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Zukünftige Ölknappheit

Inwieweit können Konsumentenstaaten darauf reagieren?

Titel: Zukünftige Ölknappheit

Hausarbeit , 2012 , 23 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: B.A. Jonas Banken (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Öl ist heutzutage einer der wichtigsten Rohstoffe, den wir haben. Er hält nicht nur die für die Globalisierung wichtige Transportwirtschaft am Laufen, sondern ist auch Energieträger und wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Gummi und Plastik. Auch die Verteidigung der Bundesrepublik durch die Bundeswehr ist vom Öl abhängig, denn ohne den Treibstoff für Fahrzeuge sind die Handlungsspielräume stark eingeschränkt. Doch die weltweiten Ölvorräte werden nicht ewig halten und bereits heute versuchen Wissenschaftler zu prognostizieren, wann der Peak-Oil eintreten wird. Da die Umstellung einer Wirtschaft von Öl auf alternative Energien viel Zeit benötigt, ist es umso wichtiger, sich bereits heute mit dem Thema auseinanderzusetzen, wie die Bundesrepublik Deutschland und andere Industriestaaten am besten der Rohölknappheit entgegnen können. Im Groben gibt es hierbei zwei Möglichkeiten: Zum einen kann die Wirtschaft sich alternativen Energien, sowohl erneuerbaren wie auch nicht erneuerbaren, zuwenden. Dazu zählt auch, dass Öl in Zukunft vermehrt aus unkonventionellen Ölprodukten wie Ölsand, Ölschiefer oder Kohle hergestellt werden kann. Zum anderen liegt die Alternative zur Diversifizierung der Energieträger im Sparpotenzial der Konsumentenländer. Es kann in vielen Bereichen Öl eingespart werden, doch muss der politische und gesellschaftliche Wille dazu vorhanden sein.
Die folgende Hausarbeit wird eine Analyse dieser beiden Punkte unter wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Blickwinkeln vornehmen um herauszufinden, welche Möglichkeiten am realistischsten sind, der Ölknappheit zu begegnen. Der Fokus wird dabei auf der Diversifizierung der Energieträger liegen, aber auch auf der Frage, wie es überhaupt zur Abhängigkeit vom „schwarzen Gold“ kam und wie der Wille zum Sparen in der Deutschen Bevölkerung und Politik einzuschätzen ist. Um die Fragestellung beantworten zu können, werden neben einschlägiger Fachliteratur zu dem Thema, wie beispielsweise der Doppelband von Steffen Bukold „Öl im 21. Jahrhundert“ auch Berichte aus den großen Tages- und Wochenzeitungen Verwendung finden. Statistische Daten zu dem Thema liefern neben der Amerikanischen Energiebehörde EIA in ihrem Annual Energy Outlook auch die OPEC mit dem Annual Statistical Bulletin und die Internationale Energie-Agentur in ihrer Publikation World Energy Outlook. Hierbei muss, wie auch bei Angaben der Ölkonzerne wie BP, Total und Exxon Mobile, die Objektivität hinterfragt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in das Thema

2 Das endliche Öl

2.1 Zahlen und Fakten zu Ölreserven und -verbrauch

2.2 Die Peak-Oil-Debatte

3 Wie können Konsumentenstaaten reagieren, um eine Ölknappheit zu verhindern oder hinauszuzögern?

3.1 Maßnahmen um die Ölversorgung zu sichern

3.1.1 Nutzung der Reserven der Internationalen Energie-Agentur

3.1.2 Weitere Erschließung konventioneller Ölquellen

3.1.3 Die Diversifizierung der Rohölprodukte

3.1.3.1 Ölsand

3.1.3.2 Öl aus Kohle

3.1.3.3 Ölschiefer

3.1.4 Ausbau erneuerbarer Energien

3.2 Sparen – die Alternative ?! Ein Ausblick

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert unter wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Aspekten, wie Industriestaaten auf die drohende Ölknappheit reagieren können. Ziel ist es, realistische Lösungsstrategien zu identifizieren, um die Abhängigkeit vom "schwarzen Gold" zu mindern oder zu überbrücken.

  • Die Problematik und Debatte um das Erreichen des "Peak-Oil"
  • Maßnahmen zur Sicherung der Ölversorgung (IEA-Reserven, Erschließung neuer Quellen)
  • Potenziale und Risiken unkonventioneller Ölressourcen (Ölsand, Öl aus Kohle, Ölschiefer)
  • Die Rolle erneuerbarer Energien im Kontext der Rohstoffknappheit
  • Strategien zur Verbrauchsreduktion und gesellschaftliche Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

3.1.3.1 Ölsand

Neben dem konventionellen Öl, das hauptsächlich im Nahen Osten zu finden ist, gibt es noch das unkonventionelle Öl in anderen Teilen der Welt. Das sind Rohstoffe, die auf verschiedene Arten das kostbare Rohöl enthalten, jedoch aufwändig technisch bearbeitet werden müssen. Eine dieser Ressourcen ist der Ölsand, ein Gemisch aus Bitumen, Wasser, Sand und Ton. Dieser kommt zu schätzungsweise 75 Prozent in Alberta (Kanada) vor, aber auch Länder wie Pakistan, die ehemalige Sowjetunion, China und die Karibik besitzen diese Ressource. Bereits heute produziert Kanada über 1 mb/d und es wird davon ausgegangen, dass diese Menge in Zukunft steigen wird. Ölsand, so aufwändig die Herstellung von reinem Öl daraus ist, scheint nach Expertenangaben ein zukunftsträchtiger Rohstoff zu sein.

Nicht nur, dass es davon nach Schätzungen der Energiebehörde von Alberta (EUB) bis zu 1701 Milliarden Barrel allein auf kanadischem Gebiet gibt, auch unter politischen Gesichtspunkten sieht die Ressource positiv aus. Das Land im Norden Amerikas gilt als einer der stabilsten Staaten weltweit, so dass weder durch Boykotte durch die Regierung noch durch militärische Konflikte oder Terroranschläge der Ölfluss gestört werden könnte. Zudem liegt Kanada in unmittelbarer Nähe zum größten Ölverbraucher, der USA. Damit entfallen lange und energieraubende Transportwege. Für Firmen, die sich überlegen, Ölsand-bezogene Investitionen dort zu tätigen, wird der nordamerikanische Staat durch seine stabile Regierung weitaus sicherer erscheinen als beispielsweise der Iran. So begann bereits im Jahr 2010 der chinesische Ölkonzern PetroChina Profit aus den Ölsandvorkommen Kanadas zu schlagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in das Thema: Es wird die fundamentale Abhängigkeit der modernen Wirtschaft und Politik vom Rohöl dargelegt und die Forschungsfrage zur Bewältigung der kommenden Ölknappheit formuliert.

2 Das endliche Öl: Das Kapitel behandelt die quantitative Dominanz von Öl in der Weltwirtschaft sowie die wissenschaftliche Debatte um den Zeitpunkt des globalen Fördermaximums (Peak-Oil).

3 Wie können Konsumentenstaaten reagieren, um eine Ölknappheit zu verhindern oder hinauszuzögern?: Hier werden Strategien zur Sicherung der Versorgung durch Reserven, neue Förderquellen, unkonventionelle Ölarten und erneuerbare Energien diskutiert.

3.1 Maßnahmen um die Ölversorgung zu sichern: Untersuchung der verschiedenen Wege, wie Industriestaaten kurz- und langfristig auf Angebotsengpässe beim Erdöl reagieren können.

3.1.1 Nutzung der Reserven der Internationalen Energie-Agentur: Erörterung der Rolle strategischer Ölreserven der IEA als kurzfristiges Instrument zur Preisstabilität und Versorgungssicherung.

3.1.2 Weitere Erschließung konventioneller Ölquellen: Betrachtung der Bemühungen, neue Ölfelder etwa in der Arktis oder in der Tiefsee zu erschließen, um die Förderdauer zu verlängern.

3.1.3 Die Diversifizierung der Rohölprodukte: Analyse der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, Öl aus unkonventionellen Quellen zu gewinnen.

3.1.3.1 Ölsand: Bewertung von Ölsand als bedeutende, aber technologisch aufwendige und umweltbelastende Ressource mit Fokus auf Kanada.

3.1.3.2 Öl aus Kohle: Untersuchung des CTL-Verfahrens zur Kohleverflüssigung unter Berücksichtigung der Energieeffizienz und Klimabilanz.

3.1.3.3 Ölschiefer: Diskussion über Ölschiefer als globale, aber aufgrund hoher Produktionskosten und Umweltauflagen derzeit kaum rentable Reserve.

3.1.4 Ausbau erneuerbarer Energien: Darstellung der Potenziale von Wind, Sonne, Wasser und Biomasse als Alternativen zum Öl sowie deren spezifische Grenzen im Transport- und Industriesektor.

3.2 Sparen – die Alternative ?! Ein Ausblick: Auseinandersetzung mit der kulturellen und politischen Hürde des bewussten Konsumverzichts als nachhaltigste Strategie zur Reduktion der Ölabhängigkeit.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der analysierten Lösungsansätze, wobei eine Kombination aus Erneuerbaren Energien und striktem Sparen als realistischster Weg identifiziert wird.

Schlüsselwörter

Ölknappheit, Peak-Oil, Industriestaaten, Diversifizierung, Ölsand, Kohleverflüssigung, Ölschiefer, Erneuerbare Energien, IEA, Energieversorgung, Rohstoffabhängigkeit, Nachhaltigkeit, globale Energiewende, Fördermenge, Importabhängigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen durch eine kommende globale Ölknappheit und bewertet verschiedene Reaktionsmöglichkeiten der Konsumentenstaaten, um diese zu verhindern oder abzumildern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen das Konzept des "Peak-Oil", die Nutzung strategischer Ölreserven, die Gewinnung von unkonventionellem Öl, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die gesellschaftliche Notwendigkeit zur Energieeinsparung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, unter wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten herauszufinden, welche Strategien am realistischsten sind, um die Abhängigkeit der Industrieländer vom Erdöl zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse von Fachliteratur, Statistiken internationaler Organisationen wie der IEA und OPEC sowie aktuellen Berichten aus Tages- und Wochenzeitungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Maßnahmen zur Versorgungssicherung (Reserven, Erschließung neuer Felder), die Diversifizierung durch unkonventionelle Öle, den Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Herausforderung des Sparens.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter dieser Publikation?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Peak-Oil, Ölknappheit, unkonventionelle Ölressourcen (Ölsand, Ölschiefer, Kohle), Diversifizierung, IEA-Reserven und Energieeinsparung.

Welche Rolle spielt die IEA in Bezug auf die Ölreserven?

Die IEA dient als Zusammenschluss der Konsumentenstaaten dazu, Energiefragen zu koordinieren und strategische Ölreserven (Netto-Importe von 90 Tagen) als Notfallinstrument bei Angebotsausfällen zu verwalten.

Warum ist die Gewinnung von Öl aus Ölsand und Ölschiefer umstritten?

Die Gewinnung ist extrem kostenintensiv, technologisch aufwendig und mit massiven Umweltbelastungen (hoher CO2-Ausstoß, Giftstoffe) verbunden, was sie als langfristige Alternative in Frage stellt.

Warum ist das "Sparen" laut Autor eine so schwierige Alternative?

Das Sparen erfordert einen gesellschaftlichen Verzicht auf liebgewonnenen Luxus und eine Änderung grundlegender Verhaltensmuster, was auf Widerstände stößt, da der Zugriff auf Öl als Selbstverständlichkeit gilt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor im Fazit?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass es keine einfache Lösung gibt, sondern eine Kombination aus dem Ausbau erneuerbarer Energien und striktem Sparen notwendig ist, um die Abhängigkeit schrittweise zu verringern.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zukünftige Ölknappheit
Untertitel
Inwieweit können Konsumentenstaaten darauf reagieren?
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Politikwissenschaft)
Note
2.0
Autor
B.A. Jonas Banken (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V233058
ISBN (eBook)
9783656502623
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rohöl Ölknappheit OPEC Peak-Oil Ölsand Ölschiefer Ölkonsument Erdöl Knappheit Öl Ölreserven Erneuerbare Energien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Jonas Banken (Autor:in), 2012, Zukünftige Ölknappheit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/233058
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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