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Politik und Verwaltung unter der Herrschaft von Mao Zedong

Titel: Politik und Verwaltung unter der Herrschaft von Mao Zedong

Hausarbeit , 2012 , 9 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Mathias Hirsch (Autor:in)

Politik - Region: Sonstige Staaten

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Am 9. September 1976 stand ganz China still, während man um den „großen Steuermann“ trauerte. Der mächtige Mao Zedong verstarb an einer Lungenerkrankung in Peking. Bis heute verehren ihn die Chinesen wie einen Heiligen. Was macht den Mythos des „Großen Vorsitzenden“ aus, welche positiven und negativen Entwicklungen in Verwaltung und Politik hat Mao in China bewirkt und warum wird dieser Mann trotz seiner diktatorischen Machtausübung noch heute verehrt? Zur Beantwortung dieser Fragen, soll im zweiten Kapitel zunächst ein kurzer Überblick über die geschichtliche Entwicklung und die politische Situation Chinas vor Maos Regierungsantritt gegeben werden. Im dritten Kapitel werden die wichtigsten Stationen seiner Regierungstätigkeit abgebildet. Das vierte Kapitel dient der Auseinandersetzung mit den Reformen, welche sich unter der Regierung Maos entwickelten. Das fünfte Kapitel setzt sich mit dem Terror Mao´s auseinander und das sechste Kapitel fasst die Ergebnisse der vorliegenden Hausarbeit kurz zusammen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Vorgehensweise

2. China vor Mao

3. Mao´s China

4.1 Die große Bodenreform

4.2 Der große Sprung nach vorn

5. Bilanz des Terrors

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Mythos um Mao Zedong, analysiert die Auswirkungen seiner Herrschaft auf Politik und Verwaltung in China und erörtert, warum trotz der diktatorischen Machtausübung und der katastrophalen Folgen seiner Reformen eine Verehrung bis in die heutige Zeit stattfindet.

  • Historische Einordnung Chinas vor der Ära Mao
  • Strukturen und Auswirkungen der „Großen Bodenreform“
  • Die katastrophalen Folgen des „Großen Sprungs nach vorn“
  • Kritische Bilanz der maoistischen Terrorherrschaft
  • Analyse des Personenkults um den „Großen Vorsitzenden“

Auszug aus dem Buch

4.1 Die große Bodenreform

In den Jahren 1949 bis 1952 ließ Mao die sog. „Große Bodenreform“ durchführen. Die meisten Landbesitzer wurden enteignet und ihr Land wurde größtenteils an arme Bauern neu verteilt. Außerdem wurden die wenigen, meist im Besitz ausländischer Investoren befindlichen industriellen Großbetriebe des Landes verstaatlicht. Und schließlich wiegelte die kommunistische Partei die Kleinbauern zum „Ge Ming“, zum gewaltsamen Umsturz gegen ihre ehemaligen Unterdrücker auf, indem sie sie aufforderte, sich mit Gewalt Land anzueignen und Vergeltung an den Unterdrückern zu üben.

Dadurch wurde China von einer Welle der Gewalt überrollt, bei der es überall im Land zu hysterischen Hetzkampagnen und Schauprozessen kam und tausende von Menschen gedemütigt, gefoltert und getötet wurden. Es traf hierbei zu großen Teilen Lehrer und Verwaltungsbeamte, sodass eine funktionierende Verwaltung faktisch nicht mehr gegeben war und die Überwachung von Gesetzen der Willkür der „Roten Garde“ oblag.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die Fragestellung nach dem Mythos Mao Zedong sowie die methodische Vorgehensweise der Untersuchung.

2. China vor Mao: Dieses Kapitel skizziert die instabile politische Lage Chinas unter der Qing-Dynastie und die Schwächung durch Kolonialmächte.

3. Mao´s China: Der Abschnitt beschreibt die Etablierung der Volksrepublik China und die sozioökonomische Ausgangslage zu Beginn der kommunistischen Diktatur.

4.1 Die große Bodenreform: Hier wird die gewaltsame Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse und die damit verbundene Auflösung staatlicher Verwaltungsstrukturen dargelegt.

4.2 Der große Sprung nach vorn: Das Kapitel analysiert die gescheiterte Industrialisierungskampagne, die in einer der größten Hungersnöte der Geschichte mündete.

5. Bilanz des Terrors: Es erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der maoistischen Terrorherrschaft und dem bis heute anhaltenden Personenkult.

6. Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden resümiert und die Ambivalenz zwischen dem vermittelten Nationalstolz und dem Leid der Bevölkerung bewertet.

Schlüsselwörter

Mao Zedong, Volksrepublik China, Große Bodenreform, Großer Sprung nach vorn, Kommunistische Partei, Terrorherrschaft, Verwaltung, Dikatur, Hungersnot, Personenkult, Nationalstolz, Qing-Dynastie, Kulturrevolution.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die politische Ära von Mao Zedong, insbesondere die Auswirkungen seiner Kampagnen auf die Verwaltung und das Leben der chinesischen Bevölkerung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der politische Umbruch in China, die Implementierung kommunistischer Reformen, die Rolle des Terrors als Machtinstrument und der fortbestehende Mythos um Mao.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, was den Mythos um den „Großen Vorsitzenden“ begründet und warum er trotz seiner diktatorischen Herrschaft und verheerenden Folgen heute noch verehrt wird.

Welche wissenschaftliche Methode nutzt der Autor?

Es handelt sich um eine systematische Analyse historischer Entwicklungen unter Nutzung von Sekundärliteratur und Quellen zur Regierungszeit Maos.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Darstellung der „Großen Bodenreform“, den „Großen Sprung nach vorn“ sowie eine kritische Bilanz der maoistischen Terrorherrschaft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Totalitarismus, wirtschaftliche Katastrophe, politische Repression und historische Aufarbeitung geprägt.

Wie bewertet der Autor Maos „Große Bodenreform“?

Der Autor ordnet die Reform als einen Prozess ein, der zwar die Eigentumsverhältnisse änderte, aber durch gewaltsame Hetzkampagnen eine funktionierende staatliche Verwaltung faktisch zerstörte.

Welches Fazit zieht die Arbeit zur Herrschaft Maos?

Das Fazit hält fest, dass Maos Herrschaft trotz der Wiederherstellung von Nationalstolz in erster Linie eine Diktatur war, die unsägliches Leid über das Land brachte und staatliche Kontrollinstanzen außer Kraft setzte.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Politik und Verwaltung unter der Herrschaft von Mao Zedong
Hochschule
Universität Kassel
Note
2,3
Autor
Mathias Hirsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
9
Katalognummer
V232899
ISBN (eBook)
9783656498568
ISBN (Buch)
9783656499374
Sprache
Deutsch
Schlagworte
politik verwaltung herrschaft zedong
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mathias Hirsch (Autor:in), 2012, Politik und Verwaltung unter der Herrschaft von Mao Zedong, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/232899
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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