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Exkursionsbericht "Neue Stadtentwicklung Essen"

Titel: Exkursionsbericht "Neue Stadtentwicklung Essen"

Praktikumsbericht / -arbeit , 2013 , 4 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Marco Nadorp (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Gebiet zwischen Universität und dem EKZ "Limbecker Platz" war Untersuchungsgebiet der geographischen Exkursion "Neue Stadtentwicklung Essen".

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Siedlungsgeographie – Stadt allgemein

2. Siedlungsgeographie – Neue Stadtentwicklung „Universitätsviertel“

3. Handelsgeographie – IKEA

4. Handelsgeographie – Limbecker Platz

5. Handelsgeographie – Auswirkungen des Limbecker Platzes

Zielsetzung und Themen der Exkursion

Das primäre Ziel dieser Untersuchung ist es, die städtebaulichen Entwicklungen in Essen durch eine integrierte Betrachtung von Siedlungs- und Handelsgeographie zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich räumliche Umstrukturierungen, wie das Projekt „Universitätsviertel“ und die Etablierung des „Limbecker Platzes“, gegenseitig beeinflussen und zur Attraktivitätssteigerung der Essener City beitragen.

  • Grundlagen der Siedlungsgeographie und städtische Definitionsansätze
  • Transformation ehemaliger Industrieflächen zum „Universitätsviertel“
  • Agglomerationseffekte des Einzelhandels am Beispiel von IKEA
  • Die Rolle des Einkaufszentrums „Limbecker Platz“ für die Innenstadtstruktur
  • Wechselwirkungen zwischen Wohnraumkonzepten und urbanen Angebotsstrukturen

Auszug aus dem Buch

Handelsgeographie – Limbecker Platz

Der Limbecker Platz in Essen befindet sich im nordwestlichen Bereich der Innenstadt und ist eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren (EKZ) Europas. Es ist direkt an die Einkaufsstraße „Limbecker Straße“ angebunden und an einem Essener Traditionsstandort gelegen. Auf 3 Verkaufsebenen werden auf einer Verkaufsfläche von 70.000 m² Waren des täglichen, periodischen und episodischen Bedarfs verkauft. In einem Radius von 30 Fahrminuten wohnen ca. 2 Millionen Menschen. Durchschnittlich 50.000 Besucher pro Tag zählt das EKZ. An den sogenannten „hot days“ sind dies bis zu 150.000 Besucher. Der Altersschnitt der Besucher des EKZ liegt bei 20-40 Jahren.

In der Planung des EKZ wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Orientierung der Besucher zu erleichtern. Dies wurde durch den Aufbau der Gänge in quadratischer Form mit Rotunden in den Ecken realisiert, die verschieden gestaltet sind. Um eine Akzeptanz und Eindruck in der Bevölkerung zu schaffen wurde eine individuelle und markante Fassade geschaffen, die an ein schwingendes Kleid erinnern soll.

Da die Kundschaft langfristig gebunden werden soll, ist es notwendig, behutsam Innovationen einzuführen, die häufig vorher getestet werden. Zurzeit werden verschiedene Orientierungshilfen getestet, wie zum Beispiel das 3D-Wege Leitsystem oder der „mall avatar“.

Das Image eines EKZ ist von zentraler Bedeutung. Die verlängerte Öffnungszeit des EKZ an jedem ersten Freitag eines Monats wird als Chance wahrgenommen, einen Imagegewinn durch entspanntes Einkaufen zu erzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

Siedlungsgeographie – Stadt allgemein: Dieses Kapitel erläutert grundlegende stadtgeographische Definitionen und das Modell von Walter Christaller, um die Rolle Essens als Oberzentrum zu charakterisieren.

Siedlungsgeographie – Neue Stadtentwicklung „Universitätsviertel“: Hier wird der Prozess der Umnutzung ehemaliger Bahnbrachflächen zu einem urbanen Wohn- und Dienstleistungsstandort zur Förderung der Identifikation mit der Stadt beschrieben.

Handelsgeographie – IKEA: Dieses Kapitel analysiert die Ansiedlung des Möbelhauses auf historischem Krupp-Gelände und den daraus resultierenden Agglomerationseffekt für den Einzelhandel.

Handelsgeographie – Limbecker Platz: Es wird die Bedeutung des Einkaufszentrums als Besuchermagnet beleuchtet sowie die architektonischen und strategischen Maßnahmen zur Kundenbindung und Orientierung erläutert.

Handelsgeographie – Auswirkungen des Limbecker Platzes: Das Kapitel schließt mit einer Bewertung der veränderten Passantenströme in der Innenstadt und den Synergieeffekten zwischen Wohnungsbau und Handelsangeboten.

Schlüsselwörter

Stadtentwicklung, Siedlungsgeographie, Handelsgeographie, Universitätsviertel, Limbecker Platz, Oberzentrum, Agglomerationseffekt, Einzelhandel, Stadtplanung, Deurbanisierung, Infrastruktur, Innenstadt, Wohnqualität, Flächennutzung, Passantenströme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die städtebauliche Transformation Essens unter geographischen Gesichtspunkten, mit Fokus auf die Verknüpfung von Siedlungs- und Handelsstrukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des „Universitätsviertels“, der Ansiedlung von IKEA als Agglomerationsfaktor und der Rolle des „Limbecker Platzes“ für die Essener Innenstadt.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Ziel ist es, die gegenseitige Beeinflussung von städtischen Quartiersentwicklungen und Handelskonzepten aufzuzeigen und deren Beitrag zur urbanen Attraktivität zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer siedlungs- und handelsgeographischen Analyse, die räumliche Entwicklungen im Untersuchungsgebiet zwischen Universität und Essener City vergleichend betrachtet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Stadtdefinition, die praktische Entwicklung des Universitätsviertels und detaillierte Fallanalysen der Handelsstandorte IKEA und Limbecker Platz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Stadtentwicklung, Agglomerationseffekt, Limbecker Platz, Universitätsviertel und Innenstadtstruktur.

Inwiefern hat die Ansiedlung von IKEA die städtebauliche Umgebung beeinflusst?

IKEA hat durch die Umnutzung ehemaliger Industrieflächen einen Agglomerationseffekt ausgelöst, der weitere Unternehmen in die Umgebung zog und die Entwicklung des Standorts nachhaltig prägte.

Warum ist das Projekt „Universitätsviertel“ für die Stadt Essen von besonderer Bedeutung?

Es soll die Identifikation der Einwohner mit der Universität und der Stadt stärken und einer drohenden Entvölkerung durch die Schaffung hochwertigen Wohnraums und Arbeitsplätzen entgegenwirken.

Welchen Einfluss hat der „Limbecker Platz“ auf die Kettwiger Straße?

Die Eröffnung des Einkaufszentrums hat zu einer Verschiebung der Besucherströme geführt, wodurch sich die Bedeutung der Limbecker Straße im Vergleich zur Kettwiger Straße maßgeblich verändert hat.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Exkursionsbericht "Neue Stadtentwicklung Essen"
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
2,3
Autor
Marco Nadorp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
4
Katalognummer
V263524
ISBN (eBook)
9783656534990
ISBN (Buch)
9783656574941
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exkursionsbericht neue stadtentwicklung essen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marco Nadorp (Autor:in), 2013, Exkursionsbericht "Neue Stadtentwicklung Essen", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263524
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Leseprobe aus  4  Seiten
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