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Die EU als neuer internationaler außenpolitischer Akteur - Profilierung durch Unterstützung der UN

Title: Die EU als neuer internationaler außenpolitischer Akteur - Profilierung durch Unterstützung der UN

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 49 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Gero Birke (Author)

Politics - Topic: European Union

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Meldungen von Attentaten, Selbstmordanschlägen, Massenhinrichtungen, Massakern bis hin zu Genoziden und anderen physischen Gräueltaten sind bei Weitem nicht mehr die Ausnahme im täglichen weltweiten Geschehen. Die tendenzielle Zunahme sowie Globalisierung der Konflikte und Kriege nach Ende des Kalten Krieges stellt die Weltgemeinschaft vor neue Probleme. Das übergeordnete Ziel bleibt jedoch unverrückbar das Erreichen des durchaus als idealistisch zu bezeichnenden Weltfriedens.
Dieser Zielsetzung haben sich die United Nations (UN) seit ihrer Gründung verschrieben. Die aktuellen Ereignisse zeigen aber immer wieder, dass bislang kein Königsweg gefunden zu sein scheint. Stattdessen wird es für die UN zunehmend schwieriger global gegen all das tagtäglich begangene Unrecht vorzugehen. Für den selbsternannten „Weltpolizisten“ USA stellt sich die Situation nicht viel anders dar. Zwar sind die USA an zahlreichen Brennpunkten der Welt vertreten, doch auch ihre Präsenz führt nicht unweigerlich zum Erfolg – sprich einer Befriedung – was Beispiele wie Afghanistan oder der Irak jeden Tag grausam belegen.
Seit 2003 versucht nun auch die Europäische Union (EU) ihr außenpolitisches Gewicht unter Beweis zu stellen und entsendet militärisches sowie ziviles Personal an die Krisenherde dieser Welt um im Auftrag des Friedens zu wirken. Die jüngste Mission auf dem afrikanischen Kontinent in der Democratic Republic of the Congo (DRC) sollte sich für die EU als Feuertaufe erweisen. Mit dem Erfolg oder Misserfolg dieser Operation verbindet sich für Europa respektive die EU auch der weitere Weg Europas in die Zukunft – Welche globalpolitische Rolle will und wird Europa zukünftig spielen? Wird Europas wirtschaftlicher Macht auch eine entsprechende außenpolitische Stärkung seiner Position im internationalen System folgen oder war der „Ausflug“ nach Afrika nur ein einmaliges Abenteuer?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Europa als Garant für eine friedliche Welt?

2. Der Weg zum Weltfrieden? – Das Konzept der Global Governance

3. Wieso will die EU außenpolitisch und militärisch aktiv werden?

3.1. Der weite Weg der EU zum Global Player

3.1.1. Die EU auf dem Weg zu einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik

3.1.2. Eine gemeinsame Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik entsteht

3.1.3. Erste Erfolge der EU-Missionen – Die EU stellt ihre Kompetenz unter Beweis

3.1.4. Die EU verfasst eine Sicherheitsstrategie

3.1.5. Der Weg der GASP wird konsequent weiter verfolgt

3.1.6. Die Beziehungen zwischen EU und UN sollen intensiviert werden

3.2. Feuerprobe in der DRC – Die EU muss ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen

3.2.1. Der schwarze Kontinent – Ein globaler Brennpunkt humanitärer Katastrophen

3.2.2. Der Kongo – eine krisengeschüttelte Region

3.2.3. Das UN-Engagement im Kongo – ein beispielhaftes Missmanagement

3.2.4. Europa soll’s richten – Operation „Artemis“

3.2.5. Aus MONUC wird MONUC II – Erfolg in Sicht?

3.2.6. Warum war die IEMF-Mission im Gegensatz zu MONUC erfolgreich?

3.2.7. Die EU als außenpolitischer Akteur – Ein Zugewinn für die Weltgemeinschaft

4. Fazit: Europa besitzt die Fähigkeiten an einer friedlichen Welt mitzuwirken

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Europäischen Union als aufstrebender internationaler außenpolitischer Akteur. Im Fokus steht dabei die Frage, inwieweit die EU durch ihre Unterstützung der Vereinten Nationen und ihr Engagement in Krisenregionen – exemplifiziert am Beispiel der Operation „Artemis“ in der Demokratischen Republik Kongo – ihre außenpolitische Handlungsfähigkeit beweisen und zur Friedenssicherung beitragen kann.

  • Das Konzept der Global Governance und dessen Bedeutung für die internationale Friedenspolitik.
  • Die Entwicklung der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) sowie der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP).
  • Die Analyse des Krisenmanagements im Kongo und der Vergleich zwischen UN-Missionen und EU-geführten Operationen.
  • Die strategische Ausrichtung der EU als Akteur, der globale Verantwortung übernimmt, um zur Stabilität der internationalen Ordnung beizutragen.

Auszug aus dem Buch

3.2.4. Europa soll’s richten – Operation „Artemis“

Aus Angst einen ähnlich verheerenden Genozid wie dem zu Beginn der 1990er Jahre in Ruanda nun auch in der DRC zu erleben forderte UN-Generalsekretär Kofi Annan ein schnelles Vorgehen. Diverse Gespräche mit MONUC führten zu keinem erwünschten Ergebnis, da MONUC unfähig oder unwillig war einzuschreiten, sodass sich Annan an Frankreich wandte. Auch wenn die militärische Führung Frankreichs sich gegen ein Engagement in der DRC aussprach, so unterstützte die politische Führung Annans Anliegen. Die Franzosen wandten sich wiederum an den Hohen Vertreter für die GASP der EU Javier Solana, der zuvor die Position des NATO-Generalsekretärs (bis 1999) bekleidet hatte. Daraufhin führte die EU einige Gespräche mit den UN und kamen zu einem Ergebnis, das im Sicherheitsrat mit S/RES/1484 (30. Mai 2003) beschlossen wurde – die Entsendung einer „Interim Emergency Multinational Force“ (IEMF) nach Bunia unter Führung der EU um die seit Anfang Mai 2003 ausartenden Massaker zu unterbinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Europa als Garant für eine friedliche Welt?: Einführung in die Problematik globaler Konflikte und die Frage, ob die EU eine aktive Rolle als Friedensstifterin übernehmen kann.

2. Der Weg zum Weltfrieden? – Das Konzept der Global Governance: Theoretische Herleitung der Notwendigkeit kooperativer Ordnungsstrukturen angesichts einer globalisierten Welt.

3. Wieso will die EU außenpolitisch und militärisch aktiv werden?: Darstellung der Motive und der institutionellen Entwicklung der EU hin zu einer eigenständigen sicherheitspolitischen Handlungsfähigkeit.

4. Fazit: Europa besitzt die Fähigkeiten an einer friedlichen Welt mitzuwirken: Zusammenfassende Bewertung des Potenzials der EU, als globaler Akteur die UN-Maßnahmen wirksam zu ergänzen.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Global Governance, Friedenssicherung, Krisenmanagement, Demokratische Republik Kongo, Operation Artemis, Vereinte Nationen, MONUC, Multilateralismus, Interventionsfähigkeit, Sicherheitsstrategie, Konfliktprävention, Humanitäre Hilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Entwicklung der EU zu einem globalen außenpolitischen Akteur, der durch militärische und zivile Einsätze in Krisenherden das Ziel des Weltfriedens unterstützt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Einbettung in das Global-Governance-Konzept, die strukturelle Entwicklung der GASP/ESVP sowie die praktische Analyse von EU-Einsätzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse, ob die EU in der Lage ist, durch ihre Unterstützung der UN den Erfolg von Friedensmissionen zu steigern und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analysierenden Herangehensweise unter Einbeziehung von Primärdokumenten und politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Global Governance-Konzepts, die Entwicklung der sicherheitspolitischen Instrumente der EU und eine Fallstudie zum Kongo-Einsatz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Global Governance, GASP, ESVP, Krisenmanagement, Multilateralismus und die Rolle der EU als „Global Player“.

Warum war die Operation „Artemis“ für die EU von besonderer Bedeutung?

Sie diente als „Feuertaufe“ und „Gesellenstück“, um die Fähigkeit der EU unter Beweis zu stellen, eigenständige und schnelle militärische Kriseneinsätze unter UN-Mandat durchzuführen.

Welche Rolle spielt die Sprache im Rahmen der EU-Missionen?

Die Sprachenvielfalt der EU-Mitgliedstaaten bietet einen strategischen Vorteil, da die Kommunikation mit der lokalen Bevölkerung und der Informationsfluss im Vergleich zu anderen UN-Kontingenten signifikant verbessert werden können.

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Details

Title
Die EU als neuer internationaler außenpolitischer Akteur - Profilierung durch Unterstützung der UN
College
Technical University of Braunschweig  (Institut für Sozialwissenschaften)
Course
Humanitäre Intervention - Schutz der Menschenrechte oder geostrategische Interessenwahrung?
Grade
1,7
Author
Gero Birke (Author)
Publication Year
2004
Pages
49
Catalog Number
V25843
ISBN (eBook)
9783638283595
ISBN (Book)
9783638702225
Language
German
Tags
Akteur Profilierung Unterstützung Humanitäre Intervention Schutz Menschenrechte Interessenwahrung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gero Birke (Author), 2004, Die EU als neuer internationaler außenpolitischer Akteur - Profilierung durch Unterstützung der UN, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/25843
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