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Düsseldorf als Residenzstadt des Hauses Pfalz-Neuburg (1614-1716)

Title: Düsseldorf als Residenzstadt des Hauses Pfalz-Neuburg (1614-1716)

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 18 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Philipp Schmitz (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll auf der Herrschafts- und Residenzzeit des Hauses Pfalz-Neuburg in Düsseldorf liegen, mit besonderer Konzentration auf die Regierungszeit Johann Wilhelms als Höhepunkt der Entwicklung.

Zu Beginn sollen in einem kurzen Abriss die vorangegangenen Phasen der Stadtentwicklung beschrieben werden, v.a. die ersten Ansätze einer Residenzbildung im späten 14. Jahrhundert und die Residenzzeit unter den Herrschern des Hauses Jülich-Kleve-Berg Mitte des 16. Jahrhunderts. Anschließend soll zunächst die Entwicklung von Stadt und Residenz unter Wolfgang Wilhelm (1614-1653) und Philipp Wilhelm (1653-1679) untersucht werden. So können auch langfristige Entwicklungslinien analysiert und mit der Regierungszeit Johann Wilhelms (1679-1716) verknüpft werden.

Zwei Schwerpunkte der Untersuchung sollen hierbei zum einen der Einfluss der Maßnahmen Johann Wilhelms auf die Stadtentwicklung und zum anderen die Wechselwirkung von Residenz und Stadtbevölkerung sein. Darüber hinaus sollen aber auch die Gründe für die Abwanderung des Hofes nach seinem Tod und die damit verbundene mangelnde Nachhaltigkeit der Entwicklung aufgezeigt werden. Abschließend soll in einem kurzen Exkurs auf die zeitgenössische Rezeption Johann Wilhelms in Düsseldorf und Umgebung eingegangen werden und so der untersuchte Zeitraum mit der Gegenwart verknüpft werden. Insgesamt scheint ein chronologischer Zugriff hierbei angebracht zu sein, da eine fortschreitende Entwicklung beschrieben werden soll.

Thematisch ist eine Konzentration auf die Entwicklung in Düsseldorf selbst – quasi auf die „innenpolitischen“ Aspekte – aufgrund des Umfangs der Arbeit sinnvoll. Auf eine Beschäftigung mit den außenpolitischen Ambitionen des Hauses Pfalz-Neuburg sowie Kriegen und Konflikten der Zeit allgemein soll somit größtenteils verzichtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Gliederung

2. Düsseldorf als Residenzstadt vor der Herrschaft des Hauses Pfalz-Neuburg

3. Düsseldorf als Residenzstadt unter der Herrschaft des Hauses Pfalz-Neuburg

3.1 Düsseldorf unter Wolfgang Wilhelm (1614-1653)

3.2 Düsseldorf unter Philipp Wilhelm (1653-1679)

3.3 Düsseldorf als Residenz Johann Wilhelms (1679-1716)

3.4 Der Tod Johann Willhelms 1716 und die Folgen für Düsseldorf

4. Rezeption und Bedeutung Johann Wilhelms für Düsseldorf heute

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung Düsseldorfs zur Residenzstadt unter dem Haus Pfalz-Neuburg, mit einem besonderen Fokus auf die Regierungszeit von Kurfürst Johann Wilhelm. Dabei wird analysiert, wie fürstliche Maßnahmen die Stadtentwicklung beeinflussten, welche Wechselwirkungen zwischen Hof und Bevölkerung bestanden und warum die Entwicklung nach Johann Wilhelms Tod an Nachhaltigkeit verlor.

  • Historische Entwicklung Düsseldorfs vor und während der Residenzzeit.
  • Einfluss der Herrscher Wolfgang Wilhelm, Philipp Wilhelm und Johann Wilhelm.
  • Sozioökonomische Auswirkungen der Hofhaltung auf die Stadtbevölkerung.
  • Gründe für den Bedeutungsverlust Düsseldorfs nach 1716.
  • Heutige Rezeption und Bedeutung von Johann Wilhelm (Jan Wellem).

Auszug aus dem Buch

3.3 Düsseldorf als Residenz Johann Wilhelms (1679-1716)

Johann Willhelm übernahm bereits 1679 die Regierung in Jülich-Berg von seinem Vater Philipp Wilhelm, der sich in das Neuburger Stammland zurückzog. Dies geschah aber nicht aus freien Stücken, sondern war wohl eine Bedingung des Kaisers Ferdinand III. für die Heirat des Erbprinzen mit der kaiserlichen Stiefschwester Maria Anna Josepha.

Johann Wilhelm machte die Stadt „in verhältnismäßig kurzer Zeit zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt“. Allerdings war er weiterhin abhängig von seinem Vater Philipp Wilhelm, dessen Forderungen den städtischen Haushalt und Johann selbst finanziell stark belasteten. Nach der Ernennung zum Kurfürsten 1685 verzichtete Philipp jedoch auf die Einnahmen aus Düsseldorf, wodurch die Stadt und auch Johann Wilhelm selbst größeren Spielraum erhielten.

Nach dem Tod seines Vaters fünf Jahre später und damit dem Erbe der süddeutschen Stammlande und der Kurfürstenwürde blieb Johann Wilhelm in Düsseldorf. Dies mochte zum einen an seiner Herkunft liegen – der Fürst wurde in Düsseldorf geboren und war dort aufgewachsen. Zum anderen wurden die süddeutschen Besitzungen zu dieser Zeit durch die Franzosen verwüstet, auch das Residenzschloss in Heidelberg wurde zerstört, so dass neben persönlichen auch ganz praktische Gründe gegen eine Verlegung der Residenz sprachen. So oder so: diese Entscheidung sorgte jedenfalls für den endgültigen Aufstieg Düsseldorfs zu einer der bedeutendsten und prunkvollsten Residenzen des Reiches.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gliederung: Einführung in das Thema, Vorstellung der Zielsetzung und Erläuterung des chronologischen Zugriffs auf die Untersuchung der Residenzzeit.

2. Düsseldorf als Residenzstadt vor der Herrschaft des Hauses Pfalz-Neuburg: Überblick über die frühe Stadtentwicklung und erste, teils gescheiterte Ansätze einer Residenzbildung vor 1614.

3. Düsseldorf als Residenzstadt unter der Herrschaft des Hauses Pfalz-Neuburg: Untersuchung der Herrschaftsphasen unter Wolfgang Wilhelm, Philipp Wilhelm und Johann Wilhelm sowie die Folgen für die Stadt nach 1716.

3.1 Düsseldorf unter Wolfgang Wilhelm (1614-1653): Analyse der Konsolidierung der Herrschaft und der städtischen Entwicklung unter schwierigen kriegerischen Rahmenbedingungen.

3.2 Düsseldorf unter Philipp Wilhelm (1653-1679): Betrachtung des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Festigung der Machtverhältnisse durch Heiratspolitik und Zunftordnungen.

3.3 Düsseldorf als Residenz Johann Wilhelms (1679-1716): Darstellung des Höhepunkts der städtischen Entwicklung durch prunkvolle Hofhaltung, Kulturförderung und Bevölkerungswachstum.

3.4 Der Tod Johann Willhelms 1716 und die Folgen für Düsseldorf: Analyse der mangelnden Nachhaltigkeit der Entwicklung und des wirtschaftlichen Niedergangs nach der Abwanderung des Hofes.

4. Rezeption und Bedeutung Johann Wilhelms für Düsseldorf heute: Untersuchung des heutigen Bildes von Johann Wilhelm als Jan Wellem und dessen Rolle im Stadtbewusstsein.

Schlüsselwörter

Düsseldorf, Residenzstadt, Haus Pfalz-Neuburg, Johann Wilhelm, Jan Wellem, Stadtentwicklung, Hofhaltung, Kurfürst, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, Jülich-Berg, Wirtschaftsgeschichte, Kulturgeschichte, Barock, Residenzbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung Düsseldorfs zur Residenzstadt unter der Herrschaft des Hauses Pfalz-Neuburg, wobei der Fokus auf dem 17. und frühen 18. Jahrhundert liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Residenzpolitik der verschiedenen Herrscher, die städtebauliche und ökonomische Entwicklung Düsseldorfs sowie die Wechselwirkung zwischen dem fürstlichen Hof und der lokalen Stadtbevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Einfluss der Maßnahmen des Kurfürsten Johann Wilhelm auf die Stadtentwicklung zu analysieren und zu erklären, warum diese Blütezeit nach seinem Tod nicht nachhaltig fortgesetzt werden konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit wendet einen chronologischen Zugriff an, um die fortschreitende Entwicklung der Stadt zu beschreiben und auf Basis von Sekundärliteratur sowie verfügbaren Primärquellen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Regierungszeiten von Wolfgang Wilhelm, Philipp Wilhelm und Johann Wilhelm und beleuchtet detailliert deren jeweilige Politik sowie die Auswirkungen auf Düsseldorf bis zum Jahr 1716.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Residenzstadt, Pfalz-Neuburg, Johann Wilhelm (Jan Wellem), Stadtentwicklung, Hofhaltung, Wirtschaftsgeschichte und Barock.

Welche Rolle spielte die Ehefrau von Johann Wilhelm für die Stadt?

Anna Maria Luisa von Medici übte maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Residenz aus, da durch ihr Gefolge zahlreiche italienische Kaufleute und Handwerker nach Düsseldorf kamen und das kulturelle Leben stark bereicherten.

Warum war die Entwicklung der Stadt als Residenz nach 1716 nicht nachhaltig?

Die Kontinuität der Herrschaft riss ab, da der Nachfolger Karl Philipp seine Residenz anderswo wählte, was zum Abzug des Hofstaates, zur Schließung von Behörden und zu einem erheblichen wirtschaftlichen Einbruch in Düsseldorf führte.

Wie wird Johann Wilhelm heute in Düsseldorf wahrgenommen?

Er ist als „Jan Wellem“ eine zentrale Identifikationsfigur des Düsseldorfer Stadtbildes, wird als glanzvoller Repräsentant einer historischen Epoche geschätzt und fungiert bis heute als kulturelles und werbliches Symbol.

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Details

Title
Düsseldorf als Residenzstadt des Hauses Pfalz-Neuburg (1614-1716)
College
University of Münster  (Historisches Seminar)
Course
Residenzstädte in der Frühen Neuzeit
Grade
2,5
Author
Philipp Schmitz (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V233346
ISBN (eBook)
9783656500254
ISBN (Book)
9783656501435
Language
German
Tags
düsseldorf residenzstadt hauses pfalz-neuburg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Schmitz (Author), 2010, Düsseldorf als Residenzstadt des Hauses Pfalz-Neuburg (1614-1716), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233346
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