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Zur Shop-Startseite › Soziologie - Kinder und Jugend

Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung

Titel: Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung

Hausarbeit , 2013 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: B. A. Sabrina Seiffert (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1 Abstract
2 Einleitung
3 Methoden und historische Entwicklung
4 Rechtliche Grundlagen
5 Auswirkung auf die Identität der betroffenen Kinder
6 Schlussfolgerungen und Ausblick
7 Literaturverzeichnis

Jahrelang handelte es sich zum großen Teil um eine juristische Grauzone, wenn über das Recht des Kindes auf das Wissen um die eigene Abstammung auf der einen Seite und das Recht des Spenders auf Anonymität auf der anderen Seite diskutiert wurde. Seit dem 6. Februar dieses Jahres jedoch wurde durch das Oberlandesgericht Hamm ein eindeutiger Auskunftsanspruch für die betroffenen Kinder erteilt.
Während sich die Literatur zumeist mit der Rechtsstellung der Eltern beschäftigt, so beispielsweise in dem Diskurs darum, ob der rechtliche Vater zur Vaterschaftsanfechtung berechtigt ist, um herauszufinden, ob das Kind genetisch gesehen das eigene ist, soll es in dieser Arbeit hingegen mehr um eine kinderrechtliche Perspektive der dargestellten Thematik gehen. Welche Rechte haben Kinder, die durch eine donogene Insemination gezeugt wurden? Inwieweit hat sich ihre Stellung durch das oben genannte Urteil verändert und welche Folgen ergeben sich daraus?
Zum besseren Verständnis des problematischen Diskurses soll zunächst ein kurzer Überblick über die verschiedenen Methoden der Befruchtung gegeben werden, als auch eine Darstellung der historischen Entwicklung der Samenspenderbehandlung. Anschließend geht es um die rechtlichen Grundlagen. Hierzu werden beispielsweise das Bürgerliche Gesetzbuch, das Grundgesetz, als auch die UN-Kinderrechtskonvention als Basis genutzt. Ebenfalls wird untersucht, ob und inwieweit die Kinderrechtskonvention als Grundlage für den erwähnten Beschluss des OLG Hamm diente.
Des Weiteren findet eine Erläuterung der psychischen Auswirkungen auf die Identität der betroffenen Kinder statt.
Schlussendlich erfolgen eine Zusammenfassung und ein Ausblick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Abstract

2 Einleitung

3 Methoden und historische Entwicklung

4 Rechtliche Grundlagen

5 Auswirkung auf die Identität der betroffenen Kinder

6 Schlussfolgerungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner eigenen Abstammung im Kontext der donogenen Insemination. Dabei steht die Frage im Zentrum, inwieweit das Interesse des Kindes an seiner genetischen Herkunft gegenüber dem Anonymitätsanspruch von Samenspendern und der Reproduktionsmedizin zu gewichten ist, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

  • Rechtliche Analyse des Abstammungsrechts und der UN-Kinderrechtskonvention.
  • Untersuchung der historischen Entwicklung der donogenen Insemination in Deutschland.
  • Kritische Beleuchtung der Interessenkonflikte zwischen Kind, Eltern und Reproduktionsmedizinern.
  • Analyse der psychologischen Auswirkungen auf die Identitätsfindung von Inseminationskindern.
  • Erörterung der Bedeutung von Offenheit versus Geheimhaltung bei der Familienentstehung.

Auszug aus dem Buch

Die Begründung für das Recht auf Kenntnis seiner Abstammung

Die Begründung für das Recht auf Kenntnis seiner Abstammung liegt zumeist in deren Bedeutung für die persönliche Identitätsfindung. So wird davon ausgegangen, dass die genetische Abstammung eine große Rolle bei dem Aufbau beziehungsweise dem Finden der Identität liegt (vgl. Katzorke 2008: 97). Sie wird demnach nicht als gegeben betrachtet, sondern das Individuum befindet sich vielmehr auf der Suche nach ihr. So gehen manche Autoren von einem negativen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung aus, wenn die genetische Abstammung nicht bekannt ist (vgl. Katzorke 2008: 97). Verschiedene Mediziner und Juristen, wie der in dieser Arbeit bereits zitierte T. Katzorke, vertreten aber unter Anderem auch die Meinung, dass eine Bindung zwischen Menschen durch zeitaufwendige und gefühlsbetonte soziale Prozesse entsteht.

Dies wird von der Tatsache, ob diese Menschen genetisch miteinander verbunden sind oder nicht, unabhängig betrachtet (vgl. Katzorke 2008: 100). Der Rechtswissenschaftler W. Heun sieht das Ausmaß des Rechts auf Kenntnis der eigenen Abstammung als überdehnt an, wenn die Anonymität von Spenden damit ausgeschlossen wird (vgl. Heun 2008: 54). Er warnt vor einer pauschalen Annahme des Rechts und sieht auch die Betonung des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Bedeutung des Wissens für die freie Entfaltung der Persönlichkeit als eher abstrakt an (vgl. Heun 2008: 55).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Abstract: Bietet einen Überblick über die Thematik des Rechts auf Kenntnis der eigenen Abstammung und die Zielsetzung der Arbeit bezüglich der kinderrechtlichen Perspektive.

2 Einleitung: Führt in die Problematik der juristischen Grauzone bei donogener Insemination ein und formuliert die kinderrechtliche Fragestellung.

3 Methoden und historische Entwicklung: Zeichnet die Entwicklung der künstlichen Befruchtung von historischen Anfängen bis zur modernen Reproduktionsmedizin in Deutschland nach.

4 Rechtliche Grundlagen: Analysiert das geltende Abstammungsrecht, die UN-Kinderrechtskonvention und das Urteil des OLG Hamm zum Auskunftsanspruch von Kindern.

5 Auswirkung auf die Identität der betroffenen Kinder: Beleuchtet die psychologische Relevanz der Kenntnis der genetischen Herkunft für die Identitätsfindung und das Wohlbefinden der Kinder.

6 Schlussfolgerungen und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und fordert eine stärkere Einbeziehung der Kinderinteressen sowie eine frühe Aufklärung durch die Eltern.

Schlüsselwörter

Donogene Insemination, Abstammungsrecht, UN-Kinderrechtskonvention, Identitätsfindung, Samenspende, Persönlichkeitsrecht, OLG Hamm, Genetische Abstammung, Reproduktionsmedizin, Kindeswohl, Anonymität, Familienentstehung, Biologische Herkunft, Recht auf Auskunft, Künstliche Befruchtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kinderrechtlichen Perspektive auf das Recht eines Kindes, die eigene biologische Abstammung zu erfahren, insbesondere bei einer Zeugung durch donogene Insemination.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind das Abstammungsrecht, die UN-Kinderrechtskonvention, ethische Aspekte der Reproduktionsmedizin sowie die psychologischen Faktoren der Identitätsentwicklung bei Kindern aus Spendersamen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft kritisch zu beleuchten und gegen konkurrierende Interessen, etwa der Spenderanonymität, abzuwägen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine juristisch-wissenschaftliche Arbeit, die Literaturanalysen, gesetzliche Grundlagen, Konventionen und aktuelle Gerichtsurteile auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die Analyse rechtlicher Grundlagen, die psychologische Identitätsforschung und die Diskussion aktueller Urteile wie des OLG Hamm.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Donogene Insemination", "Kindeswohl", "Recht auf Kenntnis der Abstammung" und "Identitätsfindung" geprägt.

Wie bewertet das OLG Hamm das Anonymitätsversprechen gegenüber Spendern?

Das OLG Hamm wertet Anonymitätsversprechen als "unzulässigen Vertrag zu Lasten Dritter", da das Interesse des Kindes an seiner Abstammung grundsätzlich schwerer wiegen kann als das Geheimhaltungsinteresse des Spenders.

Welche Rolle spielt die UN-Kinderrechtskonvention für die Argumentation der Autorin?

Sie dient als wichtige kinderrechtliche Basis, wobei die Autorin kritisch anmerkt, dass in der Urteilsbegründung des OLG Hamm das Persönlichkeitsrecht stärker gewichtet wurde als der direkte Verweis auf die Konvention.

Gibt es einen Konsens über die Notwendigkeit der Aufklärung für Kinder?

Ja, die Arbeit legt dar, dass aus psychologischer Sicht eine frühe Aufklärung über die Entstehungsgeschichte als hilfreich und identitätsfördernd erachtet wird, um spätere Identitätskrisen zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Erziehungswissenschaft/Psychologie)
Veranstaltung
Kinderrechte
Note
1,3
Autor
B. A. Sabrina Seiffert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
22
Katalognummer
V232898
ISBN (eBook)
9783656498575
ISBN (Buch)
9783656499848
Sprache
Deutsch
Schlagworte
recht kindes kenntnis abstammung Methoden historische Entwicklung Auswirkung Auswirkungen Identität Insemination donogen heterogen Befruchtung künstlich Samenspender KRK UN-Kinderrechtskonvention Kinderrechte heterolog
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B. A. Sabrina Seiffert (Autor:in), 2013, Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/232898
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Leseprobe aus  22  Seiten
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