genug zum Verfassen einer solchen ist ja schließlich vorhanden gewesen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einführung: Das Kapitel erläutert die Beweggründe für die vorliegende kritische Nachlese zu Georg Voigt und stellt die methodische Herangehensweise vor.

1. Perspektivenverschiebungstheorie: Hier wird das Kernkonzept der Perspektivenverschiebung im engeren und weiteren Sinne diskutiert und in den forschungsgeschichtlichen Kontext eingeordnet.

2. Reaktionen auf Voigts Geschichtsauffassung zum Zeitalter von Renaissance und Humanismus: Das Kapitel analysiert, wie zeitgenössische und moderne Autoren auf Voigts und Burckhardts Werke reagiert haben, wobei der Fokus auf dem Vergleich der verschiedenen wissenschaftlichen Ansätze liegt.

3. Typische italienische Charaktereigenschaften: Es wird untersucht, welche Wahrnehmungsebenen ("typisch Italienisches") in den Schriften von Zeitgenossen und Gelehrten gegenüber der italienischen Renaissance vorherrschten.

4. Ergebnisse und Thesen: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammengeführt und die Thesen zur Bedeutung von Voigts Werk für die heutige Renaissanceforschung validiert.

Schlüsselwörter

Georg Voigt, Jacob Burckhardt, Renaissance, Humanismus, Perspektivenverschiebungstheorie, Geschichtsschreibung, Historiographiegeschichte, Enea Silvio, italienische Renaissance, universitäre Netzwerke, Quellenforschung, Reformationsgeschichte, Historismus, Bildungsbürgertum, Renaissanceforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Nachlese zu den Werken des Historikers Georg Voigt, insbesondere seiner Bedeutung für die Renaissance- und Humanismusforschung im Vergleich zu Jacob Burckhardt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Historiographiegeschichte, die italienische Renaissance, die Rolle des Humanismus als Bewegung sowie die wissenschaftliche Rezeption von Voigts und Burckhardts Forschungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die "Perspektivenverschiebungstheorie" des Autors kritisch zu hinterfragen und zu zeigen, dass Voigts Ansatz der Gelehrtenbewegung methodisch fundiert und für die moderne Forschung weiterhin relevant ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine forschungsgeschichtliche sowie vergleichende Analyse von Quellen, Rezensionen und biographischen Abrissen angewandt, um die hermeneutische Rezeption von Voigts Werk nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Reaktionen zeitgenössischer und moderner Autoren auf Voigt, untersucht die Wahrnehmung italienischer Charaktereigenschaften und beleuchtet die universitätsgeschichtlichen Hintergründe von Voigts Wirken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Georg Voigt, Jacob Burckhardt, Renaissance, Humanismus, Historismus, Quellenkritik und Forschungsgeschichte sind die zentralen Begriffe.

Inwieweit spielt Jacob Burckhardt eine Rolle?

Burckhardt dient als ständiger Vergleichspartner, um die unterschiedlichen methodischen Ansätze und Zielsetzungen in der Renaissanceforschung aufzuzeigen und Voigts spezifische Leistung zu profilieren.

Welche Bedeutung kommt der Pius II.-Biographie von Voigt zu?

Die Pius II.-Biographie wird als zentrales, wenn auch kritisch diskutiertes Werk angesehen, das Voigts tiefgehendes Verständnis für die Gelehrtenbewegung und sein editorisches Geschäft verdeutlicht.

Warum wird die Rolle von Heinrich Wuttke hervorgehoben?

Wuttke wird als Beispiel für die zeitgenössische Ablehnung und die wissenschaftspolitischen Intrigen im Umfeld der Berufung Voigts an die Leipziger Universität analysiert.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Georg Ludwig Voigt (1827-1891): Eine kritische Nachlese
Autor
M.A. Mario Todte (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
93
Katalognummer
V263640
ISBN (eBook)
9783656526353
ISBN (Buch)
9783656535447
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte der Geschichtsschreibung italienische Renaissance und Humanismus Geschichte der Geschichtswissenschaft an der Universität Leipzig Geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Mario Todte (Autor:in), 2013, Georg Ludwig Voigt (1827-1891): Eine kritische Nachlese, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263640
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Leseprobe aus  93  Seiten
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