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Ökumenisches Lernen - Interreligiöses Lernen

Title: Ökumenisches Lernen - Interreligiöses Lernen

Presentation (Elaboration) , 1999 , 16 Pages , Grade: Keine

Autor:in: Katja Janßen (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Das Thema meines Referats und dessen Ausarbeitung lautet: „Ökumenisches Lernen“ und
„Interreligiöses Lernen“. Bei beiden handelt es sich um sehr komplexe Themen, so dass ich
mich sowohl beim Referat, als auch bei dessen Ausarbeitung auf Wesentliches beschränken
muss.
Zunächst sollte die Frage nach den verschiedenen Definitionen des Begriffs „Ökumene“
geklärt werden, um mit dem richtigen Begriffverständnis in die Thematik einsteigen zu
können. Nach genauer Beleuchtung des Unterschieds zwischen „Ökumene lernen“ und
„Ökumenisches Lernen“, kam ich auf die „drei Motive des Verständnisses von Ökumene“1 zu
sprechen. Danach listete ich die vier „didaktischen Grundprinzipien ökumenischen Lernens“2
als Gesamtcharakterisierung auf, um so die wichtigsten Merkmale ökumenischen Lernens zu
benennen.
Nach einer kurzen Stellungnahme des Plenums zum Verständnis von interreligiösem Lernen,
begann ich, wie schon beim vorherigen Thema, mit einer kurzen Definition. Danach fuhr ich
mit einem Kurzvortrag über die Geschichte interreligiösen Lernens fort. Als letzten
theoretischen Teil stellte ich die Ziele und Voraussetzungen vor, danach ging ich zu
Unterrichtsvorschlägen über, um auch auf die praktische Umsetzung dieses Themas
einzugehen. Im Folgenden stelle ich nun die konkreten Inhalte, unter Berücksichtigung des
Verlaufs der Seminarsitzung, dar.
1 Blasberg-Kuhnke, Martina: Den Welthorizont erlernen. Ökumenisches Lernen als Praxis des Christseins, in:
Glaube und Lernen 10 (1995), 65.
(Zit. als Blasberg-Kuhnke 1995)
2Schlüter, Richard: Ökumenisches Lernen - pädagogische und theologische Aspekte einer neuen
religionspädagogischen Konzeption, in: Religionspädagogische Beiträge 40 (1997), 32.
(Zit. als Schlüter 1997)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ökumenisches Lernen

2.1 Definitorisches

2.1.1 Kleine Ökumene - Große Ökumene

2.1.2 Ökumene lernen - Ökumenisches Lernen

2.2 Drei Motive zum Verständnis von Ökumene

2.3 Vier didaktische Grundprinzipien des ökumenischen Lernens

3. Interreligiöses Lernen

3.1 Definition

3.2 Geschichte des interreligiösen Lernens

3.3 Ziele interreligiösen Lernens

3.4 Unterrichtsvorschläge zum interreligiösen Lernen

4. Schluss

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Konzepte des „ökumenischen Lernens“ und des „interreligiösen Lernens“ theoretisch zu fundieren und durch praktische Unterrichtsvorschläge für das schulische Handlungsfeld greifbar zu machen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie der Religionsunterricht in einer multikulturellen Gesellschaft gestaltet sein muss, um Toleranz zu fördern und Begegnungen zwischen Kulturen zu ermöglichen.

  • Unterscheidung und Definition von Ökumene und ökumenischem Lernen
  • Didaktische Grundprinzipien für ökumenisches und interreligiöses Lernen
  • Historische Entwicklung und Grundlagen des interreligiösen Lernens
  • Methodische Ansätze und Praxisbeispiele für den Religionsunterricht
  • Die Rolle der Schule bei der Förderung eines friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens

Auszug aus dem Buch

3.4 Unterrichtsvorschläge (Beispiel Islam)

a) Man kann, um sich einen Zugang zur Problematik zu verschaffen, den wohl häufigsten Weg, über Materialien wie Bilder oder Arbeitsblätter verschaffen. Es gibt durchaus gute Materialien, die Kinder einen guten Einblick in die Thematik geben können. Um dieses zu veranschaulichen, habe ich während der Seminarsitzung besonders zwei Arbeitsblätter40 hervorgehoben, die zwei typische Bräuche des Islam zeigen. Auf dem einen sieht man ein Minarett, auf dem gerade ein Muezzin zum Gebet ruft. Dieser Ruf ist sowohl auf Deutsch, als auch auf Arabisch abgedruckt. In diesem Fall wäre es besonders schön, wenn muslimische Kinder in der Klasse wären, die das Glaubensbekenntnis auf Arabisch vorsagen können. Das andere zeigt die Waschungen, die Muslime vor jedem Gebet vornehmen, außerdem sind auch noch die verschiedenen Gebetshaltungen, die im Verlauf eines Gebets eingenommen werden aufgezeigt. Eine praktische Ergänzung zu diesem Blatt wäre es, wenn ein muslimisches Kind einen Gebetsteppich mitbringen könnte, um den anderen Kindern zu zeigen, wie ein solcher aussieht. Wenn keine muslimischen Kinder in der Klasse sind, bietet sich auch immer wieder ein Expertenbesuch an, sicher ist ein am Ort ansässiger Imam (Vorbeter) bereit, der Klasse etwas über den Islam zu erzählen.41

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, benennt die Komplexität der Themen ökumenisches und interreligiöses Lernen und erläutert den inhaltlichen Aufbau der Ausarbeitung.

2. Ökumenisches Lernen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe, beleuchtet die Motive des ökumenischen Verständnisses und führt vier didaktische Grundprinzipien ein, die ökumenisches Lernen charakterisieren.

3. Interreligiöses Lernen: Das Kapitel widmet sich der Definition, der historischen Entwicklung seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sowie den Zielen und konkreten Unterrichtsvorschlägen für den interreligiösen Austausch.

4. Schluss: Das Fazit betont die Notwendigkeit, interreligiöses Lernen als ständigen Begleiter im Schulalltag zu verankern, um Toleranz in einer globalisierten Welt zu fördern.

Schlüsselwörter

Ökumenisches Lernen, Interreligiöses Lernen, Religionsunterricht, Didaktik, Weltreligionen, Toleranz, Religionspädagogik, interkulturelle Begegnung, Dialog, multikulturelle Gesellschaft, Schulalltag, Werteerziehung, interreligiöses Gebet, Islam, Zweites Vatikanisches Konzil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten von ökumenischem und interreligiösem Lernen im schulischen Religionsunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen von Ökumene, didaktische Prinzipien wie das „Lernen in Beziehungen“, die Geschichte des interreligiösen Lernens sowie methodische Zugänge zur Vermittlung religiöser Vielfalt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Religionsunterricht von einer reinen Faktenvermittlung zu einem aktiven, toleranzfördernden Dialog zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen geführt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Reflexion pädagogischer Konzepte, ergänzt um praktische Beispiele, wie sie in einer Seminarsitzung erarbeitet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung ökumenischer Lernprinzipien und die historische sowie praktische Fundierung des interreligiösen Lernens, inklusive konkreter Unterrichtsvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Ökumenisches Lernen, Interreligiöses Lernen, Religionsunterricht, Toleranz und multikulturelle Lerngruppen geprägt.

Welche Rolle spielt die Würzburger Synode für die Argumentation der Autorin?

Die Autorin führt die Würzburger Synode als entscheidenden Wendepunkt an, der die Notwendigkeit eines schülerorientierten und erfahrungsbezogenen Religionsunterrichts in multikulturellen Klassen unterstrich.

Warum wird der Film „Nazmiyes Kopftuch“ als Beispiel genannt?

Der Film wird als Beispiel für einen problemorientierten Zugang angeführt, um Schwierigkeiten muslimischer Kinder in Deutschland zu verdeutlichen und einen Ausgangspunkt für den interreligiösen Dialog zu schaffen.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Ökumenisches Lernen - Interreligiöses Lernen
College
University of Münster  (Katholische Theologie)
Course
Theorie und Praxis des Religionsunterrichts
Grade
Keine
Author
Katja Janßen (Author)
Publication Year
1999
Pages
16
Catalog Number
V24156
ISBN (eBook)
9783638270953
Language
German
Tags
Lernen Interreligiöses Lernen Theorie Praxis Religionsunterrichts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katja Janßen (Author), 1999, Ökumenisches Lernen - Interreligiöses Lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/24156
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