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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Die UN-Behindertenrechtskonvention und die Umsetzung des Rechts auf inklusive Bildung in Baden-Württemberg

Unter besonderer Berücksichtigung der Förderschule

Titel: Die UN-Behindertenrechtskonvention und die Umsetzung des Rechts auf inklusive Bildung in Baden-Württemberg

Hausarbeit , 2012 , 42 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Markus Himmelsbach (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Jahre 2006 ist das „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung“, kurz die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK), der Vereinten Nationen verabschiedet worden. Dieses Dokument hat einen weitreichenden Einfluss auf die Garantie und Gewährleistung der Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen. Dabei bezieht sich Artikel 24 auf ein inklusives Recht auf Bildung, was wiederum für das Schulwesen große Veränderungen mit sich bringt. Die Frage, die sich dabei stellt, ist, inwiefern die in der BRK geforderten Pflichten und Forderungen, insbesondere diese des Artikels 24, umgesetzt werden. Was ist bisher initiiert worden, was ist geplant und wo sind noch Baustellen? Es sollen vorrangig die Situation in Baden-Württemberg und die Rolle der Förderschule beleuchtet werden. Die BRK und ihre politische Umsetzung stellen noch ein neues Handlungsfeld der Politik dar, was dazu führt, dass die Umsetzung ihrer Forderungen längst noch nicht abgeschlossen und, wie sich zeigen wird, auch noch deutlich Handlungsbedarf von Nöten ist. Zudem ist dies ein aktuelles Thema und der Verlauf der Umsetzung wird ganz maßgeblich die Schulkultur verändern und somit auch die Ansprüche und Anforderungen an das zukünftige Lehrpersonal.
Die Arbeit gliedert sich daher in mehrere Teile. Im ersten soll die BRK genauer betrachtet werden. Dabei sollen wichtige Pfeiler, auf denen die BRK beruht, aufgezeigt werden, bevor im Anschluss die BRK an sich betrachtet wird. Der Fokus wird dabei auf den ersten neun, allgemein verpflichtenden Forderungen und Grundsätzen liegen, bevor sich dem Artikel 24 zugewandt wird. Im Anschluss daran soll die Bedeutung beziehungsweise Wirkung der BRK dargelegt werden. Dabei wird sich herausstellen, dass sich ein Paradigmenwechsel im Hinblick auf Menschen mit Behinderungen herauskristallisiert hat und ihnen die Rechte und die Würde zugesprochen werden, die für jeden Menschen gelten. Ob sich dies auch in der Schulpolitik durchsetzt, soll im folgenden Kapitel betrachtet werden.
Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit der Umsetzung der BRK. Zunächst soll ein kurzer Blick auf die Maßnahmen in Deutschland, das heißt, auf jene des Bundes und der Kultusministerkonferenz, gelegt werden. In Deutschland und besonders in Baden-Württemberg wird dabei auf ein System von Förderschulen gesetzt. Ob diese konform mit der BRK sind oder nicht, soll anschließend untersucht werden [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Behindertenrechtskonvention

2.1 Der Weg zur Behindertenrechtskonvention

2.2 Inhalt und Verpflichtungen der Behindertenrechtskonvention

2.3 Artikel 24

2.4 Was bedeutet die Behindertenrechtskonvention?

3. Umsetzung der BRK in Deutschland

4. Erhalt der Förderschule?

4.1 Die Förderschule und die BRK

4.2 Wirksamkeit der Förderschule

4.2.1 Studie 1: Wocken (2007)

4.2.2 Studie 2: Tent u. a. (1991)

4.2.3 Studie 3: Haeberlin u. a. (1990)

4.2.4 Studie 4: Riedo (2000)

4.2.5 Studie 5: Haeberlin u. a. (2011)

4.2.6 Studie 6: Salend und Garrick Duhaney (1999)

4.2.7 Studie 7: Myklebust (2006)

4.2.8 Studie 8: Klemm (2009)

4.3 Fazit

5. Umsetzung der BRK in Baden-Württemberg

5.1 Der Expertenrat als Anstoß

5.1.1 Beispiel Bildungswegekonferenz

5.2 Inklusive Beschulung in Baden-Württemberg?

5.2.1 Merkmale eines inklusiven Bildungswesens

5.2.2 Möglichkeiten der inklusiven Beschulung

5.2.3 Integration oder Inklusion?

5.3 Wechsel durch Rot-Grün?

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) im deutschen Schulsystem, wobei der Fokus auf Baden-Württemberg und der Rolle der Förderschulen liegt. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwieweit die BRK und insbesondere Artikel 24 in der aktuellen Schulpraxis umgesetzt werden und ob das Förderschulsystem den Anforderungen an eine inklusive Bildung gerecht wird.

  • Analyse der rechtlichen Grundlagen und Verpflichtungen der BRK
  • Kritische Bewertung der Wirksamkeit des separierenden Förderschulsystems durch Studienanalysen
  • Untersuchung der schulpolitischen Situation in Baden-Württemberg
  • Gegenüberstellung von Integrations- und Inklusionskonzepten
  • Reflektion über zukünftige Perspektiven und bildungspolitische Entwicklungen

Auszug aus dem Buch

Die Behindertenrechtskonvention

Die BRK wurde am 13.12.2006 von der UN-Generalvollversammlung verabschiedet (Lee 2010, 36f). Durch die Resolution 56/1685 wurde am 19.12.2001 der Startschuss für die BRK gegeben. In 8 Sitzungen zwischen 2002 und 2006 wurde die BRK erarbeitet (Lee 2010, 185). Am 13.12.2006 wurde dann die Resolution 61/106, die BRK, verabschiedet und trat am 03.05.2008 in Kraft (Degener 2010, 57). Die Bundesrepublik Deutschland hat am 21.12.2008 eine entsprechende gesetzliche Umsetzung ratifiziert. Mit Wirkung zum 26.03.2009 wurde dieses Gesetz gültiges Recht in Deutschland (Degener 2010, 59). Bisher haben 153 Staaten die BRK unterzeichnet und 108 davon haben diese bereits ratifiziert. Das Fakultativprotokoll (FakPr.) hingegen haben 90 Staaten unterzeichnet und 63 ratifiziert.

Die Geschichte der BRK beginnt aber schon vor 2001. Die BRK bezieht sich auf die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte aus dem Jahre 1948. Weitere wichtige Inspirationen auf dem Weg zur Entstehung der BRK war der „internationale Pakt über Bürgerliche und Politische Rechte“ (kurz Zivilpakt) und der „internationale Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte“ (kurz Sozialpakt) von 1966 (Degener 2010, 59). 1976 traten diese in Kraft und hatten das Recht auf Bildung für jeden als einen Inhalt (Hausmanns 2009, 240). In Bezug auf die Bildung von Menschen mit Behinderung wird mit dem Weltprogramm von 1982 der Vereinten Nationen auf eine Erziehung im allgemeinen Schulsystem gedrängt, allerdings unter der Einschränkung, dass dies nur soweit wie möglich geschehen soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention ein und erläutert die Zielsetzung, die Situation in Baden-Württemberg sowie die Rolle der Förderschulen kritisch zu beleuchten.

2. Die Behindertenrechtskonvention: Dieses Kapitel erörtert den Entstehungsprozess, die rechtlichen Verpflichtungen der BRK und die besondere Bedeutung von Artikel 24 für das Recht auf inklusive Bildung.

3. Umsetzung der BRK in Deutschland: Es wird untersucht, welche Maßnahmen der Bund und die Kultusministerkonferenz bisher ergriffen haben und wo noch erheblicher Handlungsbedarf im deutschen Bildungssystem besteht.

4. Erhalt der Förderschule?: Dieser Abschnitt analysiert die pädagogische Wirksamkeit von Förderschulen durch den Vergleich verschiedener Studien und bewertet deren Daseinsberechtigung im Kontext der Inklusion.

5. Umsetzung der BRK in Baden-Württemberg: Das Kapitel betrachtet die landespezifischen Maßnahmen, kritisiert die Umsetzung der Bildungswegekonferenzen und diskutiert die Differenz zwischen bloßer Integration und tatsächlicher Inklusion.

6. Schlussbetrachtung: Die abschließende Betrachtung fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels sowie eines zieldifferenten inklusiven Unterrichts.

Schlüsselwörter

UN-Behindertenrechtskonvention, Inklusion, Integration, Förderschule, Artikel 24, Baden-Württemberg, Inklusives Bildungssystem, Behindertenpädagogik, Schulentwicklung, Chancengleichheit, Menschenrechte, 4A-Schema, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Bildungswegekonferenz, Paradigmenwechsel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die rechtliche und praktische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) im deutschen Bildungssystem, mit besonderem Fokus auf das Bundesland Baden-Württemberg und die kritische Analyse des Förderschulmodells.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Menschenrechte für Menschen mit Behinderungen, das inklusive Bildungsrecht, die Wirksamkeit separierender Schulformen sowie die bildungspolitischen Bemühungen der Landesregierung in Baden-Württemberg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob die in der BRK geforderte Inklusion in Baden-Württemberg tatsächlich stattfindet oder ob das System lediglich bei einer integrativen Separierung verharrt.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine tiefgehende Literatur- und Dokumentenanalyse, ergänzt durch die Auswertung zahlreicher empirischer Studien zur Wirksamkeit von Förderschulen gegenüber dem inklusiven Unterricht an Regelschulen.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der BRK, eine umfassende Analyse von acht Wirksamkeitsstudien zum Förderschulbesuch und eine detaillierte Prüfung der inklusiven Maßnahmen in Baden-Württemberg behandelt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Inklusion, Paradigmenwechsel, Förderschulkritik, Menschenrechte im Bildungswesen und schulische Separation beschreiben.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Integration und Inklusion?

Die Arbeit stellt klar, dass Integration die Anpassung des Kindes an das System verlangt, während Inklusion ein systemisches Umdenken fordert, bei dem die Vielfalt der Kinder als Bereicherung und nicht als Problem betrachtet wird.

Welche Rolle spielen die Bildungswegekonferenzen in Baden-Württemberg?

Sie werden kritisch als "Scheinwahlrecht" für Eltern betrachtet, da sie oft dazu führen, dass Kinder entgegen dem inklusiven Anspruch weiterhin an Förderschulen verwiesen werden.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die UN-Behindertenrechtskonvention und die Umsetzung des Rechts auf inklusive Bildung in Baden-Württemberg
Untertitel
Unter besonderer Berücksichtigung der Förderschule
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Note
1,0
Autor
Markus Himmelsbach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
42
Katalognummer
V232325
ISBN (eBook)
9783656488767
ISBN (Buch)
9783656490364
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Baden-Württemberg Behindertenrechtskonvention Förderschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Himmelsbach (Autor:in), 2012, Die UN-Behindertenrechtskonvention und die Umsetzung des Rechts auf inklusive Bildung in Baden-Württemberg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/232325
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  42  Seiten
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