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Entscheiden in unsicheren Situationen. Eine soziologische Betrachtung

Title: Entscheiden in unsicheren Situationen. Eine soziologische Betrachtung

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Carsten John (Author)

Sociology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Nach einer kurzen Einführung in die funktional differenzierte Gesellschaft als Entscheidungsgesellschaft wird neben der Abgrenzung zu Routinen anhand von Niedrig- und Hochkostensituationen dargelegt, warum Entscheidungen zu treffen notwendig ist. Danach wird die Schwierigkeit der Entscheidungsfindung aufgrund der Komplexität von Entscheidungen unter Berücksichtigung der 3 Dimensionen Sache, Zeit und Sozialität erläutert. Die Entscheidungsfindung wird dann bei Hochkostensituationen speziell in unsicheren Situationen anhand rationaler Kosten-Nutzen-Verhältnisse mit Bezug zur Spieltheorie erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Moderne Gesellschaften

2.1. Funktional differenzierte Gesellschaften

2.2. Notwendigkeit von Entscheidungen

3. Entscheidungen

3.1. Rationale Handlungswahlen

3.2. Komplexitätsdimensionen

3.3. Entscheidungskosten

3.4. Routinen, Traditionales Handeln und deren Bedeutung

4. Entscheiden in unsicheren Situationen

4.1. Merkmale unsicherer Situationen

4.2. Möglichkeiten der Entscheidungsfindung

5. Kritische Stellungnahme zu den vorgestellten Theorien

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Mechanismen und Herausforderungen des Entscheidens in einer modernen Risikogesellschaft, die zunehmend durch Komplexität, Unsicherheit und einen permanenten Entscheidungszwang geprägt ist. Dabei wird analysiert, inwieweit klassische rationale Modelle den realen, von subjektiven Faktoren und situativen Einflüssen abhängigen Entscheidungsprozessen gerecht werden.

  • Struktureller Wandel der modernen Gesellschaft zur Risikogesellschaft
  • Dimensionen und Komplexitätsfaktoren bei Entscheidungen
  • Entscheidung unter Unsicherheit und Risiko
  • Kritische Analyse des Modells des Homo Oeconomicus
  • Bedeutung von Emotionen, Intuition und situativen Einflüssen

Auszug aus dem Buch

3.1. Rationale Handlungswahlen

„Every choice involves important elements of scarcity“ (Frank 1999, S. 4). Diese Knappheit kann sowohl Zeit, Geld, ökologische Ressourcen als auch jeden anderen Aspekt betreffen. Durch begrenzte Ressourcen übersteigt das Wollen grundsätzlich tatsächlich erreichbare Ziele. Eine rationale Handlungswahl bedeutet deshalb, dass Individuen mit ihrem Handeln versuchen, ihren Nutzen zu maximieren, denn „Rationalität ist der Zweck, zu dessen Realisierung Entscheidungen das Mittel sind“ (Schimank 2005, S. 53). Ein Individuum, welches zweckrational handelt, überlegt sich folglich, mit welchen Mitteln es sein gegebenes Ziel unter den situativen Umständen am besten erreichen kann und wählt dazu nicht irgendeine beliebige Alternative, sondern die beste oder zumindest eine gute (vgl. Schimank 2005, S. 53).

Neben einer solchen Nutzenorientierung beeinflussen auch die Zielvielfalt und Dringlichkeit die rationale Handlungswahl. Werden z.B. nur 2 Ziele zu einem gegebenen Zeitpunkt verfolgt, ergibt sich bereits die Notwendigkeit für Entscheidungen (vgl. Frank 1999, S. 3). Ein Individuum muss sich z.B. entscheiden, welchen Film es im Kino sehen will, wenn 2 präferierte Filme zur gleichen Zeit und nur an einem bestimmten Tag im Kino gespielt würden. Je mehr verschiedene Ziele ein Individuum zugleich verfolgt, desto weniger kann es alle Ziele bei gleicher Ressourcenverfügbarkeit und gleicher Intensität der Zielverfolgung realisieren. Hinzu kommen bei der Verfolgung mehrerer gleichzeitiger Ziele noch Opportunitätskosten, denn knappe Ressourcen bedeuten, dass die Hinwendung zu einem Ziel eine entsprechende Vernachlässigung anderer Ziele bedeutet (vgl. Frank 1999, S. 6).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Entscheidungen in modernen Gesellschaften anhand von Beispielen aus dem Alltag und der Medienwelt.

2. Moderne Gesellschaften: Dieses Kapitel erläutert den soziologischen Wandel hin zur Risikogesellschaft und die damit verbundene Notwendigkeit, Lebenswege selbstbestimmt und risikobewusst zu gestalten.

3. Entscheidungen: Es werden die verschiedenen Dimensionen und rationalen Grundlagen des Entscheidens sowie die Bedeutung von Routinen und Entscheidungskosten analysiert.

4. Entscheiden in unsicheren Situationen: Das Kapitel befasst sich mit den Merkmalen von Unsicherheit und zeigt methodische Ansätze wie die Erwartungsnutzentheorie zur Entscheidungsfindung auf.

5. Kritische Stellungnahme zu den vorgestellten Theorien: Eine kritische Reflexion hinterfragt die Reichweite rationaler Entscheidungsmodelle angesichts emotionaler und situativer Faktoren in der realen Praxis.

Schlüsselwörter

Risikogesellschaft, Individualisierung, Entscheidungstheorie, Rationale Handlungswahl, Unsicherheit, Komplexität, Homo Oeconomicus, Erwartungsnutzentheorie, Spieltheorie, Nutzenmaximierung, Entscheidungskosten, Sozialdimension, Sachdimension, Zeitdimension, Rationalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen und theoretischen Analyse des Entscheidungshandelns des Individuums unter den Bedingungen einer modernen, komplexen Risikogesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der gesellschaftliche Individualisierungsprozess, die systemische Analyse von Entscheidungssituationen, der Umgang mit Risiko und Unsicherheit sowie die Grenzen rationaler Entscheidungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, wie Individuen in einer hochkomplexen Welt entscheiden und inwieweit die theoretischen Modelle rationalen Handelns die reale, von subjektiven Faktoren geprägte Entscheidungspraxis erklären können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Analyse soziologischer und entscheidungstheoretischer Konzepte unter Einbeziehung von Literatur sowie die Diskussion experimenteller Ergebnisse aus der Verhaltensökonomie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die soziologische Einbettung der Entscheidungssituation, die Aufschlüsselung der Komplexitätsdimensionen von Entscheidungen und eine detaillierte Diskussion von Strategien bei Unsicherheit sowie deren kritische Würdigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Risikogesellschaft, Individualisierung, Rationale Handlungswahl, Unsicherheit und das kritische Konzept des Homo Oeconomicus.

Warum wird der Begriff "Risikogesellschaft" als Rahmen genutzt?

Der Begriff dient dazu, den Wandel von traditionell vorgegebenen Lebenswegen hin zu einer Situation zu beschreiben, in der Individuen gezwungen sind, unter Unsicherheit und hoher Eigenverantwortung ständig Entscheidungen zu treffen.

Welches Fazit zieht der Autor zur normativen Entscheidungstheorie?

Der Autor schließt sich dem vernichtenden Urteil von Uwe Schimank an, wonach das elaborierte Instrumentarium der mathematisierten Entscheidungstheorie für komplexe, wichtige Lebensentscheidungen in der Praxis weitgehend unbrauchbar ist.

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Details

Title
Entscheiden in unsicheren Situationen. Eine soziologische Betrachtung
College
University of Hagen
Grade
2,0
Author
Carsten John (Author)
Publication Year
2012
Pages
24
Catalog Number
V263330
ISBN (Book)
9783656520436
ISBN (eBook)
9783656520528
Language
German
Tags
entscheiden situationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carsten John (Author), 2012, Entscheiden in unsicheren Situationen. Eine soziologische Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/263330
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