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Optimierung der Wettkampfleistung durch Doping

Hintergründe, Fakten, Ausblicke

Title: Optimierung der Wettkampfleistung durch Doping

Research Paper (undergraduate) , 2010 , 18 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: René Paasch (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition

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Summary Excerpt Details

Auch wenn in der heutigen Fitness-Branche der Trend mehr und mehr zu allgemeiner Fitness, Wellness und Gesundheit geht, gibt es doch auch noch viele Kraftsportler, für die ausgeprägter Muskelaufbau und maximale Körperfettreduktion primäre Ziele sind. Und einige wenige davon betreiben Bodybuilding als Leistungs- und Wettkampfsport. Leistungsorientierte Trainierende haben erfahrungsgemäß wenig wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über Training, Ernährung, Nahrungsergänzungen. Viel mehr folgen sie Erfahrungsberichten von Top-Athleten, in der Szene kursierenden Gerüchten und Mythen. Diese leistungsorientierten Sportler, die in einigen Fällen auch eine Wettkampfteilnahme anstreben, nutzen neben gezielter Informationsgewinnung über geeignete Trainingsmethoden auch gerne und häufig Dopingmittel, um ihre Ziele zu erreichen. Dies beginnt beim Interesse für frei verkäufliche Nahrungsergänzungen (Supplements) und endet bei zahlreichen im Wettkampfsport verbotenen Substanzen. Die vorliegende Studienarbeit informiert über Dopingpräparate und - praktiken, insbesondere über den Missbrauch anaboler Steroide. Diese Inhalte dürfen aber keinesfalls als Leitfaden oder gar Anleitung für ein illegales Doping verstanden werden. Der Autor distanziert sich mit Nachdruck von dem Missbrauch bzw. der Anwendung verbotener Dopingsubstanzen und –verfahren. Nach Meinung des Autors helfen die zu dieser Thematik enthaltenen Inhalte jedoch dabei, einen fundierten Einblick in die Problematik des Missbrauchs solcher Substanzen zu erlangen. Hier sollte ein gut ausgebildeter Trainer im Fitness-Studio, wo nach Zahlen von BOOS et al. (1998) Prävalenzzahlen des Missbrauchs von Dopingmitteln von mehr als 20 % vorkommen können, die wichtigsten Risiken und Schädigungsmöglichkeiten kennen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Definition

2. Geschichte

3. Stimulanzien

3.1 Pharmakologische Wirkungsweise und wichtigste Vertreter

3.2 Erlaubte Stimulanzien

4. Narkotika (schmerzbetäubende Substanzen)

5. Anabole Steroide

5.1 Nachweis von anabolen Steroiden

6. Peptidhormone, EPO

7. Verbotene Methoden

7.1 Blutdoping

7.2 Pharmakologische, chemische und physikalische Manipulation

8. Dopingkontrollen

8.1 Kontrollhäufigkeit

8.2 Angekündigte und nicht angekündigte Kontrollen

8.3 Auswahlverfahren

8.4 Kontrollpersonal

8.5 Kontrolllabors

9. Durchführungsbestimmungen

10. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlich fundierten Einblick in die Problematik des Dopings im Leistungs- und Breitensport zu geben, ohne dabei als Anleitung für illegale Praktiken zu dienen. Es wird explizit untersucht, wie verschiedene verbotene Substanzen wirken, welche gesundheitlichen Risiken mit ihrem Missbrauch verbunden sind und wie die Kontrolle und Sanktionierung von Dopingvergehen organisiert ist.

  • Pharmakologie und Wirkungsweise von Stimulanzien, Narkotika, Anabolika und Peptidhormonen
  • Risikoanalyse bei der Anwendung von leistungssteigernden Substanzen
  • Methoden des Blutdopings und der Manipulation von Kontrollproben
  • Strukturen und Verfahrensweisen bei nationalen Dopingkontrollen
  • Rechtliche Grundlagen und Definitionen gemäß des Welt-Anti-Doping-Code

Auszug aus dem Buch

5 Anabole Steroide

Anabole Steroide sind synthetische Abkömmlinge des männlichen Geschlechtshormons Testosteron. Das männliche Geschlechtshormon Testosteron ist ebenfalls selbst ein Anabolikum, es besitzt sowohl anabole als auch androgene Wirkungen.

Anabole Steroide wurden ursprünglich entwickelt, um die unerwünschte androgene Wirkungskomponente des Testosterons zu vermindern bei gleichzeitiger Beibehaltung der anabolen Eigenschaften. Durch Veränderungen am Steroidmolekül entstanden Verbindungen, die sich zwar durch eine geringere androgene Wirkung, aber auch durch eine geringere anabole Wirkung auszeichneten. Auf der anderen Seite entstanden Moleküle, die noch stärker androgen wirken als Testosteron. Heute spricht man von anabolen Steroiden, wenn die androgene Wirkung geringer als die des Testosterons ist und von androgenen Steroiden, wenn die androgene Wirkung des Steroids genauso stark oder gar noch stärker als die des Testosterons ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich jedoch die Bezeichnung ‘anabole Steroide’ bzw. ‘Anabolika’ als Oberbegriff sowohl für die androgenen als auch für die anabolen Steroide durchgesetzt. Eine komplette Trennung zwischen anaboler und androgener Wirkung ist jedoch bis heute bei keinem Steroid vollständig gelungen, was aus heutiger Sicht auch nicht möglich ist, da es keine reinen Anabolika gibt und da schon das 5-Androstan-Molekül, Grundgerüst aller Androgene und Anabolika, eine schwache androgene Eigenschaft besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition: Erläutert die offizielle Doping-Definition nach dem Welt-Anti-Doping-Code (WADC) und stellt die involvierten Institutionen wie NADA und NOK vor.

2. Geschichte: Beschreibt die etymologische Herkunft des Begriffs Doping und gibt einen historischen Abriss über die ersten Dopingkontrollen bei Olympischen Spielen.

3. Stimulanzien: Analysiert die Wirkung von zentralnervös wirkenden Substanzen sowie deren körperliche Nebenwirkungen und geht kurz auf erlaubte Ausnahmen ein.

4. Narkotika (schmerzbetäubende Substanzen): Thematisiert die Wirkung von zentral wirksamen Schmerzmitteln auf das Schmerzempfinden und die damit verbundenen erheblichen Risiken.

5. Anabole Steroide: Detaillierte Darstellung der Funktionsweise von Anabolika, deren Einteilung in Klassen sowie die gesundheitlichen, oft irreversiblen Nebenwirkungen.

6. Peptidhormone, EPO: Beleuchtet den Einsatz von Wachstumshormonen und Erythropoietin zur Leistungssteigerung im Ausdauersport und die jeweiligen gesundheitlichen Gefahren.

7. Verbotene Methoden: Erörtert Techniken wie das Blutdoping sowie verschiedene Möglichkeiten der manipulativen Beeinflussung von Dopingkontrollen.

8. Dopingkontrollen: Beschreibt die Organisation, Häufigkeit und Durchführung von Kontrollen durch die deutsche Anti-Doping-Kommission.

9. Durchführungsbestimmungen: Legt die detaillierten Regeln fest, nach denen die Auswahl der Probanden erfolgt und die Kontrollen formal abzuwickeln sind.

10. Zusammenfassung: Fasst die Kernaussagen zu den einzelnen Wirkstoffgruppen und der Bedeutung von Kontrollmaßnahmen für den Sport zusammen.

Schlüsselwörter

Doping, Anabolika, Testosteron, Stimulanzien, Peptidhormone, EPO, Blutdoping, Dopingkontrolle, Nebenwirkungen, Leistungssteigerung, NADA, Gesundheitsschutz, Sportmedizin, Prävention, Anti-Doping-Code.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Hintergründe, Fakten und Ausblicke zur Optimierung der Wettkampfleistung durch Doping, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den verschiedenen Substanzklassen und deren Nebenwirkungen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die pharmakologischen Wirkmechanismen von Dopingmitteln, deren gravierende gesundheitliche Folgen sowie die administrativen Prozesse bei der Durchführung von Dopingkontrollen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Vermittlung eines fundierten Einblicks in die Dopingproblematik, um insbesondere Trainern und Sportlern ein Bewusstsein für die gesundheitlichen Risiken und die regulatorischen Rahmenbedingungen zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine auf Literaturrecherche basierende Studienarbeit, die medizinische Fakten und offizielle Richtlinien zur Dopingbekämpfung systematisch zusammenstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung einzelner Dopinggruppen (Stimulanzien, Narkotika, Anabolika, Peptidhormone), die Analyse verbotener Methoden und eine detaillierte Erläuterung der Abläufe von Dopingkontrollen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Doping, Anabolika, Gesundheitsschutz, Dopingkontrolle und Leistungssteigerung charakterisieren.

Welche Rolle spielt die 17-alpha-Alkylierung bei oralen Anabolika?

Diese chemische Modifikation wird vorgenommen, um den First-Pass-Effekt in der Leber zu verzögern, was die Wirkung der Tabletten stabilisiert, jedoch gleichzeitig das Risiko für erhebliche Leberschäden massiv erhöht.

Was zeichnet das Verfahren bei der Durchführung einer Dopingkontrolle aus?

Das Verfahren unterliegt strengen Protokollvorgaben, inklusive Identitätsprüfung, lückenloser Aufsicht durch Kontrollpersonal und der Versiegelung der A- und B-Proben mittels des Versapak-Systems, um Manipulationen auszuschließen.

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Details

Title
Optimierung der Wettkampfleistung durch Doping
Subtitle
Hintergründe, Fakten, Ausblicke
College
Academy for health and sport
Grade
1.0
Author
René Paasch (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V262580
ISBN (eBook)
9783656514367
ISBN (Book)
9783656514459
Language
German
Tags
optimierung wettkampfleistung doping hintergründe fakten ausblicke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Paasch (Author), 2010, Optimierung der Wettkampfleistung durch Doping, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/262580
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