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Freizeitverhalten und Medienalltag von Jugendlichen im 21. Jh.

Title: Freizeitverhalten und Medienalltag von Jugendlichen im 21. Jh.

Essay , 2013 , 8 Pages , Grade: 1

Autor:in: Madeleine Jansen (Author)

Sociology - Children and Youth

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Bereits seit vielen Jahren sind digitale Medien ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Täglich wird Radio gehört, Fernsehen geschaut, das Handy genutzt und im Internet recherchiert, sodass die verschiedenen Medien in unserem Alltag eine bedeutende Rolle einnehmen. Entsprechend gilt dies natürlich auch für Kinder und Jugendliche, die heute in dieser Medienwelt groß werden und all die medialen Möglichkeiten so als selbstverständlich betrachten.
Um auf aktuelle Fragen des Medienumgangs insbesondere von Jugendlichen eingehen zu können, sollen im Folgenden wesentliche Daten der JIM-Studie 2012 zusammenfassend dargestellt werden, wobei im Zuge dessen aufgezeigt werden soll, in welcher Beziehung die Medien zum Freizeitverhalten der Jugendlichen stehen und ob das „normale“ Freizeitverhalten durch die Medien bedroht wird.
Die Abkürzung „JIM“ steht für „Jugend, Information, (Multi-)Media“ und befasst sich konkret mit Medienausstattung, Freizeitverhalten und Mediennutzung von Jugendlichen, insbesondere dem Umgang mit Fernsehen, Radio, Handy, Computer und Internet, außerdem geht es in dieser Studie um die Wichtigkeit und Glaubwürdigkeit von Medien. Zum Zwecke der Datenerhebung wurden für die Studie 1.201 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren telefonisch befragt (vgl. JIM 2012: 3f.).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Freizeitverhalten von Jugendlichen

3. Medienbeschäftigung von Jugendlichen in der Freizeit

4. Wichtigkeit der Medien

5. Glaubwürdigkeit der Medien

6. Medienkompetenz

7. Medien, Peers und Identitätsentwicklung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren und analysiert, inwieweit digitale Medien das traditionelle Freizeitverhalten beeinflussen sowie eine Rolle bei der Identitätsbildung spielen.

  • Mediennutzung und Freizeitgestaltung von Jugendlichen
  • Bedeutung und subjektive Relevanz verschiedener Mediengattungen
  • Vertrauen in die Glaubwürdigkeit unterschiedlicher Medien
  • Vermittlung von Medienkompetenz im schulischen Umfeld
  • Einfluss von Medien auf Peergroup-Beziehungen und Identitätsentwicklung

Auszug aus dem Buch

7. Medien, Peers und Identitätsentwicklung

Die Allgegenwärtigkeit von Medien im Alltag von Jugendlichen beeinflusst natürlich auch in großem Maße die Ausbildung ihrer Identität. So stellen Süss und Hipeli (2010: 142) fest: „Die Medien spielen im Alltag von Jugendlichen eine zentrale Rolle. Sie eröffnen als soziale Probebühnen Handlungsräume, in welchen Identitäten erarbeitet werden. Der Umbau der sozialen Beziehungen in der Ablösung von den Eltern und der Zuwendung zu den Peers wird über Medien gestaltet.“

Ganz zentral für die Erarbeitung der eigenen Identität sind Fragen wie „Wer bin ich?“, „Zu wem gehöre ich?“ und „Von wem grenze ich mich ab?“ (vgl. Süss/Hipeli 2010: 146). Früher ging man davon aus, dass sich Identität in direkter sozialer Interaktion entwickelt, heute muss man aber noch die mediale Interaktion hinzurechnen (vgl. Mikos 2004: 157).

Die Jugendlichen verwenden Medien, um die eben genannten Fragen zu klären und ihre vorläufigen Antworten öffentlich darzustellen. Die Suche nach der eigenen Identität geht dabei auch einher mit der Ablösung vom Elternhaus, man wendet sich den Peergroups zu, also Gruppen, die aus Gleichgesinnten bestehen und Interessengemeinschaften bilden.

Diese Ablösung von den Eltern bedeutet aber nicht, dass es im Leben der Jugendlichen zu einem Verlust von Bezugspersonen kommt, ganz im Gegenteil: Der familiäre Zirkel wird lediglich erweitert. Es handelt sich vielmehr um eine Verschiebung der Priorität, mit wem die Zeit bzw. die Freizeit verbracht wird (vgl. Süss/Hipeli 2010: 144f.). Gerade Peergroups definieren sich beispielsweise über ihre Medienpräferenzen und -gewohnheiten und grenzen sich so von anderen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Bedeutung digitaler Medien im Alltag und Einführung in die JIM-Studie 2012 als Datengrundlage.

2. Freizeitverhalten von Jugendlichen: Darstellung der non-medialen Freizeitaktivitäten und des sozialen Engagements von Jugendlichen.

3. Medienbeschäftigung von Jugendlichen in der Freizeit: Analyse der Allgegenwärtigkeit von Mediengeräten und deren Nutzung zur Information, Unterhaltung und Kommunikation.

4. Wichtigkeit der Medien: Untersuchung der subjektiven Relevanz und Wertigkeit verschiedener Medien sowie Unterschiede nach Alters- und Bildungsgruppen.

5. Glaubwürdigkeit der Medien: Auswertung des Vertrauens von Jugendlichen in die Berichterstattung verschiedener Medien.

6. Medienkompetenz: Betrachtung der Vermittlung von Medienwissen in Schulen und deren Auswirkung auf das Nutzungsverhalten.

7. Medien, Peers und Identitätsentwicklung: Erörterung der Rolle von Medien als soziale Probebühnen im Prozess der Identitätsbildung und Ablösung vom Elternhaus.

Schlüsselwörter

Mediennutzung, JIM-Studie, Freizeitverhalten, Jugendliche, Medienkompetenz, Identitätsentwicklung, Peergroups, Medienrelevanz, Glaubwürdigkeit, Internetnutzung, Sozialisation, Medienausstattung, Online-Welten, Medienwirkung, Jugendforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Medienumgang von Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren auf Basis der JIM-Studie 2012.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Freizeitverhalten, der Mediennutzung, der subjektiven Wichtigkeit und Glaubwürdigkeit von Medien sowie der Rolle der Medien bei der Identitätsentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Rolle Medien im Leben Jugendlicher spielen und ob das „normale“ Freizeitverhalten durch die Mediennutzung gefährdet wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Zusammenfassung und Analyse von Sekundärdaten der JIM-Studie 2012, für die 1.201 Jugendliche telefonisch befragt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Aspekte: vom allgemeinen Freizeitverhalten über die Medienausstattung und -nutzung bis hin zu spezifischen Themen wie Medienkompetenz und Identitätsbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Medienkompetenz, Identitätsentwicklung, Jugend, Freizeitverhalten, Mediennutzung und soziale Interaktion.

Welche Rolle spielt das Internet bei der Identitätsentwicklung?

Das Internet dient als soziale Probebühne, auf der Jugendliche verschiedene Rollen und Identitäten im virtuellen Raum ausprobieren können, was ihnen Selbstsicherheit gibt.

Wie verändert sich das Vertrauen in Medien mit zunehmendem Alter?

Die Arbeit stellt fest, dass mit steigendem Alter das Vertrauen in die Tageszeitung als verlässliche Quelle für die Echtheit von Informationen zunimmt.

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Details

Title
Freizeitverhalten und Medienalltag von Jugendlichen im 21. Jh.
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Soziologie)
Course
Kindheit und Jugend soziologisch
Grade
1
Author
Madeleine Jansen (Author)
Publication Year
2013
Pages
8
Catalog Number
V232520
ISBN (eBook)
9783656491989
ISBN (Book)
9783656575542
Language
German
Tags
freizeitverhalten medienalltag jugendlichen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Madeleine Jansen (Author), 2013, Freizeitverhalten und Medienalltag von Jugendlichen im 21. Jh., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/232520
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