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Globalisierung und die Rolle Europas

Produktionsverlagerungen und Rückverlagerungen

Titel: Globalisierung und die Rolle Europas

Hausarbeit , 2013 , 26 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Jennifer Dwilies (Autor:in)

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Unternehmen verlagern aus den verschiedensten Gründen ihre Produkti-on ins Ausland; meistens versuchen sie dadurch ihre Kosten zu senken. Diese Beweggründe verändern sich jedoch im Laufe der Zeit. In dieser Hausarbeit werden die Gründe für Produktionsverlagerungen in den 90-er Jahren und aus heutiger Sicht dargestellt. Die meisten Gründe basieren darauf, dass die Unternehmen oftmals nur so ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern können (vgl. Specht und Lutz, 2007).
Heutzutage kommt es immer wieder zu Rückverlagerungen. In diesen Fällen wurde sich nicht selten im Voraus nicht ausreichend intensiv und exakt mit dem Thema der optimalen Standortwahl auseinander gesetzt. Oft zeigt sich, nur aufgrund der günstigeren Lohnkosten die Produktion zu verlagern, ein fataler Fehler war. Aber auch andere wichtige Gründe stehen wegen des sich schnell veränderten Marktes auf der Liste für die Rückverlagerung.
In dieser Hausarbeit werden die Motive für die Produktionsverlagerun-gen und deren Rückverlagerungen erarbeitet und dies an einem Fallbei-spiel exemplarisch dargestellt. Es wird deutlich, dass sich die Beweg-gründe für Verlagerungen ins Ausland heutzutage, nach der Wirtschafts-krise von 2008, anders darstellen als noch in den 90-er Jahren und das viele Unternehmen ihre Entscheidung über die Produktionsverlagerung wieder revidieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergründe von Unternehmensverlagerungen während der 90er-Jahre

3. Aktuelle Lage der Produktionsverlagerungen/ -rückverlagerungen in Deutschland

3.1 Zielregionen

3.2 Gründe für die Produktionsverlagerungen/ -rückverlagerungen

4. Analyse einer Rückverlagerung: Stihl (2010)

4.1 Ursachen für die Produktionsverlagerung nach Brasilien

4.2 Ursachen für die Rückverlagerung nach Deutschland

4.2.1 Wechselkursproblematik

4.2.2 Logistische Weiterentwirklung und Technik

4.2.3 Steuern, Zoll und Auslastungsprobleme am Stammsitz

4.3 Zwischenfazit

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beweggründe deutscher Unternehmen für die Produktionsverlagerung ins Ausland sowie die Faktoren, die nach der Wirtschaftskrise zu einer zunehmenden Rückverlagerung in das Stammland führen. Dabei wird insbesondere analysiert, inwieweit sich strategische Ziele von der reinen Kostensenkung hin zu flexibleren Qualitäts- und Logistikanforderungen verschoben haben.

  • Historische Analyse der Globalisierungswelle und Unternehmensverlagerungen ab den 90er-Jahren.
  • Aktuelle empirische Datenlage zur Produktionsverlagerung und Rückverlagerung deutscher Betriebe.
  • Differenzierte Untersuchung der Standortfaktoren und Risiken in Schwellenländern.
  • Exemplarische Fallstudie der Stihl AG zur Analyse von Verlagerungsentscheidungen.
  • Diskussion der Bedeutung von Währungsrisiken, Logistikkosten und Qualität für Standortentscheidungen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Ursachen für die Produktionsverlagerung nach Brasilien

Unter dem Vorstandsvorsitzenden Hans-Peter Stihl wurden nach dem Ablauf der 60er- Jahre, die eine massive Ausweitung des Kettensägen-Exports auf den gesamten amerikanischen Kontinent gebracht hatten, Pläne ausgearbeitet, die den Waiblinger Mittelständischen Betrieb mit Produktionsstandorten auf eben diesem amerikanischen Kontinent ausstatten sollten. Zwischenzeitlich waren die Exportmengen so groß geworden, dass die Transportkosten für zeitnahe Lieferungen (Frachtflüge) den Gewinn des Unternehmens deutlich schmälerten (Stihl, 2013).

Es wurde daher der Entschluss gefasst, in Brasilien und den USA zusätzliche Produktionsstandorte zu errichten. Diese Standorte wurden zu einer Zeit errichtet, als es die heute bestehenden Erleichterungen und guten Infrastrukturen in den so genannten Schwellenländern noch nicht in der heutigen Form gab. Der Gang nach Brasilien ist daher als eine industriestrategische Pionierleistung anzusehen, die mit enormen Risiken verbunden war, zumal auch die politische Lage in den südamerikanischen Ländern zu jener Zeit äußerst instabil und zahlreichen Bedrohungen behaftet war (Stihl, 2013).

Die Ursachen für die Produktionsverlagerung nach Brasilien sind zunächst weniger darin zu sehen, dass die Stihl AG sich durch die Expansion in ein Niedriglohnland Kostenvorteile bei der Produktion versprach, sondern eher darin, dass die extrem aufwändige und kostenintensive Logistik der weltweiten und vor allem auch in wenig besiedelte Gebiete notwendige Distribution vereinfacht und verbilligt werden sollte. Aufgrund der Tatsache, dass die Lieferung von Kettensägen und anderen Schneidwerkzeugen im Rahmen von Projekten auch relativ kurzfristig erfolgen musste (Stihl, 2013), erschien das strategische Risiko einer Produktionsverlagerung in ein Schwellenland günstiger als die laufenden Kosten einer überdehnten Logistik.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Globalisierungswelle ab 1990 ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Motive für Produktionsverlagerungen und deren Rückverlagerung anhand des Fallbeispiels der Stihl AG zu analysieren.

2. Hintergründe von Unternehmensverlagerungen während der 90er-Jahre: Das Kapitel beleuchtet die technologischen und ökonomischen Treiber der 90er-Jahre, wie Kostendruck und veränderte Unternehmensfinanzierung, die Produktionsverlagerungen ins Ausland zu einer gängigen Strategie machten.

3. Aktuelle Lage der Produktionsverlagerungen/ -rückverlagerungen in Deutschland: Es wird die aktuelle Datenlage präsentiert, die zeigt, dass die Quote der Verlagerungen rückläufig ist, während Rückverlagerungen infolge gestiegener Anforderungen an Flexibilität und Qualität konstant bleiben.

4. Analyse einer Rückverlagerung: Stihl (2010): Dieses Kapitel analysiert detailliert, warum die Stihl AG ihre Produktion erst nach Brasilien verlagerte und später aufgrund komplexer Währungs-, Logistik- und Qualitätsfaktoren wieder zurück nach Deutschland verlegte.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass Produktionsverlagerungen zunehmend komplexeren Anforderungen unterliegen und die Rückverlagerung als strategische Reaktion auf unvorhersehbare Marktrisiken und Qualitätsdefizite sinnvoll sein kann.

Schlüsselwörter

Produktionsverlagerung, Rückverlagerung, Stihl AG, Globalisierung, Outsourcing, Standortentscheidung, Logistik, Lohnkosten, Währungsrisiko, Schwellenländer, Qualitätssicherung, Unternehmensstrategie, Beschaffungspolitik, Kostenstruktur, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strategischen Beweggründe von Unternehmen, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern, und beleuchtet die Gründe, die später zu einer Rückverlagerung an den Stammsitz führen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Entwicklung der Globalisierung seit den 90er-Jahren, die aktuelle statistische Lage von Verlagerungsprozessen in Deutschland sowie die kritische Analyse von Standortfaktoren wie Lohnkosten, Logistik, Währungsstabilität und Produktqualität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Verlagerungsentscheidungen nicht allein durch kurzfristige Kostensenkungen bestimmt sind, sondern durch komplexe Faktoren beeinflusst werden, die im Zeitverlauf variieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse zu Globalisierungstrends und einer detaillierten Fallstudie (Case Study) der Stihl AG, um die theoretischen Erkenntnisse an einem Praxisbeispiel zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der historischen Hintergründe der 90er-Jahre, eine Analyse aktueller statistischer Daten des Fraunhofer-Instituts und eine tiefgehende Untersuchung der Stihl AG hinsichtlich ihrer Motivationslagen für Verlagerung und spätere Rückverlagerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Produktionsverlagerung, Rückverlagerung, Stihl AG, Standortentscheidung, Logistik und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum verlagerte die Stihl AG ihre Produktion ursprünglich nach Brasilien?

Die Verlagerung diente vor allem der logistischen Optimierung und der Kostenreduktion für den amerikanischen Markt, da die Distribution aus Deutschland aufgrund der aufwändigen Logistik und der Exportmengen zu kostspielig wurde.

Welche Rolle spielte die Währungsthematik bei der Entscheidung von Stihl?

Schwankende Wechselkurse zwischen Euro und Real sowie die hohen Kosten für notwendige Sicherungsgeschäfte machten den brasilianischen Standort langfristig wirtschaftlich riskant und führten zu Ertragsproblemen, die eine Rückverlagerung begünstigten.

Inwieweit beeinflusste die Qualität die Rückverlagerung von Stihl?

Mit der Entwicklung hin zu hochpreisigen, komplexen Produkten konnten die Qualitätsansprüche am brasilianischen Standort nicht reibungslos erfüllt werden, was zu einem Bedarf an höherer Kontrolle und Nähe zur Forschung und Entwicklung in Deutschland führte.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Globalisierung und die Rolle Europas
Untertitel
Produktionsverlagerungen und Rückverlagerungen
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
2,0
Autor
Jennifer Dwilies (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V232742
ISBN (eBook)
9783656495970
Sprache
Deutsch
Schlagworte
globalisierung rolle europas produktionsverlagerungen rückverlagerungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Dwilies (Autor:in), 2013, Globalisierung und die Rolle Europas, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/232742
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Leseprobe aus  26  Seiten
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