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weiße wahr/nehmung - ein resumé

Title: weiße wahr/nehmung - ein resumé

Scientific Essay , 2013 , 20 Pages

Autor:in: Juliane Strohschein (Author)

Cultural Studies - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

einsichten und ansichten aus 10 jahren politischer bildungsarbeit zur auseinandersetzung mit rassismus und weißsein

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 erste person ›singuplural‹

2 fragen

3 eine geschichte, viele geschichten

4 nicht bilder

5 blick macht geschichte

6 aus-bild-ung und ein-bild-ung

7 spektakel, imagi-nation und (nicht) zugehörigkeit

8 gegen den strich weißer seh-ge-wahr-heit

9 antworten?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kritische Reflexion von Weißsein und Rassismus durch die Analyse visueller Repräsentationen und kolonialer Bildtraditionen. Ziel ist es, die Verstrickung weißer Wahrnehmungsmuster in historisch gewachsene Machtstrukturen aufzudecken und Wege zu einer selbstkritischen Positionierung aufzuzeigen.

  • Kritische Weißseinsforschung und eurozentrische Sehgewohnheiten
  • Die Rolle kolonialer Bilderwelten und ihrer visuellen Codes
  • Machtstrukturen in der Wissensproduktion und Repräsentation
  • Transformation des eigenen Blicks durch Postkoloniale Theorie
  • Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten für weiße Subjekte

Auszug aus dem Buch

8 gegen den strich weißer seh-ge-wahr-heit

eurozentrismus tauchte zuerst im prozess der durchsetzung europäischer hegemonie in vielen teilen der welt als diskursive rationalisierung des kolonialismus auf – »the model of the world according to the colonizers« (vgl. shohat and stam 1994, 2). in der eurozentrischen vorstellung besteht »die einzig denkbare zukunft der welt in ihrer fortschreitenden verwestlichung « (conrad and randeria 2002, 12). im rahmen der europäischen expansion seit dem späten 18. jahrhundert wurde die außereuropäische welt in eine eurozentrische wissensordnung integriert und in rastern wissenschaftlicher beurteilung und klassifizierung verfügbar gemacht.

im anschluss an postkoloniale theorien lässt sich ›modernes‹ wissen nicht nur als instrument und waffe, sondern selbst als produkt eines kontextes diskursiver praktiken beschreiben. die kulturellen und sozialen zusammenhänge der kolonialen epoche haben daher in den produkten der europäischen wissensordnung ihre spuren hinterlassen (conrad and randeria 2002, 34).

die darstellung der weltkarte gegen den strich eurozentrischer normsetzungen verdeutlicht die konsequenzen von eurozentrismus für visuelle gegebenheiten und die tiefgehende implementierung gerade dieser blickkonventionen, sehgewohnheiten und weißen wahr/nehmungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 erste person ›singuplural‹: Die Autorin reflektiert ihre eigene biographische Positionierung als weiße Lehrende und Lernende in Seminaren zum Thema Rassismus.

2 fragen: Es werden zentrale Forschungsfragen zur Prägung durch Rassismus und zum Wesen weißer Wahrnehmung aufgeworfen.

3 eine geschichte, viele geschichten: Die alltägliche Präsenz von rassistischen und kolonialen Bildern in Medien und Konsum wird thematisiert.

4 nicht bilder: Die Autorin begründet ihren bewussten Verzicht auf die Abbildung rassistischer Bilder, um die Macht der kollektiven Imagination zu fokussieren.

5 blick macht geschichte: Die Verbindung zwischen Fotografie und wissenschaftlichem Rassismus sowie die koloniale Blickgeschichte werden historisch eingeordnet.

6 aus-bild-ung und ein-bild-ung: Das Kapitel analysiert rasse als Blickregime, das Weißsein als normative Mitte und andere Positionen als abweichend konstruiert.

7 spektakel, imagi-nation und (nicht) zugehörigkeit: Es wird untersucht, wie koloniale Bilder als „Spektakel“ dienen, um weiße Identität und nationale Zugehörigkeit zu festigen.

8 gegen den strich weißer seh-ge-wahr-heit: Dieser Abschnitt dekonstruiert den Eurozentrismus als hegemoniale Wissensordnung und Fiktion.

9 antworten?: Die Autorin zieht ein Fazit über die Notwendigkeit, rassistische Strukturen durch kritische Analyse und bewusste Positionierung zu verlernen.

Schlüsselwörter

Weißsein, Rassismus, Kolonialismus, Eurozentrismus, visuelle Repräsentation, Wissensproduktion, Blickregime, Postkoloniale Theorie, Identität, Machtstrukturen, Wahrnehmung, Othering, Alltagsrassismus, hegemoniale Ordnung, gesellschaftliche Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kritischen Auseinandersetzung mit Weißsein und der Dekonstruktion kolonialer Wahrnehmungs- und Darstellungsmuster in der heutigen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Postkoloniale Theorie, die Kritik am Eurozentrismus, die Analyse visueller Medien und die Aufarbeitung weißer Privilegien und Identitätskonstruktionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie weiße Subjekte durch Rassismus geprägt sind und wie durch kritische Reflexion eine Veränderung dieser verinnerlichten Machtstrukturen möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine postkoloniale, intersektionale Analyse und reflektiert dabei ihre eigene Positionierung als weiße Wissenschaftlerin.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Verbindung von Fotografie und Rassismus, die Macht der kollektiven Imagination und die Mechanismen des Eurozentrismus als hegemoniales Ordnungssystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kritische Weißseinsforschung, Eurozentrismus, kolonialer Blick, visuelle Repräsentation, Machtstrukturen und Rassismuskritik.

Warum verzichtet die Autorin auf die Abbildung von Bildern?

Sie möchte vermeiden, dass die rassistische Gewalt der Bilder durch ihre Reproduktion im Text erneut legitimiert wird, und stattdessen die wirkmächtige Vorstellungskraft hinter diesen Artefakten analysieren.

Was bedeutet „Gaze Back“ im Kontext der Arbeit?

„Gaze Back“ beschreibt die kritische Intervention, den Blick bewusst auf die hegemonialen Zentren zu richten, um die dominante Blickrichtung umzukehren und Sehgewohnheiten zu stören.

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Details

Title
weiße wahr/nehmung - ein resumé
College
Humboldt-University of Berlin
Course
Cultural Studies, Gender Studies, Critical Whiteness Studies
Author
Juliane Strohschein (Author)
Publication Year
2013
Pages
20
Catalog Number
V233616
ISBN (eBook)
9783656508632
ISBN (Book)
9783656508687
Language
German
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Juliane Strohschein (Author), 2013, weiße wahr/nehmung - ein resumé, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233616
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